Im 82. Wowcast gibt es eine kleine Premiere. Zum ersten Mal interviewen wir mit Sebastian Hilger, den Regisseur des deutschen Mystery/Science-Fiction-Films Wir Sind Die Flut, einen echten Filmschaffenden.

René und ich reden zu Beginn kurz über Trump, bevor ich mich mit Sebastian Hilger über seinen fantastischen Film unterhalte. Wir sprechen über den deutschen Genrefilm, das Problem der Deutschen mit Science-Fiction, das böse Internet, Neunzigernostalgie, das Scheitern junger Erwachsener, wieso man den Film unbedingt im Kino sehen muss und die Probleme der Filmfinanzierung in im Standort Deutschland.

Wir Sind Die Flut gibt es aktuell in diesen Kinos zu sehen.

Das Intro wurde uns freundlicherweise vom großartigen Herrn Kaschke eingesprochen, Musik und Produktion von 3typen.

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Shownotes:

Offizielle Webseite des Films
Filmmusik
Wikipedia-Eintrag
imdb

Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:

MP3: wowcast82.mp3 (167MB, 1:31:00h)
Soundcloud: Wowcast 82: Wir Sind Die Flut – Interview mit Regisseur Sebastian Hilger
iTunes: NC-Podcast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/nc-podcast

Hier der Link zu allen Wowcast-Folgen auf Nerdcore, hier der Link zu den Heisencasts.

Ich bin völlig hin und weg! Meinem Lieblingsregisseur Danny Boyle ist es tatsächlich gelungen, ein Trainspotting Sequel zu drehen, das zumindest für einen fantastischen Trailer taugt. So überraschend finde ich das aber nicht. Immerhin handelt es sich um Danny fucking Boyle und nachdem die Idee ihm zehn Jahre lang im Kopf herumgeschwirrt ist, Irwin Welshs Porno zu adaptieren, sollte man auch nichts anderes erwarten. Trotzdem ist es überaus erfreulich und bemerkenswert, wie großartig das aussieht. Die Schauspieler sind auch allesamt noch gut unterwegs, haben sich toll gehalten und insgesamt bin ich gerade voll des Hypes. Der Film startet bei uns leider erst mit Verspätung am 16. Februar, aber sich den auf Deutsch anzuschauen wäre wohl ohnehin ein Verbrechen.

Dieser Trailer zum richtigen xXx-Sequel mit Vin Diesel fetzt brutal. Der macht mich richtig fertig, ich fühl mich schwanger. Das ist genau die total verrückte, übernatürliche Action, die ich mir von diesem Franchise erhoffe und neben Diesel gibt es auch noch Donnie Yen und Tony Jaa, die im Film mitwirken. Perfekt. Kann kommen!

Vin Diesel reprises his role as the extreme sports-savvy secret agent (LOOOL). Vin Diesel is joined by Sam Jackson, Donnie Yen, Nina Dobrev, Toni Collette, and Game of Thrones’ Rory McCann.

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Olly Moss’ Poster-Trilogie für die alten Star Wars Filme ist nicht nur in der Printszene legendär. Jeder Fan hat die Poster schon einmal gesehen, es gibt Nachdrucke auf eBay in Postkartenformat und sogar an Strandständen in Touristenorten gibt es sie zu kaufen. Ich muss es wissen, ich habe ein T-Shirt mit dem ROTJ-Motiv in meinem Schrank hängen.

Nun hat man auf der dritten MondoCon, die am Wochenende in Austin Fans empfing, eine Bombe platzen lassen. Moss hat in Zusammenarbeit mit Mondo und Disney diesen fantastischen Sketch produziert, der scheinbar von allen Parteien als großartig angesehen wurde.

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Wieso also können sich nicht Leute mit tausenden Dollarn auf eBay für das Teil gegenseitig überbieten? Weil Disney den Title Block nicht auf dem Print haben wollte. Da die anderen drei Poster diesen jedoch haben und Olly auf Kohäerenz pochte, wurde das Projekt zurückgestellt. Ich habe ja meine Probleme mit dem Film, aber Ollys cleveres Design, das dazu noch den besten Shot des Films einbindet, hätte natürlich an meine Wand gemusst. Schade. 😰

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Disney

Das Marvel Cinematic Universe beschreitet neue Wege. Als sich zuletzt noch in Captain America: Civil War die Helden einen überraschend spannenden Kampf lieferten, war bereits Großes im Gange. Marvel Studios arbeitete hart an dem ersten Film mit Stephen Strange, eine der ältesten Figuren des Comic-Universums. Strange steht auf einer Stufe mit Spider-Man und Iron Man. Was ihn jedoch unterscheidet, sind seine enormen Fähigkeiten, die ihm die mystischen Kräfte verliehen. Klar, Hulk und Spidey sind kräftig und flink – aber niemand ist so mächtig in der bisherigen Heldenriege wie Doctor Strange. Seine mystischen, magsichen Kräfte sind nur der Anbeginn von vielen Veränderungen in der dritten Phase des MCUs.

Nach der Erde, Asgard und dem Weltall zeigt uns Doctor Strange die letzte große magische Dimension der Comics auf. Gleichzeitig kommen aber auch immer stärkere Figuren in die Geschichte, so wird auch Captain Marvel, gespielt von Brie Larson, bald auf der Bühne erscheinen. Kevin Feige bezeichnet sie jetzt schon als die mächtigste Figur, sie könnte alle Avengers auf einmal schlagen. Da wird das Gekloppe auf dem Flughafen fast schon süß.

Wie auch immer, das Generde um das MCU mal beiseite: Wie wird Doctor Strange? Die bisherigen Kritiken lassen Gutes erahnen. So soll der Film der stärkste Origin-Film seit Iron Man sein und sehr wenig mit dem restlichen Universum zu tun haben, sodass auf Cameos größtenteils verzichtet bzw. bis zu den Credits gewartet wird. Das macht mir große Hoffnungen, denn selbst charmante Filme wie Ant-Man wirkten zuletzt eher wie Hausaufgaben als große Blockbusterunterhaltung. Gerade die Kämpfe in den bisher veröffentlichten Trailer gefallen mir sehr. Marvel Studios hat schon länger ein Action-Problem und sowieso ein “Blue Beam in the Sky”-Problem, sodass mich die Realitätsbrechenden Bilder von Regisseur Scott Derrickson zumindest wieder hoffen lassen.

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In DOCTOR STRANGE steht der egozentrische, hochintelligente Neurochirurg Dr. Stephen Strange nach einem Autounfall, bei dem seine wichtigsten Instrumente, seine Hände, schwer verletzt wurden, vor dem Nichts. Seine letzte Hoffnung auf Heilung führt ihn nach Tibet zu einem sonderbaren Einsiedler, doch überfällt ihn dort eine komplett neue, übernatürliche Realität. Nur sehr langsam schwinden seine Zweifeln an der Existenz magischer Kräfte und beginnt er sich seiner wahren Begabungen und Fähigkeiten bewusst zu werden. Immer weiter dringt er in neue, mystische Dimensionen vor, doch als Mittelsmann zwischen Raum und Zeit, entdeckt er nicht nur kosmische Parallelwelten, sondern entfesselt auch deren dunkelste Mächte, die unserer Welt bisher verborgen blieben.

Doctor Strange läuft am 27. Oktober 2016 in den deutschen Kinos an.
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Sometimes the stars align and allow us a brief moment of happiness in millennia of pain and sadness!

Das ist so toll, dass ich fast schon wieder meinen Glauben an Star Wars wiedergewonnen habe. Auch wenn der Film weiterhin völlig unnötig ist (aus den gleichen Gründen wieso ein Boba Fett Film unnötig ist). Aber egal, er kommt. Neben Chewie, Han und Lando castet man aktuell noch die letzte Hauptdarstellerin. Man sucht nach einer afroamerikanischen Schauspielerin, höchstwahrscheinlich wird dies wohl Sana Solo aus den neuen Comics sein. Sie ist Hans “Ehefrau”, was dieser wiederum leugnet. Wir werden im Film bestimmt mehr herausfinden. Ziemlich cool, dass man die unterschiedlichen Medien jetzt tatsächlich so stark vernetzt.

Joss Whedon gab Complex ein Interview, das durchaus interessant und lesenswert ist – leider wurde er auch zu Star Wars gefragt, weshalb sich natürlich die gesamte Blogosphäre, jede Headline, jeder Tweet nur um diesen Kommentar dreht. Star Wars generiert Klicks. So ist das eben, auch bei Pew³. Hier ist Whedons Antwort auf die Frage, ob er noch einmal einen Franchise-Film nach den zwei Avengers-Teilen übernehmen würde.

I mean, it’s a fun thing to do, to put yourself in the service of something if you think you can add an interpretation. It’s no different than any other storytelling. There are some times when you get micro-managed to death but with Marvel, they let me make two movies that were very much mine. So do I want to make James Bond movie? Yeah. Anne Hathaway does Catwoman again? Sure, I’m in. Do I want to make a Star Wars movie? Yeah. I was like, “I don’t want to make a Star Wars movie. Like, god dammit, why?” But I saw the trailer for Rogue awhile ago and I was like, “I want to do that.” To make a Star Wars movie and not be wed to the bigger picture. (Anmerkung von mir: Das ist natürlich großer Quatsch. Rogue One endet wahrscheinlich Minuten vor dem Beginn von Episode IV und ist ein direktes Prequel.)

Das ist alles. Die Hervorhebung ist von mir. Mehr ist es nicht, lediglich ein ehrlicher Gedanke, der kurz Einblick in die Psyche des tief gefallenen Kultregisseurs gibt. Und dennoch findet man jetzt überall hitzige Diskussionen darüber, ob – und wenn ja was – Whedon im Star Wars Universum drehen soll. Am besten, so einige Stimmen, soll er noch heute Colin Trevorrow an Episode IX ersetzen.
Ich kann diese Rufe nicht verstehen. Hier sind die Hauptgründe: (weiterlesen…)

Gänsehaut. Bei diesem dreißigsekündigen Teaser, den ich mir schon zigfach angesehen habe, kriege ich jedes mal pure Gänsehaut. Es mag vielleicht an der gut ausgewählten Musik, den stimmungsvollen Bildern, dem Sujet des Films oder meiner persönlichen Meinung von Präsident Obama liegen. Wie auch immer, das ist ein genialer Teaser. Barry erzählt von Barack Obamas Studienzeiten in New York an der Columbia University und den Problemen, die die Stadt und ihn zu dieser Zeit plagten.

In einem Interview mit GQ hat Hauptdarsteller Devon Terrell verraten, wie man am besten einen Präsidenten spielt:

When Key and Peele do it, it’s hilarious, because you know who it is and it’s funny. But you can become disengaged from it and you can say, “Oh, that’s just an imitation of Barack Obama.” And so we completely steered away from that. We actually had the idea that maybe we just don’t go anywhere near the accent, but then that doesn’t give you anything, because then it’s like you’re just using his name. So there was this fine line of giving the nuances and giving the “ah”s and the “um”s and that thinking and the mannerisms, and hitting a line here or there that was like, “Yeah, just to remind you, this is Barack Obama.”

Barry ist nun bereits nach Southside with You das zweite Obama-Biopic, das noch während seiner Amtszeit veröffentlicht wird. Es werden sicherlich noch viele folgen und es hängt vielleicht auch einfach daran, dass seine politischen Erfolg und Misserfolge sacken müssen, aber ich finde es bemerkenswert, dass beide Filme sich eher mit dem Mann als dem Präsidenten beschäftigten. Barry streamt ab dem 16. Dezember 2016 auf Netflix.

An dieser Stelle kurz meine aktuelle Top 5 der US-Präsidenten-Biopics:
1. W.
2. Thirteen Days
3. Young Mr. Lincoln
4. Frost / Nixon
5. Lincoln