06 Apr, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

Lola (Greta Gerwig) wird kurz vor der Hochzeit von ihrem Verlobten (Joel Kinnaman) verlassen und muss sich komplett neu orientieren im Leben. Hört sich nett aus, schaut gut aus und Greta Gerwig fand ich in ‘Greenberg’ hĂŒbsch und ĂŒberzeugend, die kann einen Film tragen. Joel Kinnaman wird wohl nur zu einem Teil im Film zu sehen sein, was schade ist, denn er ist fantastisch und wird bald auch im Remake von ‘RoboCop’ die Hauptrolle ĂŒbernehmen. In weiteren Rollen sind Zoe Lister-Jones (‘Whitney’) und Hamish Linklater (‘The Future‘) zu sehen.
via First Showing
05 Apr, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

Den ersten Trailer zum neuen Film von Sarah Polley fand ich bereits ganz toll, insbesondere die Musik, doch dieser neue macht einen viel besseren Job das komplexe Drama zu erklĂ€ren. Michelle Williams spielt eine Ehefrau, die eigentlich glĂŒcklich verheiratet ist und dennoch das GefĂŒhl hat, dass etwas fehlt. Diese LĂŒcke versucht sie mit dem Nachbarn und KĂŒnstler Daniel (Luke Kirby) zu schlieĂen. Seth Rogen spielt ihren Ehemann und bekam wie nach ’50/50′ unendliches Lob von Kritikern fĂŒr diese Rolle, ebenso seine Comedy-Kollegin Sarah Silverman, die auch eher fĂŒr ihre Komödien bekannt ist. Kann ich vollkommen nachvollziehen, denn bereits im Trailer ist Rogens ruhige Ausstrahlung und Geduld, die wohl zentral fĂŒr den Film sein wird, gut zu sehen. Sollte er mehr machen.
via /Film
04 Apr, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

/Film hat eine ganze Anzahl von Behind-The-Scenes Photos von ‘Prometheus’, der ja bekanntlicherweise im ‘Alien’-Universum spielen wird. Inwieweit der Film aber ein direktes Prequel zum ersten Film in der Quadrilogie sein wird, ist bei Fans umstritten. Die Trailer deuten an, dass die Verbindung dann doch stĂ€rker sein wird, da der Film sich um das Schiff der/des (?) Space Jockeys drehen wird, die wohl, wie man vermuten darf, uns Menschen erschaffen haben. Unter den Photos diskutiert Drehbuchautor Damon Lindelof (‘LOST’), inwieweit der Stempel des “Alien-Prequels” fĂŒr ihn zutrifft.
The thing about a prequel is, as fascinating as it may to watch Anakin turn to the dark side of the Force, thereâs an inevitability to it. You know when you go in the prequel can only cover A to Y and then Z is gonna be the preexisting material. You canât end it in an exciting or surprising way. You can only end it in the inevitable way. âŠ
When I went to go see The Thing prequel, for example, Iâm assuming this movie is going to be the sequence of events that led up to a dog being infected by the Thing and then being chased by a helicopter across the frozen tundra â because I know then what happens next because I saw The Thing. And thatâs exactly what it was. On a certain level, youâre satisfied because if youâre calling a movie a prequel, thatâs what youâre expecting. On another level, you sort of walk out going, âBoy I wish there was a little bit more room for me to not exactly know what I was walking into.â
In my opinion, in order to define Prometheus as a prequel, Is it set in the Alien universe? ⊠If you just watch the teaser trailer, and you see how the word Prometheus reveals itself ⊠or look at the production design, you donât need me to tell you anything.
So then the next question is: Is it a prequel to Alien? To that, I canât really answer the question because my definition of prequel, the A-to-Y definition, I hope itâs not. I hope that this movie can be surprising. The ending of this movie; the sequel to Prometheus is not Alien. The sequel to Prometheus, if it does well and people like it, would be another movie that goes off in its own direction, that runs tangential to Alien.
via /Film
Ich glaube zu verstehen, was Damon sagen will und besonders seine AusfĂŒhrungen zu Sequels im Allgemeinen und im Bezug auf Star Wars in einem sehr sehenswerten 3 stĂŒndigen Interview (Video, ab 2:18:00) sind nachzuvollziehen und clever. Er weiĂ, von was er redet. Dennoch bin ich der Meinung, dass es ziemlich offensichtlich ist, was in ‘Prometheus’ passieren wird, wenn man Alien gesehen hat. Die Trailer und das im Teaser abstĂŒrzende Raumschiff bestĂ€tigen das nur. Ebenso wird in ‘Alien’ spĂ€ter nicht von einem SOS-Signal, sondern von einer “Warnung” gesprochen. Deutlicher kann man es eigentlich nicht machen.
Trotzdem schaut ‘Prometheus’ fantastisch aus und ich bin mir sicher, dass Lindelof groĂe Arbeit geleistet hat. Immerhin hat der Mann ‘LOST’ erfunden. Diese ganze Diskussion, ob es ein Prequel nun ist oder nicht, ist auch ziemlich unsinnig; insbesondere bevor wir den Film ĂŒberhaupt gesehen haben. SchlieĂlich entscheiden am Ende die Zuschauer und Fans anhand der QualitĂ€t eines Films, ob sie ihn mögen oder nicht, und nicht anhand der Tatsache, ob dass es ein Prequel oder Sequel gibt. Es hĂ€tte ja auch gute Star Wars Prequels geben können.
03 Apr, 2012 · Sascha · Film · 0 comments
via René
“Any kind of sanctity the characters and the story had is lost, and Star Wars is now this ubiquitous thing smeared all over the place in every possible way, including self-parody. I donât think it really matters to [George] much anymore.” –Mike Stoklasa
02 Apr, 2012 · Sascha · Film · 11 comments

Als ich zum ersten Mal von dem Film hörte, fand ich die Idee nicht wirklich prickelnd. Jetzt, nach dem Trailer, bin ich hin und weg. Seth MacFarlane, Schöpfer von Family Guy und ansonsten auch ein ziemlich rundum netter Kerl, mimt den versoffenen und versauten TeddybĂ€r Ted (Seth MacFarlane). Dieser gehört John (Mark Wahlberg), der sich im Alter von 12 Jahren einen lebenden TeddybĂ€r zu Weihnachten wĂŒnschte. Was John dabei nicht bedachte, waren die Langzeitfolgen. So stört Ted zum Beispiel, wenn die neue Freundin (Mila Kunis) ungern zu dritt im Haus leben möchte. Ted muss raus, doch wie bringt John es ihm bei?
Seth MacFarlane ist die Rolle wie auf den Leib geschnitten. Seine lĂ€ssige Stimme passt perfekt zu Ted. Marky Mark kann Komödien, das wissen die Zweifler spĂ€testens seit dem grandiosen SpaĂfeuerwerk in ‘The Other Guys’ und Mila Kunis, nunja, Mila Kunis darf alles. In weiteren Rollen sind Giovanni Ribisi und Joey McHale zu sehen. Das wird ganz groĂ! Und wer das nicht lustig findet, darf meinen Allerwertesten kĂŒssen.
via F5
02 Apr, 2012 · Sascha · Film · 0 comments
01 Apr, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

Der Trailer zum Remake von ‘Total Recall’ von 1990 mit Arnold Schwarzenegger ist drauĂen und alles scheint ein wenig anders als im Original. Die Rahmenhandlung dĂŒrfte wohl Ăhnlichkeit besitzen, was man aber bei einem Film ĂŒber implantierte Erinnerungen erwarten kann. Schaut alles ganz gut aus, aber nichts wirklich atemberaubendes. Leider kein Mars. Hier zunĂ€chst eine vorlĂ€ufige Version des Trailers. Apple hat ihn in HD.
via Coming Soon
Hier die offizielle Zusammenfassung:
Total Recall is an action thriller about reality and memory, inspired anew by the famous short story âWe Can Remember It For You Wholesaleâ by Philip K. Dick. Welcome to Rekall, the company that can turn your dreams into real memories. For a factory worker named Douglas Quaid (Farrell), even though he’s got a beautiful wife (Beckinsale) who he loves, the mind-trip sounds like the perfect vacation from his frustrating life – real memories of life as a super-spy might be just what he needs. But when the procedure goes horribly wrong, Quaid becomes a hunted man. Finding himself on the run from the police â controlled by Chancellor Cohaagen (Bryan Cranston), the leader of the free world â Quaid teams up with a rebel fighter (Biel) to find the head of the underground resistance (Nighy) and stop Cohaagen. The line between fantasy and reality gets blurred and the fate of his world hangs in the balance as Quaid discovers his true identity, his true love, and his true fate.
01 Apr, 2012 · Sascha · Film · 3 comments

George Lucas kann es einfach nicht lassen. Wir Fans wĂ€ren ja bereit mit der Kritik aufzuhören, wenn er nur noch Fernsehserien raushaut, die uns nicht interessieren – ABER NEIN! Er muss auch weiterhin an der alten Trilogie rumfuchteln. DarĂŒber habe ich ja ausgiebig berichtet. Jetzt hat er sich wieder geĂ€uĂert und zwar erneut zur berĂŒchtigten “Han shot first”-Szene. Erst vor Kurzem, im Rahmen der Marketingtour von ‘Red Tails’ meinte er, dass Han niemals wirklich zuerst Greedo erschoss. Immerhin wĂ€re Han nie so ein böser Finger gewesen. Was wĂ€re das fĂŒr eine Botschaft an die jungen Fans!? Die Fans und Laserdiscs liegen also falsch. Jetzt Ă€uĂerste er sich erneut und machte die Szene noch deutlicher:
âThe controversy over who shot first, Greedo or Han Solo, in Episode IV, what I did was try to clean up the confusion, but obviously it upset people because they wanted Solo [who seemed to be the one who shot first in the original] to be a cold-blooded killer, but he actually isnât. It had been done in all close-ups and it was confusing about who did what to whom. I put a little wider shot in there that made it clear that Greedo is the one who shot first, but everyone wanted to think that Han shot first, because they wanted to think that he actually just gunned him down. If you take a look at the new Blu Ray version, they shoot almost at the same time. Greedo still shoots first but Han, because he is secretly force-sensitive, can block the shot and react quickly.â
Ich glaube ich höre nicht recht! Was George also sagt, ist, dass Han, auf Grund seiner ihm und uns unbekannten und unausgebildeten Jedi-KrĂ€fte fast gleichzeitig schieĂen kann?! WAAAAAAS??!?!?! Hier die Szene von der Blu-Ray:
Ich wunderte mich ja schon immer darĂŒber, dass Greedo, ein offensichtlich recht erfoglreicher KopfgeldjĂ€ger, sein Ziel aus 2 Metern Entfernung so einfach verfehlt – sogesehen finde ich das gar nicht mal schlecht. Aber ich dachte immer, dass Greedo den Schuss verfehlt, weil er durch den Blastertreffer mit seiner Waffe verrutschte? Ist George eigentlich bewusst, dass er indirekt eigentlich das hier sagt: “Han shot first because he is a Jedi”. Was geht in ihm vor? Ist ihm bewusst, dass er die Arbeit von 30 Jahren im Expanded Universe damit quasi komplett zerstört? Ich kann es einfach nicht fassen. Und dabei meinte er gestern in einem kurzen Interview mit TMZ, dass er fertig ist mit Star Wars.
31 Mar, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

Das Archipelago Cinema ist ein in einer thailĂ€ndischen Lagune gelegenes, schwimmendes Kino, das seine Ăffnung jetzt beim Films On The Rocks Filmfestival feierte. Designt wurde es vom deutschen Architekten Ole Scheeren. Ziemlich coole Idee, die SitzsĂ€cke sehen auch verdammt bequem aus. Aber ‘Der weiĂe Hai’ wĂŒrde ich da jetzt nicht unbedingt gucken wollen, sonst wĂŒrde die RĂŒckfahrt zum Land zur Tortur werden.


via Laughing Squid
31 Mar, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

Tolles Poster, aber sie wÀren auch dumm gewesen, wenn sie nicht diese Schiene gefahren wÀren. Hier der Trailer.
30 Mar, 2012 · Sascha · Film · 4 comments

Worum geht’s nochmal? Egal, Jennifer Lawrence lĂ€uft in einem weiĂen Tanktop durch die Gegend – COUNT ME IN! FĂŒr die fĂŒnf Leute, die wegen der Story ins Kino gehen werden, hier die Zusammenfassung:
A mother and daughter move to a new town and find themselves living next door to a house where a young girl murdered her parents. When the daughter befriends the surviving son, she learns the story is far from over.
FĂŒr alle anderen: This will be the breast horror movie ever!
30 Mar, 2012 · Sascha · Film · 3 comments
Die 80er waren kein schlechtes Jahrzehnt fĂŒr Fans von Komödien. Wisst ihr noch, wie lustig es war, als Marty fast mit seiner Mutter schlief? Nein, Moment, das ist creepy. Hier: Oder wie unglaublich komisch Bill Murrays sarkastischer Peter Venkman in Ghostbusters war? Oder wie amĂŒsant wir es fanden, als Danny DeVito und Arnold Schwarzenegger Zwillinge im Film ‘Twins’ spielten….? Es ist lustig, weil, passt auf, es ist echt, also…es ist lustig, weil Arnold Schwarzenegger groĂ und, passt auf, das haltet ihr nicht aus, Danny DeVito sehr klein ist! Versteht ihr? Super lustig, oder?
Irgendwer in Hollywood hat den Film wohl wieder gesehen und dachte: “Hey, die leben doch beide noch! Und der erste Film machte ein Haufen Kohle. Hmmmmm…” Und jetzt kriegen wir ein Sequel namens ‘Triplets’, in dem Schwarzenegger und DeVito herausfinden, dass sie eigentlich Drillinge sind und ihr verlorener Bruder Eddie Murphy ist. Versteht ihr? Es ist lustig, weil er schwarz ist!
29 Mar, 2012 · Sascha · Film · 2 comments
28 Mar, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

Hier der erste Trailer zu ‘Safety Not Guaranteed’, einem Film, der auf einem alten Zeitreise-Zeitungsannonce beruht. Sie ist lustig und macht seit ich online bin seine Runden durch das Netz. War also nur eine Frage der Zeit, bis jemand eine Hintergrundgeschichte dafĂŒr erfinden wĂŒrde. Drehbuchautor Derek Connolly hat das getan und bekam doch glatt dafĂŒr den Screenwriting Award vom Sundance Filmfestival, auf dem der Film seine Premiere feierte und zahllose, grandiose Kritiken bekam. Die Schauspieler kennt man als normaler, deutscher KinogĂ€nger jetzt nicht, aber Mark Duplass (“The League”), Aubrey Plaza (“Parks & Recreation”) und Jake Johnson (“New Girl”) sind fĂŒr Serienfans keine Unbekannten. Schaut super aus, ich mag solche Geschichten ĂŒber gebrochene MĂ€nner, die von jungen Frauen gerettet werden. Hoffen wir mal, dass der Film sich nicht dem Hollywoodtrend der zweideutigen Enden anschlieĂt.
via First Showing
28 Mar, 2012 · Sascha · Film · 4 comments

Leider Gottes wird uns im November der letzte Teil von Twilight in die Kinos kommen. Autorin Stephanie Meyer hatte ja schon mehrfach angedeutet, dass sie vielleicht mal ein fĂŒnftes Buch schreiben wird, doch selbst wenn, wĂŒrde es lange dauern, bis dieses verfilmt werden wĂŒrde. WĂ€hrenddessen versucht man den lodernden Twilight-Craze noch solange auszubeuten, wie man kann, und verfilmt das einzige Nicht-Twilight-Buch von Stephanie Meyer namens ‘The Host’.
In ‘The Host’ verlĂ€sst Meyer Vampire und wechselt in die Science-Fiction und lĂ€sst eine Alienrasse namens The Souls auf der Erde landen. Diese Aliens verbinden sich mit den Menschen und löschen langsam aber sicher Erinnerungen, Persönlichkeit und GefĂŒhle. Melanie Stryder (gespielt von Saoirse Ronan), ein jugendliches MĂ€dchen, wehrt sich verzweifelt dagegen. Hört sich ziemlich nach einem weiteren Remake von ‘Invasion of the Body Snatchers’ an. Von dem hat meine Freundin noch nie gehört (Ich liebe sie trotzdem!), dafĂŒr hat sie das Buch aber gelesen und fand es ziemlich gut. Die Geschichte muss sich mit wesentlich mehr als nur Liebe beschĂ€ftigen, sondern wirklich interessante Konzepte und Ideen ansprechen.
Diese Ideen werden auch im Teaser erwĂ€hnt – neu sind sie aber nicht.
via FirstShowing
Immerhin fĂŒhrt mit Andrew Niccol ein fĂ€higer Mann Regie, der einen meiner Top5-Lieblingsfilme aller Zeiten fabriziert hat, nĂ€mlich ‘Gattaca’. FĂŒr ‘The Host’ schrieb er sogar das Drehbuch. Seit letztjĂ€hriger Film ‘In Time’ war trotz manierlichen Schauspielern und einer fantastischen Grundidee aber leider nur mittelmĂ€Ăig. Der Teaser selbst ist meiner Ansicht nach auch verdammt langweilig und wirklich schlecht gemacht. Erinnert mich an Fan-Trailer auf YouTube. Aber hey, das Talent ist das und die Grundidee hat sich in den letzten Jahrzehnten bewĂ€hrt. Wer weiĂ, vielleicht wird es was. Kinostart ist in etwa einem Jahr.
28 Mar, 2012 · Sascha · Film · 3 comments

Es muss wirklich das Jahr des Hard-Sci-Fi sein, denn neben all den anderen Titeln in diesem Jahr bekommen wir auch das Remake von ‘Total Recall’ – nur ohne Mars, dreibrĂŒstige Frauen und Arnold Schwarzenegger, dafĂŒr aber Colin Farrell, Bryan Cranston und eine pfiffige Geschichte:
As the nation states Euromerica and New Shanghai vie for supremacy, a factory worker (Farrell) begins to suspect that he’s a spy, though he is unaware which side of the fight he’s on.
Das hat immer noch recht wenig mit Philip D. Dicks originaler Kurzgeschichte zu tun, aber der Teaser fĂŒr den Trailer (sigh…) schaut schon mal ganz nett aus. Und alles, was in Richtung Blade Runner geht, ist ohnehin ein groĂer Schritt in die richtige Richtung. Jedoch fĂŒhrt den Len Wiseman, der Kopf hinter dem Underworld-Quatsch und Regisseur von Stirb Langsam 4.0, Regie – kein gutes Zeichen. Kinostart bei uns ist der 16. August.
27 Mar, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

Dunkler Teaser zum unglaublich gut aussehenden und neuen Film von David Cronenberg mit Robert Pattinson in der Hauptrolle. Ja, der Mann kann Schauspielern, wie er schon mehrmals bewiesen hat. Dass er sich seit Jahren ĂŒber Twilight in Interviews und auf dem DVD-Kommentar witzelt, macht ihn noch sympathischer. Die Zusammenarbeit mit Cronenberg könnte ihn jedenfalls definitiv weiterbringen, wie damals Jeff Goldblum mit ‘The Fly’.
Das Leben des des 28-jĂ€hrigen MultimillionĂ€rs Eric Packer (Robert Pattinson) ist vollkommen. Cosmopolis zeigt die 24stĂŒndige Odyssee des Superreichen durch ein bedrohliches New York City. Der Film spielt gröĂtenteils in der Limousine des MultimillionĂ€rs.
Cosmopolis basiert auf dem gleichnamigen Roman Don DeLillo. FĂŒr eine Nebenrolle war OscarpreistrĂ€gerin Marion Cotillard besetzt, die wegen ihrer Schwangerschaft ihre Beteiligung absagen musste. Ihr namhafter Ersatz: Juliette Binoche. Ebenfalls ersetzt werden musste Hauptdarsteller Colin Farrell, der aufgrund konfligierender Dreharbeiten (das Total Recall â Remake) aus dem Film scheiden musste. via moviepilot
Wann der Film bei uns in die Kinos kommt, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen und die weltweiten Releasedaten unterscheiden sich auch teilweise. Mal abwarten. Schaut verdammt interessant aus.
26 Mar, 2012 · Sascha · Alles sonst so,Film · 3 comments
Zuerst hatte ich das hier nur auf der Facebook-Seite, aber diese Obzession gehört gebĂŒhrend vorgefĂŒhrt. Wenn ich ein YouTube-Abonnement zu nennen hĂ€tte, das mich noch nie enttĂ€uscht hat, dann das von der NuttyMadam. Ich weiĂ jedes Mal, wenn ein Video in der Subscriptionbox auftaucht, dass ich lachen werde. Das ist BestĂ€ndigkeit, die ich in diesen harten, wirtschaftlichen Zeiten schwer benötige. Und wenn eine von euch Ratten aka Freunde jetzt in den Kommentaren sowas wie “Aber Sascha, ich habe dich auch schon einmal extatisch wegen solchen Sachen gesehen.” sagen, muss ich zwar zustimmen, aber ich bin ja immerhin nicht verrĂŒckt und stelle das ins Internet.
Moneyquote: “I look like Alice Cooper.”
Lustig zum selbst ausprobieren: Das Video stoppen und den Regler einfach mal wahllos hin und her schieben. SO. MANY. EMOTIONS!
26 Mar, 2012 · Sascha · Film · 2 comments

via Filmdrunk
Wenn das Leben gerecht ist, dann wird James Cameron als Delfin wiedergeboren. Der Meeresfan ist gestern als erster Mensch solo auf den Grund des Marianengrabens getaucht. Dieser ist nach unterschiedlichen Messungen bis zu 11.034 tief. Er stellte auch einen weiteren, ersten Rekord auf, denn er twitterte als erster Mensch aus solch einer Tiefe:
âJust arrived at the oceanâs deepest [point]. Hitting bottom never felt so good. Canât wait to share what Iâm seeing [with] you.â
VerrĂŒckte Geschichte, verrĂŒckter Kerl, aber ich mag ihn. Laut vielen Aussagen soll Avatar 2 sich auf die Meere Pandoras konzentrieren. Mal sehen, ob es einige der laut Pressemitteilung gemachten Videoaufnahmen in den Film schaffen werden. Gute Publicy und TrĂ€ume verwirklichen in einem können wohl auch nur Filmregisseure.
25 Mar, 2012 · Sascha · Film,Review · 7 comments

USA 2012
Regie:Â Gary Ross
Drehbuch:Â Gary Ross, Suzanne Collins, Billy Ray
Darsteller:Â Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Stanley Tucci, Woody Harrelson und Donald Sutherland
LĂ€nge:Â 142 Minuten
FSK:Â ab 12
Start:Â 23. MĂ€rz 2012
Ein Atomkrieg verwĂŒstet den Planeten. Aus den Ruinen erhebt sich auf dem nordamerikanischen Kontinent der autokrative Staat Panem, der sich aus einer Hauptstadt in den Rocky Mountains und 13 auf dem restlichen Gebiet verteilten Disktrikten konstituiert. Nach einer Rebellion gegen die Hauptstadt wird der Initiator, der 13. Distrikt, dem Erdboden gleichgemacht. Fortan mĂŒssen die restlichen 12 in einer harschen Diktaktur leben. Als Erinnerung und Strafe fĂŒr ihren Aufstand werden jedes Jahr ein MĂ€dchen und ein Junge im Alter von zwölf bis 18 Jahren ausgewĂ€hlt, um an den Hungerspielen teilzunehmen, einem live im Fernsehen ĂŒbertragenen Wettkampf, bei dem es nur ein Ziel gibt: Alle anderen Mitspieler zu töten.
Die PrĂ€misse von Suzanne Collins weltweitem Bestseller und ersten Teil der “Hunger Games”-Trilogie alleine klingt so dĂŒster und erschreckend, dass man sich nichts Geringeres als das berĂŒchtigte R-Rating vorstellen kann. AuĂerdem werden mehr als auffĂ€llige Parallelen zum Kultfilm “Battle Royale” aus Japan erweckt, ein Umstand, den Suzanne Collins weit von sich weist: Ein Herumzappen zwischen Reality-Shows und Berichten ĂŒber den Irakkrieg brachte sie auf die erfolgbringende Idee. Man mag es ihr, wenn man die Trilogie, die besonders im dritten Teil eine dramatische, inhaltliche Wende nimmt, glauben. FĂŒr sich genommen aber ist The Hunger Games in vielen Teilen eine zahme Kopie einer guten Idee, mit guter Exposition, einem gelungenen Weltenbasteln, gepaart mit einer grandiosen Hauptdarstellerin.

Doch Regisseur Gary Ross schafft es, dass zu mindest die erste HĂ€lfte seiner Adaption weitestgehend keine Erinnerung an Battle Royale hervorruft. Er schaffte es sogar, dass der Film bei uns mit einer FSK-12 Einstufung in die Kinos kommt. Der japanische Verwandte hingegen ist seit Jahren indiziert. Das liegt an der NĂ€he zum Buch: WĂ€hrend der Ross zwar geschickt darin ist, Figuren zu marginalisieren und interessante Szenen hinzuzufĂŒgen, bewegt er sich in der zeitlichen Aufteilung der Aspekte von Dystopie in der ersten und Survival in der zweiten HĂ€lfte zu nahe am Buch. WĂ€hrend sich der Ton eines Buches eher durch den ErzĂ€hler definieren lĂ€sst, werden wir ĂŒber Katniss’ Gedanken weitestgehend im Unklaren gelassen. Dadurch stöĂt der zweite Teil des Films ein wenig auf, er passt nicht so wirklich. Dazu ist er zu kurz und vor allem: zu unblutig. Ross ist zwar geschickt darin, die durchaus dunklen und grausigen Tötungsszenen durch Shaky-Cam und unfokussiertn Close-Ups in gewisser Hinsicht zwar zu zeigen, jedoch viel dem Zuschauer zu ĂŒberlassen. NatĂŒrlich wird hier die RealitĂ€t wieder ein wenig ausgeblendet. Hier hĂ€lt Lionsgate den Zuschauern eher den Augen zu, als dass Gary Ross eine in sich stimmige Entscheidung als KĂŒnstler trifft.
Das kann man zwar dadurch rechtfertigen, dass Katniss auch im Buch nicht viel vom anfĂ€nglichen Gemetzel mitbekommt, aber es ist ein Film und kein Buch – und dieser krankt durch den Druck von Produktionskosten, Fanerwartungen und Franchisehoffnungen des Studios. All dies fĂŒhrt dazu, dass der Film PG-13 sein muss. Dass dies inzwischen das Ziel eines jeden Mainstream-Hollywood-Films ist, mag kein Geheimnis sein, noch ein direkter Nachteil. Es fĂŒhrt jedoch dazu, dass Katniss’ Geschichte zahmer wird und ihren Schrecken verliert. Zu keiner Sekunde verspĂŒrte man eine wirkliche Gefahr fĂŒr Katniss, die im Buch allgegenwĂ€rtig ist. Nicht einmal war sie kurz vorm Verdursten. Peeta nippelte fast in der Höhle, in der sich die Geschichte fĂŒr mehrere Tage bewegt (im Film sind es Minuten und eine Nacht), ab. Das Finale wirkt gehastet, wĂ€hrend es im Buch mehrere Stunden dauert. Ăhnlich emotionslos wirken die Tode der Tributen, selbst die, die Dialog haben. Wir kennen keinen genug, um die nötige Trauer zu fĂŒhlen oder den Ekel zu entwickeln, der uns als Zuschauer bei diesem Spektakel erstarren lassen soll.
Das VerhÀltnis zwischen eins zu eins Adaption in der Exposition und Marginalisierung des eigentlichen Hauptteil und Fleisches der Geschichte will nicht so wirklich funktionieren. Insbesondere ein paar Reaktionen der Zuschauer in der Hauptstadt, vielleicht sogar aus den ersten beiden Distrikten haben gefehlt. Durch die Darstellung der roboterartigen PrÀzision der Gamemaster der Hauptstadt, der armen Tribute in der Arena und der hilflosen Massen in den armen Distrikten, stellen sich stofffremde Zuschauer berechtigt die Frage, wieso niemand etwas dagegen unternimmt.

Immerhin, ein groĂes Plus des Films ist seine Besetzung. Die schauspielerische Begleitung fĂŒr unser Trio durch GröĂen wie dem herrlichen Stanley Tucci oder den hier oscarreifen Woody Harrelson als besoffener Mentor Haymitch gibt den Jungdarstellern einen guten Rahmen, den insbesondere Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson auszufĂŒllen wissen. Liam Hemsworth hat hier nicht einmal eine wirkliche Nebenrolle. Die Leistung Ă€ndert jedoch nichts daran, dass die Schauspieler falsch besetzt sind. Sie schauen alle ein wenig zu alt aus, auch wenn Makeup und KostĂŒme ihr Möglichstes tun. Schade ist auch die Besetzung von PrĂ€sident Snow durch Donald Sutherland, der zwar fies, dafĂŒr aber auch ein wenig zu alt und ungefĂ€hrlich aussieht. Hier hĂ€tte ich mir, wie schon beim Lesen des Buches, Malcolm McDowell vorgestellt, dessen Blicke wesentlich mehr die im Buch beschriebene Schlangenartigkeit ausdrĂŒcken können. AuĂerdem wirkt er wesentlich agiler und dadurch gefĂ€hrlicher.
Doch der richtige Grundstein wurde gelegt. An und fĂŒr sich mag ‘The Hunger Games’ ein komischer Mix aus Dystopie und Survival-”Horror” sein; seine wahre QualitĂ€t wird sich jedoch erst mit den, dank des ĂŒberragenden Startwochenendes als sicher geltenden, Fortsetzungen zeigen. Wie man jedoch das dritte Buch mit einem PG-Rating verfilmen will, ist und bleibt mir ein RĂ€tsel. Wird man es Ă€hnlich wie hier lösen, dann wird es cinematographisch sicherlich interessant, könnte aber durch diese Darstellung der Thematik, die realer und medienaktueller nicht sein könnte, nicht gerecht werden. Es wĂ€re eine zweifelhafte Botschaft, insbesondere fĂŒr das junge Publikum.
7/10
Wisst ihr noch, als es ziemlich gefĂ€hrlich war, “Solo” irgendwohin zu gehen und ich Wookieeliebe versprĂŒhte? Die Mission hatte groĂen Erfolg, denn mir wurde folgendes Bild zugespielt.

Mwahahaha!
22 Mar, 2012 · Sascha · Film · 4 comments

Ender’s Game beginnt die Produktion, wie heute auf dem offiziellen Tumblr angekĂŒndigt worden ist. Wie? Kennt ihr nicht? Solltet ihr aber, wenn ihr euch Sci-Fi-Fans schimpft! Ender’s Game basiert auf der bekannten und beliebten Buchserie (unter anderem aber auch Kurzgeschichten und Comics) von Orson Scott Card und deren Hauptfigur Andrew “Ender” Wiggin. Die Geschichte ist verdammt episch und wird mit namhaften Köpfen wie Ben Kingsley, Harrison Ford und Hailee Steinfeld (True Grit) verfilmt; Asa Butterfield, bekannt aus ‘Hugo’, wird Ender mimen.
Im Ender-Universum hat in der fernen Zukunft die Alienrasse der Formics, Insektoiden und daher auch schlicht “Buggers” genannt, unsere Erde angegriffen. Gerade so konnten wir ĂŒberleben, aber wir mĂŒssen uns fĂŒr den nĂ€chsten Angriff vorbereiten. Daher bilden die drei verstrittenen Gruppen auf der Erde das International Fleet Military, das junge und talentierte Kinder auswĂ€hlt, um sie fĂŒr den Kampf gegen die Formics auszubilden.
Ich habe den ersten Teil lange auf meiner Leseliste gehabt und habe ihn mir jetzt endlich mal bestellt. Immerhin will ich ja ordentlich meckern können, wenn sie was nicht so umsetzen, wie ich mir das vorstellte.
21 Mar, 2012 · Sascha · Alles sonst so,Kurzfilm · 0 comments

Jemand schickte mir das hier. Ich mochte es, auch wenn das Popcorn auf Grund meiner Dummheit zu starken Micro ein wenig verbrannt ist. Am 23. MĂ€rz finden die Finals der Jameson Empire Awards 2012 in der Kategorie Kurzfilm statt. Hier kann man sich einige Finalisten ansehen. Bei mir oben war es Shining. Ganz nett.
20 Mar, 2012 · Sascha · Featured,Film,Personal · 14 comments

via First Showing
Manchmal hat jemand eine tolle Idee in Hollywood. Manchmal haben zwei Autoren die gleiche Idee zur gleichen Zeit. Und manchmal produziert ein Studio schnell einen Film, weil es befĂŒrchtet, dass ein anderes Studio gerade die neue, heiĂe ScheiĂe produziert, auf die die Leute abfahren werden. So passiert es, dass in manchen Jahren zwei sehr Ă€hnliche Filme in die Kinos kommen. Das war letztes Jahr so, als jemand mit der Idee “Freunde haben auf einmal Sex” (No Strings Attached, Friends with Benefits) ankam, 1998 war es ein Asteroid, der die Erde zerstören soll (Deep Impact, Armageddon), und im Jahr 2000 war es der Mars, der kolonialisiert werden will (Mission to Mars, Red Planet).
Seither war aber niemand mehr auf dem Mars. Der Grund: Geld. 2000 bombten nicht nur zwei Filme am weltweiten Box Office auf spektakulĂ€re Art und Weise, sondern auch der Mars selbst. Erst 2011 traute sich Disney mit seinem Animationsfilm ‘Mars needs Moms’ wieder an den roten Planeten und erlebte einen der schlimmsten Flops der Filmgeschichte.
Kein Wunder also, dass Disney, die auch Andrew Stantons Adaption von Edgar Rice Burroughs’ Buchreihe um John Carter produzierten, den eigentlich geplanten Titelzusatz “of Mars” schnellstens strichen. Sogar Poster waren schon im Umlauf, die alle das ĂŒberaus nette JCM Logo zeigten. Aber fĂŒr John Carter hieĂ es Kommando zurĂŒck. In Interviews gaben zwar Regisseur Stanton und die Schauspieler mehrfach an, dass der Titel geĂ€ndert wurde, weil der Charakter John Carter sich seinen Titel erst im Laufe des Filmes verdienen muss, aber wir wissen alle, dass das wohl marketingtechnisch nur klug eingerenkt wurde und eigentlich gelogen ist. So sinnvoll und, wenn man den Film gesehen hat, einleuchtend diese ErklĂ€rung auch sein mag, waren es am Ende wohl eher doch die Disney Executives, die einen weiteren Flop vermeiden wollten.
Die Angst war wohl berechtigt, denn jetzt haben wir den Salat. Andrew Stantons, zweimaliger Oscar-Gewinner fĂŒr ‘Wall-E’ und ‘Findet Nemo’, erster Live-Action-Film fĂ€hrt gerade einmal 30 Millionen US-Dollar (in den USA, weitere 70 Millionen weltweit) an seinem ersten Wochenende ein – das ist weniger als ein Zehntel seines angeblichen Budgets von bis zu 350 Millionen! Das ist eine verdammte Schande, denn der endgĂŒltige Film ist eine wunderbare Hommage an klassische Sci-Fi-Abenteuer. Der Film ist abenteuerlich, reich an Mythologie, schön geschossen und schlicht und einfach unterhaltend von Anfang bis Ende. Woran liegt es also, dass John Carter so schrecklich floppen konnte? Ich kann es euch sagen: Disney.
Selbst Edgar Rice Burroughs wusste, dass man mit einem Durchschnittsnamen wie Horst, Heinz oder John Carter keinen Blumentopf verkaufen kann und hat lediglich ein Buch, das letzte von elf, nach seinem Helden benannt. Der Rest ist spektakulĂ€r benannt und trĂ€gt jeweils stets den Titelzusatz “of Mars” – Kinokassengift in Disneys Buch. Also heiĂt der gute Film nun schlicht wie sein Titelheld. Aus Angst, Fans des Originals zu verĂ€rgern, wĂŒrde man es in etwas komplett Neues Ă€ndern? Aus Angst, dass “A Princess of Mars” bei der wichtigen Demographie der mĂ€nnlichen Jugendlichen nicht ankommt? Des Versuches wegen, den Charakter zu einer mythischen Figur zu erheben? Ich kann es mir nicht erklĂ€ren. Ich weiĂ nur, dass John Carter – sofern man den Film nicht gesehen hat, nichts darĂŒber weiĂ und das Plakat einfach so sieht – langweilig ist. Und das ist nie gut. Niemand hĂ€tte einen Film namens Jake Sully sehen wollen.
Aber nicht nur beim Namen hat Disney das Kind fallen gelassen, sondern vor allem beim Marketing. Wenn man soviele Millionen, fast ein Drittel des Gesamtbudgets, fĂŒr die Vermarktung eines Films ausgibt, dann sollte man sich auch Gedanken darĂŒber machen, was man da an jede Hauswand, Bushaltestelle, LCD-Screen oder LitfasssĂ€ule klebt. Schon beim ersten Trailer hat Disney es völlig verpasst den Charakter und seine Geschichte gebĂŒhrend und einfach einzufĂŒhren. John Carter ist ein klassischer Filmprotagonist. Er ist der Opa von Luke Skywalker, Peter Parker oder sogar Jake Sully aus Avatar. Deren Geschichte ist nĂ€mlich fast identisch. Ein Typ, der gerade am Tiefpunkt seines Lebens ist, kommt auf eine fremde Welt, auf der ĂŒbernatĂŒrliche KrĂ€fte hat und sich den Ureinwohnern anschlieĂt. Screenwriting 101. Schaut euch mal den Avatar-Teaser an, der das fast ohne Dialog schafft zu erzĂ€hlen, und vergleicht das mit dem ersten John Carter Trailer.
Es spielt leider keine Rolle, ob jetzt massenweise Artikel geschrieben werden, dass es ohne JC kein Star Wars, Star Trek oder Avatar gÀbe, wenn der eigentliche Trailer und das Marketing es verpassen bzw. nicht schaffen, dies dem Publikum klarzumachen.
Es ist bezeichnend, wenn ein aus Clips und Trailern zusammengeschnittener Fan-Trailer mehr Sinn macht und die Geschichte dem Zuschauer besser nÀher bringt, als das offizielle Material. Nicht ohne Grund wurde der Trailer von Stanton und Anderen retweetet.
All das wĂŒrde mich eigentlich nicht stören, denn schlechtes Marketing hindert mich nicht daran, einen Film zu sehen, fĂŒr den ich mich interessiere. Es hindert mich auch nicht daran, den Film ĂŒberaus toll zu finden, was ich tue. Es hindert mich aber daran, mehr von Barsoom und John Carter zu kriegen, denn die Chancen auf ein Sequel, dem mit dieser klassischen Origin-Story eine perfekte Basis gelegt wurde, sinken gegen Null.
Stanton hat mich dazu gebracht in diese Welt und den Charakter, so stumpf und schroff er zu Beginn daher kommt, zu investieren. Und daher will ich mehr sehen. Es Àrgert mich einfach, wenn es weder dem Cast oder der Crew, sondern dem verfehlten Marketing eines Studios und dem dadurch verbundenen Zuschauerschwund geschuldet ist, dass das nicht passieren wird.
Zu alledem kommt noch jetzt noch der Todesschuss von Disney, denn man hat via Presse verkĂŒnden lassen, dass der Film wohl 200 Millionen miese machen wird. Das, bei einem Film, der noch in den Kinos lĂ€uft, so öffentlich zu tun, ist eine Beleidigung, es grenzt an eine Ohrfeige, fĂŒr Stanton und jeden Beteiligten. Da sind nicht einmal Spielzeug, Merchandise, TV- und Home-Video-VerkĂ€ufe mit drin einberechnet – diese Zahl dann so zu veröffentlichen ist eine bodenlose Frechheit. Ironischerweise ist Disney selbst schuld und sie merken es nicht einmal. Die Dinge werden wohl so weitergehen. Gute Poster, wie das obige, werden wir wohl weiterhin von indie-KĂŒnstler via Mondo kaufen mĂŒssen und gute Filme werden trotzdem im Kino laufen.
20 Mar, 2012 · Sascha · Film · 2 comments

Es passiert sehr selten, dass mir etwas entgeht, besonders, wenn ich mich so fĂŒr etwas interessiere. Ich muss aber gestehen, dass mir der internationale Trailer fĂŒr Prometheus entgangen ist. Oops! Aber bei all der Masse an Trailern, Virals, IMAX Clips und Previews darf auch mir mal sowas passieren. AuĂerdem ist es mal ganz nett, einen gewissen Abstand zwischen dem Marketingzeug zu haben, sonst wird man schnell satt.
Aber eben satt sehen kann ich mich bei dem UK/International Trailer gar nicht. Ich wĂŒnschte mir, dies wĂ€re der eigentliche Trailer fĂŒr alle Regionen, denn der amerikanische spoilert mir zu viel. AuĂerdem ist der Fokus auf die Science-Fiction und die Geschichte gelegt worden, und weniger auf die Action wie im anderen. Aus dem dritten Akt ist absolut gar nichts zu sehen und das Chaos und die Aliens sind lediglich via Voice-Over angedeutet. Wenn ihr also einen Trailer euren Freunden zeigen wollt, dann nehmt diesen. Wer den Film nach dem hier nicht gucken will, ist ohnehin nicht wĂŒrdig.
via Nils
19 Mar, 2012 · Sascha · Kurzfilm,Wissenschaft · 0 comments
18 Mar, 2012 · Sascha · Featured,Film · 6 comments

Heute fiel fĂŒr Science-Fiction Fans Ostern und Weihnachten auf den gleichen Tag, denn das es gab heute Virals-Videos, IMAX Teaser, Interviews und einen Full Theatrical Trailer fĂŒr Ridley Scotts neues Meisterwerk ‘Prometheus’. Jap, ich nenne es Meisterwerk, denn da kann nichts mehr schief gehen. Visuell ist die Sache ohnehin schon lange im Kasten und die Geschichte hört sich auch fantastisch an. Gestern Mittag schrieb ich noch, dass wir trotz der Flut an Bildern eigentlich nichts zur Geschichte wissen. Diese Aussage muss ich nun nach dem Trailer revidieren.
Die sehr lesenswerte Timeline von Weyland Industries erklĂ€rt den Aufstieg der Firma zur absoluten Weltmacht und die Geschichte des von Michael Fassbender gespielten Androiden David. Darauf aufbauend, entdecken Wissenschaftler eine geheime Nachricht in Piktogrammen alter Zivilisationen, die offenbar einen Weg zu den “Schöpfern” weist. Dort angekommen, stellt sich aber bald heraus, dass die Schöpfer alles andere als wohlwollend sind. Es beginnt ein Kampf, bei dem es um nichts wenigeres als das Ăberleben der Menschheit geht.
Der Trailer an sich haut mich um. Ich komme aus dem Staunen einfach nicht mehr hinaus. Vielleicht die beste Marketingkampagne aller Zeiten, wenn man mich fragt. Aber der Trailer zeigt mir dann doch ein wenig zu viel. Pfiffige Storykenner und ‘Alien’-Freunde können sich schon selbst ungefĂ€hr ausmalen, wie die Geschichte ausgehen wird. Vor allem wenn man sich da mal Bild fĂŒr Bild sich durchklickt, sind dazu noch ein paar mögliche Spoiler drin. Aber ich will nicht meckern, das hier ist perfekt. Ich bin der glĂŒcklichste Mensch der Welt.
HOLY. FUCK.
Die offizielle Zusammenfassung:
In the distant future, two superpowers control Earth and fight each other for all the solar systemâs natural resources. When one side dispatches a team to a distant planet to terraform it for human colonization, the team discovers an indigenous race of bio-mechanoid killers.
Ridley Scott, director of âAlienâ and âBlade Runner,â returns to the genre he helped define. With PROMETHEUS, he creates a groundbreaking mythology, in which a team of explorers discover a clue to the origins of mankind on Earth, leading them on a thrilling journey to the darkest corners of the universe. There, they must fight a terrifying battle to save the future of the human race.
Starring Noomi Rapace, Michael Fassbender, Guy Pearce, Idris Elba, Charlize Theron, and Logan Marshall-Green, Prometheus is due in theaters June 8th.
17 Mar, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

Vor ein paar Tagen berichtete ich schon von dem heutigen Event in den Staaten, bei dem Lindelof und Scott ĂŒber Prometheus reden werden und im Rahmen dieses GesprĂ€ches mit Journalisten den neuen Trailer vorstellen werden. Der ist jetzt da.
via First Showing
Es ist wirklich atemberaubend, wie viel man eigentlich schon gesehen hat, ohne wirklich zu wissen, was da passiert. Immerhin schafft es der Trailer uns mal einen gewissen Ăberblick ĂŒber die vielen Charaktere zu geben. Der Fokus wird wohl auf Noomi Rapace gelegt sein, die gegen Ende mit einer Axt durch das Schiff wandert. Krass. Man fĂŒge eine komische SĂ€ure (oder vielleicht Alienblut *hehe*) hinzu, die die Besatzung angreift (und/oder verwandelt?), und Aliens hinzu – fertig ist der perfekt Sci-Fi-Alien-Thriller-Cocktail. AuĂerdem scheint die Besatzung auch gegeneinander zu kĂ€mpfen. Weiterhin kriegen wir ein bisschen mehr Dialog von Idris Elba als KapitĂ€n (und Pilot?) des Schiffes. Apropos Schiff, das schaut so unglaublich cool aus, dass ich es kaum abwarten kann, bis die ersten Modelle davon erscheinen. Ganz egal wie viel die kosten werden, das landet auf meinem Schreibtisch.
Des Weiteren gibt es nach dem TED 2023 Talk mit Guy Pearce nun auch einen Werbespot fĂŒr Androiden von Weyland Corp, gesprochen von der wunderbar sanften Stimme von Michael Fassbender.
via /Film
Nach dem Klick noch ein Interview von Collider mit Charlize Theron und Michael Fassbender fĂŒr diejenigen, die nicht an dem Event heute teilnehmen können. (weiterlesen…)
16 Mar, 2012 · Sascha · Film · 3 comments
In Anbetracht des glĂŒcklichen Umstandes, dass Jurassic Park 2013 als 3D-Rerelease noch einmal in die Kinos kommen wird, wohl um zu schauen, wie warm das Wasser fĂŒr einen vierten Teil ist, war ich vorhin meine alte VHS rauskramen und bestaunte sie, wĂ€hrend nostalgische Nerdgasmen meinen Körper durchfluteten. Man sieht, dass die VHS und meine Liebe echt sind, weil da Staub drauf ist!
Wenn Jurassic Park etwas neben den Spielberg-Faces, der Magie der zum Leben erweckten Dinosaurier und John Williams’ epischen Score eines cool machte, dann die Todesszenen der Charaktere, auf die man als Kind und Dinosaurierfan selbst beim 30 Rewatch hinfieberte und gerne mit dem eigenen Spielzeug nachspielte. ChrisCrossMedia feiern momentan einen Jurassic-Park-Month (why? WHY NOT!) und veröffentlichen allerlei coole Videos, unter anderem eben auch folgendes Video, das noch einmal auf unterhaltende Art und Weise alle Dinosaurierkills zusammenfasst – eine LieblingsbeschĂ€ftigung meines Cousins und mir in den 90ern. Highlight ist definitiv der vermeintliche sechste Tod.
15 Mar, 2012 · Sascha · Film · 0 comments
via /Film
(Fast) komplett neues Material. Haben wir jetzt schon alles gesehen? Die hauen ja echt alles raus im Marketing.