Auch wenn die gesamte Idee ein wenig zu sehr auf der EU-Buchreihe The Last of the Jedi beruht, kann sich dieser neue Trailer zu Star Wars: Rebels, dem The Clone Wars-Nachfolger von Dave Filoni, wirklich sehen lassen. Der Stil an sich sagt mir zwar immer noch nicht wirklich zu, dafür wirken die Modelle geschmeidiger und der Ton stimmt. Natürlich wird diese Serie für Kinder produziert, sie läuft schließlich auf DisneyXD, weshalb man die düsteren Zeiten des Imperiums nicht adäquat abbilden kann. Ein bisschen Mut geben mir die letzten Staffeln von The Clone Wars, die ich gerade nachhole, jedoch schon und das Bild vom Sternenzerstörer über Alderaan bereitet mir Gänsehaut.

Dazu hat der Trailer bereits richtig ikonische Momente, die man so noch nicht gesehen hat. Der Cowbow-Jedi baut sich schnell vor dem Kampf sein Lichtschwert zusammen?! Die künstliche Schwerkraft wird im Kampf abgeschaltet! Doch, doch – das kann was werden.

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Nach der fabelhaften letzten Folge gibt es nun einen kleinen Dämpfer. Die Folge bringt uns nicht viel weiter, dafür wird das Serienuniversum bereichert und ausgearbeitet. Der Zuschauer braucht momentan viel Geduld. Lindelof nimmt sich bei seinem Puzzle momentan viel Zeit, das Gesamtbild kann aber dennoch fantastisch werden. Hier ein Auszug, die gesamte Recap wie immer auf Moviepilot.

Trotzdem gibt uns “B.J. and The A.C.” einen Einblick in die Vorgänge der Stadt. Durch den simplen Kniff zu Beginn entwickelt sich eine Folge, die fast schon in der Tradition einer einfachen Handlung nach Aristoteles steht. Das mag nicht für jeden Zuschauer interessant anzuschauen sein, der sich eine Klärung oder Ausarbeitung der Mysterien wünscht, aber die Showrunner haben sowohl in Interviews als auch der Serie bisher klare Zeichen gegeben, dass dies nicht unbedingt die zentrale Intention der Show ist. Und – ehrlich gesagt – ist dies auch nicht weiter wert erörtert zu werden. 140 Millionen Menschen verschwanden plötzlich von einem Moment auf den nächsten. Natürlich gibt es dafür wohl einen Grund. Doch welche Form dieser auch immer annehmen wird, die Auflösung dürfte sich relativ simpel gestalten. Entweder war es tatsächlich Gott höchstpersönlich oder es handelt sich um ein wissenschaftliches Phänomen. Wie auch immer, die Geschichte würde hier enden. Dann ist das temporäre Leid doch dramatischer und immens spannender.

Ich habe mich schon länger dazu entschieden, The Leftovers auf einer Metaebene als gemeinsame Therapiesitzung zwischen Lindelof und seinen Kritikern zu sehen. Ob Letzteren das überhaupt bewusst ist, mag man anzweifeln. Wie Jill Garvey kommen sie auch nun wieder aus ihren Löchern und werfen der Serie – nach vier Folgen – vor, dass das Mysterium nicht aufgelöst wird. Wie Jill Garvey beschäftigten sie sich lieber mit etwas anderem und wollen erst gerufen werden, wenn die Dinge „einfach“ sind. Lindelof und der geneigte Zuschauer müssen wohl wie Kevin dort im Türrahmen verzweifelt stehen. Gutes und gehaltvolles Drama gestaltet sich durch eine komplexere Natur. Natürlich wird es nie einfach.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 4

Wolfgang M. Schmitt jun. hat sich am Wochenende in seiner Filmanalyse ausnahmsweise einmal nicht mit Filmen beschäftigt, sondern auf Wunsch seiner Zuschauer über Fernsehserien gesprochen und weshalb er diese ablehnt, nicht als Kunst und als reine Zeitverschwendung empfindet. In der neuen Ausgabe des PewCasts widme ich mich zusammen mit Miriam (@galbrush) und Sebastian (@smoitzheim) Schmitts Thesen.

Shownotes:
Die Filmanalyse-Analyse: Warum ich keine Bücher mag!
Rhein-Zeitung: Im Elfenbeinturm der schönen Künste
Intro: @laut-malerei
Outro: @HANSEMANN

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The Leftovers hat am vergangenen Sonntag die bisher beste Folge abgeliefert, die sich aber auch im Vergleich mit dem restlichen Serieskosmos nicht verstecken muss. Ein kleines Meisterwerk. Hier ein Auszug, die gesamte Review wie immer auf Moviepilot.

Two Boats and a Helicopter ist die bestimmende Folge der Serie. Das ungewohnt schnelle Tempo der zweiten Hälfte der Folge lässt ironischerweise die Atmosphäre dichter, das Drama greifbarer werden. Wer sich jetzt noch nicht angesprochen fühlt, wird der Serie wohl nicht viel abgewinnen können. Damon Lindelof folgt der strukturellen Ästhetik aus Lost mit großem Erfolg und gestaltet zusammen mit seiner Co-Autorin Jacqueline Hoyt ein erneutes „Walkabout“, indem er sich mit einer bisherigen Randfigur beschäftigt, ihr komplexes Innenleben ausleuchtet und ihr Schicksal mit der Erkundung der zentralen Thematik verknüpft. Das Ergebnis ist ein kleines Meisterwerk, das fast ohne Kontext auskommt und mit nur minimal mehr Exposition auch als eigenständiger Kurzfilm funktionieren könnte.

Christopher Eccleston überzeugt in dieser Episode völlig. Sein Casting ist perfekt, seine ebenso getriebene als auch stoische Darstellung des Pfarrers ist der Anker dieser Folge und er verleiht dem zentralen Wunsch nach Antworten ein meisterhafte Gravität. Wenn er weint, weinen wir als Zuschauer. Freuen wir uns, ist es auf Grund des herzerwärmendsten Lachens der letzten Fernsehjahre. Seine Wut kennen wir, ebenso wie seine dunklen, hässlichen Momente, wenn wir uns getroffen fühlen und wild um uns schlagen, gerne auch verbal, in der Hoffnung einem anderen den Schmerz zuzufügen, den wir verspüren. Es trifft, wie so oft, die, die uns am Nächsten stehen, die es am wenigstens verdienen. Wir kennen sie am besten, wir wissen, wie man ihnen weh tun kann. Matt Jamison ist nicht nur eine komplexe Serienfigur, dessen tiefe, emotionale Zerrüttung wir mitfühlen können, sondern Matt ist in seinem Leid ein Mensch wie jeder andere. Es geht in The Leftovers nicht um das Finden von Antworten, sondern um das Mitgefühl und Verständnis für die gravierendsten Probleme und schwersten Fragen unserer Existenz. Mehr Fernsehen geht nicht.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 3

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Man darf wohl sagen, dass die vergangene TV Season eine der stärksten aller Zeiten war, wenn nicht sogar die beste aller Zeiten. Wir befinden uns zweifellos im “Golden Age” der Fernsehserien, aber das bedeutet auch, dass die Kategorien der Emmy Awards unglaublich hart umkämpft sind. Die diesjährigen Nominierungen werden von den üblichen Verdächtigen wie Breaking Bad oder Game of Thrones dominiert, aber auch neue Serie wie Fargo oder True Detective können mit Nominierungen, wenn auch ohne große Überraschung, strotzen. Mich persönlich freut die Nominierung von Silicon Valley in der Kategorie Beste Comedy Serie, wobei Christopher Evan Welch (RIP) durchaus eine Nominerung für seinen wunderbar schieren Peter Gregory verdient hätte. Die Awards werden am 25. August verliehen, Seth Meyers übernimmt die Moderation. Ich habe mal hinter meine Favoriten einen kleinen Emmy geklebt. Die komplette Liste der Nominierten gibt es hier einzusehen. (weiterlesen…)

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Eine neue Woche bringt uns eine neue Episoden von HBOs The Leftovers. Die zweite Folge gefällt mir auch schon viel besser als der relativ konfuse Start mit all seinen losen Story Threads. Es bleiben aber einige Fragen offen: Wer ist der Mysteryman, warum führen die Pinguine eins zu null und wohin ist der Bagel verschwunden?! Die Show ist zweifellos von Damon Lindelof. For better or worse. Hier ein Auszug, die gesamte Kritik dann auf Moviepilot.

Nora arbeitet für eine Organisation (wahrscheinlich die Regierung), die sich mit dem Verschwinden der Personen auseinandersetzt. Gegen eine Bezahlung beantworten die Eltern zusammenhangslose und eindringliche Fragen zum Privatleben ihres verschollenen Sohnes. Hatte er Allergien? War er jemals in Brasilien? Konnte er kochen oder beherrschte er eine Fremdsprache? Dass diese Rasterfahndung erfolglos blieb, ist nicht erwähnenswert; aber die bloße Tatsache, dass diese Befragungen stattfinden, unterstreichen das Versagen von konventionellen Antworten. Zurück bleibt nur das Leid und der Frust, der im besten Fall im Büro des Psychologen entladen wird. Im schlimmsten Fall prallen die Massen wie in der Pilotfolge aufeinander. Wie auch immer, die Pinguine gewinnen. Wir verlieren.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 2

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Wie letzte Woche bereits angesprochen, übernehme ich für Moviepilot die Besprechung von Damon Lindelofs neuer Serie The Leftovers auf HBO (bzw. SkyGo). Seit gestern ist meine erste Review online, hier ein Ausschnitt und unten ein Link zum gesamten Text. Ich bin sehr positiv gestimmt für die Zukunft, The Leftovers erzählt eine einzigartige Geschichte mit interessanten Figuren und ist auf einem Metalevel wahrscheinlich genau die Therapie für Lindelof und Fans, die alle nach dem angeblich verkorksten Lost Finale brauchen.

The Leftovers bietet ein Konzept, das für Damon Lindelof persönlich geschrieben worden zu sein scheint. Es ist nicht wirklich schwer zu verstehen, was genau ihn an Tom Perrottas gleichnamigen Roman angezogen hat, wenn ihr euch ein wenig mit dem noch jungen Werk des Autors beschäftigt. Bei den Projekten, bei dem ihm alleinige narrative Verfügung oder relative Autorität zugestanden wurde, verfuhr Lindelof stets nach der Mystery-Box-Maxime seines Mentors, J.J. Abrams, bei der keine Auflösung oder Antwort so interessant und einnehmend sein kann, wie das dazugehörige Mysterium. Bei Lost bewies der Showrunner zusammen mit Carlton Cuse, wie interessant er dieses Gefüge, manche würden es wohl als Kartenhaus bezeichnen, aus Antworten und immer neuen Fragen gestalten und dabei gleichzeitig komplexe Charaktere und Themen bedienen kann. Der Zwiespalt zwischen Religion und Wissenschaft, zwischen Glaube und Beweis, dominierte die verschollene Insel. Es ist daher nicht verwunderlich, weshalb die nicht mit weltlichen Methoden zu erklärende Prämisse von Tom Perrottas Roman ihn so offensichtlich faszinierte.

Von jetzt auf gleich verschwinden zwei Prozent der globalen Weltbevölkerung. Es ist genug, um wahrscheinlich kleine Schäden anzurichten. Aber nicht genug, um die globale Bevölkerung ins politische Chaos zu stürzen. Das Leben geht weiter. Die durch den “Departure” resultierende Existenzkrise findet ihren Konflikt im Mikrokosmos New Yorks. Zwei Prozent sind nicht genug für die Apokalypse, aber immerhin 140 Millionen Menschen weltweit. Genügend, dass fast jeder einen kennt, der verschwunden ist. Und wenn das Event die Familien nicht zerschlägt, dann tut es der stetig wachsende Einfluss lokaler Gruppierungen, die auf ihre Weise versuchen, mit der Nachwelt und ihren Implikationen umzugehen.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 1

Community-Poster
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Breaking News! Bruce Willis hat uns alle gerettet und den Asteroiden abgewendet. Das bedeutet, dass wir eine sechste Staffel Community erhalten und vielleicht auch einen Film – der Traum lebt! Yahoo bringt die Show online und wird 13 Folgen auf Yahoo Screen ausstrahlen. Was auch immer Yahoo Screen ist, wir werden es herausfinden. Cool. Coolcoolcool.

“I am very pleased that Community will be returning for its predestined sixth season on Yahoo,” series creator Dan Harmon says in a statement. “I look forward to bringing our beloved NBC sitcom to a larger audience by moving it online.” (via)