Stephen Colbert übernimmt die Late Show erst im kommenden September und weil er bis dahin noch etwas üben möchte, übernimmt er die Moderation der Sendung Only in Monroe im Offenen Kanal der Stadt Monroe, Michigan. Mit dabei ist übrigens Eminem.

Wird natürlich viral gehen und ist insgesamt ein fantastsicher Move der Kreativen hinter Stephens neuer Sendung. Colbert wird schon mal einem breiteren Publikum ohne seine Kunstfigur vorgestellt, während er in diesem weirden Setting seine feixende und überspielte Art natürlich nicht ganz ablegt. Party time. Excellent! (via)

Die erste Staffel von True Detective konnte letztes Jahr mit vielen Qualitäten auftrumpfen. Die Titelsequenz, mit ihren bedeutungschwangeren Doppelbelichtungen und der stimmungsvollen Musik, war definitiv auch sehr ausschlaggebend für den Erfolg. Dieser Erfolg garantierte eine zweite Staffel, die gestern auf HBO (bzw. in Deutschland auf SkyGo) ihre Premiere feierte.

Wie schon für die erste Staffel fertigte das Produktionsstudio Elastic (Interview mit Elastic von Art of the Title) die neue Titelsequenz an und insgesamt bleibt man sich treu: Doppelbelichtungen, die Momente aus der Staffel heraufbeschwören, insgesamt etwas bunter.

Doch was das Intro der ersten Staffel so besonders machte, war zweifellos der Song “Far From Any Road” von The Handsome Family, der die Sumpfgebiete Louisianas zu mystischen Ländern für gelbe Könige und Theorien aller Art machte. Für die zweite Staffel wählte man Leonard Cohens “Nevermind” und… es ist jetzt nicht schrecklich und wir kennen die zweite Staffel auch noch nicht (und können daher nicht wirklich sagen, wie der Song dazu passt), aber insgesamt enttäuschte der Track viele Zuschauer. Mich eingeschlossen.

Daher versuchen jetzt einige Fans mit ihren eigenen Musikvorschlägen das Intro zu “retten” und der obige Vorschlag gefällt mir schon mal erheblich besser. Vielleicht hätte man auch die Musik einfach belassen sollen, die passt nämlich zum Westen eigentlich noch besser.

Mehr Mashups: Spaces von The American Spirit, Hatcher von The Archive, Black Planet von The Sisters of Mercy, Mit dem Breaking Bad Theme
Meine Favoriten: People von Whitey, Tom Waits saves it

Es gibt noch wesentlich mehr. Wer suchet, der findet. Interessant ist auch, dass das von HBO offiziell hochgeladenen Video mit “Opening Credits Episode #1″ betitelt wurde. Vielleicht gibt es ja für jede Episode passend einen neuen Song? Nach dem negativen Feedback wäre das definitiv eine Save-Face-Option.

Star-Wars-Rebels-Season-2-Poster

“I’m not afraid.”
“That’s what worries me.”

Star Wars Rebels hatte es sicher nicht einfach. Die Animationsserie hatte mit einem deutlich verringerten Budget zu kämpfen, was man trotz den ehrenhaften Lippenbekenntnissen zu Ralph McQuarries Konzeptzeichnungen an jeder Ecke sehen konnte. Und dazu war es das erste offizielle Projekt seit der Disney-Übernahme und für diesen große Aufmerksamkeit vielleicht noch nicht ganz ausgereift.

Es ist also keine Überraschung, dass die erste Staffel weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Immerhin hat sich auch an dem Kreativteam nicht viel geändert. Dave Filoni konnte in seiner Clone Wars Serie zwar hin und wieder mit einigen starken Episoden und Arcs überzeugen, lief aber dennoch Tartakosvkys originaler Clone Wars Serie nur hinterher.

Mit der gewonnen Freiheit machte er bei Rebels aber zunächst einmal nicht viel. Die erste Staffel konnte erst gegen Ende überzeugen und mit mehr Kohärenz beweisen, wieviel Potential tatsächlich in der Serie steckt. Zuvor musste der Zuschauer viele Füllerfolgen über sich ergehen lassen, die manchmal so unglaublich wichtige Handlungsstränge wie den Stiebstahl der Früchte des Imperiums involvierten.

Dem ersten Trailer zur zweiten Staffel zu Folge ist dies jedoch alles vorbei. Lothal und die Anfangsprobleme der Serie werden dem Erdboden gleichgemacht – willkommen bei der richtigen Rebellenallianz, willkommen in der großen Galaxis.

In der Retrospektive wird der unschuldige Anfang der ersten Staffel somit auch im Folgenden noch sinnvoll, wenn die Serie sich tatsächlich gegenüber ihren dunkleren Zügen öffnet. Daraus muss aber auch folgen: Ahsoka stirbt, ähnlich wie Kanan – und eigentlich auch Ezra, aber er kann gut und gerne nach einer Niederlage ins Exil verschwinden, sodass die Rebellion tatsächlich keinen Jedi zum Zeitpunkt von Episode IV in ihren Reihen zählt.

Dass das keine Hirngespinste meinerseits sind, beweist auch der neue Teaser zum Staffelauftakt (20. Juni). Insgesamt wird die Welt größer und dunkler. Die Rückkehr der Clonetrooper als ein Relikt aus vergangener Zeit unterstreicht dabei die härtere Kriegsführung seit dem Aufkeimen der Rebellion. Wenn hier ein Raumschiff abgeschossen wird, dann stirbt weder ein Klon noch ein Droid, sondern ein Mensch. Disney wird natürlich den Teufel tun und Filoni und seine Leute das explizit reflektieren lassen, aber immerhin fühlt sich der Kampf für den gemeinen Zuschauer schon etwas gewichtiger an als vorher.

Dazu noch eine Hand voll Inquisitoren und… habe ich etwas vergessen? Achja, Darth Vader ist der Antagonist der Staffel. Na dann. Die letzten 30 Sekunden aus dem Trailer sind seiner auch würdig und sehr beängstigend. Sollte man ihn aber ähnlich wie die Stormtrooper in der ersten Staffel entschärfen, schreibe ich sicherlich einen ganz wütenden Blogeintrag. Darauf kann sich Filioni gefasst machen!

Und noch ein nettes Parodievideochen der schlechtesten Storyline seit Ewigkeiten. Kann man nicht genug runtermachen.

Zum Red Nose Day machen Coldplay und der Cast von Game of Thrones bisschen Spaß. Ist teilweise sogar recht witzig.

Ahahahaichbringealleurelieblingeumahahahaha pixellove

Eine Woche dürfte Zeit genug sein, sodass dies nicht mehr als allzu heftiger Spoiler durchgeht: In der letzten Game of Thrones Folge sehen Tyrion und Jorah auf ihrem Weg durch Valyria Drogon herumfliegen und sowohl Peter Dinklage als auch Iain Glen kramten für diese monumentale Szene ihre besten Spielberg Faces hervor. Oben hat das jemand mit John Williams’ Jurassic Park Score zusammengeschnitten, weil beide ähnlich wie Alan Grant gerade ihren Augen nicht trauen können. Denn gerade für Tyrion ist dies ein besonderer Moment, immerhin kriegt gerade trotz den uncoolen Umständen einen Kindheitswunsch erfüllt.

Tyrion: When I was your age, I used to dream of having a dragon of my own.
Jon Snow: You did?
Tyrion: Oh, yes. Even a stunted, twisted, ugly little boy can look down over the world when he’s seated on a dragon’s back. I used to start fires in the bowels of Casterly Rock and stare at the flames for hours, pretending they were dragonfire. Sometimes I’d imagine my father burning. At other times, my sister. Don’t look at me that way, bastard. I know your secret. You’ve dreamt the same kind of dreams.

Die obere Version ist so lala, diese Gegenüberstellung mit dem YouTube Doubler ist erheblich besser.