26 Apr, 2012 · Sascha · Film · 3 comments

“A superior species, no doubt.”
Nettes Featurette von ‘Prometheus’, hat erneut Sir Ridley Scott und seine Rückkehr zum Sci-Fi-Genre im Fokus und zeigt deshalb auch viel Lob der Schauspieler, das ich aber für durch und durch ehrlich halte. Gibt ein paar neue interessante Shots von Szenen, die wir aber schon kennen, sodass wir uns bald Teile des Films zusammenbauen könnten. Einen Moneyshot hat das Video jedoch, und zwar bei der 0:35 Marke: Dort sehen wir einen Schädel, der zwar ein menschliches oder zu mindest humanoides Gesicht hat, aber nach hinten ein wenig zu lang ist, um von einem Menschen zu stammen. Sehen wir hier die ausgestorbene Rasse der Space Jockeys, deren letzter “König” (Im Trailer spricht das Voice-Over von einem König, dessen Herrschaft vorbei ist) im Raumschiff auf unsere Prometheus-Crew wartet? Einen haben wir immerhin schon mal im Trailer gesehen. Am 9. August wissen wir es, wenn Prometheus in die Kinos kommt.
via /Film
26 Apr, 2012 · Sascha · Film · 9 comments
Von Quentin Tarantinos neuem Film ‘Django Unchained’ haben wir bisher wenig gesehen, von offizieller Seite gab es lediglich das erste Teaser-Poster. Jetzt bekommen wir einen ersten offiziellen Blick auf die Hauptcharaktere: Django, gespielt von Jamie Foxx, ist ein befreiter Sklave, der zusammen mit Christoph Waltz, einem Kopfgeldjäger und Djangos Mentor, versucht seine Frau aus den Händen vom fiesen Sklavenhalter und Plantagenbesitzer DiCaprio zu befreien. DiCaprio als rassistischer Bösewicht! Leute, das wird so groß. Finde es immer noch sehr schade, dass Will Smith nicht die Hauptrolle bekam, aber Foxx wird die Sache schon richten. Wie immer müssen wir uns ein wenig länger als die Amerikaner gedulden, bei uns kommt der Film erst Anfang 2013 in die Kinos.


via First Showing
26 Apr, 2012 · Sascha · Film,Kunst · 4 comments
Mondo verkaufen heute und morgen ihre limitierten Poster zum Avengers-Film. Die Poster schauen allesamt fantastisch aus, sind aber nicht so toll wie der letztwöchige Black Widow Print. Wie immer werden sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten via dem Twitterfeed von Mondo online gehen, also aufpassen. Ich weiß jetzt immerhin womit ich meinen Freitag verbringen werden, denn ich will unbedingt eines, ist mir sogar welches. Aber wenn ich wählen könnte, dann wohl das vom Cap.
25 Apr, 2012 · Sascha · Comics,Fernsehen,Film · 0 comments

Viele wissen ja gar nicht, dass die Teenage Mutant Ninja Turtles eigentlich ein Comic waren, bevor sie später eine Animationsserie und Kinofilme bekamen. Jetzt ist der allererste Entwurf von Kevin Eastman gefunden worden, der bald versteigert wird. Eastman schreibt:
“Late in November 1983, (co-creator) Peter Laird and I were sharing a studio (our living room) in Dover, New Hampshire. One work night, in an effort to make Peter laugh, I drew a sketch of this character I called a ‘Ninja Turtle’ and threw it onto Peter’s desk. He did laugh, and did a version of his own — to which I needed to take it one step further, and did a pencil sketch of four different Turtles, each holding a different weapon — and gave it to Peter, who wanted to ink it in — and when he did, he added ‘Teenage Mutant’ to the ‘Ninja Turtle’ part of the logo, and we both fell off our chairs!
The next day, we both looked at the drawing, and decided that we really needed to come up with a story about how these characters came to be — and began to hammer out the story details. Deciding to make it an homage/parody to some of our heroes and inspirations (and dedicating it to them) we worked through the winter of 1983-84 and, after finding a local New England printer, we borrowed money from my Uncle Quentin and we printed the first 3,000 copies — premiering the book at a local Portsmouth comic convention May 5, 1984.
“From that day forward, and for the next 30 years, the TMNTs became a worldwide phenomenon (cartoons, toys, and movies) that even to this day we still try to completely understand — and it all started with this drawing.” via The Daily What
Wer die Zeichnung ersteigern will, kann das gerne versuchen. Die Auktion beginnt am 10. Mai und startet bei 6000$. Schnäppchen.
24 Apr, 2012 · Sascha · Film · 2 comments
THE ROCK
“The G.I.Joes are no more.”
“He’s the reason we call ourselves ‘Joes’”
THE WILLIS
“Call me Joe.”
*pew pew pew*
“This is it boys.”
THE ACTION
“Boom.” *Krachbummpengkrawumm*
“The world ain’t saving itself.”
“I wasn’t gonna bury any more Joes!”
*pew pew snikt! pew boom*
A screenplay by the two guys behind Zombieland.
Wer den Trailer wirklich sehen will, kann das hier tun.
24 Apr, 2012 · Sascha · Alles sonst so,Film · 2 comments
23 Apr, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

Ewan McGregor und Naomi Watts machen Urlaub mit ihren Söhnen in Südostasien als plötzlich ein Tsunami auf sie zurast. Juan Antonio Bayona (Regisseur des sehr tollen ‘The Orphanage’) verfilmt in seinem zweiten Featurefilm die Tsunamikatastrophe in Südostasien am zweiten Weihnachtstag 2004. Leider gibt es bisher sowohl Teaser als auch den Trailer nur auf Spanisch, aber dennoch, oder vielleicht gerade deswegen, sind beide sehr sehenswert. Unheimlich effektiver Teaser, die Unterwasserszenen schauen verdammt intensiv aus. Vor zwei Jahren nahm sich Clint Eastwood ja schon der Inszenierung des Tsunamis in ‘Hereafter’, den ich bisweilen sehr mittelmäßig fand, an. Aber dort wird der Tsunami nur nebensächlich behandelt und das CGI war verdammt schwach. Das hat man hier besser hinbekommen:
Weiterhin gibt es zu dem Teaser noch einen Trailer, der ein wenig mehr von der Geschichte verrät. Außerdem darf Ewan McGregor auch mehr als zwei Sekunden im Bild sein, was immer positiv ist. (Wir lieben uns.) Leider gibt es die Trailer noch nicht auf Englisch (oder Deutsch), nicht einmal ein Startdatum in den USA hat der Film, aber man darf mit einem Release im letzten Quartal 2012 rechnen, immerhin hat der Film wohl gewisse Oscarchancen.
via /Film
23 Apr, 2012 · Sascha · Film,Personal · 10 comments

1. Der beste Film mit Forest Whitaker ist für mich Platoon. Aber nur, weil ich zögere, ‘Where The Wild Things Are’ zu nennen, weil der ja nicht direkt “mit” Whitaker ist.
2. Gore Verbinski hat mit Rango seine beste Regiearbeit abgelegt, weil sein Ansatz des “Emotion-Capturing” so frisch und anders war, was man dem fertigen Produkt einfach ansieht.
3. Der beste Film mit Amy Adams ist für mich Doubt oder The Fighter. Kann (und will) mich nicht entscheiden.
4. Nach einem durchzechten Wochenende findet man sich oftmals Sonntagnachmittags auf der Couch wieder. Welchen Film würdet ihr für diesen Fall empfehlen?
Irgendwas aus der goldenen Spielberg-Amblin-Ära.
5. Der schlechteste Film, den Martin Scorsese je gemacht hat, ist unmöglich für mich anzugeben. Dafür habe ich zu wenig von Scorseses Filmographie und nur die Hits/Klassiker gesehen.
6. Von den zahlreichen Buch-Reihen, die im Laufe der letzten Jahre verfilmt worden sind, gefällt mir Scott Pilgrim am besten, denn unter Buch-reihen verstehe ich auch Comicbuch-reihen. Eine bessere Adaption gibt es nicht und wird es niemals wieder geben.
7. Mein zuletzt gesehener Film war The Descent: Part 2 und der war eher blöd, weil er komplett unnötig ist und die sorgfältig aufgebaute Mythologie des ersten Films komplett zerstört. Ein Unternehmen, allein durch finanziellen Erfolg des ersten motiviert, das zu recht gescheitert ist. Ärgerlich in jeder Hinsicht.
22 Apr, 2012 · Sascha · Comics,Film · 0 comments

Eine meiner großen Leidenschaften, neben Filmen natürlich, sind Comics. Seit Jahren probiert man meinen Lieblingscomic Y – The Last Man, in dem von einem Moment auf den anderen alle, bis auf unseren Helden Yorrick und sein Äffchen Ampersand, männlichen Säugetiere sterben, für die große Leinwand zu adaptieren. Das hielt und halte ich immer noch für eine schlechte Idee. Vor Jahren war einmal das Gerücht aktuell, dass D.J. Caruso Y mit Shia Labeouf verfilmen will, als die beiden gerade das Remake Disturbia in die Kinos brachten. Die Idee war damals eine ganze Trilogie zu machen. Das würde ich noch in Ordnung finden, immerhin kann nichts unter drei Filmen der 60-teiligen Comicserie gerecht werden. Shia würde auch in Ordnung gehen, auch wenn Zachary Levi die perfekte Wahl wäre.
Aber bereits damals wie heute gilt: Es ist ein episodischer Comic mit vielen Themen, Figuren und einer Reise rund um die Welt – also sollte es eine TV-Serie werden und nichts anderes. Erfolgreiche Comics wie The Walking Dead haben es vorgemacht. Die Zeit ist also reif. Stattdessen hat das Kinoprojekt aber ein neues Zuhause beim Studio New Line sowie neue Produzenten gefunden. Matthew Federman und Stephen Scaia sollen ganz von vorne beginnen, die Geschichte komplett neu für das Kino definieren; Caruso scheint damit raus. Die Beiden waren zuvor bei der TV-Serie Jericho, die die Geschichte einer Stadt in Kansas erzählt, nachdem in allen Hauptstädten der USA Atombomben explodiert sind. Jericho war gut und vom Ton her würde das sehr zu Y passen. Dann haben die Zwei aber auch Human Target, Warehouse 13 und zuletzt Charlie’s Angels ins Fernsehen gebracht – kein wirklich gutes Zeichen.
Wie auch immer das enden wird, lasst euch eins gesagt sein: Das gehört ins TV.
21 Apr, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

Paul Dano spielt einen Autor, der sich in seine real gewordene Hauptfigur Ruby Sparks verliebt. Gespielt wird Ruby von Zoe Kazan, die sowohl das Drehbuch geschrieben hat als auch im wahren Leben mit Dano zusammen ist. Dies sieht man auch, ihre Chemie ist schon im Trailer nahezu perfekt. Regie führte das Duo hinter ‘Little Miss Sunshine’ und in weiteren Rollen werden Antonio Banderas, Annette Bening, Steve Coogan, Elliott Gould und Chris Messina zu sehen sein. Hört sich alles toll an, auch wenn die Idee ein wenig an ‘Stranger Than Fiction’ angelehnt ist, was aber natürlich nicht schaden muss, immerhin ist das ein grandioser Film.
via /Film
In den USA läuft er am 25. Juli an. Ein deutscher Kinostart steht noch aus.
19 Apr, 2012 · Sascha · Film · 0 comments
19 Apr, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

Robert Pattinson spielt einen jungen, erfolgreichen Wall Street Banker, der in die OWS Proteste gerät. Von seinem problemlosen Leben in Saus und Braus gelangweilt, sucht er Abenteuer, Gefahr und wilden Sex. Das ist zu mindestens das, was ich aus dem Trailer ziehe und ich werde sicherlich nicht so naiv sein und mir die offizielle Zusammenfassung durchlesen, wenn es denn überhaupt eine detaillierte gibt. Es ist Cronenberg und da geht man ins Kino – egal, worum es geht. Der Trailer schaut aber schon mal gut aus und Pattinson sowie der Supporting Cast machen eine gute Figur. Es soll der erste Film über unser neues Jahrtausend werden; nach den Festspielen von Cannes, wo der Film seine Premiere feiern wird, werden wir wissen, ob das stimmt.
via Rajko
18 Apr, 2012 · Sascha · Film,Personal · 0 comments

1. Der beste Film mit Stanley Tucci ist für mich Lovely Bones. Dunkle Rolle, toll gespielt.
2. Roland Emmerich hat mit 2012 seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er damit die beste Desasterpornoshow aller Zeiten abgelegt hat.
3. Der beste Film mit Audrey Tautou ist für mich Amelie. Duh!
4. Wie findet ihr es, wenn bekannte Filmschauspieler plötzlich im Serienfach auftauchen und vor allem, wertet das diese Serien eurer Meinung nach auf oder hat das keinen Einfluss?
TV ist das neue Kino. Nur logisch, dass gute Schauspieler tolle Rollen und gute Drehbücher wollen. Diese findet man zur Zeit nur im Fernsehen.
5. Filme, bei denen in den letzten fünf bis zehn Minuten vor Schluss alles über den Haufen geworfen wird, was man zuvor gesehen hat, sind großartig, weil man den Film sofort erneut schauen will um zu sehen, wo es Hinweise gab, die man vorher nicht gesehen hat. Also, Shyamalan is God!
6. Im Grunde ist Adam Sandler einer meiner liebsten Schauspieler, aber fast jeder Film mit ihm war in den letzten Jahren wirklich enttäuschend, denn er kann eigentlich richtig gut spielen. (Punch, Drunk, Love., Funny People, Reign Over Me.) Und seine Komödien waren auch mal besser.
7. Mein zuletzt gesehener Film war A-Team und der war ganz in Ordnung, weil ich nichts anderes als einen großen, dummen, albernen over-the-top Actionfilm erwartete.
18 Apr, 2012 · Sascha · Featured,Film · 0 comments

Habe zwar noch nie davon gehört, aber Patrick Read Johnson hat Anfang des Jahrtausends im Jahr 2004 einen Coming of Age Film gedreht, in dem es um nichts anderes als Star Wars geht. Hört sich nach einer interessanten Drama-Alternative zur eher durchschnittlichen Komödie ‘Fanboys’ an. Die Hauptrolle übernimmt John Francis Dailey (aus ‘Freaks und Geeks’, ja genau, der Oh-Hi-Cindy-Junge). Er spielt Pat Johnson, einen Geek in einer typischen Kleinstadt, der versucht alle Jugendlichen davon zu überzeugen, wie toll Star Wars ist, sodass er nicht mehr der alleinige Geek in der Stadt ist und Freunde gewinnt.
via First Showing
Lange lag der Film auf Eis und drohte in den Regalen zu vergammeln, aber vorgestern getwitterte Regisseur Patrick Read Johnson Folgendes:
“On 5-25-12, a 1975 Ford Pinto will depart Wadsworth, Illinois to deliver a precious cargo to 3 very important people.”
Sogar aufs Datum genau kommt der Film in die Kinos. Toll. Hoffentlich kriegen wir hier auch einen Release oder wenigstens eine schnelle Home-Video-Veröffentlichung.

18 Apr, 2012 · Sascha · Film · 5 comments

Teenagersuperhelden sind ausgelutscht. Peter Parker wird zu SpiderMan und will das Verbrechen bekämpfen. Bruce Waynes Eltern werden von einem Räuber umgebracht und er wird zu Batman. Der Daredevil nutzt seine übernatürlichen Fähigkeiten um ungestrafte Verbrecher zu erledigen. Langweilig, oder? Sind wir mal ehrlich: Wenn wir noch Teenager wären und Superkräfte kriegen würden, dann würden wir die Bullies verarschen, zum Klassenheld werden und im Sportunterricht den Mädels magischerweise die Kleidung etwas verrutschen lassen. Kurz gesagt: Wir würden alles machen, nur nicht das Richtige. Der neue Film ‘Chronicle’ nimmt sich dieser Idee an. Hier die offizielle Zusammenfassung:
Gibt es jemanden der nicht schon einmal davon geträumt hat Superkräfte zu besitzen? In Chronicle – Wozu bist du fähig? erfüllt sich dieser Traum für die drei High-School-Schüler Andrew (Dane deHaan), Steve (Michael B. Jordan) und Matt (Alex Russell). Durch einen Zufall stoßen sie auf ein rätselhaftes Objekt, das ihnen außergewöhnliche Fähigkeiten verleiht. Anfangs benutzen sie diese Kräfte noch für harmlose Späße, doch schnell gerät alles außer Kontrolle und zwischen den Freunden entsteht ein Machtkampf, der schwerwiegende Folgen hat.
Mein Freund Owley hat den Film bereits gesehen und gab ihm ganze 10/10 Sternen. Gut, Owley ist ein verdammter Geek, aber auch die seriösen Kritiker gaben ‘Chronicle’ fantastische Reviews, sodass Regisseur Josh Trank inzwischen als Favorit für eine weitere Comic-Verfilmung gehandelt wird: Den Reboot des ‘Fantatic Four’-Franchises.
Hierzulande startet Chronicle – Wozu bist du fähig? am 19. April 2012 in den Kinos.
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Hierbei handelt es sich um ein Sponsored Posting. Wer mir aber glaubt, dass ich nicht überzeugt bin, von dem was hier steht, darf sich gerne die vorherige Berichterstattung auf dem Blog ansehen.
17 Apr, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

“David, was macht dich traurig?”, fragt der Interviewer David, den ersten Androiden, der echte Emotionen nachvollziehen kann. Er kann sie nicht fühlen, aber er versteht sie. Gebaut wurde David von Weyland Industries. Doch das Ganze ist natürlich nur ein Viral für Sir Ridley Scotts neuen Film ‘Prometheus’. Die ganze Viral-Marketing-Kampagne für den Film finde ich wunderbar produziert, mit echter Hingabe und Liebe zum Detail. Hier wird an nichts gespart, genauso wie bei dem Ted Talk 2023 mit Peter Weyland (gespielt von Guy Pearce).
Gespielt wird David vom deutschstämmigen Iren Michael Fassbender, der in den letzten Jahren einige der stärksten Darbietungen männlicher Schauspieler im Film abgeliefert hat. Einer weiteren Herausforderung nahm er sich mit dem Charakter des David an, dem neuesten Androiden von Weyland Industries, der kaum noch als Roboter auffallen soll. Fassbender hat, wie man sieht, grandiose Arbeit geleistet, ich hielt David sofort für real und authentisch. Besonders diese kurzen Pausen nach den Fragen, bis David eine Antwort prozessiert hat, finde ich fantastisch gespielt. Das wird ganz groß!
via F5
Weitere Infos, wie das Bild oben, findet man auf der Webseite “Real Emotions“.
17 Apr, 2012 · Sascha · Kurzfilm · 4 comments
Update:
Ich habe gerade drüben bei den 5 Filmfreunden dieses Video von Lee Hartcastle gesehen. Das erinnerte mich sofort an das Pingu / The Thing Mashup, dass ich hier vor ein bisschen mehr als drei Monaten postete, weil es quasi identitisch ist – nur sind es jetzt Kätzchen statt den bekannten Pinguinen aus der Kinderserie Pingu. Das erste Video musste Lee runternehmen, weil die Eigentümer von Pingu ziemliche F****en sind und ihm gedroht haben. Lees Reaktion in den Kommentaren seines Blogposts:
Thank you for your support, really!! But I do not encourage this, it’s a shame but sadly complaining will not do anything to help.
Trotzdem sind die Leute bei HitEntertainment wohl ziemlich engstirnige Menschen, denn eigentlich ist Parodie in den USA unter dem Fair Use Law geklärt, oder nicht? Jedenfalls sehr ärgerlich sowas, das Video war grandios. Aber dank des Internets wird das Video natürlich nie komplett verschwinden.
Originaler Post:

Lee Hardcastle ist Animationskünstler und großer Fan von Pingu und The Thing – wer nicht? Wer aber macht ein supergenial krankes MashUp-Video aus beiden Sachen – nur er! Ich liiiiebe Pingu, ich kann das gar nicht genug in Worten ausdrücken. Das war neben ein paar anderen Sendungen mit die Sendung meiner Kindheit.
Aber Pingu war eben anders, es gab keine sprechende Tiere oder sowas, sondern man konnte als Kind Pingu wortlos verstehen (hilft Sprachbarrieren zu überwinden!) – und er war aus Knete, man konnte das nachbauen, was ich mit großer Freude tat und glaube demnächst wieder tun werde. Das MashUp könnte den 10-jährigen Sascha in mir sehr verstören, der heutige findet es allerdings enormst cool. Passt eigentlich wie die Faust auf’s Auge… das da noch keiner drauf kam! An alle Knetfans: Das Making-Of Video ist ein Must-Watch!
16 Apr, 2012 · Sascha · Alles sonst so,Film · 3 comments
FlickR-User Artamir sammelt LEGO Star Wars Figuren und macht damit tolle Photos auf seinem Account. Außerdem hat er sie sonst in schönen Setzkästen stehen. Ich habe davon auch ein paar, aber nicht so toll aufgebaut.



16 Apr, 2012 · Sascha · Film · 2 comments

Prometheus, Batman, The Avengers, usw. Bei all dem Hype um das hochkarätige Kinojahr 2012 wird oft vergessen, dass auch Spider-Man wieder dieses Jahr über die Leinwand schwingen wird. In etwas weniger als 3 Monaten, am 3. Juli nämlich, kommt die menschliche Spinne wieder in die Kinos, dieses Mal von Andrew Garfield verkörpert, der Peters Originsgeschichte erneut durchlebt. Jedoch wird alles dunkler (Danke, Herrn Nolans TDK) und realistischer, so wird Peter zum Beispiel die Wristshooter selbst bauen, wie zu anfangs in den Comics. Damit wir die nunmehr 4. Kinoinkarnation des beliebten Comichelden nicht vergessen, dreht Sony gerade die Marketingmotoren auf und wir Fans bekommen zwei dufte neue Poster und einen japanischen Trailer (mit englischem O-Ton) mit vielen neuen Szenen. Schaut immer noch gut aus.
via First Showing


Ich bin ja bekanntlich riesiger Fan von Jurassic Park. Ich glaube, dass ich die Geschichte von meinem Papa, der unbedingt Kinokarten kaufen wollte und mich extra ein Jahr älter machte (dann 7 statt 6), aber am Ende trotzdem keine Tickets bekam. Gott sei Dank! Ich war auch Jahre später durch die VHS verstört und mein armer Papa wusste gar nicht, was er mir da eigentlich antun würde – ich mochte halt nur Dinosaurier und das war halt ein Film mit Dinosauriern.
Jedenfalls mag ich rohes Bildmaterial von den Dreharbeiten. Sowas gibt es heute noch selten, denn wirklich nahezu alles ist gestreamlined und hübsch gemacht, ob jetzt für Online-Marketing über Blogs oder für die Home-Releases. Hier sieht man Spielbergs Gehirn bei der Arbeit, ein wahrer Meister, insbesondere im Umgang mit seinen Schauspielern. Und nicht zu vergessen: Kinder. Spielbergs Auge für die kindliche Faszination spiegelt sich ja in seinen Werken immer wider, aber auch die Kinder selbst in seinen Filmen sind immer prima. Das gibt es selten.
via /Film
14 Apr, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

via First Showing
Hier das neue Poster zu Wes Andersons ‘Moonrise Kingdom’ mit dem Großteil des Casts. Ganz nett, aber miir gefällt das erste besser.
13 Apr, 2012 · Sascha · Film · 4 comments
13 Apr, 2012 · Sascha · Film · 6 comments

Hier der extrem Ärsche tretende Teaser Trailer zum Zeitreisethriller ‘Looper’ von Rian Johnson (‘Brick’, ‘Brothers Bloom’) mit Joseph Gordon-Levitt und Bruce Willis. Extrem interessantes Konzept, das wirklich gut mit dem Teaser eingeführt wird. Das dürfte auch für die Masse taugen. Die Action schaut ziemlich verrückt aus und das Make-Up, für das Gordon-Levitt täglich 3 Stunden früher aufstand, hat sich gelohnt – er schaut wirklich aus wie Willis und spricht sogar wie er. Klasse. Das wird großartig. Hoffentlich gibt es noch einen Twist gegen Ende.
In weiteren Rollen sind noch Emily Blunt, Piper Perabo, Jeff Daniels und Paul Dano zu sehen. Deutscher Kinostart ist der 11. Oktober 2012.
via First Showing
In the futuristic action thriller Looper, time travel will be invented – but it will be illegal and only available on the black market. When the mob wants to get rid of someone, they will send their target 30 years into the past, where a “looper” – a hired gun, like Joe – is waiting to mop up. Joe is getting rich and life is good… until the day they decide to “close the loop”, sending back Joe’s future self for assassination.
12 Apr, 2012 · Sascha · Film · 4 comments

via /Film
Minimalistisches, offizielles Poster für Quentin Tarantinos neuen Film ‘Django Unchained’, in dem er sich der Geschichte eines Sklaven in den Südstaaten der USA annimmt. Ich betone “offiziell” besonders, denn es schaut wirklich aus wie eines dieser Minimal-Poster von Fans, die das Internet seit ein paar Jahren unsicher machen. Definitiv nett, aber da darf definitiv noch mehr kommen, insbesondere bei einem Cast, der Jamie Foxx, Leonardo DiCaprio, Christoph Waltz, Samuel L. Jackson, Kerry Washington, Sacha Baron Cohen und Kurt Russell einschließt. Deutscher Kinostart ist der 31. Januar 2013, mal wieder einen Monat nach den Amerikanern. Seufz.
12 Apr, 2012 · Sascha · Film,Review · 0 comments

Australien 2010
Regie: Stuart Beattie
Drehbuch: Stuart Beattie
Darsteller: Caitlin Stasey, Rachel Hurd-Wood, Lincoln Lewis
Länge: 104 Minuten
FSK: 16
Rating: 




Sieben australische Teenager wollen mal das ganz große Abenteuer erleben und verbringen ein paar Tage in der Wildnis. Inmitten der Nacht sind viele Flugzeuge über ihnen zu erkennen, doch sie denken sich nicht mehr dabei. Wieder daheim angekommen, müssen sie erkennen, dass die Flugzeuge Ausläufer einer asiatischen Invasion waren. Nachdem sie mehrfach den Militärs entkommen können, entscheiden sie sich zurückzuschlagen.

Den Trailer zu ‘Tomorrow When The War Began’ sah ich bereits vor mehreren Jahren und ich war direkt verzaubert und wollte den Film sehen. Der Trailer sah schon gut aus und die Erwartung war relativ hoch, insbesondere weil ich ‘Red Dawn’ liebe und schon viel Gutes über die Buchreihe von John Marsden gehört habe, auf deren erster Teil der Film basiert. Umso enttäuschender ist dann die finale Umsetzung.
Immerhin hatte man mit Stuart Beattie keinen unerfahrenen Hollywoodmann nach Down Under geholt um australisches Blockbuster Kino zu machen, das dem Hype um die Jugendromane gerecht werden sollte. Beattie selbst leistet auch sehr gute Arbeit: So sieht der Film die ganzen 104 Minuten wesentlich besser aus als es sein Stoff verlangt. Die Regiearbeit ist hervorragend, die Handlungen konsequent und die Action nervenkitzelnd. Es gibt einige wenige, wirklich aufreibende Momente im Film, die sehr gut inszeniert sind und nicht vor Brutalität zurückscheuen.
Die Geschichte selbst aber hätte auch ruhig als Mini-Serie verfilmt werden können, ohne dass etwas von der Action oder den Set-Pieces hätte reduziert werden müssen. Davon hätten auch die Figuren profitiert, die hier in kurzen 15 Minuten allesamt eingeführt und sympathisch gemacht werden müssen, sodass wir mit ihnen fiebern. Eine unmögliche Aufgabe. So erhalten wir ein paar nette Minuten der glückseelischen Unbeschwertheit bevor der Krieg die Unschuld der armen Kinder raubt. Klischeehaft und störend.

Ein großes Problem für mich war auch das Casting. Klar, die Performances der Schauspieler sind solide und funktionieren. Doch ich glaubte zu keiner Sekunde, dass hier Teenager über die Leinwand liefen. Der Trend Mittzwanziger für Teenagerrollen zu casten (oder welche, die Mitte 20 aussehen,) schlägt sich hier eben besonders auf die Wirkung des Stoffes aus, denn so verliert die Intensität der Invasion natürlich enorm. Wirklich junge Menschen in dieser Situation zu sehen, wäre wirkungsvoller gewesen. Ebenso hätte ruhig mal, wie dramaturgisch an vielen Punkten verlangt und bei einem Cast von 8 Hauptcharakteren nicht störend, mal jemand ins Gras beißen können. So schien alles immer gefahrlos und einfach, während die Asiaten scheinbar mit Platzpatronen feuerten.
Dem Vorwurf der Xenophobie versucht man aus dem Weg zu gehen, in dem die asiatischen Truppen nie einem einzelnen Land zugeordnet werden. Flaggen spielen keine Rolle, wie ein Charakter vermerkt. Als Grund der Invasion wird im Radio ökonomischer Druck der Invasoren und Überbevölkerung genannt, während die Australier genügend Platz haben in ihrem großen Land hätten. Mehr kriegen wir nicht. Hier verhungerte ich wie die Kinder im Heimatland der Invasoren trotz großen zeitgenössischen Potentials.
Doch der Film krankt noch mehr an dem Muster seiner Adaption. Die Buchvorlage ist nur Teil 1 einer ganzen Reihe von Büchern um unsere australischen Guerilla-Teens und der Film selbst ist dadurch natürlich mehr Pilot einer TV-Serie als unterhaltsames Stand-Alone-Kino. Soweit ich das richtig gelesen habe, orientiert sich die Filmversion sehr nahe am Buch, was eigentlich löblich ist. Doch Buch und Film sind verschiedene Medien und das Ende des Films ist schlicht und einfach eine Enttäuschung. Der Cliffhanger zu serientypisch. Ironischerweise ist Beattie sich dessen auch bewusst, schrieb er doch folgenden Dialog ins Drehbuch:
Ellie Linton: Good book?
Corrie Mackenzie: Better than the movie.
Ellie Linton: Yeah, books usually are.
I rest my case.
09 Apr, 2012 · Sascha · Film · 0 comments

via /Film
Über Rian Johnsons Zeitreisefilm ‘Looper’ habe ich ja schon berichtet. Bis auf das Bild in dem Post hatte man aber bisher relativ wenig vom Film gesehen. Nun startet die Marketingkampagne durch und wir bekommen das ultra coole poster zu sehen und unten eine Preview mit den ersten bewegten Bildern, moderiert Regisseur Johnson und Joseph Gordon-Levitt.
Die Zeitreise ist möglich – aber höchst illegal: In ‘Looper’ spielt Joseph Gordon-Levitt einen Looper namens Joe, einen Attentäter, der Zeitreisende bei ihrer Ankunft umlegt. Das Leben läuft gut, Joe verdient sich dumm und dämlich. Doch plötzlich taucht Bruce Willis auf, der Joes 30 Jahre älteres Ich spielt und Joe zögert. Sein zukünftiges Ich kann entkommen. Die Jagd beginnt.
via /Film
Deutscher Kinostart ist der 11. Oktober 2012.
09 Apr, 2012 · Sascha · Film,Review · 15 comments

Finnland 2012
Regie: Timo Vuorensola
Drehbuch: Michael Kalesniko
Darsteller: Udo Kier, Julia Dietz, Götz Otto, Christopher Kirby
Länge: 93 Minuten
FSK: 12
Ich erinnere mich noch als ich vor Jahren davon hörte: Nazis vom Mond auf der großen Leinwand. Das hörte sich verrückt an, wer würde das finanzieren? Es folgten Teaser, Trailer, Crowdfunding und sonstige Unterstützung, u.a. durch deutsche Filmfonds, ja sogar halbwegs bekannte Schauspieler. Selbst bei der Geschichte durften die Fans online Einfälle beisteuern. Die Erwartungen an dieses Herzensprojekt stiegen natürlich und die Trailer heizten den Hype weiter an. Umso enttäuschender ist dann das fertige Produkt. ‘Iron Sky’ ist ein platter Film ohne Witz, Charme und Verständnis für den schmalen Grat zwischen Trash und Dreck.
2018 schickt US-Präsidentin Palin zwei Astronauten auf den Mond. An Bord ist auch der Afro-Amerikaner James Washington. Die Astronauten stellen fest, dass sich auf der Rückseite des Mondes die Nazis breit gemacht haben. Einer wird erschossen, Washington wird gefangen genommen. Die Nazis finden bei ihm ein modernes Smartphone, mit dessen Rechenleistung sie die Geheimwaffe “Götterdämmerung” in Bewegung setzen könnten, wenn der Akku nicht leer wäre. Schnell begeben sich Götz Otto, Julia Dietz und James Washington, inzwischen “albinisiert”, auf die Erde, um mehr iPhones und iPads zu sammeln und die Götterdämmerung in Bewegung zu setzen und den Siegeszug der Nazis einzuleiten.

Die Enttäuschung ist ziemlich schnell verdammt groß. Schnell hat sich der Charme der Idee “Nazis haben sich 1945 auf dem Mond versteckt und kommen zurück um anzugreifen” ausgespielt. Es ist und bleibt eben eine Idee, die spät an einem Barbesuch entstand, und nicht auf 90 Minuten gestreckt werden kann – die Grundidee und Trailer reizen bereits alles heraus. Der Witz bleibt auch völlig aus. So ist es zwar nett, dass der Einstein-Verschnitt bemerkt, dass das Smartphone kein Computer sei, sondern auf die riesigen Schränke zeigt, doch das ist auch schon gefühlte 50 Mal besser gemacht worden, in Zeitreisefilmen. Ebenso ist die “Albinisierung” Washingtons nicht lustig. Es klingt wie die Idee eines rechten Fans, der auf die Fanpage schrieb: “Hey, wär doch lustig, wenn der Schwarze weiß wäre, oder? Versteht ihr? Der Neger als Arier! Haha!” Traurig. Noch schlimmer: Washington ist im Film nur Model und Posterfigur, nicht einmal richtiger Astronaut, weil sowas können die Neger doch gar nicht!
Das CGI der völlig überzogenen, höhepunktlosen Schlacht der Weltraumstation am Ende des Films steht stellvertretend für die Gesamtproblematik der Produktion. Es ist zu gut um wirklich trashig zu sein, aber noch meilenweit entfernt von Big-Budget-Produktionen. Die Schauspieler machen ihre Sache gut, doch ihnen wird nichts gegeben. Der Palin-Verschnitt ist ultranervig gespielt und kaum etwas im Film macht wirklich Sinn. Als Plot-Device wird Chaplins “The Great Dictator” missbraucht, der Julia Dietz’ Charakter plötzlich um 180° herumdreht. Vorher noch für Palins Kampagne gemodelt, jetzt grüne Sozialpädagogin. (Übrigens liebe Produktion: Ihr könntet euch auch einfach mal informieren, ob denn 2018 wirklich eine Präsidentschaftswahl in den USA ist, wenn ihr sonst so auf die kleinsten Details achtet. Spoiler Alert: Es gibt keine.) Die Motivation aller Charaktere bleibt im Geheimen. Wieso sind die Nazis jetzt so bedrohlich? Wollen sie die Erde erobern? Wollen sie alle töten? Oder doch alle albinisieren? Meteorblitzkrieg? What?!

Doch der wohl schlimmste Fehler und ärgerlichste Punkt des Films ist der unrefklektierte Umgang mit den Nazis selbst. Die Nazis sind fähig gewesen auf den Mond zu fliegen. Sie sind nicht wie sonst im Film die Trottel oder Opfer, sondern können autark auf dem Mond leben. Ihre Technologie ist veraltet, aber sie haben eine Geheimwaffe erschaffen, die der Erdtechnologie völlig überlegen ist. Palins Kampagne übernimmt den Kleidungsstil und den Style der Nazis, weil er cool ist. Ja, das ist der schlimmste Fehler des Films, die Nazis sind cool. Jetzt haben auch die Neonazis mal einen Film für sich, in dem sie die Coolen sind. Gegen Ende jedoch der größte Knaller, der die Nazis, zu mindest unsere Mondnazis, relativiert: Ja, die USA sind ja auch voll schlimm und tun böse Dinge und beginnen Kriege für Ressourcen. Der politische Humor (wie zum Beispiel der gelungen Nordkoreawitz, bei dem die UN den nordkoreanischen Botschafter auslacht, als er die Angreifer als Nordkoreaner deklariert) hätte Potential gehabt. Doch so darf das nicht gehen. Der Bezug auf aktuelle Politik hätte der Demontage der Naziideologie weichen müssen, die hier zwar klamaukartig präsentiert (“Hey, Nazis on the Moon! Get it?”), aber nie hinterfragt wird.
Trash zu produzieren ist nicht gleich Trash haben am Ende. Der Wille war zu stark, zu berechnend, als dass jemals wirklicher Trash-Charme entstehen konnte. Gewollter Trash ist eben kein Trash, sondern einfach nur Müll.
2/10
09 Apr, 2012 · Sascha · Film,Personal · 15 comments

Dank der regen Teilnahme am Media Monday durch Blog-Kollegen Peter habe ich mich nun dazu entschieden auch mal mitzumachen. Kann ja nicht weh tun. Hier meine Antworten zum Media Monday #41:
1. Der beste Film mit Sam Neill ist für mich Jurassic Park. Duh! #90skid
2. Peter und Bobby Farrelly haben mit There’s Something About Mary ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil ich den noch am besten in Erinnerung habe.
3. Der beste Film mit Zooey Deschanel ist für mich (500) Days of Summer. (Auch wenn man ihr New Girl auf den Leib geschrieben ist.) Merke: Quirky girls are heartbreakers.
4. Jackass ist für mich ganz klar Kult – auch wenn diese Meinung kaum jemand teilt.
5. Das französische Kino finde ich unglaublich anstrengend und ich konnte ihm noch nie etwas abgewinnen. Hier und da gibt es durchaus sehenswerte Werke, aber größtenteils großer Quatsch. Leider kann man in Deutschland von solch staatlicher Subventierung nur träumen.
6. Wenn ein Film sein Universum und die eigens gesetzten Regeln verletzt, ist dieser Film für mich völlig ohne Belang. Man kann mir mit allem ankommen und ich bin interessiert, aber wenn es keinen Sinn mehr macht, dann bin ich raus.
7. Mein zuletzt gesehener Film war Iron Sky und der war richtig scheiße, weil gewollter Trash kein Trash, sondern Dreck ist. -> Review
07 Apr, 2012 · Sascha · Film,Review · 4 comments

USA 2012
Regie: Steven Soderbergh
Drehbuch: Lem Dobbs
Darsteller: Gina Carano, Ewan McGregor, Michael Fassbender, Channing Tatum, Antonio Banderas, Michael Douglas
Länge: 93 Minuten
FSK: ab 16
“You shouldn’t think of her as being a woman. That would be a mistake.”
Bereits zum zweiten Mal castet Regisseur Steven Soderbergh eine schauspielerisch unerfahrene Frau als Hauptperson in einem seiner Filme. Zuletzt besetzte er die weibliche Hauptrolle in ‘The Girlfriend Experience’ mit der Ex-Pornodarstellerin Sasha Grey und nun darf Gina Carano, eine Mixed-Martial-Arts-Kämpferin, zeigen, was sie kann. Das ist erstaunlich viel.
Mallory Kane (Carano) ist eine erfahrene Agentin, die für privaten Dienst geheime Missionen durchführt. Die Missionen werden meist von der US-Regierung in Auftrag gegeben. Nach einem fast gescheiterten Auftrag in Barcelona wird Kane auf eine weitere Mission geschickt, deren Ziel, wie sie bald herausfindet, sie selbst ist.

Wirklich kompliziert ist die Geschichte aber nicht. Eher verwirrend. Dobbs Drehbuch gibt in moderner Thriller-Struktur zunächst hier und da ein paar zusammenhangslos wirkende Fetzen, die dann später vom Zuschauer und der Hauptperson selbst zusammengefügt werden müssen. Am Ende ergibt sich dann eine simple Story, die man in einem Satz zusammenfassen könnte, aber dennoch keinen wirklichen Sinn macht. Aber eine Geschichte will Soderberghs uns in ‘Haywire’ auch gar nicht verkaufen. Der Fokus liegt ganz alleine auf seinem Star, Gina Carano, die allein durch ihre physische Screenpräsenz zu überzeugen weiß. Doch ihr Schauspieltalent kommt auch nicht zu kurz. Wenn man bedenkt, dass sie hier gegen mehrere Generationen männlicher Hollywoodstars antritt und in keiner Sekunde zu kurz kommt, dann gebührt ihr Respekt.
Ebenso verdient die Action großen Applaus, die Carano selbst ausführt. Soderbergh weiß um die physische Attraktivität seines Stars und ihrer Möglichkeiten im Actiongenre und entscheidet sich für wunderschöne Kämpfe in der Halbtotalen, bei der man die Intensität jedes Schlages spüren kann. Die Kämpfe wirken real, echt, anstrengend und sehen nach echter Handarbeit aus. Man bekommt einen Sinn dafür, dass hier harte Arbeit von den Schauspielern abverlangt wurde. Durch die konsequente Ablehnung der inzwischen leider Standard gewordenen Wackelkamera, erzielt Soderbergh eine ungewohnte Realität und Härte der Kämpfe. Caranos Erfahrung als Martial-Arts-Kämpferin macht es auch möglich, dass die Kämpfe fast ohne Schnitte ablaufen und man keine Stuntleute braucht. Man erkennt, dass die Schauspieler hier selbst kämpfen und das erfreut natürlich sehr.

‘Haywire’ ist ein netter, kleiner Film, von denen Soderbergh in den letzten Jahren schon so einige schnell produziert hat. Es geht ihm leicht von der Hand, unterstrichen wird das durch den lässigen Funk/Jazz-Musikstil von Composer David Holmes, der bereits bei den ‘Ocean’s’ Filmen mit Soderbergh arbeitete. All dies lässt Soderbergh attraktiv wirken. Er kann nahezu jeden Hollywood-Star anfragen und sie werden trotzdem auch nur für die kleinste Rolle bei ihm antanzen. Diese lassen einen, ähnlich wie bei Soderberghs ‘Contagion’, auch die Tatsache übersehen, dass kein Charakter wirkliche Tiefe hat. Niemand durchgeht einen klassischen Arc oder ist wirklich interessant. Nicht einmal die Namen spielen dank der bekannten Gesichter eine große Rolle. Abgesehen vom Drehbuch aber ist ‘Haywire’ ein flüssiger, gut inszenierter und erfrischender Film dank der Kombination von modernen Thriller-Elementen und traditioneller Kameraarbeit.
8/10
06 Apr, 2012 · Sascha · Film,Review · 0 comments

Großbritannien 2012
Regie: James Watkins
Drehbuch: Jane Goldman
Darsteller: Daniel Radcliffe, Ciaràn Hinds
Länge: 95 Minuten
FSK: ab 12
Ein ganzes Jahrzehnt lang war Daniel Radcliffe für jeden auf der Welt Harry Potter. Nach dem Ende der Filmreihe versucht er sich, wie seine anderen Schauspielpartner, in anderen Rollen. Bereits während der Potterzeit wusste er interessante Akzente in dem Drama ‘Equus’ oder in der Buchverfilmung ‘December Boys’ zu setzen. Doch nun spielt er zum ersten Mal die Rolle eines Erwachsenen mit Kind – ausgerechnet in einer Rolle, die der Schauspieler seines Filmvaters James Potter bereits 1989 in der TV-Adaption des gleichnamigen Buches spielte.

In ‘The Woman in Black’ spielt Radcliffe den verwitweten Vater eines kleinen Jungen, der auf Grund seiner Arbeit als Anwalt in eine kleine Stadt an der Küste Englands reisen muss, um das dort alleinstehende Haus einer alten Familiendynastie zu verkaufen. Die Bewohner der Stadt sind verängstigt, denn es soll der Geist einer Frau im Haus leben, dessen Sichtung Unheil für alle bedeutet.
Die Exposition in Jane Goldmans Drehbuch ist ein wenig holprig. Mir war nicht wirklich klar, was Arthur Kipps jetzt mit dem Haus machen soll. Soll er es verkaufen? Soll er die Akten da durchsehen? Doch das spielt alles keine wirklich große Rolle mehr, sobald Kipps in dem Dorf ankommt. Die Atmosphäre ist dicht und die Angst in jeder Einstellung spürbar. Schnell stellt sich heraus, dass die Bewohner mit ihrer Befürchtung recht haben. Was folgt, sind 20 unglaublich gute und gelungene Minuten, die traditionelle Jump Scares in origineller Art und Weise zu nutzen wissen. Dennoch bleiben diese stets vorhersehbar, sofern man sich im Genre ein wenig auskennt. Trotzdem überzeugt die zweite Hälfte des Films. Die Geschichte nimmt überraschende Wendungen und scheut nicht davor zurück, gewisse unerwartete Routen zu nehmen. Doch der wirkliche Star des Films ist das Haus, auf einer vorgelagerten Insel thronend, die nur bei Ebbe zugänglich ist. Watkins weiß um seinen eigentlichen Star und hat mit Hilfe der Set Designer großartige Arbeit geleistet, die zu jeder Sekunde spürbar ist. Das Watt, die überwachsende Insel, das vollgestellte Haus, Close-Ups von unheimlichen Puppen – Watkins weiß die Atmosphäre aufzubauen.

Radcliffe macht seine Sache gut. Zu keinem Zeitpunkt habe ich hier Spuren eines Harry Potters gesehen. Er mag ein wenig jung für die Rolle daherkommen, aber das waren früher ja auch noch andere Zeiten. Dass alles so balanciert daherkommt, darf Ciaràn Hinds zugesprochen werden, der alleine durch seine Screenpräsenz, Mimik und Ausstrahlung zu überzeugen weiß, jedoch stets Radcliffe bewusst genug Raum lässt, sodass dieser zu keiner Zeit Schwächen zeigt – unähnlich den Potter-Filmen.
Unterm Strich ist’The Woman in Black’ ein düsterer und atmosphärischer Film, der durch originelle Jump Scares und einige gute Momente überzeugt.
7/10