Lucasfilm

Hoffnung für alle verscholtenen Star Wars Fans, die nichts von MaRey Sue wissen wollen: Nach der neuen Trilogie und den ersten Standalone-Filmen will sich Lucasfilm der legendären Star Wars Underworld Serie annehmen. Bereits vor einigen Tagen berichtete Star Wars Union über einige Gerüchte, die die Zukunft des Franchises betreffen.

Es scheint einen Plan zu geben, einige Jahre nach dem Ende der Sequel-Trilogie eine Pause bei den Star Wars Kinofilmen einzulegen. Der Grund dafür ist, dass TV-Projekte in den nächsten Jahren im Mittelpunkt stehen werden. Der zweite Grund ist, dass man vorhat, den Markt nicht zu übersättigen, um die Nachfrage nach Star Wars zu stärken.

Nun gibt es seit wenigen Stunden konkrete Informationen. Der Erfolg von Rogue One hat bewiesen: Star Wars funktioniert auch abseits von Jedi, Lichtschwertern und der Macht. Stattdessen soll Underworld, das letzte Projekt von George Lucas, endlich die dunklen und dreckigen Ecken der Galaxie beleuchten. Die Serie sollte sich Kopfgeldjägern, Schmugglern, Piraten und sonstigen zwielichtigen Gestalten des Outer Rims und den unteren Gebieten Coruscants und Nar Shaddaas widmen. (weiterlesen…)

Die Kämpfe zwischen den Fanboylagern sind schon immer doof gewesen. Ich mag Star Wars und Star Trek, weil ich Science-Fiction liebe. Mir gefällt Iron Man und The Dark Knight, weil Superheldenfilme durchaus spannend sein können.

Marvel hat ästhetisch wenig zu bieten. Das MCU hat seine Anziehungskraft in Schauspielern, guter Laune und generischen Geschichten gefunden. Dazu funktioniert das Cinematic Universe makellos. Die Überlagerungen mögen gimmicky sein, fungieren aber als Kleber für ein Gesamtgefüge, das seine Zuschauerschaft an sich bindet und somit Flops an der Kinokasse vorbeugt.

Gegnern dieser Maschinerie muss das nicht gefallen, aber Kevin Feige und seinem Unternehmen gebührt Respekt für die Leistung im vergangenen Jahrzehnt.

Was uns zum DC Expanded Universe und dem neuen Trailer für Justice League bringt. Vier Jahre sind zwischen dem Start und dem ersten wirklichen Team-Film vergangen, ganz ähnlich wie zwischen Iron Man und The Avengers. Die Unterschiede jedoch sind dramatisch. Keine der Figuren im Trailer hat bisher einen Standalone-Film für sich verbuchen können, niemand ist wirklich interessant oder definiert. Höchstens Ben Afflecks Batman, der jedoch sehr zwiegespalten aus seinem Aufeinandertreffen mit Superman ging. Und genau dieser Superman fehlt. Es ist eine klaffende Lücke im Trailer. Die einzige Figur, die annähernd spannend ist, liegt in einem Sarg und wird nicht einmal angeteasert.

Ebenso wie seine Figuren ist der Trailer selbst völlig vage. Nach diesem Trailer ist nichts klar, außer dass es eine Justice League aus Helden gibt, die zusammenkommt. Punkt. Für die Antagonisten bleibt überhaupt keine Zeit im Trailer. Wer ist die Bedrohung? Woher kommt sie? Welche Fähigkeiten hat sie? Alles egal, es kommt jemand und das Andere muss immer zerstört werden. Für das faschistoide Kino Snyders ist das völlig normal. Apropos Snyder: Dass Warner Bros. dem Regisseur weiterhin vertraut, führt auch hier wieder zu lächerlichen Resultaten. Erneut kämpfen Superhelden in irgendwelchen Gängen, Räumen oder grauen Altbaulandschaften, die an Detroits Problembezirke erinnern. Die großen Kämpfe gegen die Armee sehen jetzt schon schwammig und zu dunkel aus und erinnern an die schlimmsten Szenen aus The Hobbit: The Battle of the Five Armies. In 3D wird das sicherlich nicht besser aussehen.

Mir macht das Schreiben solcher negativen Impressionen keinen Spaß. Das DCEU kann einem wirklich leid tun.

Supercut: Badewannen in Filmen

26 Mar, 2017 · Sascha · Film · 0 comments

Da sind jetzt auch Duschen dabei und die Liste ist sicher nicht komplett, aber insgesamt hat Cutter Nacho Ozores hier schön dargestellt, wie sexy, verletzlich und intim unsere Pflegeeinheiten sein können.

Ich dachte, ich verewige diese Film-Twitteraktion nochmal im Blog:

1987: Full Metal Jacket
1988: Akira
1989: Do The Right Thing
1990: Total Recall
1991: JFK
1992: Unforgiven
1993: Jurassic Park
1994: Speed
1995: Before Sunrise
1996: Happy Gilmore
1997: Gattaca
1998: The Truman Show
1999: The Matrix
2000: In The Mood For Love
2001: The Fellowship of the Ring
2002: Signs
2003: Lost in Translation
2004: The Village
2005: Grizzly Man
2006: Children of Men
2007: Sunshine
2008: Man on Wire
2009: A Serious Man
2010: Inception
2011: The Tree of Life / Beginners
2012: Oslo, August 31st
2013: Her
2014: Interstellar
2015: Victoria
2016: Arrival
2017: Jackie

Jurassic World 2 First Look

09 Mar, 2017 · Sascha · Film · 1 comment

Colin Trevorrow hat einen ersten Einblick in Jurassic World 2 via Twitter ermöglicht. Auch Regisseur J.A. Bayona und Produzent Frank Marshall haben den Tweet freudig geteilt. Ich verfolge die Produktion des Sequels nicht mehr so intensiv im Vergleich zu Rebootquel, das besonders hier im Blog dutzende Einträge erhielt, weil ich mir etwas mehr Überraschungen für den Film bewahren möchte.

Trotzdem habe ich bereits vor einiger Zeit vom Casting einer jungen Schauspielerin gehört, die eine Figur namens “Lucy” spielen soll. Ich gehe davon aus, dass wir Lucy hier sehen. Der Raum wirkt auf mich weniger wie ein Musuem als viel mehr die Ausstellung eines privaten Sammlers. Das könnte damit zusammenhängen, dass das Sequel sich Gerüchten zufolge um Umweltschutz drehen soll – ähnlich wie Jurassic Park 2: The Lost World. Sehen wir als in Jurassic World 2: The Lost Park eine Gruppe ehemaliger Mitarbeiter um Chris Pratt, die auf Isla Nublar die Dinosaurier vor Wilderern schützen? Damit hätte ich kein Problem, solange Pratt am Ende nicht durch San Diego düst.

Der Raum erinnert mich außerdem an John Hammonds Haus aus The Lost World. Vielleicht versucht man die Hammonds/Murphys als Erben nun wieder miteinzubeziehen? Vielleicht ist Lucy Lex’ Tochter?

Hollywood hat die Animes für sich entdeckt. Es hat ein bisschen gedauert, Geburtsschwierigkeiten eingeschlossen, aber mit Ghost in the Shell kommt demnächst die erste Live-Action Adaptation eines Animes in die Kinos, die eine ganze neue Welle an Filmen wie Death Note oder Attack on Titan einschließt. Die Japaner probieren sich bereits schon seit Jahren an ihren Stoffen, immer mit eher mäßigem Erfolg. Zumindest in kritischer Hinsicht. Es ist selten, dass eine Produktion gut genug ist, um zu uns herüber zu schwappen und mehr als die Weeaboos nass in der Hose zu machen.

Dragonball Evolution war katastrophal, The Last Airbender fand nur selten erinnerungswürdige Momente im Chaos und Speed Racer wurde nicht als das Anime-Meisterwerk vermarktet, das es war. An Akira schraubt man seit über einem Jahrzehnt herum. Doch Ghost in the Shell, eine IP, die auch eher genrefremden Kinogängern und dem geneigten Nerd ein Begriff ist, soll das endlich ändern.

Mit Scarlett Johansson und einem beachtlichen Cast sowie Regisseur Rupert Sanders (Greatness Awaits) kann das auch gelingen, selbst wenn es bereits wegen des Castings Whitewashingvorwürfe gab. Ich sehe das so: Einerseits würde ein Film mit diesem Budget ohne Johansson nicht grünes Licht für die Produktion bekommen. So funktioniert das risikoscheue Blockbustersystem heute leider. Andererseits kann sich nach dieser Logik aber auch nie ein asiatischer Star entwickeln, durchsetzen und für diese Rollen ins Gespräch kommen. Rinko Kikuchi zum Beispiel hätte die Rolle bestimmt gut ausgeübt (wobei auch Johansson bestimmt einen guten Job abliefern wird), aber hier liegt das Vertrauen eber eher zunächst in der Marke statt dem Stoff.

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All das spielt aber keine wirklich große Rolle mehr, wenn man den Trailer gesehen hat. Die Action haut mich jetzt nicht wirklich um, aber vor allem das Produktionsdesign ist halt einfach atemberaubend. In dem Film steckt unglaublich viel Vision, Liebe fürs Detail und echtes Handwerk. Adam Savage besuchte erst vor kurzer Zeit den Weta Workshop, um sich dort die animatronischen Wunderwerke und Props aus dem Film anzusehen, die tatsächlich verblüffen. Auch die Umsetzung dieser riesigen Holofiguren in der Stadt sowie die Kostüme, Fahrzeuge und Roboter sehen schlicht grandios aus.

Basierend auf der gleichnamigen international gefeierten Sci-Fi-Reihe erzählt GHOST IN THE SHELL die Geschichte von Major, einem einzigartigen Mensch- Maschine-Hybriden, die in einer dystopischen Zukunft die Eliteeinheit Sektion 9 anführt. Auf ihrer Mission gegen die gefährlichsten Kriminellen und Extremisten sieht sich Sektion 9 mit einem Gegenspieler konfrontiert, dessen Ziel es ist, die fortgeschrittenen Cyber-Technologien des Konzerns Hanka Robotics zu vernichten.

Ghost in the Shell startet am 30. März in den deutschen Kinos. Während wir noch drei Wochen auf den Film warten müssen, gibt es bereits den Remix des berühmten und beliebten Themes von niemand Geringerem als Steve Aoki. Ich meine, den Remix finde ich jetzt nicht prinzipiell schlecht, aber er hat auch nichts mehr von dem Theme übrig und passt nicht zur Shelling Sequence, die nun nichts mehr von diesem mythischen Erwachen des Majors hat. Aber naja, just my two cents.

Immerhin sind die Poster schon mal ziemlich großartig, auch wenn natürlich nichts über Martin Ansins Interpretation geht.


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Werner Herzog im Gespräch mit Andreas Ungerbück und Jörg Schiffauer vom und für das Filmmagazin ray. (via)

Ein paar Highlights:
– Herzog hat und braucht kein Handy. Social Media Kanäle hat er auch keinen.
– Er Findet seine Imitatoren eher schwach. Das wird Paul F. Tompkins das Herz brechen.
– Herzog klingt enttäuscht, dass den gefilmte Vulkanausbruch in Into The Inferno keinen Schaden anrichtete.
– Er hat Grizzly Man auf “ganz unfeine Art” von den eigentlichen Filmemachern übernommen.
– “Nicolas Cage hat neulich erst im Internet gesagt…”
– Herzog wird nie besser sein als in Salt and Fire. “Let’s face it.”

Meine Top 20 Filme 2016

05 Mar, 2017 · Sascha · Film,Personal · 2 comments

20. The Nice Guys (Shane Black)
Der einzige Film des Jahres, von dem ich mir ein Sequel wünsche.

19. The Invitation (Karyn Kusama)
Eine packende Studie über Spannung im Kino, wie man sie erzeugt, wie man sie hält, wie man mit den Erwartungen der Zuschauer spielt. Das Ende gefällt mir ganz besonders.

18. Wir sind die Flut (Sebastian Hilger)
Der beste deutsche Genre-Film seit… ja, sehr langer Zeit.

17. Midnight Special (Jeff Nichols)
“I like worrying about you.” Emotionen > Plot

16. Green Room (Jeremy Saulnier)
Jeremy Saulniers schonungslose Verfolgung von Realität schockt mich weiterhin. (weiterlesen…)