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Ich liebe diese unmissverständlichen Spielberg Faces auf den Postern zu Arrival.

Von Borrowed Time habt ihr vielleicht in den vergangenen Tagen bereits im Internet gehört, ich möchte es mir aber auch nicht nehmen lassen, den Kurzfilm im Blog zu verewigen. Dieser stammt von zwei Pixar-Animatoren, die den emotionalen Western in ihrer Freizeit neben ihrer Arbeit an Inside Out und Brave produziert haben.

Man liest jetzt häufig im Kontext dieses Films, dass Pixar mehr Filme für Erwachsenen produzieren soll oder dass Animation auch ein Genre für reife Geschichten sein kann. Pixars Kurzfilm-im-Film zu Beginn von Wall-E wird auch immer als Beweis dafür angesehen, dass die Produktionsfirma auch dark™ sein kann. Aber muss es immer dark sein, damit es für Erwachsene genießbar ist? Sicherlich nicht, wie Inside Out bewiesen hat (wobei ich auch argumentieren würde, dass dieser Film in seiner Gesamtheit wesentlich finsterer empfunden werden kann als Wall-E). Komplexe Themen können sowohl für Erwachsene als auch Kinder spaßig sowie ernst aufbereitet werden. Zumal ich die Unterstellung, dass Erwachsene unbedingt düstere Unterhaltung konsumieren wollen, nicht haltbar finde.

Anyway, was ich aus diesem Vorschlag höre ist der Ruf nach einem Animationsfilm, der ausschließlich für ein erwachsenes Publikum gedacht ist. Da frage ich mich aber: Hat denn niemand Anomalisa gesehen? Wie auch immer, Borrowed Time ist ein fantastischer Kurzfilm, der alles hat. Runde Animationen, reiches Charakterdesign, tolle Regie und Musik von dem grandiosen Komponisten Gustavo Santaolalla (The Last of Us).

Accio Poster! Vor knapp einem Jahr hat Grafikdesigner Olly Moss bereits den Harry Potter Büchern für Pottermore neue Cover beschert. Diese cleveren Designs kamen so gut an, dass man seine Werke jetzt weltweit auf Taschenbücher druckt. Seine Kooperation mit der Wizarding World endete dort aber nicht. Heute wurden diese sieben Prints für die Filme vorgestellt, Überbleibsel aus seinem originalen Pitch für Pottermore.

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Für meinen Geschmack sie alle zu gleich, zu “leer” und um den Effekt eben in vollem Glanz erscheinen zu lassen, müsste man sie sich alle nebeneinander hängen, was ich nicht tun werde. Außerdem bin ich sowieso nicht der größte Harry Potter Fan und der vielleicht beste Film der Reihe (7.1) hat nicht einmal ein eigenes Poster bekommen. Deshalb bitte nur Azkaban für mich.

Bei dem Verkauf handelt es sich um eine timed edition; das bedeutet, dass man bis zum 25. Oktober die relativ teuren Prints (50$ für einen 26″x24″ giclee art print) gelassen und in Ruhe kaufen kann. Ich schätze, dass die lange Verkaufszeit dazu dienen soll, auch Menschen außerhalb der Posterszene zu erreichen. Insgesamt ist das aber eine ziemlich runde Sache, vor allem für Olly als Künstler ist das ziemlich großartig.

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Disney

The Force Awakens hat mich bitter enttäuscht. Daher setze ich momentan große Hoffnungen auf Gareth Edwards Rogue One, der bisher kaum einem anderen Star Wars Film gleicht. Das finde ich ganz aufregend. Ich habe mich entschieden den neuen Trailer nicht zu sehen, um bis zum Kinostart möglichst wenig neue Szenen zu sehen. Deshalb weiß ich noch nicht, ob der neue U-Wing Fighter der Rebellenallianz ebenso toll in Szene gesetzt wurde wie in den vorangegangenen Vorschauen. Aber genau dieses Raumschiff hat mich von Anfang an so in seinen Bann gezogen und mir Vertrauen geschenkt, dass Rogue One mich nicht enttäuscht zurücklassen würde.

Bereits in der ersten Konzeptzeichnung konnte man erkennen, dass der U-Wing ein einsatzfähiges Truppentransportvehikel ist. In den darauffolgenden Veröffentlichungen aber wude auch die Schnelligkeit und Eleganz des Flüglers betont. Der U-Wing verkörpert die Allianz sinnbildlich: Klein, tüchtig, versatil und für schnelle Guerilla-Taktiken nützlich. Mich erinnert der U-Wing an den UH-60 Black Hawk, mit dem Navy Seals oder US Marines auf Einsätze geflogen werden. Was man bisher von dem Plot des Films weiß, passt dies wie die Faust aufs Auge. Zero Dark Thirty in space!

Das LEGO-Modell des Rebel U-Wing Fighters (75155) lässt sich ebenfalls sehen. Was mir besonders zunächst bei dem fertigen Modell gefällt, ist wie unterschiedlich groß die Flüge wirken. Klappt man sie in den normalen Modus, wie zum Beispiel bei einem Landeanflug des Schiffs, wirkt es recht klein und wendig. Klappt man die Flügel jedoch aus, ergibt sich ein mächtiges Raumschiff von enormer Größe. Die Spannweite der Flügel beeindruckt wirklich und wirkt neben anderen LEGO Star Wars Modellen mächtig.

Mit dem Modell werden stolze fünf Minifiguren mitgeliefert. Neben den Hauptfiguren Jyn Erso und Cassian Andor kommt ein Rebellenpilot mit, der den U-Wing auch fliegen kann (entweder mit entspanntem Helden- oder Angsthasengesicht). Weiterhin darf ein normaler Rebellensoldat als Redshirt agieren und der “Space Monkey” (Gareth Edwards Worte, nicht meine) Bistan agiert an den Geschützen als Ein-Mann-Armee. Die Figuren passen auch alle in den Laderaum des Schiffs und sehen fantastisch aus. Besonders Jyn sticht mit ihrem coolen Hazard Poncho hervor.

Der U-Wing selbst fühlt sich enorm stabil an. Beim Wechseln der Flügel bricht nichts ab, die Flügel selbst sind mit drei Verbindungsscharnieren gesichert. Neben dieser Hauptattraktion überzeugen die kleinen Aspekte im Lagerbereich des Schiffs. Dieser hat verstellbare Schiebetüren auf beiden Seiten mit tollen Aufklebern, rotierbare Geschütze und hinten gibt es noch einen zuklappbaren “Kofferraum”. Bei der Umsetzung des originellen Designs hat man sich ebenfalls nichts nehmen lassen, im Unterschied zu zum Beispiel dem Hasbro-Modell. LEGO setzt auch unten auf einen durchsichtigen Rumpf, sodass der Pilot beim Landen genau die Geschehnisse im Blick hat.

Schießen kann das Raumschiff natürlich auch, wobei ich an so diesen Spielereien nichts mehr habe. Ich baue LEGO-Modellen hauptsächlich aus rein meditativen Gründen und mit dem U-Wing hatte ganz großen Spaß. Das fertige Modell fühlt sich wertig an, sieht großartig aus und ist für mich das Highlight der tollen Star Wars: Rogue One Modelle. Wobei das Shuttle von Krennec ja auch spitze aussieht…

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Das Produkt wurde von der LEGO GmbH zur Verfügung gestellt.

Präsident Obama, Geek-in-Chief, war Co-Autor der November-Ausgabe der WIRED. Bereits schon jetzt wurde ein kleines Video veröffentlicht, in dem er über die Bedeutung von Star Trek philosophiert. Außerdem hat er seine Top 8 Lieblingsfilme aus dem Genre der Science-Fiction vorgestellt. Obama kann sicherlich nichts Neues über das Franchise berichten, doch den mächtigsten Mann der Welt so leidenschaftlich über eine utopische Science-Fiction-Serie abnerden zu hören, hat schon was.

1. 2001: A Space Odyssey because “it captures the grandeur and scale of the unknown.”
2. Blade Runner because “it asks what it means to be human.”
3. Close Encounters of the Third Kind because “it is fundamentally optimistic.”
4. Star Wars because “it was fun and revolutionized special effects.”
5. Star Trek (original series) because “it uses science fiction to promote a humanist ethnic.”
6. The Martian because “it shows humans at problem solvers.”
7. The Matrix because “it asks basic questions about our reality—and looks very cool”
8. Cosmos because “it fed my lifelong fascination with space.”

Kann man so stehen lassen, würde ich sagen. Auf der liste findet sich keine wirkliche Überraschung, sondern eben die bekannten Genre-Klassiker. Obama könnte die Liste sicherlich noch verlängern, aber diese Erklärungen sind doch höchst diplomatisch, wie es sich für einen Präsidenten gehört. Vielleicht kriegen wir dann ab Januar eine Review von Arrival, wer weiß. Wobei Obama wohl eher, wenn es nach mir geht, Stand-up Comedian werden sollte.

WIRED: Barack Obama: Now Is the Greatest Time to Be Alive
WIRED: Obama Wants the Government to Help Develop AI

Als Kind der Neunzigerjahre waren die Power Rangers für mich ein essentieller Teil meines Samstagmorgens. Ich hatte das Spielzeug, fand die Kaiju-Elemente natürlich am Besten, aber wuchs irgendwann aus der Sache raus. Zuvor erzählte mir ein Schulfreund mal, dass man ab der 5. Klasse auch samstags zur Schule gehen müsste und ich war den Tränen nahe, weil ich meine geliebten Power Rangers nicht mehr schauen könnte. Als ich dann in der 5. Klasse war, hatte ich an den Power Rangers nichts mehr. Und auch heute schaue ich keine alten Folgen, spiele weder Videospiele noch verfolge ich irgendwelche aktuellen Staffeln aus Japan. Nicht einmal mit Verachtung. Die Power Rangers sitzen für mich tief verankert in den Neunzigern fest an einem Punkt in meinem Leben mit dem ich gut abgeschlossen habe.

Was uns zu diesem Trailer bringt. Das Power Rangers Reboot von Lionsgate kann nicht scheitern. Vielleicht finanziell oder kreativ, aber definitiv nicht gemessen an der verbliebenen Nostalgie der Fans. Die Serie oder auch die Filme haben nie ein Niveau an den Tag gelegt, das man heute noch irgendwie – selbst durch eine rosarote Brille – als spannend, aufregend oder schön beschreiben könnte. Der Trailer selbst verspricht einen modernen Film, der relativ wenig von der Ästhetik preisgibt, die die Serie ausgemacht hat. Keine Kaijus, keine Zords, selbst die Anzüge werden in diesem Teaser Trailer nur… nunja, angeteasert. Aber Poster sowie geleakte Photos vom Set versprechen eine Rückkehr all dieser Elemente.

Der Film sieht bunt aus, was in den aktuellen Blockbusterzeiten eine echte Ausnahme ist. Gleichzeitig ist man aber auch bemüht, den Handlungsort Angel Grove sehr gritty™ darzustellen. Ebenso werden die Rangers selbst nicht als Karate-Fans in einem Jugendzentrum vorgestellt, sondern als böse Teenies beim Nachsitzen, die auf ein Alien-Schiff stoßen und dann mit coolen, neuen Superkräften durch die Gegend hüpfen. (weiterlesen…)

Erste Szene aus IT FOLLOWS 2

10 Oct, 2016 · Sascha · Film · 1 comment

STOP THIS MADNESS

09 Oct, 2016 · Sascha · Film · 5 comments