Trailer zu STEVE JOBS

01 Jul, 2015 · Sascha · Film · 2 comments

The walk’n’talk is strong with this one…

Scott Rudin, Danny Boyle, Aaron Sorkin und auf der Leinwand gibt es Michael Fassbender, Seth Rogen, Kate Winslet, Katherine Waterston, Michael Stuhlbarg, Sarah Snook und Jeff Daniels – trotzdem haut mich das jetzt alles nicht um und ich kann nicht genau sagen wieso.

Aaron Sorkins Drehbuch soll sich auf drei Keynotes beschränken und diese Struktur hat im Unterschied zu einem traditionellen Biopic definitiv seinen Reiz, insbesondere bei einer so bekannten Biographie wie die von Steve Jobs, aber Michael Fassbender erinnert mich eher an irgendeinen beliebigen determinierten Egomanen als an den Apple-Gründer.

Vielleicht ist auch einfach nur für mich die Luft raus aus der Story, aber irgendwie riecht das alles ein Stück zu viel nach Oscar-Bait. Boyle in allen Ehren, aber ich glaube, dass David Fincher mit seinem misanthropischen Blick tatsächlich besser zum Material gepasst hätte und der Apple-Ästhetik mehr entlockt hätte. Aber hier handelt es sich ja auch nur um einen Ersteindruck, ich warte ab.

Silvester Stallone ist alt geworden und seinen Rocky-Comeback-Film hatte er schon vor fast einem ganzen Jahrzehnt. Dass er also noch einmal in den Ring steigen würde, war unwahrscheinlich. Doch das muss nicht das Ende des Franchises bedeuten. Michael B. Jordan übernimmt in der Rolle von Apollo Creeds Sohn die Zügel und Stallone darf den Sensei mimen. Toll geschnittener Trailer, sieht dann doch gar nicht mal schlecht aus.

Adonis Johnson (Jordan) never knew his famous father, world heavyweight champion Apollo Creed, who died before he was born. Still, there’s no denying that boxing is in his blood, so Adonis heads to Philadelphia, the site of Apollo Creed’s legendary match with a tough upstart named Rocky Balboa.

Once in the City of Brotherly Love, Adonis tracks Rocky (Stallone) down and asks him to be his trainer. Despite his insistence that he is out of the fight game for good, Rocky sees in Adonis the strength and determination he had known in Apollo—the fierce rival who became his closest friend. Agreeing to take him on, Rocky trains the young fighter, even as the former champ is battling an opponent more deadly than any he faced in the ring.

With Rocky in his corner, it isn’t long before Adonis gets his own shot at the title…but can he develop not only the drive but also the heart of a true fighter, in time to get into the ring?

Creed startet in den deutschen Kinos am 21. Januar 2016.

Ich habe schon im Dezember kurz festgehalten, dass die NASA erfolgreich ihre New Horizons Sonde, die sich mit der Erkundung von Pluto und seinem Mond beschäftigen wird, aus dem Tiefschlaf wecken konnte. Seither gibt es fast täglich neue Updates und Bilder von den letzten Metern auf dem Weg zum Zwergplaneten, der jeden Tag ein bisschen größer wird.

Am 14. Juli wird die Sonde dann an Pluto vorbeisausen und die ersten hochauflösenden Bilder des Planeten zurückbeamen. Zusammen mit Erik Wernquist, dem Typ hinter dem großartigen Video der Kolonisierung des Sonnensystems aus dem letzten Jahr, hat die National Space Society ein hübsches Promovideo angefertigt, das diesen historischen Moment feiert und mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Wir sind ganz nah dran. GET. HYPE.

Ready to explore Pluto? NASA’s New Horizons – the fastest spacecraft ever created – will speed past Pluto on July 14, 2015, beaming back high resolution photos (and invaluable data) of the dwarf planet’s surface for the first time in human history. We, the members of the National Space Society, believe exploring the unknown for the betterment of all is among humanity’s most essential pursuits.

“You may have loved Khal Drogo but I was Conan first!”

StarCraft Kurzfilm THE RUSH

25 Jun, 2015 · Sascha · Kurzfilm · 2 comments

Sollte Duncan Jones mit Warcraft im nächsten Jahr tatsächlich das Wunder der ersten guten und erfolgreichen Videospielverfilmung gelingen, kann Blizzard direkt bei Matthew Arnold und Freddie Wong (Video Game High School) anklingeln lassen. Das YouTube-Duo hat nämlich einen ziemlich fetzigen und fiesen Kurzfilm im StarCraft-Universum erstellt, von dem ich gerne mehr sehen würde.

jurassic world lp mondo
Nachdem Mondo bereits John Williams ikonische Filmmusik im letzten Jahr auf Vinyl veröffentlicht hat, geht es nun bei Michael Giacchinos Musik zum Nachfolgern ganz schnell. Schon ab morgen kann man die Platte vorbestellen, der Versand beginnt aber erst im September. Das Artwork stammt von Stan & Vince, die bereits einen Print zur Jurassic Park Ausstellung von vor zwei Wochen beigesteuert haben. Ihre Arbeit zu Jurassic World gefällt mir im Vergleich sehr viel mehr, auch wenn das Cover ein bisschen beliebig wirkt. Dafür gefällt mir hier ganz besonders die Farbgebung sowie die Innenseite. Die Verfolgungsjagd der Raptoren inklusive dem Motorrad war schon ein außerordentlich toller Moment. (via)
jurassic world lp mondo front

Michael Giacchino ist mit dem Score zu Jurassic World meiner Ansicht nach ein Meisterstück gelungen, über dessen Veröffentlichung in dieser besonderen Verpackung ich mich sehr freue. Der Komponist wird zurecht bereits seit Jahren als inoffizieller Nachfolger John Williams’ gehandelt und konnte nun den Meister direkt beerben. In Jurassic World zitiert er Williams auch an einigen Stellen, wenn es die Nostalgie verlangt, ohne aber jemals den Fokus für seine eigene Thematik zu verlieren. Ganz so einbrennen in den Zeitgeist wie Williams’ Musik damals wird sich Giacchinos Werk sicher nicht, aber schon alleine für die besonders kreative Titelauswahl (“Indominus Wrecks”, “Owen You Nothing”, “Love In The Time Of Pterosauria”) gebührt ihm mein Dank.
jurassic world lp mondo back

Mondo’s web exclusive version of this 2XLP is pressed on 180 Gram Translucent Green Vinyl with a Blue Stripe in honor of Blue the Raptor, from Trevorrow’s sequel. The soundtrack also will be made available on Black Vinyl.

Honest Trailer – Toy Story

17 Jun, 2015 · Sascha · Film · 0 comments

Die Screenjunkies haben einen sehr richtigen Honest Trailer für Pixars Toy Story gebastelt und sogar Will Sasso in einem höchst amüsanten Cameo eingebaut.

Das letzte Mal, als ich über den Star Wars Coming-of-Age Fanfilm 5-25-77 schrieb, versuchte der Mann hinter dem Streifen, Pat Johnson, verzweifelt die restlichen Arbeiten an seinem Film durch Crowdfunding zu finanzieren. Diese Kampagne verfehlte aber ihr Ziel und auch der im Jahr darauffolgende Versuch scheiterte so kläglich, dass ich alle Hoffnungen aufgab, den Film jemals zu sehen.

Pat Johnson begann mit dem Dreh des autobiographischen Films über den Kinostart von Star Wars bereits im Jahr 2004, doch nach drei Vierteln des Drehs ging dem Indiefilmemacher das Geld aus. Seitdem hat er verzweifelt versucht, den Film irgendwie fertigzustellen. Nun scheint ihm das aber endlich gelungen zu sein. Yahoo gegenüber hat er nun erklärt, dass der Film fertig produziert ist und es schon einen Verleiher gibt, der den Film noch in diesem Jahr in die amerikanischen Kinos bringen will. Eine VOD-Lösung soll es ebenfalls geben. Wahrscheinlich hat die Macht es so gewollt, im Jahr der Veröffentlichung von The Force Awakens. Ich freue mich sehr, den Film endlich sehen zu können. Aber nicht unbedingt, weil ich einen guten Film erwarte, sondern einfach irgendwann froh bin, dieses Kapitel abschließen zu können.

Es ist aber eben auch nicht ohne Grund so gekommen, dass das Projekt mehr als ein Jahrzehnt durch die Produktionshölle wandern musste. Schließlich ist und bleibt dieser Film eine autobiographische Erzählung über den Kinostart von Star Wars. Dazu gibt es noch ein bisschen Jaws und sonstige Sci-Fi der Siebziger, sowie das natürlich total uninteressante Kräftemessen zwischen Trekkies und Warslern. Mehr als ein Nostalgie-Trip für 50-Jährige scheint da nicht drin zu sein. Natürlich gibt es da noch den Ansatz des leidenschaftlichen Filmemachers auf dem Lande, aber mit einem so unvermarktbaren Titel wie 5-25-77 ist klar, was man zu erwarten hat.

My intention was to make the movie look and feel like it was really shot in the ‘70s,” Johnson tells Yahoo Movies. “We painstakingly tried to re-create that period in every frame.”

Immerhin das ist ihm dank der langen Produktionszeit ein wenig gelungen. Der Film sieht tatsächlich alt aus – ebenso wie die Witze und das Drehbuch. Mal schauen, ob sich das Warten auf die “fanboy version of Almost Famous” tatsächlich gelohnt hat.