Ich mag Tiere sehr, das muss man wissen. Ich finde es lustig Tiere zu beobachten und zu überlegen, was sie wohl gerade denken. Bei meinem Kater komme ich dann auf Grund seinem Gesichtsausdruck auf so etwas wie “Guck nicht so blöd”, aber ich mach mir nichts draus. Jedensfalls, noch lustiger finde ich es, wenn man den Tieren menschliche Stimmen unterjubelt und ihre Aktivitäten auf den menschlichen Alltag projeziert. Das tut nun die Serie “Walk on the Wild Side”, welche seit 4 Episoden auf BBC one läuft und auf Youtube angeschaut werden kann, wenn man sich nicht ganz dumm dranstellt.
Vor einer Weile hatte ich bereits den absoluten YouTubehit “Alan!” gepostet, aber die Preview für die vierte Episode ist wiedermal so genial, dass die einfach mit ins Blog muss. Fantastische Serie, sowas fehlt uns Deutschen einfach. Oder besser nicht, nachher macht das Pro7 und die ganze C-Promigarde darf antanzen. Besser im Original.

Und hey! Die hatten sogar Stephen Fry als einen Panda. EIN PANDA!

2012 Viral Poster

03 Sep, 2009 · Sascha · Film · 1 comment

Auf Yahoo gibt es neue Poster zu Roland Emmerichs 2012 zu bestaunen.

Und diese Poster sind nur noch geil, sie sind lächerlich – ja, diese Poster schießen eindeutig nicht nur den Vogel, nein, sie schießen ganze Schwärme von Vögeln ab. Die sind so lächerlich, dass sie wieder geil sind. Genau so lächerlich aber wiederum geil, wie Transformers 2 hätte sein sollen, der sich viel zu ernst genommen hat.
Ich weiß wirklich beim besten Willen aus etlichen Diskussionen mit Freunden oder Bekannten, dass Emmerich sein Publikum polarisiert und ihm die Kritiker vorwerfen immer dumme, massentaugliche Ware für das “niedere” Volk zu produzieren. Achtung, Spoiler: Dieser Vorwurf ist wahr. Doch das muss einem doch vorher vollkommen klar sein, ich verstehe nie wirklich, dass die Leute dann überrascht sind, dass Emmerich keinen neuen “There will be Blood” abliefert. Emmerich schert sich nicht groß um eine komplexe Handlung oder vielschichtige Charaktere, nein, der Typ da is der Coole, das ist die Tussi, das ist der religiöse und das ist Nerd – und all die sind dabei, wenn die Welt untergeht. Einfach, kann jeder kapieren. Und wenn Emmerich eins kann, dann die Welt untergehen lassen. Das hat er in “Independence Day” und “The Day after Tomorrow” vielfältig unter Beweis gestellt.
Wobei die Welt untergehen lassen etwas übertrieben ist, denn das waren “nur” einmal unsere Hauptstädte und ein anderes Mal die nördliche Hemisphäre. Das hat sich Emmerich wahrscheinlich auch gedacht und lässt nun komplett die Erde untergehen. Ob das nun ein kilometerbreiter, übelst tiefer Riss quer durch Los Angeles ist oder ob Rio DeJaneiro unter einer riesigen Flutwelle untergeht, Emmerich nimmt immer die Ernsthaftigkeit heraus, so zum Beispiel stürzt die Jesusstatue dabei um – SYMBOLISMUS! Ob das Emmerich bewusst macht oder nicht ist egal. Denn wenn ein Flugzeugträger, der den Namen John F. Kennedy trägt, von einer mehrere hundert Meter hohe Flutwelle getragen quer durch Washington D.C. geschoben wird und dabei das Weiße Haus umnietet, wobei das Washington Monument eigentlich in der anderen Richtung steht, was aber egal ist, weil hauptsache mehr Sehenswürdigkeiten umnieten, dann, ja genau dann, geht mir das Herz auf. Ich sitze dann mitfiebernd auf dem Kinosessel, rutsche hin und her und sobald etwas in die Luft fliegt, wird gejubelt. Shit hits the fan, I love it! Watch out, Obama, here comes Emmerich!

Ich mag Michael Cera.

Obwohl ich das inzwischen revidieren muss. Seine Rolle in “Arrested Development” ist legendär und machte ihn berühmt, die Rolle in “Superbad” machte ihn weltweit bekannt. Die Rolle in “Juno” verhalf ihm schließlich in die höchste Region des Films vorzustoßen und neben Größen wie Jack Black in “Year One” zu spielen und außerdem in “Nick and Nora’s Infinite Playlist” und “Paper Heart” zu glänzen. Und das meine ich durchaus ernst, das mit dem “Glänzen”. Michael Cera glänzt in der Rolle des nerdigen, schüchternen, eigentlich recht hübschen jungen Mannes, der zu intelligent für seine Altersgruppe ist. Diese Rolle verliebt sich dann immer in ein scheinbar unerreichbares Mädchen und daraus entsteht dann der Witz.
Das hat bis jetzt eigentlich immer recht gut funktioniert. Bis zu dem unglaublich schlechten “Year One”, der auf Grund vieler Probleme scheiterte, aber auch vor allem auf Grund der eindimensionalen Charaktere. Allen voran, Michael Cera, der immer die ein und selbe Rolle spielt, die er kann, aber es wird langweilig. Dies könnte sich nun hoffentlich ändern, zumindestens mal zur Hälfte. Im Prinzip ist in dem Klassiker “Youth in Revolt” nichts großartig anders. Michael Cera spielt Michael Cera, der sich in ein Mädchen verliebt und es nicht kriegt. Bummer! Anstatt, dass der Film nun endet, denkt sich Michael Cera einen draufgängerischen Arsch aus, so auf eine “Tyler Durden/Fight Club”-Art.
Der Trailer verspricht einen Wechsel, den Ceras Filmographie wirklich nötig hat.

2012 und Zombieland – Trailer

27 Aug, 2009 · Sascha · Film · 1 comment

Der neue japanische Trailer für Emmerichs 2012 ist gut und ich bin aufgeregt und freue mich auf den Film, mehr als ich sollte. Daher kann ich Peter Sciretta von Slashfilm vollkommen verstehen, wenn er schreibt:

To be honest with you, I’m more excited for this film than I should be. Yes, I’m not expecting a great movie, or even a good story, but the sequence we saw at Comic-Con with a limo outrunning an earthquake was so ridiculous, yet fun in all the ways that Transformers 2 should have been, but wasn’t.

Hier der Trailer mit vielen neuen, tollen Szenen. Apokalypsenporn FOR TEH WIN!

Im Gegensatz dazu steht Zombieland, an das ich hohe Erwartungen habe, die wahrscheinlich auch erfüllt werden. Der durch den Ausfall von Shutter Island freigewordene 2. Oktober ist nun das Startdatum und der Trailer macht Lust auf mehr. Ebenfalls sehr viele neue und tolle Szenen dabei. Shaun of the Dead, zieh dich warm an!

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Knapp 10 Jahre hat sich James Cameron Zeit gelassen um nach seinem Monster-Erfolgsfilm für die Ewigkeit, Titanic, seinen nächsten Film auf die Kinoleinwand zu bringen: Avatar.

Und nun ist es soweit. Die ersten bewegten Bilder werden in hochauflösenden 3D-Effekten den Filmjüngern und Anhänger des Mediums Kino in ihrer heiligen Kappelle auf die Augen geschossen. Doch was sagen die ersten 15 Minuten Avatar eigentlich? Und in welcher Lautstärke sagen sie diese Botschaft?

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Inception – Trailer

23 Aug, 2009 · Sascha · Film · 0 comments

Christopher Nolans neuer Film, nach nahezu perfekten Sachen wie The Dark Knight oder The Prestige (ganz zu schweigen von Memento), hat nun auch einen Teaser-Trailer.

Neben DiCaprio, verstehe nicht wieso nur er hier herausstechen soll, wird der Film neben dem genialen Regisseur vor allem einen brillianten Cast haben in dem unter anderem Ellen Page oder Joseph Gordon-Levitt haben. Hier mal das gute Stück.

Take it away.

1. Transformersmukke?!?
2. WTF?!
3. Nein, ernsthaft: WTF?!

Ich mag Michael Moore ja sehr. Man darf ihn sicherlich, wie alles in dieser Welt übrigens, liebe Kritiker, nicht immer zu 100% Ernst nehmen. Man muss seine Ansichten kritisch hinterfragen. Sicherlich, er präsentiert seine Punkte manchmal mit genau derselben subtilen Propaganda, die er seinen Gegnern unterstellt, jedoch ist es bei Moore anders. Moore ist, selbst wenn man all die falschen Fakten und Methoden beiseite lässt, ein tiefehrlicher Kerl, den man mag. Warum mag ich ihn? Nun, der Mann spricht die Wahrheit. Man kann ihm alles unterstellen, wobei so manches mit Sicherheit zutrifft und seinen Argumenten die Luft rausnimmt, jedoch muss man als vernünftiger Mensch sagen, dass er auf der richtigen Seite ist. Er spricht heftige Probleme an und alleine schon deshalb, sind seine Filme wichtig.
Daher hier der Trailer zu “Capitalism – A Love Story”, zynisch als typischer Date-Movie beschrieben. Der Film dreht sich um den Bailout und die Wirtschaftskrise. Dieses Mal kann man echt wenig falsch machen, Herr Moore. Da dies seine letzte Dokumentation sein wird, hoffen wir mal auf einen brillianten Abschluss der Quadrilogie!

AHHHHHHHH SNAP! Avatar-Day ist heute und es gibt den Trailer.

Nach fast 10 Jahren der erste wirkliche Filme nach Titanic von Cameron, 14 Jahre in der Planung. And without further ado:


(TA Directavatar)

Wem es jetzt so ging wie mir nach dem Trailer, nämlich, dass mal ein paar Sekunden im Kopf nichts geht außer ZOMGWTFHOLYSHIT, hier eine Zusammenfassung:

Here’s the quick recap: Jake Sully (Sam Worthington) arrives (in his wheelchair) on Pandora. He sees the planet’s beauty and, though him, we’re quickly introduced to the ten-foot tall alien Na’vi avatars. Implanted in his Na’vi body, Jake leads us on an exploration of Pandora. We see Zoe Saldana’s Na’vi character and Jake’s imprinting session with Pandora’s version of a dragon. (Hey Anne McCafferey, did you get a royalty check?) There’s even a glimpse of Pandora at night, and a little bit of the new power suits in action, which weren’t much seen in the Comic Con footage. We don’t see Sigourney Weaver, but do get a glimpse of Drag Me To Hell’s Dileep Rao as one of the Avatar technicians.

(via)