Der herrlich schiere Blogname The Objective Reviewer verrät schon, wieso der Blog es direkt mit seinem ersten Beitrag in die Liste meiner Lieblingsblogs aller Zeiten schafft. Ich hoffe, dass es nicht dabei bleibt, denn die Idee ist grandios: hier werden Filme im Videospieljournalismussprech für “Filmer” reviewt.

Als erstes Beispiel wird Citizen Kane besprochen, der bekanntlich von vielen Filmern als einer der besten Filme aller Zeiten gehandelt wird, hier jedoch nur mit einem dürftigen “objective score” von 48/100 wegkommt. Die Review ist eine einzige Goldgrube mit Sätzen wie “Citizen Kane was unveiled at an unboxing ceremony on January 1, 1941, at the Pantages Theatre, 6223 Hollywood Boulevard.” oder “Even in its initial release, Citizen Kane had problems. The images didn’t have any colors at all, which destroyed the illusion of looking at people doing things.”, die man wohl nur wirklich wertschätzen kann, wenn man sich ein bisschen mit Videospielreviews beschäftigt.

Citizen Kane doesn’t take full advantage of this, though: it only changes the dots 24 times every second, just like its original release. So even on my underpowered, out-of-date system, Citizen Kane only uses one third of the available framerate. Hardcore filmers who have invested in better gear can configure it to make the dots change color as much as 240 times each second, creating a much smoother look, which should make it look much better and more accurate and in line with the tastes of modern consumers.

Passend zu Halloween und den ganzen Horrorfilmen, die ihr im Rahmen des #Horrorctober gesehen habt, gibt es hier nun ein Video von GoodBadFlicks über Joss Whedon und Drew Goddards modernen Klassiker The Cabin in the Woods. Während man vielleicht nicht vorgeben sollte, dass der Film mehr als eine nerdige Dekonstruktion des Genres und Spielerei mit Horrorfilmklischees ist, macht es dennoch Spaß alles gesammelt in einem Video aufgezeigt zu bekommen – egal wie viele Referenzen man vorher bereits erkannt hat. (Also keine besserwisserischen Kommentare!) Denn wusstest ihr zum Beispiel, dass ein Left 4 Dead 2 Tie-In geplant war, das dann aber durch MGMs Bankrott doch nicht umgesetzt wurde? Die Welt ist einfach nicht fair.

2014 scheint sich zu einem persönlichen Rekordjahr zu mausern. In noch keinem anderen Jahr habe ich zuvor so viele Filme gesehen, knapp 300 dürften es inzwischen sein. Ab und zu verschwand ich sogar mal komplett für ein paar Wochen in ein Genre, so habe ich mir zum Beispiel sehr viele Mumblecoregeschichten der Brooklyn-Leute um Joe Swanberg reingezogen. (Randnotiz: Davon gibt es viel zu viele, aber die guten Titel sind die Tortur wert.) Irgendwann wird mein Überblick dann schwammig und es bilden sich mehr Gefühle zu gewissen Genres als einzelnen Filmen heraus. Rückblickend fällt mir dabei auf, dass es extrem wenige Non-Genre Actionfilme gibt, geschweigedenn gute. Was das bedeutet? Let me explain.

Natürlich ist der Actionfilm ein Genre für sich selbst, doch sehr viele reine Actionfilme gibt es nicht mehr wirklich. Die Action wird immer mehr mit anderen popkulturellen Genres wie Superhelden oder Fantasywelten verpackt und teilweise sogar erstickt, wenn man sich jetzt mal Guardians of the Galaxy als Beispiel nimmt. Hier dominierten Humor, Charme und die Chemie der Figuren. Die Action enttäuscht zwar nicht, ist größtenteils jedoch belanglos.

Aktuell scheint wieder nach einer Ruhephase ein Knaller am Actionhimmel zu warten, der es in sich hat. In John Wick wird ein von Keanu Reeves gespielter Ex-Hitman Opfer eines Überalls, bei dem sein Hund getötet wird. Mad with rage jagt er die Mörder seines Hundes und bringt alle nacheinander, Kopfschuss nach Kopfschuss, um.

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Über 45 Millionen Klicks alleine auf dem offiziellen Avengers-Trailer von Marvel – da ist es keine Überraschung, dass die Mashups nicht lange auf sich warten lassen. Mit Abstand am lustigsten ist der Trailer, wenn man ihn mit Celine Dions Titanicschnulze “My Heart Will Go On” unterlegt. Passt herrlich zum super dunklen und melodramatischen Trailer. (via)

Die Jungs von OK GO haben mal wieder den Vogel abgeschossen und gewinnen mit ihrem neuen Video für “I Won’t Let You Down” heute locker das Internet. Zunächst fahren sie auf komischen Elektroscootern herum, dann wird mit japanischen Regenschirmmädchen getanzt und zum Schluss kommen Drohnen ins Spiel, die eine menschliche LED-Fläche schaffen. Woah! (via)

Hier eine nette Übersicht aller Dokumentarfilme, Shorts, Fanedits und Spoofs bezüglich der weit, weit entfernten Galaxie. Da gilt es einiges aufzuholen.

Geleakte Trailer in 480p sind trotz wuchtigen Bildern immer blöd, das hat das nun auch Marvel eingesehen und binnen Stunden reagiert. Die Unternehmen gehen mit der Zeit. Nun gibt es den offiziellen Trailer zu Avengers: Age of Ultron in glorreichem HD zu bestaunen, fast eine ganze Woche der eigentlich geplanten Ausstrahlung im Fernsehen.

Dass man inzwischen den Termin eines Trailers ankündigt und diesen dann noch mit Teasern für den eigentlichen Trailern umwirbt, ist in den letzten Jahren zu einer schrecklichen Hypestrategie geworden, die nur noch nervt. Dass Marvel nun gezwungen wurde, die eigentliche Strategie und die sowohl finanziell aber auch narrativ luktrative Einbindung von Agents of S.H.I.E.L.D. abzublasen, ist aber auch doof. Es spricht jedoch für Marvel, dass sie sich selbst in so einer ungünstigen Position behaupten können. Aber was soll man auch sonst machen? Inzwischen hat man auch das Teaser-Poster getwittert.

Wie auch immer. Der Trailer überzeugt mit einer sehr düsteren Stimmung. Die Avengers sind im Exil, Tony Stark übernimmt die Verantwortung für die Zerstörung (Stichwort Civil War), Ultron sieht beängstigend teuflisch aus und die Hulkbuster-Rüstung ist der pure Wahnsinn! Unterlegt ist der Trailer mit einer creepigen Version von – wie passend – Pinocchios “I’ve Got No Strings”, für die alleine sich schon die Disney-Übernahme gelohnt hat.

“Hugh Jackman returns to the role he could play in his sleep by now – which he does.”