There is a hell. This is worse.

Na wenn das mal nicht eine Tagline ist, dann weiß ich auch nicht. The Void ist ein vielversprechender Indie-Horror-Streifen mit Bezügen zu The Thing und Lovecrafts kosmischen Horror, der jetzt einen ersten richtig coolen Trailer bekommen hat. Ich finde es ja immer wieder lehrreich, wie viel mit wenig Geld möglich ist. Ich meine, diese synchron agierenden Figuren in den weißen Gewändern, die das Haus umzingeln, sind so ziemlich das Einfachste und gleichzeitig Schlimmste, das ich mir vorstellen kann.

When police officer Carter (Aaron Poole) discovers a blood-soaked man limping down a deserted road, he rushes him to a local hospital with a barebones, night shift staff. As cloaked, cult-like figures surround the building, the patients and staff inside start to turn ravenously insane. Trying to protect the survivors, Carter leads them into the depths of the hospital where they discover a gateway to immense evil.

The Void erscheint am 7. April auf VOD. Der Film finanzierte sich übrigens durch eine Crowdsourcingkampagne auf Indiegogo, wo es viele weitere nette Zitate, Bilder und Informationen zu den Zielen und der Umsetzung der Filmidee gibt.

With this project we are pooling over ten years of experience to conjure up a terrifying film that will combine the aesthetic attitude of modern horror cinema as it emerged in the 1970s with the splatter and sophisticated practical special effects that ruled the creature features of the 1980s and early 90s.

La La Land von David Lynch

23 Feb, 2017 · Sascha · Film · 1 comment

Ich habe von diesen ganzen Mashups à la “EY, STELL DIR MAL VOR WES ANDERSON HÄTTE…” eigentlich genug, aber das hier ist sehr gut und ich würde mir das sofort wünschen, aber das gibt es schon. Der Film heißt Mulholland Drive. (via)

Everyone knows that La La Land is the feel-good, singing and dancing movie of the year. And with Damien Chazelle nominated for “Best Director” in this weekend’s Academy Awards, we wondered what the film would look like with an entirely different director and tone. This episode of Trailer Mix brings you a darker, more surrealist version courtesy of David Lynch.


Ich warte jetzt seit fast sieben Jahren darauf, dass mein geliebter The Walking Dead Comic respektvoll umgesetzt wird. Ich glaube, ich sollte die Hoffnung angesichts der aktuellen Staffel auf AMC endlich begraben. Ja, es setzt langsam so etwas wie Zombiemüdigkeit ein, selbst unter Genrefans, das sieht man u.a. auch an den sinkenden Einschaltquoten der Serie. Die wirklich großen Kracher scheinen vorbei zu sein, fünfzehn Jahre nach dem Reboot des Genres durch 28 Days Later ist auch irgendwie alles erzählt, oder? Zusammen mit Lukas Barwenczik habe ich über den neuen Zombiefilm The Girl with All the Gifts diskutiert, einen eher künstlerisch angehauchten Zombiefilm, dem es um mehr als Blut und Gedärme geht. Ob der Film etwas Neues bietet und ob er das überhaupt muss, um zu gefallen, erfahrt ihr im Longtake Podcast.

In Folge #78 sprechen wir mit Gast Sascha Brittner von pewpewpew.de über das britische Endzeit-Drama „The Girl with All the Gifts“ von Colm McCarthy, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Mike Carey. Dabei geht es um die Konventionen des Zombie-Genres, Posthumanismus und das Ende der Menschheit. Und um Alf. (Achtung: Mehr Spoiler als auf dem Internationalen Messe-Event für Auto-Tuning.)

Für Feedback oder Fragen schreibt ihr den Leuten bitte eine Mail an feedback@longtake.de oder ihr folgt @longtakede direkt auf Twitter.

Shownotes

0:34
Begrüßung, Vorstellung: Sascha Brittner
3:00
Filmdiskussion: The Girl with All the Gifts
01:04:00
Fazit: The Girl with All the Gifts
01:08:15
Verabschiedung + Social Media

Ausschnitte aus den Filmen unterliegen dem Copyright des entsprechenden Filmverleihs und werden aus rein journalistischer Intention unkommerziell genutzt.

Zum Start der Heimkinoversion von Denis Villeneuves Arrival fährt man die großen Geschütze auf. Klar, es ist und bleibt Werbung – aber wer sagt, dass Werbung nicht auch cool sein kann? In diesem kleinen Clip, den ihr am besten mit eurem VR-Set oder wie ich auf dem Smartphone anschaut, ermöglicht es euch, den Schacht im Raumschiff hochzufahren und mit den Heptapoden selbst in Kontakt zu treten. Das Theater ist zwar relativ kurz, aber ich mag die Idee. Wenn man an solchen Sachen ein bisschen länger und öfter arbeiten würde, wäre das echt eine feine Sache.

Zum Heimkinostart von Arrival in den USA verkauft Mondo morgen diesen großartigen Print (24″x36″, 12-color screenprint) von Kevin Tong in zwei unterschiedlichen Versionen, die sich leider kaum voneinander unterscheiden. Wahrscheinlich wäre das Poster mit einem detailreicheren Ausschnitt der Szene in einem horizontalen Design effektiver, aber mir gefällt das Spiel mit dem Whitespace enorm und Villeneuve selbst beginnt und endet den Film ja mit diesen Kameraschwenks, von denen ich so schwärmte. Mir gefällt das Konzept insgesamt super, Louise geht zu den Aliens und trifft ihre Tochter – dabei ist die Variant Edition aber ein Stück besser, da hier in den Herbstfarben die schmerzliche Realisation stärker betont wird. Ja, ich leide gerne. Was ich eigentlich sagen will: Ey, Mondo!

Die Filmindustrie hat in den letzten Jahren eine kleine Kurskorrektion gemacht. Während sich die Posterszene einen schönen Print nach dem nächsten um die Ohren haute, gab es in Hollywood fliegende Photoshopgesichter. Ugh. Seit ein paar Jahren aber gibt es echt hübsche alternative IMAX Poster, die immer wieder entzücken. Dort reiht sich auch dieses schicke Teil für Logan von Dave Rapoza ein, das mich sehr an die frühen Werke von Drew Struzan erinnert. Der ist natürlich noch am Leben, aber leider nur noch selten aktiv. Dass er immer noch kein offizielles Filmplakat (dieses öde Teaser-Ding zählt nicht) für The Force Awakens gemacht hat, halte ich für einen handfesten Skandal. Disney würde wohl auch für The Last Jedi auf ihn verzichten. Doof. Gebt dem Mann das Geld, das er verlangt und Punkt.

Neues aus der Thor-WG

15 Feb, 2017 · Sascha · Film · 0 comments

Letztes Jahr hat Marvel ein kleines Easter Egg auf San Diego Comic-Con veröffentlicht, das auch später den offiziellen Weg online fand: Thor erzählt in einem kleinen Video, was er so trieb, während sich die MCU-Helden die Köpfe in Civil War eingeschlagen haben. Das Video featurete die typischen Gags und Trademarks von Thor: Ragnarok Regisseur Taika Waititi, insbesondere der MTV Cribs Verschnitt aus What We Do In The Shadows wird hier deutlich kopiert.

Nun gibt es einen zweiten Teil, in dem Thor in Beach Shorts auf seinem Fahrrad Probleme mit der Währung in Australien hat. Ich bete inständig, dass Darryl auch einen Cameo im endgültigen Film hat. Das würde die Sache echt schön abrunden. Mir gefällt dieser Thor enorm, auch wenn er nichts mehr mit dem dunklen, grübelnden Knaben aus dem ersten Film zu tun hat und diese Entwicklung eher hinter den Kulissen stattfand als auf der Leinwand.

Ich weiß zwar, dass die Würze hier in der Kürze dieser Clips liegt, aber ich kann nicht drum herum mir eine Netflix-Serie über diese zwei untypischen WG-Partner zu wünschen.

Das Schöne an den Power Rangers ist, dass sie fast ausschließlich ein junges Publikum ansprechen. Und natürlich, dass es unentschuldbarer Trash ist. Daher gibt es relativ wenig Druck, irgendwelche Erwartungen von Langzeitfans zu erfüllen. Stattdessen erhoffe ich mir einen Film, den Achtjährige total geil finden. Und es sieht fast so aus als ob das tatsächlich gelungen ist.

Mir gefällt so sehr, dass man diesen Kontrast aus Alieninvasion und Verteidigung in der Kleinstadt beibehalten hat. Die Zords sehen mir zu modern aus, fast schon Transformers-mäßig, aber mal abwarten, bis man die Teile in Bewegung sieht. Ansonsten mag ich die Dynamik, der Cast wirkt spaßig und der Trailer hat zwei aufrichtig lustige Momente zu bieten. Könnte das was werden? Sofern es im Finale den alten Theme-Song gibt, kann ich ihnen auch diesen komplett goldenen Goldar verzeihen.

SABAN’S POWER RANGERS follows five ordinary teens who must become something extraordinary when they learn that their small town of Angel Grove — and the world — is on the verge of being obliterated by an alien threat. Chosen by destiny, our heroes quickly discover they are the only ones who can save the planet. But to do so, they will have to overcome their real-life issues and before it’s too late, band together as the Power Rangers.