Das MMORPG auf das wirklich jeder wartet hat einen neuen Trailer. Nun, nicht wirklich.

Star Wars The Old Republic wird, so heute auf der Gamescon angekündigt, nicht bisher wie bekannt vollkommen gesprochenen Dialog besitzen, nein, sogar in Französisch und Deutsch. Na wenn das mal nicht eine super Nachricht ist. Wobei ich wahrscheinlich sowieso das Orginal bevorzugen werde, aber sicherlich nett.

Den Trailer gibt’s auch passend zur Meldung und zur Gamescon auf Deutsch:

Warum konnte Lucas in 28 Jahren nicht so einen Lichtschwertkampf inszenieren?! WARUM!!!!!!

Ich für meinen Teil habe ja noch nie ein gutes Left 4 Dead Fanvideo gesehen. Das liegt entweder daran, dass ich sowas nicht finde oder, dass es sowas nicht gibt. Liegt wahrscheinlich eher an Punkt 2. Naja, so dachte ich immerhin.

Hier nun ein Video von Left 4 Dead unterlegt mit “What a wonderful world”. Sicherlich etwas altbacken, aber mit Left 4 Dead ist es neu und dazu ist es super gut gemacht.

Ich habe zumindestens jetzt direkt Bock Steam anzumachen!
(YouTube DirectZombies, via nerdcore)
PIIIIIIIIIIIIIIIIIIIILLS HERE!


(YouTube Directbf)

Weeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!!!

Star Wars The Force Unleashed war für mich das beste, was seit Episode III “starwarsmäßig” rauskam. Das Spiel war super. Super Grafik, super Story, super Brücke zwischen den zwei Trilogien. Ich habe das Spiel mehrmals durchgespielt, sogar 56 Stunden auf einem der Spielstände, man sieht also, ich verschwende mein Leben ich verbringe meine wertvolle Zeit mit tollem Nerdgedöhns. Vor ein paar Tagen kam der Trailer raus zu einem alternativen Universum. Am Ende von TFU kann man wählen: Vader umbringen oder die Rebellenanführer retten. Well, either way, you are fucked. Die non-canon Story ist die, dass man Vader umbringt, jedoch dabei verschüttet wird und ebenfalls als Schüler des Imperators dann in einem Lebensanzug eingesperrt ist.

Das neue Add-on setzt diese Idee konsequent durch.

Wirklich fantastischer Stuff – i can’t wait!


(YouTube DirectTFU)

Und wem das zu schnell geht und vor Fanboyhormonen nicht richtig atmen kann für die nächsten 30 Minuten, hier das ganze in groß und schön langsam – MIT ERKLÄRUNG! Was will man mehr?


(YouTube DirectTFUIGN)

Gamer sind schlau!

30 Jul, 2009 · Sascha · Games,Medien,Politik · 4 comments

“Gamer sind schlau!” Diese Aussage muss nicht direkt stimmen, jedoch stimmt es offenbar, dass schlaue Menschen oft Gamer sind. So sieht es zumindestens die Studie das Institut der Aris Umfrageforschung. Jenes Institut befragte 1002 Jugendliche ab 14 Jahren nach ihren Spielegewohnheiten und so kam heraus, dass Gamer nicht nur sehr schlau, sondern in einer Anzahl von 21 Millionen Bürgern fast 1/4 der Gesamtbevölkerung Deutschlands darstellen. Weiterhin:

So spiele beinahe jeder dritte Abiturient am PC während nur etwa 20 Prozent der Hauptschulabsolventen den Computer als Spieleplattform nutzten. Ähnlich sieht es bei Spielekonsolen aus, die zwar von jedem elften Abiturienten aber nur von etwa fü nf Prozent der Hauptschulabsolventen genutzt werden.

Achim Berg, Vizepräsident des Branchenverbandes, resümiert daher: „Mit dem Bildungsniveau wächst die Neigung zu Computerspielen.“

Hohe Bildung führt zu gesteigertem Spielekonsum

SOS-Kinderdörfer gibt es ja überall und die verschlingen auch viel Geld. So kam es mir zumindestens in jeder Reportage über die Instituation vor.

Sie macht einen notwendigen und edlen Zweck, den es zu unterstützen gilt. Nun, anscheinend hat man genug Geld oder stellt hier das Image über den Zweck, denn die Internetseite Gamersunity wollte den SOS-Kinderdörfern freie Werbefläche anbieten, welches jedoch mit der folgenden Begründung abgelehnt wurde:

„Tatsache ist, dass über Spielekonsolen, am PC oder online Spiele gespielt werden können, die dem Nutzer Gelegenheit geben, virtuelle Gewalt gegenüber realistischen Abbildern von Menschen auszuüben. Diese Spiele enthalten massive und wirklichkeitsnahe Gewaltdarstellungen, die wir als unethisch ablehnen. Wir sind besorgt, dass auch junge User über diese Spiele – getarnt als harmlose Unterhaltung auf vielfältige Weise mit Gewalt in Kontakt kommen können. Deshalb nehmen wir in besonderer Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen eine kritische und distanzierende Haltung zu den Inhalten von so genannten Shooterspielen beziehungsweise Online- oder PC-Kriegsspielen ein.“

SOS-Kinderdorf verzichtet auf Spenden von Gamern

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Penn & Teller sind in Deutschland weniger bekannt, leider vor allem auch ihre geniale Show “Bullshit!“. In ihrer neuesten Episode dreht es sich um die Killerspieldiskussion, nur halt in Amerika. Dort geht es ebenfalls um das Verhindern von Schulmassakern wie in Columbine und vor allem um den Erhalt des guten, amerikanischen Wertesystems.

In dieser Folge wird das Ganze auf’s Korn genommen. So wird der selbst ernannte “Schlimmste Traum der Videospieleindustrie” Jack Thompson, der Grand Theft Auto mit Polio vergleicht, nach Strich und Faden demontiert, ein ziemlich alter Geek auf einer Konvention begleitet und ein 9-Jähriger darf mit einer Waffe schießen. Zusammenfassend, es ist ziemlich lustig. Nach all den sarkastischen und ironischen Kommentaren jedoch, konfrontieren auch Penn & Teller in einem bewegenden Monolog den letzten Kritiker mit der traurigen Wahrheit.

Prädikat: Sehenswert.

In Zeiten in denen man in World of Warcraft die Liebe findet und sogar Casual Gamer die Liebe entdecken, habe ich mir letztens „Fallout 3″ von einem Freund ausgeliehen, weil ich einfach ‘ne knallharte Sau bin. Wenn theoretisch Chuck Norris und Bruce Willis ein Baby machen könnten und wenn gleichzeitig Steven Seagal und Jackie Chan ein Kind zeugen könnten, und sollten aus irgendeinen Willen des Universums diese beiden Kinder sich treffen und Liebe machen, käme ich raus – so knallhart bin ich. Dann spiele ich also dieses Spiel, welches alles besitzt, was eine postapokalyptische Welt braucht: Nutten, Waffen, Zombies und… MEHR ZOMBIES. „Fallout 3″ zieht mich praktisch magisch in seinen Bann. Wann immer ich auch etwas erblicke, was auch nur im Ansatz mit Atombomben oder dem Ende der Welt zu tun hat – you can count me in! Irgendwo bin ich ein Teil dieser riesigen Gruppierung von Menschen, die einfach eine Affinität zum Untergang der Welt hat. Nein, nicht so wirklich in echt, aber in Spielen und Filmen! Nur mal, um dieses Argument zu stützen eine Liste der Blockbuster, die dieses Jahr erscheinen in denen es um das Ende der Welt geht: Watchmen, Terminator: Salvation, Transformers 2, Knowing. Man könnte sagen, dass der Weltuntergang ziemlich viele Freunde auf facebook haben würde, sollte er sich dazu entscheiden sich dort anzumelden, was er nicht tut, weil er raffiniert ist.

Das Armageddon hat dazu diesen Aspekt des Neustarts. Plötzlich ist das Informatikstudium nutzlos und Fähigkeiten, wie der Umgang mit Waffen oder das Jagen von Tieren treten in den Vordergrund. Gut, das können viele der Facebookfriends dann auch nicht, aber bestimmt psychologisch sind diese ihren Mitmenschen um einiges voraus, sollten sie sich einer Dosis Games oder Filme mit dem Thema zugefügt haben. Wer also schon indirekt mit einer „Friss oder Stirb”-Situation konfrontriert wurde, wird dann bei realen Kämpfen gegen Zombies eine geringere Scham haben, ein wenig Gehirn der Umgebung vorzustellen. Und das trainiert man doch in gewisser Weise vor allem in Videospielen.

Beispiel: Left 4 Dead. Da kommt ein Zombie auf einen zu und man weiß: Entweder schieß ich jetzt und schaffe es nachher zu Zoey ins Safehouse (mit Hintergedanken) oder ich werde hier von Horden von Zombies getötet. Also scheinen Computerspiele mit Gewaltinhalt einiges zu bieten, vor allem in der Hinsicht der Bildung und der psychologischen Assimilation an Extremsituationen.

Denn lernen tut der aufmerksame Leser/Zuschauer/Gamer immer etwas. Und da wir ja alle wissen, dass das Armageddon bald in Form von einem Meteoriten, Zombies oder Aliens kommt, können wir uns prima darauf vorbereiten. Kauft euch Left 4 Dead und ich wette mit euch der natürliche Reflex zuerst die Frau zu retten, in der Hoffnung, dass sie danach für ihren Retter die Beine öffnet, wird verschwinden und ihr werdet den alten Vietnamveteran retten, denn der ist eine wirklich Unterstützung im Kampf gegen die Biester und selbst Bill kann… nein.. nein… nein, kann er nicht….rettet doch Zoey!

Fallout 3 hingegen ist eindeutig die beste Quelle für ein Überleben in einer nach dem Atomkrieg sozial degradierten Gesellschaft. Man lernt, dass man immer Munition horten muss, nur sauberes Wasser trinken sollte und jeder Depp etwas von einem will und man immer helfen muss *meh*, obwohl eigentlich alles in dieser Welt schreit: “Vertraue keinem!”. Weiterhin soll man die Innenstädte meiden und kein verseuchtes Essen zu sich nehmen. Auch sollte man Zuflucht in Städten wie dem umfunktionierten Flugzeugträger finden, sodass man nicht wie manche Sklaven endet, welche auf euch zulaufen in der Hoffnung, man kann ihnen helfen, und etwa 10 Meter vor euch explodieren.

Es sieht so aus als ob Beckstein und andere Kritiker am Ende alle verstummen werden und in den letzten Tagen der Zivilisation massiv Killerspiele promoten werden. Denn diese steigern ja das Gewaltpotential, degradieren moralische Wertvorstellung auf “Gut und Böse” und vermitteln einfache Weltanschauungen. Der perfekte Soldat – oder der heutige Durchschnittsamerikaner. Was für eine tolle Vorstellung. Filme wie “The Day After” oder 28 Days Later laufen im Kino ohne Alterbeschränkung, damit auch jedes Kind direkt lernt, dass man die Arschlöcher am besten direkt aussortiert um sich weiteren Ärger zu ersparen. Jeder Haushalt erhält eine kostenlose Ausgabe von Max Brooks’ fantastischen Zombie Survival Guide, den wirklich jeder bereits jetzt schon im Haus haben sollte und als “echte Investition in die eigene Zukunft” beschrieben wird. Dort kann man einiges nachlesen und sich rüsten. Die beste Waffe braucht keine Kugeln!

Jetzt gibt es schon so tolle Quellen, jedoch scheint die beste immerhin noch das Internet. Denn wo sonst findet man wirklich interessante als auch wichtige Informationen neben LOLcats und Rick Astley? Richtig, nirgends! Und weil da soviel Mist drin steht, bedeutet das primär: Selektion. Sollte man korrekt recherchieren finden sich bei Google direkt sehr gute Links, doch wenn es hart auf hart kommt, dann brauch man kein 501-seitiges „How to survive a nuclear war“-Buch (und ja, das habe ich gelesen. Nein, das ist kein Witz. Wenn du mich rennen siehst, bleib dicht hinter mir!), sondern harte, aktuelle und solide Fakten, kurz auf den Punkt gebracht wie dieses überaus aktuelle und informative Video der US Civil Defense Administration:

Und wenn ihr nun alles fein befolgt habt, dann sind wir Nerds, Geeks, Gamer und einige wenige, meist durch uns geretteten weiblichen Wesen die letzten Überlebenden der Apokalypse und können eine Welt nach unseren Maßstäben neu aufbauen.

Eigentlich wollte ich jetzt die tolle Afterworld beschreiben, so ähnlich wie: “Katzen und Gaming – what a wonderful world”. Aber nein. Mein Kater hat es anscheinend lustig gefunden sich von ALL DEN VIELEN PLÄTZEN IM HAUS genau meinen Schreibtisch auszusuchen um sich zu erbrechen. Deshalb nur: “Gaming und Filme retten Leben!“.

Wie und wann die Apokalypse auch kommen mag, ich bin gerüstet und habe eine relativ gute Chance sie zu überleben, weil ich, reeft Norris-Willis-Seagal-Chan, einfach ‘ne knallharte Sau bin:

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