Mike Relms BABY DRIVER Remix

17 Jun, 2017 · Sascha · Film · 0 comments

Die Zeiten, in denen das Internet voll diesen Trailer-Remixen war, sind vorbei. Aber wenn der König des Genres sich mit einem Remix zu Edgar Wrights Baby Driver zurückmeldet, ist das ein Must-Watch!

Edgar Wright als Ash Williams

17 Jun, 2017 · Sascha · Film · 0 comments

“You’ll know I’m the moderator, because I’m behind a podium and I’m wearing a graphic tee with an extremely obscure comic book reference on it.”

Die unendliche Geschichte um den TIE Fighter Anime Kurzfilm hat ein weiteres Kapitel. Nachdem der Film bereits vor zwei Jahren endlich veröffentlicht wurde, gibt es nun eine inoffizielle, überarbeitete Version, die mit dem Sound von Battlefront und einem Score aus Rogue One die Stimmung noch einmal näher an die Saga heranführt. Ziemlich großartig und ich würde nach wie vor eine solche Netflix-Serie sehr begrüßen.

Ich mochte Alien: Covenant sehr. Nach einigen Tagen des Haderns kam ich doch mit mir zu der Übereinkunft, dass Ridley Scott mit seiner Prequel-Trilogie eine höchst spannende und unterhaltende Geschichte erzählt. Vor allem thematisch geben die Filme sehr viel her. Ich werde meine Gedanken in einer Review demnächst ausführlicher auf den Punkt bringen. (Hier geht’s zu meiner Prometheus Kritik)

Bis dahin möchte ich euch nicht diesen großartigen Verriss meines Freundes Marcs vorenthalten, der sich hauptsächlich mit der Intelligenz der Figuren schwer tut. Für mich hingegen war das noch nie ein Problem und pflichte, wie so oft, Filmkritiker Matt Zoller Seitz bei, der in seiner Kritik quasi “It’s a feature, not a bug” schreibt:

“As in all of the “Alien” films, characters do tremendously stupid things with such regularity that you pretty much have to stop judging the movie by real-world logic. Instead you have to judge it by the standards of a fever dream or nightmare, a Freudian-Jungian narrative where the thing you fear most is what happens to you, and where you’re doing stuff like going to work naked or trying to climb across the face of a skyscraper or accepting someone’s invitation to look into, say, the sticky maw of a xenomorph egg that just opened (the latter actually happens in “Covenant”).”

Aber nun zum Hauptpreis…

Eines muss man vorweg festhalten, das Vorhaben von Ridley Scott, nach dem bescheidenen Prometheus-Experiment, ein wenig mehr auf die Alien-Fans einzugehen und deren Wünsche zu erfüllen ist gelungen. Denn nachdem man sich Alien Covenant angesehen hat, erscheint einem Prometheus gar nicht mehr so schlimm. Folglich alles richtig gemacht.

An dieser Stelle SPOILER-ALARM! (weiterlesen…)

Es war anfänglich keine bewusste Entscheidung, aber mit großer Überraschung und Freude kam irgendwann die Realisation: Teaser kann man vielleicht schauen, Trailer sollten vermieden werden. Filme, deren Trailer ich nicht gesehen habe, mag ich hinterher oft viel mehr. Und selbst wenn dem nicht so ist, bleibt die Immersion immer noch viel größer, weil ich der Geschichte vertraue und ihr folge statt mental Bilder aus dem Trailer abzuhaken.

Manchmal mache ich aber eine Ausnahme und falls ihr immer noch nicht überzeugt seid, solltet ihr mir jetzt auch einfach vertrauen: Ihr müsst diesen Valerian Trailer sehen, der sehr prominent eine Verfolgungssequenz featuret, die in den vorangegangenen Videos nur angeteaset wurde. Dazu wurde die Geschichte im Trailer aufs Wesentliche reduziert und diese Version von “Gangsta’s Paradise” empfinde ich als verdammt atmosphärisch. Weiterhin wirken die farbenfrohen Bilder in der aktuellen Blockbusterlandschaft wie eine Erfrischungskur. Ja, ich bin mir sicher: Das wird mein Sommerhighlight. Luc Bessons Adaptation von Valerian startet bei uns am 20. Juli in den Kinos und dürfte wohl ein ähnliches Schicksal wie John Carter an den Kinokassen erleiden. Das ist sehr schade, die Comicreihe Valerian und Veronique bietet nämlich Material für ein ganzes Franchise.

In den Unweiten des Internets, insbesondere auf Imageforen, fand ich seit Jahren immer wieder das obige Bild als Wallpaper-Vorschlag und hatte es sogar für einige Zeit mal als Desktophintergrund. Es inspirierte mich. Wie kann eine Zivilisation so überleben und wie ist es dazu gekommen, dass plötzlich Städte auf riesigen Maschinen herumfahren? Und sind das dort Menschen rechts zwischen den Fahrspuren, die sich scheinbar verstecken müssen? Eigentlich müsste man doch eine Geschichte dazu erzählen können, vielleicht sogar einen Film drehen. Aber Moment, so etwas wird ja nicht einfach so verfilmt heutzutage.

Vor einigen Wochen wurde meine Ignoranz weggeblasen. Die Zeichnung ist ein Promobild für die Buchreihe Mortal Engines von Philip Reeve, in der riesige Städte in der Postapokalypse herumdüsen und andere Städte angreifen und “auffressen”. Es wird noch besser: Peter Jackson verfilmt die Reihe und hat bereits eine erste Konzeptzeichnung veröffentlicht.


via Peter Jackson

Hier eine Zusammenfassung der Hintergrundgeschichte von Reddit.

Probably about two millennia ago the Ancients (who appear to be humans from around the late 21st to early 23rd century) destroyed themselves in the Sixty Minute War. The weapons used completely fucked up Earth and caused natural disasters and dried up oceans and left it completely unrecognizable. A lot of technological knowledge was lost after the Sixty Minute War so all modern technology is a sort of Victorian-Era Steampunk. Working Ancient tech, which is much more advanced, is incredibly rare and highly sought after though.

Anyway to escape all the turmoil, and to survive, humans built cities on giant traction wheels and built them up on tiers like a wedding cake. These cities then drove around chasing and “eating” (hooking them into the ‘gut’ of the city to be stripped of resources and the people turned into slaves) smaller towns and cities.

This has been happening for hundreds of years now but, because it’s not a sustainable way of living, ‘food’ has grown scarce. The book is set around London, which was the first traction city.

None of this is actually the story of the book it’s just the world it’s set in. There’s this whole fantastic story that happens which should translate really well into a blockbuster movie.

Ich freue mich nach Jahren des Fantasierens auf den Film und erfreue mich bis dahin an meiner Ignoranz. Ist euch das auch mal passiert, dass euch so eine Entwicklung kalt erwischt hat? Ich hätte ja danach googlen können. lol

Happy 40th Birthday, Star Wars!

25 May, 2017 · Sascha · Film · 0 comments

Was kann man noch über Star Wars schreiben, was nicht bereits woanders und besser geschrieben wurde? Trotzdem wollte ich trotz meines im Blog wohl dokumentierten, schwächelnden Fandoms nicht den 40. Geburtstag eines Universums verpassen, das mir so viel gegeben und bedeutet hat. Von daher ein riesiges Dankeschön an George Lucas und seine vielfältigen, unverzichtbaren Kollaborateure, die mir unzählige Stunden an Unterhaltung, Freude und Freunde beschafft haben. Auch wenn ich bis auf Rogue One wenig mit der aktuellen Renaissance des Franchises anfangen kann, bleibt mir der Rest ja für immer erhalten.