Die beste Serie des letzten Jahres beginnt bald ihre dritte Staffel. Auf den Trailer verzichte ich, aber diese wunderschöne Better Call Saul Key Art möchte ich trotzdem im Blog haben, die das Ende der zweiten Staffel perfekt zusammenfasst: Jimmy fühlt sich übergangen, ist aber trotzdem der Architekt seines Untergangs und am Ende des Tages trägt er die Schuld. Außerdem erinnert die Darstellung an einen Verhörraum der Polizei, wo sich die Verdächtigen an diese Wand stellen müssen. Wie heißt das genau? Egal, wunderhübsch und clever gemacht!

BBCs Planet Earth II war so gut, dass ich mir die Serie auf meine letztjährige Top 10 der besten Fernsehserien setzt. Es vergeht kaum eine Minute bei der ich mir nicht fragte: “Wieso zur Hölle haben sie diese Aufnahmen bekommen?”. Dabei geht es nicht nur um die immense Zeit, die Kosten oder die notwendige Geduld, sondern vor allem um die Kameraarbeit. Die Kamera ist so dicht an den Tieren dran, dass man fast jedes Mal rausgerissen wird, wären die Aufnahmen nicht so atemberaubend. Insbesondere die Dynamik der Kamerarbeit überzeugt. Während vor Jahren die Kameramänner noch mit ihren Gerätschaften versteckt rumliegen mussten, schwebt oder flitzt die Kamera inzwischen mit den Tieren mit.

Diese unglaubliche Arbeit hat Vox (Die Ami-Seite, nicht RTL VOX) im Video oben genauer erklärt und ich könnte nicht dankbarer sein dafür. Viele der Techniken waren wir zwar bereits vorher bewusst, aber die gesamte Progression an Kamera und Kameraarbeit im Genre der Naturdokus in einem Video so hübsch zusammengefasst zu bekommen hat schon was.

Colin Dickey findet bei New Republic für das Spektakel jedoch deutliche Kritik, der ich trotz meiner Begeisterung für die Aufnahmen zustimmen muss. Mit der gewonnenen Nähe zu den Tieren gehe der Blick für das gesamte Ökosystem verloren, schreibt er. Durch die Nahaufnahmen verschwinde der Mensch, die größte Bedrohung für diese Tiere. Weiterhin werden durch den anthropomorphisierten Blick zum Beispiel in dem viral gegangenen Verfolgungsvideo die Schlangen durch die Narrative zu den Bösewichten charaktersiert, wenn sie in Wahrheit die Spezies in dem Clip ist, die am ehesten durch den Klimawandel bedroht ist.

The years since have only brought more dread and uncertainty about the environment—yet Planet Earth II seems strangely frozen in time. The series is almost entirely free of an environmental perspective, failing to inform its audience that many of its showcased species are threatened or endangered. The first episode opens with the charismatic and languid pygmy three-toed sloth; we are told that it lives on the Isla Escudo off the coast of Panama, but not that it’s critically endangered due to tourism. […]

We never form a full picture of any of the various species on display in Planet Earth II; by the series end, the only thing we have a clear understanding of is its true star: the camera itself. Because animals inhabit a realm that is not only beyond our understanding, but beyond our perception, the series serves as a testing ground for innovative new developments in film technology. As a result, Planet Earth II comes off as the world’s most expensive film loop for selling high-definition televisions at Best Buy: The camera is dunked underwater, lashed to high-flying drones, and strapped to the DJI Ronin, a three-axis gimbal stabilizing unit that allows for long, steady tracking shots. The animals are not so much the subject of the camera as its measure.

In a sense, the Planet Earth series pulls off a marvelous trick: It allows us to see a world under almost constant threat of extinction without ham-handedly calling our attention to conservation issues. By chronicling in minute detail a world that could fall apart at the slightest disturbance, the series aims to passively foster an ethos of stewardship among its viewers without calling overt attention to it. In identifying with the baby iguanas over their snake predators, we’re relieved of any obligation to understand the greater ecological complexities of nature. In this telling, the baby iguana is not threatened by us, it is us—and, as with the iguana, our resilience ultimately overcomes all odds, fending off the dangers and horrors of the wider world. For the filmmakers, the natural world is a sublime landscape of awe and terror that offers the pure enjoyment of front-row seats to a previously unseen universe. Until the final episode, “Cities,” hardly any humans appear in the series at all, because our presence would break the spell; we might as well be witnessing some entirely alien planet.

Update: Inzwischen hat Vox zwei weitere Teile veröffentlicht, insgesamt ergibt sich ein echtes Making-Of, das man auch gut und gerne auf die Blu-ray Veröffentlichung packen kann. Das erste Video erzählt die Evolution der Timelapse-Aufnahmen und wie die digitale Kameratechnologie dieses Handwerk revolutionierte. Auch die Hyperlapse aus Folge 6 wird erklär.

Im letzten Video der Reihe zeigt Vox die Geschichte der Nachtaufnahmen und welche Kameras und Methoden man in der Vergangenheit verwendete. Allgemein gefällt mir an diesen Clips, dass nicht nur die beiden Planet Earth Serien erwähnt werden, sondern sie in den Kontext der Naturdokumentationen gestellt werden und die gesamte Entwicklung sichtbar wird.

Vorhin noch über den Stand deutscher Serien geschimpft, haut Netflix nun den Trailer zu Dark raus, der ersten deutschen Produktion des Streamingdienstes. Es handelt sich um eine Mystery-Serie, in der die dunklen Geheimnisse einer Stadt aufgedeckt werden. Das Verschwinden von zwei Kindern führt vier Familien zusammen, deren gemeinsame Verbindung in das Jahr 1986 zurückreicht.

Ein bisschen Twin Peaks, ein bisschen Akte X, ein bisschen Schwarzwald. Dark stammt von den Showrunnern Baran bo Odar und Jantje Friese, respektive Regisseur und Autorin des deutschen Kinofilms Who Am I, der schon ganz gut war.

Bei der fiebrigen Suche nach einem vermissten Kind treten schockierende Sünden und Geheimnisse einer Kleinstadt zutage.

In den YouTube-Kommentaren schreibt einer: “Sieht schon mal nicht wie eine typische deutsche Produktion aus”. Und das ist auch irgendwie alles, was man aktuell dazu sagen kann. Es ist zu erkennen, dass die Produktion Geld gekostet hat und man sich bei den Bildern was gedacht hat. Na dann. Die Messlatte hängt tief, Dark muss kein großer Wurf werden. Dark muss einfach nur die erste kompetent erzählte Genreserie Deutschlands sein.

“Can you please stop acting like a fool?” Das denke ich mir häufig auch, wenn ich The Walking Dead schaue. Trotz dem immensen Hype und dem vielen Geld, das sich seit Jahrzehnten mit Zombies machen lässt, bleibt die AMC-Serie das traurige Fernsehhighlight des Genres. Die französische Produktionsfirma Les Productions Du Quatre Janvier, hinter der die Schöpfer Christelle Grasund und Yohan Labrousse stecken, wollten das ändern. (via)

Ihr TV-Pilot Reset konnte sich, das habe ich mit meine verkümmerten Französischkenntnissen und ein bisschen Googlen herausfinden können, zunächst über eine Crowdfundingkampagne finanzieren, dann jedoch trotz positivem Feedback und aufrichtigem Interesse keinen Sender finden, der die 10 Episoden produzieren wollte. Ihre Serie hätte von einer Gruppe Überlebender erzählt, die nach dem Ausbruch einer nicht näher spezifizierten Seuche im Großraum Paris zwischen Gangs und Zombies überleben müssen.

Wie der jetzt online gestellte Pilot beweist, ist das eine wirkliche Schande. Die Serie wirkt wie ein Gegengift zu dem wöchentlich verabreichten Schund, den AMC seinen willigen Zombiezuschauern zum Fraß vorwirft. Im Unterschied zu den Abenteuern im Wald gibt es in Reset sofort ein Gefühl für Größe und den Ort, an dem die Geschichte spielt. Es ist dazu erfrischend, wie die Figuren sich eher notdürftig von einer Situation zur nächsten hangeln, ohne dass es dabei immer große “Events” geben muss, mit denen The Walking Dead fast ausschließlich agiert.

Gleichzeitig gibt es weder überlange Monologe noch bedeutungsschwangere Dialoge, die Menschen reden und handeln für mein Gefühl sehr authentisch. Dazu konzentriert sich die Darstellung der Gewalt weniger auf die Zombiebisse, sondern die Taten, die sich die Überlebenden gegenseitig antun. Mir gefällt hier insbesondere der Nahkampf im Hochhaus, so kurz und “indie” er auch sein mag. Hier wird für mich ein spannendes Gefühl der Nähe erzeugt, etwas, das ich bei The Walking Dead seit jeher vermisse. Auch der eher ruhige Sound Mix vermittelt für mich ein Gefühl von Realität.

RESET focuses his story on 5 survivors in the midst of infected, but also gangs can be even more dangerous, in a post apocalyptic Paris. The world is gone and these 5 very different personalities will have to reveal themselves to survive.

Unterm Strich ist es ziemlich beeindruckend, wie viel Gefühl und Story bereits hier mit wenig Geld in kürzester Zeit realisiert wird. Dass der Pilot viral gehen wird, halte ich leider eher für unwahrscheinlich. Sonst hätte die Serie vielleicht doch noch eine Chance, ihre interessanten Ansätze fortzuführen.

Die aktuelle, deutsche Fernsehsensation ist übrigens eine Produktion von Amazon-Prime mit Matthias Schweighöfer in Anlehnung an Eagle Eye und die Black Mirror Folge, in der jemand gehackt wird (doofes Timing, Matze). Gleichzeitig jährt sich der großartige Brief von Clara bald zum fünften Mal. Kein Kommentar. Immerhin gibt es noch Jerks.

Der Trailer ist schon ein bisschen älter und der zweite Teil der dritten Staffel ist bereits angelaufen, aber ich möchte trotzdem unbedingt noch über diese große Schandtat bloggen, die dieser Trailer anteaset. Ich habe Star Wars Rebels schon mehrfach unterschätzt und werde den Fehler nicht erneut begehen, denn hier wird richtig cooler Shit gezeigt.

Aber ich möchte mich trotzdem kurz an dem möglichen Kampf zwischen Maul und Obi-Wan aufhängen. Also, bitte, lasst mich sagen: Was für ein unglaublich dummer Scheiß. Ich habe mich bereits vor etwas mehr als sechs Jahren über die Rückkehr von Maul aufgeregt (von daher ist auch dieses großartige, von mir editierte Bild auf der rechten Seite) aufgeregt und nun soll das Ganze wohl in einer Hommage an den dreizehnseitigen Comic Old Wounds aus Star Wars Visionaries enden.Ich halte es für sehr schwierig, dass plötzlich alles miteinander verbunden ist. Der Revamp des Expanded Universes bietet nun diese Möglichkeit, die von der Lucasfilm Story Group großzügig benutzt wird. So kämpft Luke bereits im ersten oder zweiten Comic gegen Boba Fett in Obi-Wans Haus.

Ich behaupte jetzt nicht, dass das alte Expanded Universe große Kunst war, aber das ist schon ein bisschen krass. Dass man direkt die erste Chance nimmt und die Galaxie kleiner macht, als sie ist. Dass Darth Maul nun bei Obi-Wan (ver)endet, ist auch irgendwie die einzige Lösung für seine höchst problematische Existenz. Ich verstehe den Reiz, die großen Figuren aus den Filmen irgendwie einzubinden. Auf der einen Seite kann man für die eigenen Kindheitshelden schreiben und sich einen Traum erfüllen. Auf der der anderen Seite legitimiert es in gewisser Weise die eigenen Geschichte, weil – hey! – Wedge ist hier dabei, ey! Cool, oder? Das hat Rogue One zwar auch gemacht, aber dort bleiben die neuen Figuren die Hauptattraktion und man hat es sich ja auch zum Ziel gemacht, nur ein Puzzleteil zu sein. Als Rebels startete, hatte ich zumindest nicht gedacht, dass ich noch einmal Darth Maul gegen Obi-Wan kämpfen sehe… Ich bete nur, dass nicht noch Luke irgendwo rumrennen sehen.

Immerhin: Der Rest schaut gut aus.

Ich bin so glücklich, dass sich The Leftovers in den vergangenen zweieinhalb Jahren zu einem Kulthit entwickeln und eine echte Fangemeinde erarbeiten konnte. Als ich damals mit den Reviews für Moviepilot anfing, war ich nur froh darüber, die nächste Serie von Damon Lindelof covern zu können, nachdem sein LOST mich über Jahre fasznierte und viele Freunde, Möglichkeiten und Unterhaltung verschaffte.

Doch dass sich The Leftovers als solch ein großartiger, wunderschöner Rohdiamant entpuppte, überraschte auch mich. Dass Lindelof und sein Team diesen in der zweiten Staffel noch verfeinern konnten, nicht unbedingt. Als großer Fan seines Werkes und auch ihm persönlich so als Typ, konnte ich genau verspüren, was er mit The Leftovers ausdrücken will. Einmal, weil ich während der Ausstrahlung der ersten Staffel mich mit den Figuren persönlich identifizieren konnte und zweitens, weil die Serie scheiße geil gemacht ist. Die Liebe zum Detail, die Lindelof bereits vor Jahren bei LOST auf 23 Folgen streichen musste, kann er beim Premiumsender HBO richtig dick auftragen. Ich liebe es. Deshalb sind meine Erwartungen für die dritte und letzte Staffel immens hoch. Wahrscheinlich viel zu hoch.

Dass nach der dritten Staffel nun Schluss ist, mag aber vielleicht die beste Lösung sein. Zwar könnte man unendliche Szenarios in der Welt von The Leftovers erzählen (und ich habe bereits mehrfach für ein adaptierbares Franchisemodell für unterschiedliche Länder und Sender plädiert), aber es fühlt sich so an, als ob die Geschichte um die Garvey-Familie und ihre Freunde sich dem Ende neigt. Deshalb passt auch die Tagline der Staffel: The End Is Near. Das Ende des Leidens, kehren die Departed also zurück? Oder gibt es tatsächlich einen zweiten, großen Sudden Departure? Wie auch immer, die Garveys zieht es erst einmal vorher nach Australien, wo Kevin wieder ein Cop wird. Australien ist übrigens für Fans bereits seit den ersten Folgen der ersten Staffel ein großes Thema gewesen, das immer weniger subtil mit dem Verlauf der Serie angeteaset wurde. Daher freut es mich, dass wir nun Kevins Dad nach Down Under folgen.

Übrigens werde ich noch bis zum Start im April die gesamte zweite Staffel hier im Blog Episode für Episode reviewen. Mehr Lindelof-Goodness gibt es bei Andy Greenwalds Podcast The Watch und IndieWire hat mit ihm vor ein paar Monaten ein Interview zum Ende der Serie geführt, in dem er “No tricks, no twists” verspricht.

Semi-related: Variety hat ein kleines Portrait über Damon Lindelofs persönliches Museum Büro anzubieten.

Dieses Mashup-Video aus Netflix’ The O.A. und den Power Rangers hat wahrscheinlich eine verschwindend geringe Schnittmenge, aber hey, wer es schnallt, wird sich wohl völlig zu Recht kaputtlachen. Als großer Fan von Brit Marling und Zal Batmanglijs Werken (Another Earth, The East und vor allem Sound of my Voice) hatte ich immense Hoffnungen für die gemeinsame Netflix-Serie. Und ja, es ist der Schauspielerin und dem Regisseur gelungen, das Indie-Feeling und die Low-Fi-Qualität der Filme in einem Serienformat einzufangen.The O.A. ist, wenn auch nicht viel mehr als das, gänzlich eigentümlich.

Die Serie bietet starke, ambitionierte, hingebungsvolle Darsteller (Jason Isaacs, Brit Marling und insbesondere der verletzliche Emory Cohen) und mit der wissenschaftlichen Erforschung von Nahtoderfahrungen vielversprechende Komponenten, die eine gute Serie ausmachen könnten. Dazu ist die eigenwillige Umsetzung des Serienformats, mit seiner geringen Episodenanzahl und sehr ambivalenten Episodenlaufzeit, ebenfalls interessant. Die Traurigkeit der zerfallenden Vorstadt, sowohl die Häuser als auch die Träume ihrer Bewohner war spannend, ebenso wie die langsame Erzählung, angelehnt an die langsame Aufarbeitung eines Traumas.

Aber – und das ist ein ziemlich großes ABER – der Midpoint der Story bringt eine so unerwartete, so bizarre, so lächerlich schwach umgesetzte Wendung mit sich, dass der Dramaturgie schlicht der Teppich unter den Füßen weggezogen wird. Die magischen Fähigkeiten von Interpretivkürtanz könnte ich gerade so noch ertragen, wäre da nicht das völlig geschmacklose Finale um den – deus ex machina! – Schoolshooter. Ich weiß nicht, ob eine tatsächliche Rettung durch den Tanz und eine vollkommene Flucht in das Übernatürliche die Peinlichkeit des Moments irgendwie hätten schmälern können, doch die Chance ist gering. Schade drum. Eine zweite Staffel würde ich mir trotzdem anschauen.


AMC

10. Vice Principals (HBO)

Jody Hills neue Comedy-Serie, beschränkt auf neun Folgen à zwei Staffeln und bereits abgefilmt, erreichte nicht die Höhen von Hills legendärem Kulthit Eastbound & Down. Doch erneut kann er mit Danny McBride eine Serie inszenieren, die nicht nur unglaublich lustig ist, sondern auch ungemein bissige Kommentare auf die amerikanische Kleinbürgerschaft ablässt.

9. Planet Earth II (BBC)

Als die BBC vor 10 Jahren zum ersten Mal unseren Planeten, seine Fauna und Flora in HD und unglaublichen, über Jahre aufgenommene Bildern einfing, war das ein purer Genuss für die Augen eines jeden Menschen. Die seltenen Aufnahmen waren schlicht atemberaubend und David Attenboroughs legendäre Stimme verlieh dieser Naturdokumentation die Krone des Genres. Zehn Jahre später waren die Erwartungen für das Sequel hoch gesetzt und konnten dennoch übertroffen werden. Es vergeht kaum eine Minute bei der ich mir nicht fragte: “Wieso zur Hölle haben sie diese Aufnahmen bekommen?”. Dabei geht es nicht nur um die immense Zeit, die Kosten oder die notwendige Geduld, sondern vor allem um die Kameraarbeit. Die Kamera ist so dicht an den Tieren dran, dass man fast jedes Mal rausgerissen wird, wären die Aufnahmen nicht so atemberaubend. Insbesondere die Dynamik der Kamerarbeit überzeugt. Während vor Jahren die Kameramänner noch mit ihren Gerätschaften versteckt rumliegen mussten, schwebt oder flitzt die Kamera inzwischen mit den Tieren mit. Unglaublich!

8. Girls (HBO)

Girls konnte sich nach der fürchterlichten vierten Staffel in meinen Augen wieder retten und insbesondere die einzelnen Episoden mit Shosh in Japan oder Marnie und Charlies Abtenteuer durch den Central Park blieben mir noch lange im Gedächtnis. Dass die Mädels vor allem wegen ihren immergleichen Wechselbeziehungen, unveränderten Problemen und einer gelebten Ideenlosigkeit langsam ihren Reiz verlieren, kann ich trotzdem nicht abstreiten. Daher ist es gut, dass nach der kommenden sechsten Staffel Schluss ist. Lena Dunham bleibt indes kaum auszuhalten, und das kann man schlicht nicht mehr als ironisches Spiel gutheißen. Ohne ihre Beteiligung vor der Kamera als Hannah wäre die Serie einige Plätze höher.

[Review]

7. Black Mirror (Netflix)

Es ist schwierig, hohe Erwartungen zu erfüllen; sie noch zu übertreffen, ist fast schon unmöglich – zumindest wenn es sich um Black Mirrors dritte Staffel, eine kleine Neuauflage bei Netflix, handelt. Insgesamt gibt es hier die ein oder andere Perle zu finden und auch wenn das Unterhaltungsniveau konstant hoch ist, muss Black Mirror punktuell etwas mehr geben. Insbesondere die Folgen um die Roaches und das VR-Spiel zogen die Staffel herunter, der viel gelobten San Junipero Episode konnte ich ebenfalls wenig abgewinnen. (weiterlesen…)