Salt and Fire ist der neue Spielfilm von Werner Herzog mit Michael Shannon (!!!), Gael García Bernal (!), Veronica Ferres (?) und Lawrence Krauss, Professor für theoretische Physik (???). Der Trailer ist vollgestopft mit wunderschönen Salzwüsten-Bildern von Peter Zeitlinger und Herzog, einnehmenden Monologen und sehr vielen Irreführungen, wenn man /Film-Autor Jacob Hall trauen darf. Dieser kann den Film nicht wirklich empfehlen, doch seine Ausführungen schrecken mich jetzt nicht ab. Im Gegenteil, denn der Film verspricht Herzog-pur zu werden.

Im Film geht es anscheinend u.a. über Vulkane. Herzog hat außerdem einen Dokumentarfilm namens Into The Inferno am Start, der am 28. Oktober auf Netflix veröffentlicht werden wird. Dieser Film handelt ebenfalls von Vulkanen. Darüber und mehr spricht er in einem Interview auf Business Insider.

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Der britische Indiefilm The White King hat nicht nur einen spannenden und visuell ansprechenden Trailer anzubieten, sondern erzählt auch eine originelle Dystopienarrative, die nicht auf einem Jugendbuch basiert. Dass ich diesen Tag noch erleben darf!

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Mike Mills hat mit Beginners einen Film gedreht, der mich bis heute noch sehr häufig beschäftigt. Ich habe ihn oft gesehen, weine jedes Mal von Neuem und ich empfinde seinen Erzählstil mit den visuellen Einblendungen, eingeworfenen Gedanken und einer genau richtig abgemessenen Portion Schrulligkeit sehr einzigartig. 20th Century Woman wurde von Annapurna Pictures produziert, das schreit natürlich nach Qualität und Oscar-Season.

Der Cast (Annette Bening, Greta Gerwig, Elle Fanning, Billy Crudup) unterstreicht diese Vermutung. Ich bin gespannt, ob mich Mills noch einmal erneut so tief berühren kann.

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La La Land wird vermutlich alle Oscars abstauben und dazu hätte ich die Kritikermeinungen gar nicht gebraucht (Wobei ich schwer überrascht bin, dass selbst sonst zynische Film Twitter Mitglieder ohne Ausnahme Hals über Kopf in den Film verliebt sind). Dieser Trailer ist ein Traum. Pure Magie!

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Diskussionen oder Erklärungen bezüglich der Like/Dislike-Unterschiede bei Trailern bin ich nach 2016 absolut leid, aber bei Here Alone – einem Indie-Zombiestreifen mit einem sehr manierlichen Trailer – bin ich trotzdem überrascht, dass es mehr Dislikes als Likes gibt. Die beiden Seiten halten sich zwar die Waage, aber könnte dies, wie in den Kommentaren vermutet wird, der endgültige Beginn des Untergangs für den Genrehype sein? Ich lehne mich mal nicht weit aus dem Fenster und sage Nein, trotzdem finde ich das ziemlich bemerkenswert. Eigentlich werden Zombiefans doch nie müde von diesen Filmen?

Regisseur Rod Blackhurst feiert gerade mit seinem Amanda Knox Dokumentarfilm auf Netflix großen Erfolg wird das wohl nicht schaden. Mit dabei ist auch Gina Piersanti, die ich in It Felt Like Love ganz großartig fand. Ob sie hier ebenfalls so überzeugend spielen wird, verrät der Trailer noch nicht. Aber insgesamt habe ich Lust nach mehr subtilen, kleinen und ruhigen Geschichten in Zombienarrativen und diese Mischung erscheint mir nach dem Trailer doch sehr stimmig zu sein.

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Natalie Portman soll großartig als Jackie Kennedy sein und ist die de facto Oscar-Frontrunnerin für Beste Darstellerin; mit dabei sind Peter Sarsgaard als Bobby Kennedy, Greta Gerwig und John Hurt. Wirkt teilweise wie eine Mischung aus Malick und Kubrick. Toller Trailer.

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Evolution habe ich leider hier im Kino im naheliegenden Frankreich verpasst. Umso enormer freue ich mich jetzt auf den VOD-Release, denn Lucile Hadzihalilovics langjährige Zusammenarbeit mit Gaspar Noé und ihren zwei einzigen bisherigen Filme gefielen mir sehr. Aber auch ohne dieses Vorwissen sieht Evolution fantastisch aus.

Der Trailer hier erinnert noch deutlicher als der Teaser an Under The Skin, verrät aber auch mehr von der Geschichte und macht eindeutigere Andeutungen. Hm-hm.

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Sophia Takal ist eine höchst talentierte Filmemacherin und Schauspielerin aus dem Dunstkreis von Joe Swanbergs Indieszene in Brooklyn. Wer sich ein bisschen mit Mumblecore auseinandergesetzt hat, wird schon einmal ihr Gesicht oder einen Film von ihr gesehen haben.

Mit Always Shine gelingt ihr jetzt auch hinter der Kamera der Durchbruch. Der Film wurde von ihrem Ehemann Lawrence Michael Levine geschrieben und hat mit Mackenzie Davis und Caitlin Fitzgerald zwei aufstrebende Schauspielerinnen im Mittelpunkt anzubieten, die einen in ihren Bann ziehen. Der Trailer erinnert ein wenig an Queen of Earth mit mehr Thrillerelementen. Das klingt gut. Und sieht gut aus.

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Die neue Zusammenarbeit von Olivier Assayas und Kristen Stewart sieht auch ganz fabelhaft aus. Mehr muss ich gar nicht sehen oder wissen.

Marvel Studios lässt beim ersten Teaser Trailer zu Guardians of the Galaxy Vol. 2 nichts anbrennen. Alle Lieblingsfiguren der Fans sind wieder da (Baby Groot wird alle Herzen stehlen), die gleichen Gags, die Bilder ähneln dem ersten Film und selbst die Musik bleibt gleich. Das klingt jetzt sarkastisch und fies, so ist es aber nicht gemeint. “More of the same” – so ging es wohl allen Fans. Dann bitte!

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Ich liebe diese unmissverständlichen Spielberg Faces auf den Postern zu Arrival.

Von Borrowed Time habt ihr vielleicht in den vergangenen Tagen bereits im Internet gehört, ich möchte es mir aber auch nicht nehmen lassen, den Kurzfilm im Blog zu verewigen. Dieser stammt von zwei Pixar-Animatoren, die den emotionalen Western in ihrer Freizeit neben ihrer Arbeit an Inside Out und Brave produziert haben.

Man liest jetzt häufig im Kontext dieses Films, dass Pixar mehr Filme für Erwachsenen produzieren soll oder dass Animation auch ein Genre für reife Geschichten sein kann. Pixars Kurzfilm-im-Film zu Beginn von Wall-E wird auch immer als Beweis dafür angesehen, dass die Produktionsfirma auch dark™ sein kann. Aber muss es immer dark sein, damit es für Erwachsene genießbar ist? Sicherlich nicht, wie Inside Out bewiesen hat (wobei ich auch argumentieren würde, dass dieser Film in seiner Gesamtheit wesentlich finsterer empfunden werden kann als Wall-E). Komplexe Themen können sowohl für Erwachsene als auch Kinder spaßig sowie ernst aufbereitet werden. Zumal ich die Unterstellung, dass Erwachsene unbedingt düstere Unterhaltung konsumieren wollen, nicht haltbar finde.

Anyway, was ich aus diesem Vorschlag höre ist der Ruf nach einem Animationsfilm, der ausschließlich für ein erwachsenes Publikum gedacht ist. Da frage ich mich aber: Hat denn niemand Anomalisa gesehen? Wie auch immer, Borrowed Time ist ein fantastischer Kurzfilm, der alles hat. Runde Animationen, reiches Charakterdesign, tolle Regie und Musik von dem grandiosen Komponisten Gustavo Santaolalla (The Last of Us).

Accio Poster! Vor knapp einem Jahr hat Grafikdesigner Olly Moss bereits den Harry Potter Büchern für Pottermore neue Cover beschert. Diese cleveren Designs kamen so gut an, dass man seine Werke jetzt weltweit auf Taschenbücher druckt. Seine Kooperation mit der Wizarding World endete dort aber nicht. Heute wurden diese sieben Prints für die Filme vorgestellt, Überbleibsel aus seinem originalen Pitch für Pottermore.

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Für meinen Geschmack sie alle zu gleich, zu “leer” und um den Effekt eben in vollem Glanz erscheinen zu lassen, müsste man sie sich alle nebeneinander hängen, was ich nicht tun werde. Außerdem bin ich sowieso nicht der größte Harry Potter Fan und der vielleicht beste Film der Reihe (7.1) hat nicht einmal ein eigenes Poster bekommen. Deshalb bitte nur Azkaban für mich.

Bei dem Verkauf handelt es sich um eine timed edition; das bedeutet, dass man bis zum 25. Oktober die relativ teuren Prints (50$ für einen 26″x24″ giclee art print) gelassen und in Ruhe kaufen kann. Ich schätze, dass die lange Verkaufszeit dazu dienen soll, auch Menschen außerhalb der Posterszene zu erreichen. Insgesamt ist das aber eine ziemlich runde Sache, vor allem für Olly als Künstler ist das ziemlich großartig.

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Disney

The Force Awakens hat mich bitter enttäuscht. Daher setze ich momentan große Hoffnungen auf Gareth Edwards Rogue One, der bisher kaum einem anderen Star Wars Film gleicht. Das finde ich ganz aufregend. Ich habe mich entschieden den neuen Trailer nicht zu sehen, um bis zum Kinostart möglichst wenig neue Szenen zu sehen. Deshalb weiß ich noch nicht, ob der neue U-Wing Fighter der Rebellenallianz ebenso toll in Szene gesetzt wurde wie in den vorangegangenen Vorschauen. Aber genau dieses Raumschiff hat mich von Anfang an so in seinen Bann gezogen und mir Vertrauen geschenkt, dass Rogue One mich nicht enttäuscht zurücklassen würde.

Bereits in der ersten Konzeptzeichnung konnte man erkennen, dass der U-Wing ein einsatzfähiges Truppentransportvehikel ist. In den darauffolgenden Veröffentlichungen aber wude auch die Schnelligkeit und Eleganz des Flüglers betont. Der U-Wing verkörpert die Allianz sinnbildlich: Klein, tüchtig, versatil und für schnelle Guerilla-Taktiken nützlich. Mich erinnert der U-Wing an den UH-60 Black Hawk, mit dem Navy Seals oder US Marines auf Einsätze geflogen werden. Was man bisher von dem Plot des Films weiß, passt dies wie die Faust aufs Auge. Zero Dark Thirty in space!

Das LEGO-Modell des Rebel U-Wing Fighters (75155) lässt sich ebenfalls sehen. Was mir besonders zunächst bei dem fertigen Modell gefällt, ist wie unterschiedlich groß die Flüge wirken. Klappt man sie in den normalen Modus, wie zum Beispiel bei einem Landeanflug des Schiffs, wirkt es recht klein und wendig. Klappt man die Flügel jedoch aus, ergibt sich ein mächtiges Raumschiff von enormer Größe. Die Spannweite der Flügel beeindruckt wirklich und wirkt neben anderen LEGO Star Wars Modellen mächtig.

Mit dem Modell werden stolze fünf Minifiguren mitgeliefert. Neben den Hauptfiguren Jyn Erso und Cassian Andor kommt ein Rebellenpilot mit, der den U-Wing auch fliegen kann (entweder mit entspanntem Helden- oder Angsthasengesicht). Weiterhin darf ein normaler Rebellensoldat als Redshirt agieren und der “Space Monkey” (Gareth Edwards Worte, nicht meine) Bistan agiert an den Geschützen als Ein-Mann-Armee. Die Figuren passen auch alle in den Laderaum des Schiffs und sehen fantastisch aus. Besonders Jyn sticht mit ihrem coolen Hazard Poncho hervor.

Der U-Wing selbst fühlt sich enorm stabil an. Beim Wechseln der Flügel bricht nichts ab, die Flügel selbst sind mit drei Verbindungsscharnieren gesichert. Neben dieser Hauptattraktion überzeugen die kleinen Aspekte im Lagerbereich des Schiffs. Dieser hat verstellbare Schiebetüren auf beiden Seiten mit tollen Aufklebern, rotierbare Geschütze und hinten gibt es noch einen zuklappbaren “Kofferraum”. Bei der Umsetzung des originellen Designs hat man sich ebenfalls nichts nehmen lassen, im Unterschied zu zum Beispiel dem Hasbro-Modell. LEGO setzt auch unten auf einen durchsichtigen Rumpf, sodass der Pilot beim Landen genau die Geschehnisse im Blick hat.

Schießen kann das Raumschiff natürlich auch, wobei ich an so diesen Spielereien nichts mehr habe. Ich baue LEGO-Modellen hauptsächlich aus rein meditativen Gründen und mit dem U-Wing hatte ganz großen Spaß. Das fertige Modell fühlt sich wertig an, sieht großartig aus und ist für mich das Highlight der tollen Star Wars: Rogue One Modelle. Wobei das Shuttle von Krennec ja auch spitze aussieht…

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Das Produkt wurde von der LEGO GmbH zur Verfügung gestellt.

Präsident Obama, Geek-in-Chief, war Co-Autor der November-Ausgabe der WIRED. Bereits schon jetzt wurde ein kleines Video veröffentlicht, in dem er über die Bedeutung von Star Trek philosophiert. Außerdem hat er seine Top 8 Lieblingsfilme aus dem Genre der Science-Fiction vorgestellt. Obama kann sicherlich nichts Neues über das Franchise berichten, doch den mächtigsten Mann der Welt so leidenschaftlich über eine utopische Science-Fiction-Serie abnerden zu hören, hat schon was.

1. 2001: A Space Odyssey because “it captures the grandeur and scale of the unknown.”
2. Blade Runner because “it asks what it means to be human.”
3. Close Encounters of the Third Kind because “it is fundamentally optimistic.”
4. Star Wars because “it was fun and revolutionized special effects.”
5. Star Trek (original series) because “it uses science fiction to promote a humanist ethnic.”
6. The Martian because “it shows humans at problem solvers.”
7. The Matrix because “it asks basic questions about our reality—and looks very cool”
8. Cosmos because “it fed my lifelong fascination with space.”

Kann man so stehen lassen, würde ich sagen. Auf der liste findet sich keine wirkliche Überraschung, sondern eben die bekannten Genre-Klassiker. Obama könnte die Liste sicherlich noch verlängern, aber diese Erklärungen sind doch höchst diplomatisch, wie es sich für einen Präsidenten gehört. Vielleicht kriegen wir dann ab Januar eine Review von Arrival, wer weiß. Wobei Obama wohl eher, wenn es nach mir geht, Stand-up Comedian werden sollte.

WIRED: Barack Obama: Now Is the Greatest Time to Be Alive
WIRED: Obama Wants the Government to Help Develop AI

Als Kind der Neunzigerjahre waren die Power Rangers für mich ein essentieller Teil meines Samstagmorgens. Ich hatte das Spielzeug, fand die Kaiju-Elemente natürlich am Besten, aber wuchs irgendwann aus der Sache raus. Zuvor erzählte mir ein Schulfreund mal, dass man ab der 5. Klasse auch samstags zur Schule gehen müsste und ich war den Tränen nahe, weil ich meine geliebten Power Rangers nicht mehr schauen könnte. Als ich dann in der 5. Klasse war, hatte ich an den Power Rangers nichts mehr. Und auch heute schaue ich keine alten Folgen, spiele weder Videospiele noch verfolge ich irgendwelche aktuellen Staffeln aus Japan. Nicht einmal mit Verachtung. Die Power Rangers sitzen für mich tief verankert in den Neunzigern fest an einem Punkt in meinem Leben mit dem ich gut abgeschlossen habe.

Was uns zu diesem Trailer bringt. Das Power Rangers Reboot von Lionsgate kann nicht scheitern. Vielleicht finanziell oder kreativ, aber definitiv nicht gemessen an der verbliebenen Nostalgie der Fans. Die Serie oder auch die Filme haben nie ein Niveau an den Tag gelegt, das man heute noch irgendwie – selbst durch eine rosarote Brille – als spannend, aufregend oder schön beschreiben könnte. Der Trailer selbst verspricht einen modernen Film, der relativ wenig von der Ästhetik preisgibt, die die Serie ausgemacht hat. Keine Kaijus, keine Zords, selbst die Anzüge werden in diesem Teaser Trailer nur… nunja, angeteasert. Aber Poster sowie geleakte Photos vom Set versprechen eine Rückkehr all dieser Elemente.

Der Film sieht bunt aus, was in den aktuellen Blockbusterzeiten eine echte Ausnahme ist. Gleichzeitig ist man aber auch bemüht, den Handlungsort Angel Grove sehr gritty™ darzustellen. Ebenso werden die Rangers selbst nicht als Karate-Fans in einem Jugendzentrum vorgestellt, sondern als böse Teenies beim Nachsitzen, die auf ein Alien-Schiff stoßen und dann mit coolen, neuen Superkräften durch die Gegend hüpfen. (weiterlesen…)