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AMC

Die Sommerferien sind vorbei, auch für die Zombies beginnt wieder der harte Teil des Lebens. In der 1. Folge von Fear The Walking Dead nach der Pause haben sie aber noch gar nicht so viel zu tun. Das ist auch nicht weiter schlimm, die Folge braucht sie nicht.

Die gute Nachricht zuerst: Fear the Walking Deads Grotesque ist eine gute Folge. Sie ist sogar so überraschend gut, dass sie nach dem versauten Midseason-Finale wie ein Gegengift funktioniert. Statt engen Räumen sehen wir weite Landschaftsaufnahmen, in denen die Figuren untergehen. Statt mehreren Figuren mit unterschiedlichen, gegensätzlichen Interessen folgen wir nur Nick durch Mexiko. Statt einer Fülle an bedeutungsschwangeren Handlungssträngen reduziert Drehbuchautorin Kate Barnow (House of Cards, True Blood) den zentralen Überlebenskampf zu einem Kampf von Mann gegen Natur. Bis auf wenige Momente, die man angesichts dieser überraschenden Frische ausblenden kann, funktioniert diese Kehrtwende phänomenal. Lediglich die Erkenntnis, dass Grotesque die Ausnahme von der Regel ist, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.

Die Aufteilung der Gruppe im Finale ergibt eine einzigartige Situation für das The Walking Dead-Universum. Schon bevor die Farm (erneut) in Flammen aufgeht und Walker verbrennen, flüchtet Travis (Cliff Curtis) voller Verzweiflung mit seinem Sohn. Strand und Madison, die sich um Ofelia und Alicia kümmern, sind ebenfalls auf sich alleine gestellt. Das Mysterium um Daniels Tod bleibt in der Folge erhalten, doch es ist zu bezweifeln, dass sich die Serie selbst eines so starken Schauspielers wie Rubén Blades in der 2. Staffel bereits beraubt. Bitter muss diese Splittergruppe mitansehen, wie Nick in seinem Zombie-Make-up inmitten der wandelnden Untoten verschwindet. Und so ergibt sich ein besonderes Szenario, das sowohl Mutterserie als auch Spin-off viel zu selten nutzen: Wir folgen Nick für den Großteil der Episode beim Herumwandern durch die einsame Apokalypse. (weiterlesen…)

preacher finale

Im 73. Wowcast feiern wir drei Jahre Intensivserienbesprechung und reden über die letzten beiden Folgen der ersten Preacher-Staffel. René und ich reden über Gott und seinen Sohn, über eine erste Staffel, bei der nicht viel hängenbleibt und wir erzählen, warum wir uns trotzdem auf die nächste Staffel freuen.

Das Intro wurde uns freundlicherweise vom großartigen Herrn Kaschke eingesprochen, Musik und Produktion von 3typen, Outro: Monsters of Folk – Dear God.

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Soundcloud: Wowcast 73: Drei Jahre Wowcast und das Preacher-Finale
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Preacher 107

In der 72. Ausgabe des Wowcasts besprechen wir theoretisch die siebte und achte Folge von Preacher. Praktisch vermeiden René und ich das Gespräch so lange wir können, da wir von der Serie mittlerweile dank ihres lahmarschigen Pacings und der konfusen Story halbwegs die Schnauze voll haben und reden statt dessen über den ebenfalls nicht so prallen Ghostbusters, über Kekse und Games, die Filme The Mind’s Eye, The Shallows und Aaaaaaaah!

Das Intro wurde uns freundlicherweise vom großartigen Herrn Kaschke eingesprochen, Musik und Produktion von 3typen, Outro: Mike & The Mechanics – All I need is a Miracle.

Shownotes:

Trailer: The Shallows
Trailer: The Mind’s Eye
Trailer: Aaaaaaaaah!

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Soundcloud: Wowcast 72: Preacher sucks, Ghostbusters sucks, everything sucks
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Das ist etwas im System schiefgelaufen. Die BBC hat ausversehen zu einer Tierdoku die Untertitel von einem Aziz Ansari Special eingeblendet und das Ergebnis ist zum Totlachen.

preacher 106

In der 71. Ausgabe des Wowcasts besprechen wir nach ein bisschen Kommentatoren-Bashing die fünfte und sechste Folge der ersten Preacher-Staffel. René und ich antworten zunächst auf das Feedback zu unserem zweiten Stranger Things-Podcast (Stranger Things und sein pathologischer 80s-Eskapismus) und reden dann über Engel on a Rampage, die möglicherweise beste Actionsequenz des Jahres, langsames Pacing und Arschgesichter in der Hölle.

Das Intro wurde uns freundlicherweise vom großartigen Herrn Kaschke eingesprochen, Musik und Produktion von 3typen, Intro-Song: Willie Nelson – Time of the Preacher, additional Intro: The Tads – Your Reason (aus E05), additional additional Intro: Dave Porter – Preacher Main Title Theme, Outro: Jim Carrol Band – I Want the Angel.

Shownotes:

TV’s Biggest Fake-Out Deaths
The Seven Basic Plot Points
10 Leitsätze der Filmkritik
From Jon Snow to Glenn Rhee — are fake deaths the new TV trend?
Ein Plädoyer für unfaire Filmkritik
Faire Filmkritik: Ein Plädoyer
From Jon Snow to Glenn Rhee — are fake deaths the new TV trend?

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Soundcloud: Wowcast 71: Preacher 1×5/6 / Stranger Things in the Comments
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stranger things pewpewpew

Coole Aktion von Netflix.

Stranger Things Wowcast

In der 70. Ausgabe des Wowcasts besprechen wir nach den ersten drei Folgen im letzten Podcast (Wowcast 69: Der VHS-Core von Stranger Things) nun die komplette Staffel von Netflix 80s-Reference-Porno Stranger Things.

René (@nerdcoreblog, Facebook) und ich erklären, warum die Duffer Brothers kein Tarantino sind, warum der ganze 80s-Overkill in Stranger Things nur auf Mariobarthschem-Kennste-Kennste-Niveau bleibt, warum genau das einer der Gründe für den Hype ist, warum dieser Hype und der 80s-Overkill nervt und warum das ganze auf einen tatsächlich pathologischen (und vielleicht auch nötigen) Eskapismus in einem eher uncoolen Sommer hinweist.

strangersssssDas Intro wurde uns freundlicherweise vom großartigen Herrn Kaschke eingesprochen, Musik und Produktion von 3typen, Intro-Intro: S U R V I V E – Theme from Stranger Things, Outro: Reagan Youth – Go Nowhere (aus S01E02 The Weirdo on Maple Street).

Vulture: A Stranger Things Glossary: Every Major Film Reference in the Show, From A–Z
Nelson Cash: The Typography of ‘Stranger Things’ – How one designer got hooked to a TV show in 52 seconds
Variety: ‘Stranger Things’ Tests Limits of Netflix’s Nostalgia Strategy
The Ringer: ‘Stranger Things’ Phones Home – The new Netflix show taps into the ’80s childhood imagination
Thrillist: 11 Questions we still have after binging Netflix’ „Stranger Things“
The Playlist: The Excellent ‘Stranger Things’ Score Will Be Getting An Official Release
Bandcamp: S U R V I V E

References to 70-80’s movies in Stranger Things

References to 70-80's movies in Stranger Things from Ulysse Thevenon on Vimeo.

Stranger Things Point’n’Click-Mockup

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Soundcloud: Wowcast 70: Stranger Things und sein pathologischer 80s-Eskapismus
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Bildquelle © Netflix/Amblin

Black Mirror Title Gif

Endlich Konkretes: Netflix hat das Programm für die zweite Jahreshälfte angekündigt und wird ab dem 21. Oktober sechs neue Folgen von Charlie Brookers Black Mirror ausstrahlen. Meine Hoffnungen aus dem letzten Jahr wurden erfüllt und es wird nur sechs Folgen geben. Das verdoppelt zwar fast die aktuelle Anzahl, doch Brooker wird das in Zusammenarbeit mit Netflix schon geschaukelt haben. Alleine ist er aber ohnehin nicht. In der Pressemitteilung gibt es bereits eine komplette Übersicht über die kommenden Folgen (Hype-Hervorhebungen meinerseits):

San Junipero features Gugu Mbatha-Raw and Mackenzie Davis in an episode directed by Owen Harris
Shut Up and Dance features Jerome Flynn and Alex Lawther in an episode directed by James Watkins
Nosedive features Bryce Dallas Howard, Alice Eve and James Norton in an episode directed by Joe Wright
Men Against Fire stars Michael Kelly, Malachi Kirby and Madeline Brewer in an episode directed by Jakob Verbruggen
Hated in the Nation features Kelly MacDonald in an episode directed by James Hawes
– Wyatt Russell and Hannah John-Kamen star in Playtest, an episode directed by Dan Trachtenberg.

Black Mirror is an anthology series that taps into our collective unease with the modern world, with each stand-alone episode a sharp, suspenseful tale exploring themes of contemporary techno-paranoia. Without questioning it, technology has transformed all aspects of our lives; in every home; on every desk; in every palm – a plasma screen; a monitor; a Smartphone – a Black Mirror reflecting our 21st Century existence back at us.

Hier der WoWcast zum Weihnachtsspecial von Black Mirror.