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Olly Moss’ Poster-Trilogie für die alten Star Wars Filme ist nicht nur in der Printszene legendär. Jeder Fan hat die Poster schon einmal gesehen, es gibt Nachdrucke auf eBay in Postkartenformat und sogar an Strandständen in Touristenorten gibt es sie zu kaufen. Ich muss es wissen, ich habe ein T-Shirt mit dem ROTJ-Motiv in meinem Schrank hängen.

Nun hat man auf der dritten MondoCon, die am Wochenende in Austin Fans empfing, eine Bombe platzen lassen. Moss hat in Zusammenarbeit mit Mondo und Disney diesen fantastischen Sketch produziert, der scheinbar von allen Parteien als großartig angesehen wurde.

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Wieso also können sich nicht Leute mit tausenden Dollarn auf eBay für das Teil gegenseitig überbieten? Weil Disney den Title Block nicht auf dem Print haben wollte. Da die anderen drei Poster diesen jedoch haben und Olly auf Kohäerenz pochte, wurde das Projekt zurückgestellt. Ich habe ja meine Probleme mit dem Film, aber Ollys cleveres Design, das dazu noch den besten Shot des Films einbindet, hätte natürlich an meine Wand gemusst. Schade. 😰

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Disney

Das Marvel Cinematic Universe beschreitet neue Wege. Als sich zuletzt noch in Captain America: Civil War die Helden einen überraschend spannenden Kampf lieferten, war bereits Großes im Gange. Marvel Studios arbeitete hart an dem ersten Film mit Stephen Strange, eine der ältesten Figuren des Comic-Universums. Strange steht auf einer Stufe mit Spider-Man und Iron Man. Was ihn jedoch unterscheidet, sind seine enormen Fähigkeiten, die ihm die mystischen Kräfte verliehen. Klar, Hulk und Spidey sind kräftig und flink – aber niemand ist so mächtig in der bisherigen Heldenriege wie Doctor Strange. Seine mystischen, magsichen Kräfte sind nur der Anbeginn von vielen Veränderungen in der dritten Phase des MCUs.

Nach der Erde, Asgard und dem Weltall zeigt uns Doctor Strange die letzte große magische Dimension der Comics auf. Gleichzeitig kommen aber auch immer stärkere Figuren in die Geschichte, so wird auch Captain Marvel, gespielt von Brie Larson, bald auf der Bühne erscheinen. Kevin Feige bezeichnet sie jetzt schon als die mächtigste Figur, sie könnte alle Avengers auf einmal schlagen. Da wird das Gekloppe auf dem Flughafen fast schon süß.

Wie auch immer, das Generde um das MCU mal beiseite: Wie wird Doctor Strange? Die bisherigen Kritiken lassen Gutes erahnen. So soll der Film der stärkste Origin-Film seit Iron Man sein und sehr wenig mit dem restlichen Universum zu tun haben, sodass auf Cameos größtenteils verzichtet bzw. bis zu den Credits gewartet wird. Das macht mir große Hoffnungen, denn selbst charmante Filme wie Ant-Man wirkten zuletzt eher wie Hausaufgaben als große Blockbusterunterhaltung. Gerade die Kämpfe in den bisher veröffentlichten Trailer gefallen mir sehr. Marvel Studios hat schon länger ein Action-Problem und sowieso ein “Blue Beam in the Sky”-Problem, sodass mich die Realitätsbrechenden Bilder von Regisseur Scott Derrickson zumindest wieder hoffen lassen.

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In DOCTOR STRANGE steht der egozentrische, hochintelligente Neurochirurg Dr. Stephen Strange nach einem Autounfall, bei dem seine wichtigsten Instrumente, seine Hände, schwer verletzt wurden, vor dem Nichts. Seine letzte Hoffnung auf Heilung führt ihn nach Tibet zu einem sonderbaren Einsiedler, doch überfällt ihn dort eine komplett neue, übernatürliche Realität. Nur sehr langsam schwinden seine Zweifeln an der Existenz magischer Kräfte und beginnt er sich seiner wahren Begabungen und Fähigkeiten bewusst zu werden. Immer weiter dringt er in neue, mystische Dimensionen vor, doch als Mittelsmann zwischen Raum und Zeit, entdeckt er nicht nur kosmische Parallelwelten, sondern entfesselt auch deren dunkelste Mächte, die unserer Welt bisher verborgen blieben.

Doctor Strange läuft am 27. Oktober 2016 in den deutschen Kinos an.
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Sponsored Post in Kooperation mit Disney

Sometimes the stars align and allow us a brief moment of happiness in millennia of pain and sadness!

Das ist so toll, dass ich fast schon wieder meinen Glauben an Star Wars wiedergewonnen habe. Auch wenn der Film weiterhin völlig unnötig ist (aus den gleichen Gründen wieso ein Boba Fett Film unnötig ist). Aber egal, er kommt. Neben Chewie, Han und Lando castet man aktuell noch die letzte Hauptdarstellerin. Man sucht nach einer afroamerikanischen Schauspielerin, höchstwahrscheinlich wird dies wohl Sana Solo aus den neuen Comics sein. Sie ist Hans “Ehefrau”, was dieser wiederum leugnet. Wir werden im Film bestimmt mehr herausfinden. Ziemlich cool, dass man die unterschiedlichen Medien jetzt tatsächlich so stark vernetzt.

Joss Whedon gab Complex ein Interview, das durchaus interessant und lesenswert ist – leider wurde er auch zu Star Wars gefragt, weshalb sich natürlich die gesamte Blogosphäre, jede Headline, jeder Tweet nur um diesen Kommentar dreht. Star Wars generiert Klicks. So ist das eben, auch bei Pew³. Hier ist Whedons Antwort auf die Frage, ob er noch einmal einen Franchise-Film nach den zwei Avengers-Teilen übernehmen würde.

I mean, it’s a fun thing to do, to put yourself in the service of something if you think you can add an interpretation. It’s no different than any other storytelling. There are some times when you get micro-managed to death but with Marvel, they let me make two movies that were very much mine. So do I want to make James Bond movie? Yeah. Anne Hathaway does Catwoman again? Sure, I’m in. Do I want to make a Star Wars movie? Yeah. I was like, “I don’t want to make a Star Wars movie. Like, god dammit, why?” But I saw the trailer for Rogue awhile ago and I was like, “I want to do that.” To make a Star Wars movie and not be wed to the bigger picture. (Anmerkung von mir: Das ist natürlich großer Quatsch. Rogue One endet wahrscheinlich Minuten vor dem Beginn von Episode IV und ist ein direktes Prequel.)

Das ist alles. Die Hervorhebung ist von mir. Mehr ist es nicht, lediglich ein ehrlicher Gedanke, der kurz Einblick in die Psyche des tief gefallenen Kultregisseurs gibt. Und dennoch findet man jetzt überall hitzige Diskussionen darüber, ob – und wenn ja was – Whedon im Star Wars Universum drehen soll. Am besten, so einige Stimmen, soll er noch heute Colin Trevorrow an Episode IX ersetzen.
Ich kann diese Rufe nicht verstehen. Hier sind die Hauptgründe: (weiterlesen…)

Gänsehaut. Bei diesem dreißigsekündigen Teaser, den ich mir schon zigfach angesehen habe, kriege ich jedes mal pure Gänsehaut. Es mag vielleicht an der gut ausgewählten Musik, den stimmungsvollen Bildern, dem Sujet des Films oder meiner persönlichen Meinung von Präsident Obama liegen. Wie auch immer, das ist ein genialer Teaser. Barry erzählt von Barack Obamas Studienzeiten in New York an der Columbia University und den Problemen, die die Stadt und ihn zu dieser Zeit plagten.

In einem Interview mit GQ hat Hauptdarsteller Devon Terrell verraten, wie man am besten einen Präsidenten spielt:

When Key and Peele do it, it’s hilarious, because you know who it is and it’s funny. But you can become disengaged from it and you can say, “Oh, that’s just an imitation of Barack Obama.” And so we completely steered away from that. We actually had the idea that maybe we just don’t go anywhere near the accent, but then that doesn’t give you anything, because then it’s like you’re just using his name. So there was this fine line of giving the nuances and giving the “ah”s and the “um”s and that thinking and the mannerisms, and hitting a line here or there that was like, “Yeah, just to remind you, this is Barack Obama.”

Barry ist nun bereits nach Southside with You das zweite Obama-Biopic, das noch während seiner Amtszeit veröffentlicht wird. Es werden sicherlich noch viele folgen und es hängt vielleicht auch einfach daran, dass seine politischen Erfolg und Misserfolge sacken müssen, aber ich finde es bemerkenswert, dass beide Filme sich eher mit dem Mann als dem Präsidenten beschäftigten. Barry streamt ab dem 16. Dezember 2016 auf Netflix.

An dieser Stelle kurz meine aktuelle Top 5 der US-Präsidenten-Biopics:
1. W.
2. Thirteen Days
3. Young Mr. Lincoln
4. Frost / Nixon
5. Lincoln

Once more unto the breach, dear mutants, once more! Die bösen Urheberrechte und unterschiedlichen Kinouniverse lassen keine getreue Adaption von Old Man Logan zu. Macht nichts, denkt sich 20th Century Fox und adaptiert Mark Millars ikonische Geschichte über einen gealterteten und geschwächten Wolverine, der durch die Post-Apokalypse stolpert und gegen eine Übermacht an Bösewichten aus dem Marvel-Universum kämpft, trotzdem lose für Hugh Jackmans letzten Film als Weapon X. James Mangold (Walk The Line, 3:10 To Yuma) führt nach The Wolverine erneut Regie und mit Johnny Cash und Wüsten kennt er sich bestens aus, wie man sieht.

Daher überrascht dieser erste stimmungsvolle Trailer auch nicht, insbesondere weil schon die letzte Zusammenarbeit von Schauspieler und Regisseur im Verhältnis zum Rest des Franchises durchaus positiv ausfiel. Lediglich das Mädchen an Logans Seite ist eine Neuerung, die Professor X auf eine Reise mit Fox’ Lieblingsmutanten schickt. #Feelswillbehad. The Last of Us im Mutanten-Universum? Warum nicht. Jackman hat sich einen guten Abschied verdient und man zielt nach der Deadpool-Revolution auch auf ein R-Rating. Klingt doch gut! Meine Hoffnung ist, dass das Franchise danach auf Weapon X verzichten kann und man sich mal nicht immer auf die gleichen zehn Mutanten konzentriert. Das klappt doch auch in den Comics.

Salt and Fire ist der neue Spielfilm von Werner Herzog mit Michael Shannon (!!!), Gael García Bernal (!), Veronica Ferres (?) und Lawrence Krauss, Professor für theoretische Physik (???). Der Trailer ist vollgestopft mit wunderschönen Salzwüsten-Bildern von Peter Zeitlinger und Herzog, einnehmenden Monologen und sehr vielen Irreführungen, wenn man /Film-Autor Jacob Hall trauen darf. Dieser kann den Film nicht wirklich empfehlen, doch seine Ausführungen schrecken mich jetzt nicht ab. Im Gegenteil, denn der Film verspricht Herzog-pur zu werden.

Im Film geht es anscheinend u.a. über Vulkane. Herzog hat außerdem einen Dokumentarfilm namens Into The Inferno am Start, der am 28. Oktober auf Netflix veröffentlicht werden wird. Dieser Film handelt ebenfalls von Vulkanen. Darüber und mehr spricht er in einem Interview auf Business Insider.

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Der britische Indiefilm The White King hat nicht nur einen spannenden und visuell ansprechenden Trailer anzubieten, sondern erzählt auch eine originelle Dystopienarrative, die nicht auf einem Jugendbuch basiert. Dass ich diesen Tag noch erleben darf!

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Mike Mills hat mit Beginners einen Film gedreht, der mich bis heute noch sehr häufig beschäftigt. Ich habe ihn oft gesehen, weine jedes Mal von Neuem und ich empfinde seinen Erzählstil mit den visuellen Einblendungen, eingeworfenen Gedanken und einer genau richtig abgemessenen Portion Schrulligkeit sehr einzigartig. 20th Century Woman wurde von Annapurna Pictures produziert, das schreit natürlich nach Qualität und Oscar-Season.

Der Cast (Annette Bening, Greta Gerwig, Elle Fanning, Billy Crudup) unterstreicht diese Vermutung. Ich bin gespannt, ob mich Mills noch einmal erneut so tief berühren kann.

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La La Land wird vermutlich alle Oscars abstauben und dazu hätte ich die Kritikermeinungen gar nicht gebraucht (Wobei ich schwer überrascht bin, dass selbst sonst zynische Film Twitter Mitglieder ohne Ausnahme Hals über Kopf in den Film verliebt sind). Dieser Trailer ist ein Traum. Pure Magie!

divbar

Diskussionen oder Erklärungen bezüglich der Like/Dislike-Unterschiede bei Trailern bin ich nach 2016 absolut leid, aber bei Here Alone – einem Indie-Zombiestreifen mit einem sehr manierlichen Trailer – bin ich trotzdem überrascht, dass es mehr Dislikes als Likes gibt. Die beiden Seiten halten sich zwar die Waage, aber könnte dies, wie in den Kommentaren vermutet wird, der endgültige Beginn des Untergangs für den Genrehype sein? Ich lehne mich mal nicht weit aus dem Fenster und sage Nein, trotzdem finde ich das ziemlich bemerkenswert. Eigentlich werden Zombiefans doch nie müde von diesen Filmen?

Regisseur Rod Blackhurst feiert gerade mit seinem Amanda Knox Dokumentarfilm auf Netflix großen Erfolg wird das wohl nicht schaden. Mit dabei ist auch Gina Piersanti, die ich in It Felt Like Love ganz großartig fand. Ob sie hier ebenfalls so überzeugend spielen wird, verrät der Trailer noch nicht. Aber insgesamt habe ich Lust nach mehr subtilen, kleinen und ruhigen Geschichten in Zombienarrativen und diese Mischung erscheint mir nach dem Trailer doch sehr stimmig zu sein.

divbar

Natalie Portman soll großartig als Jackie Kennedy sein und ist die de facto Oscar-Frontrunnerin für Beste Darstellerin; mit dabei sind Peter Sarsgaard als Bobby Kennedy, Greta Gerwig und John Hurt. Wirkt teilweise wie eine Mischung aus Malick und Kubrick. Toller Trailer.

divbar

Evolution habe ich leider hier im Kino im naheliegenden Frankreich verpasst. Umso enormer freue ich mich jetzt auf den VOD-Release, denn Lucile Hadzihalilovics langjährige Zusammenarbeit mit Gaspar Noé und ihren zwei einzigen bisherigen Filme gefielen mir sehr. Aber auch ohne dieses Vorwissen sieht Evolution fantastisch aus.

Der Trailer hier erinnert noch deutlicher als der Teaser an Under The Skin, verrät aber auch mehr von der Geschichte und macht eindeutigere Andeutungen. Hm-hm.

divbar

Sophia Takal ist eine höchst talentierte Filmemacherin und Schauspielerin aus dem Dunstkreis von Joe Swanbergs Indieszene in Brooklyn. Wer sich ein bisschen mit Mumblecore auseinandergesetzt hat, wird schon einmal ihr Gesicht oder einen Film von ihr gesehen haben.

Mit Always Shine gelingt ihr jetzt auch hinter der Kamera der Durchbruch. Der Film wurde von ihrem Ehemann Lawrence Michael Levine geschrieben und hat mit Mackenzie Davis und Caitlin Fitzgerald zwei aufstrebende Schauspielerinnen im Mittelpunkt anzubieten, die einen in ihren Bann ziehen. Der Trailer erinnert ein wenig an Queen of Earth mit mehr Thrillerelementen. Das klingt gut. Und sieht gut aus.

divbar

Die neue Zusammenarbeit von Olivier Assayas und Kristen Stewart sieht auch ganz fabelhaft aus. Mehr muss ich gar nicht sehen oder wissen.

Marvel Studios lässt beim ersten Teaser Trailer zu Guardians of the Galaxy Vol. 2 nichts anbrennen. Alle Lieblingsfiguren der Fans sind wieder da (Baby Groot wird alle Herzen stehlen), die gleichen Gags, die Bilder ähneln dem ersten Film und selbst die Musik bleibt gleich. Das klingt jetzt sarkastisch und fies, so ist es aber nicht gemeint. “More of the same” – so ging es wohl allen Fans. Dann bitte!