Drei Themen, zu zwei hatte ich viel zu sagen und nur eines hat mir so richtig gefallen.

Shownotes:

Themen: “Leere Herzen”, der aktuelle Bestseller von Juli Zeh. “Aus dem Nichts”, Fatih Akins Spielfilmverarbeitung der Morde des NSU. Und “Animal Crossing Pocket Camp”, die mobile Version des beliebten Open-World-Spiels von Nintendo. Außerdem wieder: Persönliche Empfehlungen von jedem von uns.

Leere Herzen – 1:13
Aus dem Nichts – 24:37
Animal Crossing – 40:59
Empfehlungen – 53:20

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Die neue Ausgabe des weltbesten Spielemagazins aller Zeiten ist draußen. Ab sofort könnt ihr die zwölfte Ausgabe der WASD über Spaß in Videospielen käuflich erwerben. Oder ihr könnt bei der Pew³-Verlosung gewinnen, dazu unten mehr.

In der zwölften WASD geht es um Spaß, und das wirft immer eine Menge Fragen auf: Spaß, was ist das überhaupt? Müssen Computerspiele überhaupt Spaß machen und wie viel Spaß kann man überhaupt mit dem Maggi Chatbot haben? Wir zählen Clowns in Computerspielen, segeln einsam über das Meer und streiten uns über Walking Simulatoren. Die zwölfte WASD macht Spaß, auch und gerade deswegen, weil sie ebenso die ernsthaften Seiten dieses Thema beleuchtet.

Weiterhin war es mir wieder eine große Ehre einen Text für diese großartige Sammlung beisteuern zu dürfen. Seit einigen Monaten ist hier die Postfrequenz noch deutlicher als vorher zurückgegangen, was an meiner anhaltenden Faszination für PlayerUnKnown’s Battlegrounds liegt. Das Battle Royale Spiel hat dieses Jahr nicht nur mich in seinem Bann gezogen. 2017 dominierte das Spiel die Steam-Charts. Aber wieso eigentlich? In dem Spiel geht es nur ums Gewinnen und dieser Weg führt über Leichen. Anders wie wie z.B. bei Counter-Strike fehlt es Battlegrounds an innerer Ordnung oder sogar einer Geschichte. Räuber und Gendarm? Fehlanzeige. Das übergeordnete Ziel ist der Sieg durch zahlreiche Tötungen in einem kontextlosen Raum. Wieso also macht das Spiel so viel Spaß? Ich hab’s für euch rausgefunden.

Einige Leseproben gibt es hier. Oder falls ihr bereits schon jetzt überzeugt seid, könnt ihr die neue Ausgabe direkt im Shop kaufen. Noch besser: Ihr schließt gleich ein Abonnement ab. Dann gibt es nämlich zusätzlich zum Preisvorteil und der Posterprämie ein Starter-Kit mit fünf edlen Letterpress-Lesezeichen.

 

Zum Start der 12. Ausgabe verlost PewPewPew zwei Exemplare. Um teilzunehmen, hinterlässt du mir einen Kommentar unter diesem Post bis zum kommenden Sonntag (3. Dezember 2017, 24 Uhr). Schreibt mir, welche Spiele euch am meisten Spaß machen und wieso. Die Gewinner zieht wie immer random.org.

Mein Lieblingsgrafikdesigner Olly Moss hat seine Lieblingsspiele des Jahres in hübschen 5×5″ Prints vorgestellt. Die Teile gibt es für $30 in seinem Shop und ich habe direkt zugegriffen; nicht nur, weil ich Moss sammel, sondern weil das auch wohl auch meine eigene Top 3 des Jahres wird. Dazu dann wie gewohnt mehr am Ende des Jahres.

Schon ein bisschen länger her, trotzdem muss das in den Blog: Es gibt einen ersten Gameplay-Trailer zu Jurassic Park Evolution, meinem wohl meist erwartetsten Videospiel überhaupt. Der Trailer zeigt uns die realistische und beeindruckende Grafik eines Dinoparks sowie seinen kaltblütigen Attraktionen. Fanherzen dürften hier höher schlagen, denn die Entwickler scheinen keinen Favorit vergessen zu haben.

Dazu gab es einen ersten Infodrop zum Gameplay, das sich auf drei interagierende Bereiche konzentrieren wird. So kann man wohl Geld scheffeln, in dem man die Gäste bei Laune hält. Weiterhin ist es möglich über die Finanzierung von Ausgrabungsstätten neue Dinosaurier dem Park hinzuzufügen. Aber seien wir ehrlich, der interessantes Aspekt ist der der Sicherheit. Wie bei Sim City geht es eben nach dem Aufbauen nämlich am Ende eh darum, wie alles niederbrennt. In der bequemen Gott-Perspektive wird man wohl Chaos in den Park bringen und dann wieder eindämmen dürfen. Ich bin gespannt, wie das alles funktionieren wird.

Frontier Developments wanted to capture the themes of Jurassic Park, and as such, have three different ongoing mission contracts: Entertainment, Security, and Science. Each of these contracts come from characters who want different things from the park, and while you can work for all three and achieve balance, you can also choose to allocate your resources to one singular playstyle.

Die Produktionsfirma btf hinter Jan Böhmermanns erfolgreichen Fernsehsendungen hat schon seit einigen Jahren diverse andere Projekte ins Leben gerufen, die unsere Beachtung verdienen. Bereits zwei Mal gab es zum Beispiel Böhmermann in Adventure Games zu steuern. Ich habe die Spiele selbst nicht gezockt, aber die detailverliebte Hingabe an den Projekten schnell erkannt.

Mit Trüberbrook setzt man diese Idee nun fort. Statt Böhmermann gibt es einen jungen Wissenschaftler, der in einem alternativen Deutschland der Sechzigerjahre in Anlehnung an Twin Peaks, The X-Files, Stranger Things & Star Trek eine übernatürliche Geschichte erlebt. Das Spiel wird mehr als 10 Stunden an Singleplayer-Story bieten und von “love, friendship, loyalty, self-discovery and dinosaurs” handeln. Das klingt doch vielversprechend.

Der besondere Kniff des Spiels mit dem eher sperrigen Namen ist die Vermischung digitaler Figuren und echter Szenerien. Die Hintergründe sind nämlich alle tatsächlich gebaute, für das Spiel abfotographierte Modelllandschaften. Und das sieht man. Das Gehirn kann das einfach erkennen und das gibt dem Spiel echt einen einmaligen Flair.

Ich habe sowieso seit einigen Monaten einen echten Rückfall in meine Modellbauleidenschaft und feiere das gerade brutal ab. Spiel ist schon gekauft. Schaut euch das sympathische Werbevideo, in dem sogar Ron Gilbert nach einem Besuch der Entwickler das Spiel befürwortet. Ritterschlag vom Übergott!

Imagine yourself on a vacation to Europe in the late sixties. Now, picture yourself as a young American scientist; Hans Tannhauser. Yes, that’s your name in this scenario. While you’re at it, think of Trüberbrook, a remote village in rural, mountain-sloped and densely forested cold-war Germany. Because, that’s where you somehow end up after hitting the continent. But who cares, you won the trip in a lottery! Or at least, that’s how it seems. But don’t fear, instead of getting some rest, you could find yourself having to save the world …


btf

Ziemlich eindrucksvolle Demo der Planetenstädte von Star Citizen, die angeblich alle auch nicht leer stehen, sondern begehbar sind. Ich glaube das, wenn ich das Spiel dann selbst spiele – irgendwann in den 2020er Jahren. Als früher Unterstützer der Crowdsourcing-Kampagne bin ich inzwischen immer wieder von diesen Updates verzaubert und gleichermaßen desillusioniert. Obwohl ich bereits seit Jahren Zugang zu Star Citizen habe, spiele ich es nicht. Ist es möglich, dass das Spiel einfach zu groß und zu ambitioniert ist? Ich befürchte, dass es so ist. Wie viel Geld werde ich in einen Rechner stecken müssen, um das Spiel halbwegs ruckelfrei spielen zu können? Wird meine linke Niere reichen?

Keine Frage, das ist eine erfolgreiche Präsentation, aber viele Zweifel bleiben. Am Ende wird es wohl eine leere, wenn auch eindrucksvolle Space Sim werden. Aber das würde mir wahrscheinlich schon reichen. See you in 2023, space cowboys.

Trotz über 1000 gespielter Stunde hatte ich diesen Move bis vor wenigen Minuten noch nie gesehen. Ich bin völlig hin und weg. Ich meine, schaut euch das doch einfach an! Ein Ding der Schönheit. Mhhhh, yeeeeessss! (via)

Ich bin ein riesiger Fan von isometrischen Spielekarten. Alles wirkt so süß, so klein und unschuldig. Selbst wenn sich zum Beispiel Ritter gegenseitig die Köpfe einschlagen. Die Seite VGMaps hat jedoch auch Karten zu Spielen, die üblicherweise nicht aus dieser Perspektive gespielt werden, nämlich zum Beispiel The Legend of Zelda: Ocarina of Time. Die Seite hat noch viel mehr anzubieten, man kann da ein paar Stündchen verlieren. Triggerwarnung! Der Wassertempel ist auch dabei.