Ich werde die Synopsis nicht hinzufügen und ich rate euch ab, sie zu suchen und zu lesen, denn für mich ist das ein bisschen spoilerhaft. Jaja, ich weiß, überempfindlich, aber jetzt mal ehrlich: WAS AUßER DIESEM POSTER MÜSST IHR DENN NOCH SEHEN?! Ach, den Trailer? Okay. Der Trailer geht klar soweit, nichts atemberaubendes. Ich mag die Stimmung, die Prämisse, die Schauspieler. Alles sieht super aus. Kinostart hoffentlich bald.

Gott hat uns verlassen.

Jason Friedberg und Aaron Seltzer, bekannt für Scary Movie und ihre filmischen Katastrophen Date Movie, Epic Movie, Meet the Spartans, Disaster Movie, Vampires Suck und zuletzt The Starving Games werden einen Star Wars Spoof machen. Angeblich wird der Name des Films Star Worlds Episode XXXIVE=MC2: The Force Awakens the Last Jedi Who Went Rogue lauten. Ahh………

Jason and Aaron are a powerhouse duo who have proven time and time again that they are fully tapped into what audiences love,” said (Covert Media’s CEO Paul) Hanson. “Their fearless take on pop culture has us beyond thrilled to tackle the world’s most popular franchise with the two of them leading us into a galaxy far, far away.” via THR

Okay, ich finde Spaceballs ja jetzt auch jetzt nicht so spitze und die Comedy der Auralnauts ist eher auf Meme-vertraute Insider beschränkt. Und klar, finanziell haben sich die Filme der von Friedberg und Seltzer durch die billige Produktion immer gelohnt, aber… bitte, ist im Moment denn nicht sowieso schon alles schlecht genug?

Meesa exhausted.

Vor dem Hintergrund der bisherigen Trailer ist das japansiche Poster für Kong: Skull Island leicht spoilerhaft, aber wen schert das schon? Da ist ein Baummonster auf er linken Seite zu sehen. Ich wiederhole: Ein. Baum. Monster.

Wow! WOW! LOOK AT THIS! A24 strikes again! Das ist wohl mit Abstand das beste Horrorfilmposter seit Jahren und vielleicht auch schon das beste Poster des Jahres. Mir fehlen ernsthaft die Worte. Ich will das eingerahmt hier irgendwo hängen haben.

Wer ein Haustier hat, weiß ganz genau wie komisch es ist, wenn ein Tier in die Ecke starrt, so als ob da tatsächlich etwas wäre. Und man weiß ja ganz genau, dass dort nichts ist. Dass dort nichts sein kann. Aber der starre Blick des Tieres ist trotzdem beängstigend, weil tief in uns drin natürlich die genetische Veranlagung dazu führt, dem Tier in solch einer Situation zu vertrauen. Schließlich hat die Aufmerksamkeit des besten Freundes des Menschen Leben gerettet.

Heute lebend wir alle sicher drinnen, aber im Wald kann ja tatsächlich etwas sein! Deshalb ist das Poster so toll! Ich liebe es, dass das Licht des Hauses gerade so bis zum Waldrand geht, bereits in A24s The Witch hat man so großartig mit genau diesem verebten Unbehagen bezüglich dieser Grenze gespielt. Die Leine des Hundes ist straff, als ob er in die Nacht hinaus bellt und die Körnung des Posters trägt zur angespannten Stimmung bei. So als ob jemand verzweifelt die Schärfe erhöht, nur um mehr zu sehen (Braucht man übrigens nicht, es gibt auf dem Poster sonst nichts zu sehen). Und wie toll ist das Spiel mit dem Titel des Films, dessen Darstellung fast so etwas wie eine emporragende Gestalt andeutet.

Okay, das Poster ist gut. Aber was ist mit dem Film? Krisha-Regisseur Trey Edward Shults hat das Drehbuch geschrieben und führte Regie, Hauptdarsteller ist Joel Edgerton, der seine Frau und seinen Sohn von einer boshaften, mysteriösen Präsenz beschützen muss, die die Familie genau vor ihrer Haustür terrorisiert. Wow, holy shit, ich kriege Gänsehaut, wenn ich mir das nur vorstelle.

It Comes At Night kommt bei uns demnächst weder bei Tag noch bei Nacht in die Kinos, in den USA hat der Film einen Kinostart für den 27. August angesetzt. Wir müssen uns also noch gedulden, aber vielleicht haben wir ja Glück und der Film findet einen Weg zum Fantasy Filmfest.

Ich bin laut Reddit übrigens nicht der einzige, der an das bekannte Bild mit dem Hund vor der offenen Tür von Dragan Bibi und eine Neil Gaiman Kurzgeschichte denken musste.

Wie in jedem Jahr hier eine Ansammlung der Superbowl TV-Spots und Trailer für zukünftige Filme. Vielleicht liegt es an dem unglaublich schlechten Kinosommer 2016, aber irgendwie sind die Spots nicht so lahm wie in nahezu jedem Jahr. Ich freue mich schon fast!

Ghost in the Shell

Ich bin immer noch voll on board in Sachen Ghost in the Shell mit Frau Johansson, gerade weil die Trailer und Spots so genial aussehen. Besonders diese riesigen Holoprojektionen, hier u.a. Kois, die um Gebäude fliegen, sind einfach richtig juicy. Wenn der Film doof wird, haben wir immer noch den Anime.

Stranger Things 2

Ich bin diese verdammte Show so fucking leid. Nicht nur, dass die Kinder natürlich in Ghostbusters-Kostümen in die Schule rennen, nein, sogar im Trailer wird bereits der Tür-Shot aus Close Encounters kopiert, für den ich ganz groß Liebe verspüre, da es meine erste Filmerinnerung überhaupt ist. Ich nehme das inzwischen richtig persönlich. Anschauen werde ich mir die Serie natürlich trotzdem, allen voran wegen dem angeteaseten Lovecraftian Horrormonster. Aber ich werde dabei sehr oft seufzen. JAWOHL, LAUT SEUFZEN! (weiterlesen…)

Ich halte Deadpool völlig überschätzt als Figur, ein eigentlich langweiliger Superheld für Mainstream-Comicfans, die mal über den Tellerrand schauen wollen und sich fortan als Comic-Experten schimpfen, weil sie Deadpool und Metawitzchen schnallen. Durchs Netz und die Meme-Fabrik denkt dazu nun jeder, dass Deadpool voll der Inside-Joke ist. Es gibt da so einen selbstgefälligen Aspekt unter den Fans der Figur, der mir sehr widerstrebt und ein häufiger Auslöser für Seufzer meinerseits ist.

Der Erfolg des Films hat mich jedoch überrascht. Die Leute mögen Deadpool offensichtlich. Okay. Ich habe mich nicht wirklich um Deadpool geschert. Mir war der Film egal. Das Nervigste war, für wie edgy der Film sich hielt, während er innerhalb den Konventionen des Genres operierte, die er angeblich so süffisant dekonstruierte. Das gleiche Phänomen ist jetzt wieder bei einer ironisch gemeinten, aber dann doch im Kern schon ehrlich gewollten Oscar/Awards-Kampagne des Films zu beobachten, die den Helden von seiner letzten Portion Coolness trennt.

Das einzig Interessante an Deadpool war vielleicht noch, wie er die X-Men behandelte. Einfach zwei Helden genommen, spielt keine Rolle, fertig. Wie der Film die Alltäglichkeit der Mutanten an Xaviers Schule darstellt, war unglaublich erfrischend. Welch Revolution, wenn es auch nur einmal nicht um die Rettung der Menschheit geht und nur ein einziger Held alleine durch einen Film schreitet.

Dies soll sich jetzt aber mit Deadpool 2 ändern. 20th Century Fox hat Blut gerochen. “It’ll be a solo movie. It’ll be populated with a lot of characters, but it is still Deadpool’s movie, this next one.”, sagt Drehbuchautor Rhett Reese. Cable, Domino, Colossus und Negasonic Teenage Warhead sind gesetzt, aber nach Deadpools angekündigtem Cameo in einer weiteren Produktion darf man wohl noch mehr erwarten. Dazu kehren bestimmt sein indischer Taxifahrer, sein bester Freund an der Bar und seine Freundin sicher zurück. Puh. Ganz schön viel. Kann vielleicht funktionieren, aber für mich klingt das alles eher so, als ob sich Fox nach dem Erfolg des ersten Films grinsend die Hände reibt und nun versucht, auf dem Rücken von Deadpool mehrere Franchises zu starten (mindestens mal X-Force). Nicht, dass das wirklich tragisch wäre oder eine Rolle spielt, aber es ist schon lustig, wie Fox einfach nichts dazulernt.

A24 steigt in das Abrams’sche Mystery Box Geschäft ein. Vor ein paar Tagen veröffentliche der Verleiher diesen Trailer für einen Film, aus dem ich nicht wirklich schlau werde. Science Fiction, Zukunft, Identitätswechsel, Gedächtnisupload in einen neuen Körper? Die Videobeschreibung hilft auch wenig, insofern dass nur “In our near future.” als Handlungszeit angegeben wird. Auf Twitter wird gemunkelt, dass der Trailer vielleicht Shane Carruths (Primer, Upstream Color) neuen Film Predicting The Future (Arbeitstitel?) umwerben könnte. Ich weiß es nicht, aber ich vertraue A24, die bis auf Kevin Smiths Tusk bisher noch keinen schlechten Film ins Kino gebracht haben.