Oh Leute, das ist zu toll. Das halt ich nicht aus. Ich muss es anfassen! Alex Jones hat Hill Valley aus dem Jahr 2015 in Lego nachgebaut und ich würde ihm dafür ein paar tausend Euro geben um es mir ins Wohnzimmer stellen zu können, wenn ich die Kohle hätte (ja, ich habe Probleme, ich weiß das). Sogar die einzelnen Shops hat er nachgebaut. Und Jaws 19 läuft im Kino! Hach…

/Film hat noch mehr.

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Lee Hardcastle ist Animationskünstler und großer Fan von Pingu und The Thing – wer nicht? Wer aber macht ein supergenial krankes MashUp-Video aus beiden Sachen – nur er! Ich liiiiebe Pingu, ich kann das gar nicht genug in Worten ausdrücken. Das war neben ein paar anderen Sendungen mit die Sendung meiner Kindheit.

Aber Pingu war eben anders, es gab keine sprechende Tiere oder sowas, sondern man konnte als Kind Pingu wortlos verstehen (hilft Sprachbarrieren zu überwinden!) – und er war aus Knete, man konnte das nachbauen, was ich mit großer Freude tat und glaube demnächst wieder tun werde. Das MashUp könnte den 10-jährigen Sascha in mir sehr verstören, der heutige findet es allerdings enormst cool. Passt eigentlich wie die Faust auf’s Auge… das da noch keiner drauf kam! An alle Knetfans: Das Making-Of Video ist ein Must-Watch!

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‘Prometheus’ Trailer

23 Dec, 2011 · reeft · Featured,Film · 9 comments

“You don’t understand, I was wrong! We were so wrong! Im so sorry!”

Es ist unglaublich. Einfach jeder Shot – jeder! – ist fantastisch und atemberaubend gut. Auch wenn der Trailer, oder besser gesagt Teaser, uns nicht wirklich schlauer macht im Hinblick auf den Plot des Films (Space Jockey!), macht er deutliche Aussagen in Sachen Atmosphäre und Ton des Films. Die Besetzung ist gut, der Regisseur und die Autoren ebenfalls, und sogar der Ersteindruck stimmen. Was kann da noch schief laufen? Wenn man mich fragt, nicht viel. Kreationsmythen und Mythologie allgemein sind Lindelofs Stärken, das hat er bereits bei LOST bewiesen und Scott wird das schon gefallen haben, sonst würde er den Film nicht machen und hätte sich auch nicht von Lindelof umstimmen lassen, den Film doch zu etwas mehr als “nur” einem Prequel zu Alien zu machen.

Aber jetzt ganz davon abgesehen inwieweit das der Fall sein wird, es fühlt sich schon wie Alien an – und das ist gut. Es ist eine direkte Fortsetzung an das 33 Jahre alte Meisterwerk, zu mindestens knüpft der Ton 1 zu 1 an. Und das darf uns Hoffnung geben, dass dies tatsächlich das nächste Meisterwerk im Sci-Fi wird, das wir uns alle sehnlichst seit Jahren erhoffen.

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‘The Hobbit’ Trailer

21 Dec, 2011 · reeft · Featured,Film · 2 comments

“Bilbo Baggins, I’m looking for someone to share in an adventure.”

Binnen 2 Sekunden hat man Gänsehaut, als Howard Shores unverwechselbares Hobbit-Theme über die Logos der Studios beginnt, um uns dann zurück nach Mittelerde zu führen. Nach Jahren der Produktionshölle, dem Verlust von Guillermo del Toro als Regisseur, einem Streik der Statisten und eventuellen Zeitproblemen bei Bilbofavorit Martin Freeman ist es endlich soweit: Wir bekommen nach wunderschönen und liebevollen Vlogs von Peter Jackson den ersten offiziellen Trailer zum ersten Teil der Hobbit-Verfilmung, die nächstes Jahr im Dezember in unsere Kinos kommen wird.

Das Schwierige bei del Toro fand ich immer, dass – egal wie gut er seinen Job machen würde – sich die Filme irgendwie doch so ein wenig in gewissen Aspekten von denen von Jackson absetzen würden. Und auch wenn del Toro einer der interessantesten Regisseure des gegenwärtigen Kinos ist, die Leute wollen eigentlich nur mehr von dem, was sie schon eigentlich können. Und auch wenn das von einer künstlerischen Perspektive her ignorant ist, geht es mir genauso. Peter Jackson hat diese Welt definiert und er wird das wieder gekonnt, nach Ausrutschern wie Lovely Bones, umsetzen können. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass nicht nur Ian Holm, Ian McKellen und Elijah Wood aussehen wie vor 10 Jahren, sondern die gesamte Welt sich nicht wirklich verändert hat und nichts von ihrer magischen Unsterblichkeit verloren hat.

Als Fan, der zwar nie die Bücher gelesen hat, dafür aber die Filme in ihrer Extended Version bestimmt mehrere dutzend Male gesehen hat, kann ich mir keinen großen Reim auf das machen, was hier gezeigt wird, aber ich bin mir sicher, dass dort für echte Tolkien-Fans einige Money-Shots dabei sind. Ich freu mich unheimlich, aber ein Jahr ist eine verdammt lange Wartezeit. Hoffentlich kommt bald ein neuer Productionvlog von Jackson.


via /Film

Hier das offizielle Teaser Poster

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“When Gotham is ashes, you have my permission to die.”

Nach dem ersten Teaser, einem neuen Poster, das den Hauptbösewicht Bane zeigt und dem 6-minütigen Prolog, der in den USA vor dem neuen Mission Impossible lief, haben wir unseren ersten, vollen Trailer.

Dieser zeigt ausschließlich neues Material, sogar ein paar Money-Shots wie die Szene im Heinz Field oder das neue Batwing-vehikel, aber so wirklich zeigen, worum es geht, tut er nicht – und das ist fantastisch. Natürlich kann man sich mit ein paar Informationen zum Shooting und Gerüchten sich etwas zusammen basteln, aber das will ich gar nicht.

Nolan scheint den 2.-Sequel-Fluch im Comic-Film-Genre brechen zu können und umso weniger man weiß, desto besser. Der Trailer tut genau das, was ein Trailer tun soll: Appetit anregen ohne was zu verraten. Und das gibt es heute nicht mehr oft. Auch der Ton gefällt mir sehr, viele wide shots, die dem Abschluss der Trilogie ein notwendiges, episches Ende bereiten und eher helle und grelle Bilder, die sich vom orangenen in Begins und bläulichen Stil in TDK unterscheiden. Auch thematisch ist Bane ein ganz anderer Gegenspieler, der Batman eher physisch als psychologisch herausfordert. Alles sehr amazing. Es fällt schwer nicht in Jubelschreie auszubrechen. Ach, fuck it, YES!

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The Spielberg Face

15 Dec, 2011 · reeft · Featured,Film · 0 comments

If there is one recurring image that defines the cinema of Steven Spielberg, it is The Spielberg Face. Eyes open, staring in wordless wonder in a moment where time stands still. But above all, a child-like surrender in the act of watching, both theirs and ours.

It’s as if their total submission to what they are seeing mirrors our own.

The face tells us that a monumental event is happening; in doing so, it also tells us how we should feel. If Spielberg deserves to be called a master of audience manipulation, then this is his signature stroke. You can’t think of the most iconic moments in Spielberg’s cinema without The Spielberg Face.


via /Film

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A Tribute to Ryan Dunn

30 Nov, 2011 · reeft · Featured,Fernsehen · 0 comments

Am 20. Juni diesen Jahres verunglückte Ryan Dunn mit seinem Auto und starb, inklusive seinem Beifahrer und Freund Zac Hartwell. Es war nicht nur das Ende zweier noch so junger und aufregender Leben, es war auch in vieler Hinsicht das Ende von Jackass. Es war das Ende der verlängerten Adoleszenz und Leichtigkeit, die die Crew und ihre Stunts ausmachten. Kindliche Naivität geht mit dem Tod verloren. Und vielleicht hört sich das ein wenig theatralisch an, aber ich fiel damals genau in die Zielgruppe und habe mit Freunden selbst solch unnötigen Blödsinn gemacht – und es war gut. Deshalb, den guten Erinnerungen zuliebe, hat MTV auch Ryan Dunn ein langes Tribute gewidmet, in dem von den Produzenten und Regisseuren wie Jeff Tremaine und Spike Jonze, über seine Freunde Bam Margera oder Chris Raab und der gesamten Jackass-Crew, auch seine Eltern zu Worte kommen.

Trauriges Video, wenn man zu der Generation gehört. Ich hoffe mal, dass MTV die Videos nicht geofickt, aber ist schon möglich; deshalb anschauen solange noch möglich.

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USA, Kanada 2011
Regie: Gonzalo López-Gallego
Drehbuch: Brian Miller
Darsteller: Warren Christie, Lloyd Owen, Ryan Robbins
Länge: 86 Minuten
FSK: ab 16
Start: 13. Oktober 2011

Found Footage Filme brauchen einen Leap of Faith des Zuschauers um zu funktionieren. Ob es nun Dämonen in ‘Paranormal Activity’ sind, die Menschen heimsuchen, ein Seemonster, das in ‘Cloverfield’ Man hatt

an klein stampft, oder ob eine Gruppe von jungen Menschen sich in einem Wald verwirrt und unter mysteriösen Umständen in ‘Blair Witch Project’ sterben, das Found Footage Genre braucht einen Zuschauer mit dem richtigen Mindset um überhaupt seriös wahrgenommen zu werden. Daher wird der Zuschauer, der sich schon vorher im Klaren ist, was ihn erwartet, seinen Spaß finden, während uninformierte Kinobesucher, also der normale deutsche Kinogänger, womöglich seine Probleme haben wird, den Film in seiner Gänze zu genießen. Da ist Apollo 18 natürlich keine Ausnahme – mit einer geheimen Mondmission der NASA, Russen auf dem Mond und, oh, ja… Aliens.

Apollo 18 eröffnet daher auch mit einem für das Genre typischen Schriftzug, der uns weis machen will, dass dies wirklich total authentitsches, gefundenes Material der NASA ist. In seine Geschichte steigt der Film mit einem unnötigen Prolog auf der Erde. Wir lernen die Astronauten kennen und erfahren welche Missionsziele Apollo 18 verfolgt. Die Irrelevanz des Versuchs der ansätzlichen Charakterisierung der Figuren wird erst im späteren Teil des Films richtig schmerzhaft, wenn die Astronauten versuchen nach Hause zu kommen. Zu diesem Zeitpunkt bedürfen die Charaktere aber keinerlei innerer Motive mehr den Mond verlassen zu wollen, da um sie offenbar nicht mehr die einzigen Lebewesen auf dem Mond sind und somit externe, existenzielle Gründe größere Plottreiber den Film pushen.

Aber das ist alles halb so schlimm. Der Film vergeudet keine weitere seiner passenden 86 Minuten, ist strikt und rasend erzählt, und sein Low-Budget merkt man ihm keine Sekunde an. Wodurch Apollo 18 jedoch wirklich überzeugt, ist seine atmosphärische Dichte und Ausstattung. Die Bilder der über den Mond hüpfenden Astronauten sind so ins Kollektive Gedächtnis impregniert, dass man sehr schnell dank der so authentischen Cinematophie und Ausstattung im Film versinkt und die Geschehnisse im Film nicht mehr hinterfragt – das Hauptziel des Genres. Die Cinematographie ist allgemein äußerst überzeugend, insbesondere in den “Kratzer-Szenen” wird so interessant mit Licht, Dunkelheit und Jump Scares gespielt, sodass man sich wünscht, dass Apollo 18 mehr Außenszenen gehabt hätten.

Apollo 18 war ein Film, der auf PEWPEWPEW extensiv gecovert wurde in der Hoffnung, dass der Film ein Fanfavorite wird oder vielleicht am Ende nicht ganz enttäuschen würde, was er auch nicht völlig tut. Dennoch verbleibt ein bitter-leerer Nachgeschmack, dass hier nicht das gesamte Potential genutzt wurde, ohne aber wirklich genau aufzuzeigen, wo genau. Vielleicht erwartet man von einem solchen Film auch irgendwie eine tiefere Nachricht, die er natürlich nicht hat. Für Fans der Wissenschaftsfiktion ist dies zweifelsohne ein Film, den man schauen kann, aber eben nicht muss. Trotzdem dürfte die dichte Atmosphäre, die wirklich guten Außenszenen und die letzten, intensiven 10 Minuten des Films Fans des Found-Footage-Genres erfreuen.

7/10

Vorher auf PEWPEWPEW:
ROFL: NASA wants you to know that ‘Apollo 18? is a work of fiction
Finaler Trailer zu Apollo 18
Apollo 18 Trailer #2
Russisches Apollo 18 Poster
Apollo 18 – Trailer
Apollo 18 Teaser Poster

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Klara Harden war im April für einige Zeit, und zum Teil ganz alleine, in abgelegenen Gebieten auf Island unterwegs und hat dabei ihre Tour gefilmt. Herausgekommen ist dabei ein wunderschönerer Kurzfilm, der für Fernwehanfällige nur mit Vorsicht zu genießen ist. Fantastische Szenerien, die grüner nicht sein könnten, Verzweiflung, Verwirrung, Tod, Freunde, Tiere, Glückseligkeit und Gletscher begleiteten sie auf ihrer Reise, die sie auch auf Flickr festgehalten hat.

Dazu passend hier vier Bilder aus Axel Sigurðarsons “Iceland From Above“-Reihe, die ich schon länger posten wollte und nun einen passenden Gr

und habe. Majästetische Bilder. Grandios.

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GTA V Trailer

02 Nov, 2011 · reeft · Featured,Games · 0 comments

“Why did I move here? I guess it was the weather.

Or the… ahh I don’t know. That thing – that magic.”

Da ist das Ding also. Meine absolute Lieblingsspielereihe geht in die fünfte Runde und – bei den Sternen – schaut das geil aus. Es geht also wieder nach Kalifornien, ähnlich wie in San Andreas. Doch es wird ähnlich wie in San Andreas nicht nur bei der Stadt bleiben, sondern auch die hügeligen Gebiete um Downtown LA herum einschließen und vielleicht sogar erneut San Francisco. Hört sich nach einer wesentlich größeren Map als bei GTA IV an, ja vielleicht sogar größer als die von Red Dead Redemption. Das wäre verrückt. Thematisch geht es wie bereits erahnt um eine Rezession und einen Typen, der eigentlich dachte, sich in Los Puerta niederzulassen und ein schönes Leben mit seiner Familie führen zu können. Doch wir wissen ja, wie das Leben so spielt…

Und bei dem Trailer mal besonders auf den kurzen Moment achten, als da ein “For Sale”-Schild vor einem Haus in den Boden gehämmert wird. Da ist die Hausnummer 2405. Daraus könnte man schlussfolgern, dass GTA V am 24. Mai 2012 in den Läden steht. In Anbetracht der Gerüchte um Voice-Castings vor Monaten ist das gar nicht so unwahrscheinlich. Weiterhin soll der Typ im Trailer, der da über die Skyline schaut, Tommy aus Vice City sein. Dies geht Hand in Hand mit dem Gerücht, dass das Voice-Over im Trailer von Ray Liotta stammt und der hat bekanntlich ja bereits Tommy in Vice City synchronisiert. Geht es also um ihn? Auf IGN diskutieren sie über das ältere Gerücht, dass man mehrere Charaktere spielen werden kann und somit alle Handlungsstränge aus den vergangenen Jahren aufgegriffen werden und man viele bekannte Gesichter sehen wird. Wäre krass, wenn die Rezession alles irgendwie verknüpft.

IGN hat auch inzwischen ein richtiges Rewind Theater, in dem alles nochmal bis ins kleinste Detail analysiert wird.

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Grandma by Chase Stone

03 Oct, 2011 · reeft · Featured,Kunst · 1 comment


Image by Chase Stone via SuperPunch

” Calm and tranquil, yet somewhat eerie and thought invoking.

Where do they come from, where are they heading, who are they?”

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‘Hell’ Review

24 Sep, 2011 · reeft · Featured,Film,Review · 1 comment

Deutschland/Schweiz 2011
Regie: Tim Fehlbaum
Drehbuch: Tim Fehlbaum, Thomas Wöbke, Oliver Kahl
Darsteller: Hannah Herzsprung, Lars Eidinger, Stipe Erceg, Angela Winkler, Lisa Vicari
Länge: 89 Minuten
FSK: ab 16
Start: 22. September 2011

In Alex Garlands Drehbuch zu ‘Sunshine’, in dem eine Gruppe von Astronauten zur Sonne fliegt, charakterisiert Bordpsychologe Searle die Dunkelheit als das völlige Gegenteil des Menschen und als eine Abwesenheit von etwas oder allem was uns definiert, was der menschlichen Existenz konzeptionell konträr entgegen gestellt ist. Dagegen umhülle Licht einen selbst, man wird eins mit dem Licht. In Tim Fehlbaums ‘Hell’, in dem Sonnenstürme die Erde um 10° erwärmt und Felder versengt haben und bei Tag die gesamte Umgebung in helles Licht getaucht ist, schließen sich Marie (Hannah Herzsprung) und ihre kleine Schwester (Lisa Vicari) mit Phillip (Lars Eidinger) zusammen, um in die Alpen zu fahren, weil es dort noch Wasser geben soll. Unterwegs lesen sie den Mechaniker Tom (Stipe Erceg) auf, doch er ist nicht der Einzige, denen sie auf ihrem Weg begegen…

In Fehlbaums Featuredebüt ist Licht thematisch als auch visuell leitend. So schafft Fehlbaum zu Beginn mit Bildern lichtumfluteter Schauspieler eine atmosphärische Dichte und besonders visuelle Enge, die die Bedrohung verallgegenwärtigt. Doch dies ändert sich über den Verlauf des Films: Grelle Lichter umgeben zu Beginn die Charaktere und unterstreichen ihre Hoffnung auf das ersehnte heilige Land in den Bergen; jedoch verschwinden sie in der zweiten Hälfte des Films nahezu, ebenso wie die Hoffnung auf Rettung, um gegen Ende wieder aufzuleuchten. Kamera Markus Förderer und sein Regisseur wissen das Licht stets zu jeder Zeit dosiert einzusetzen, um die Stimmung der Geschichte zu untermalen.

Weiterhin unterstützt wird Fehlbaums detailreich-deutsche Geschichte auch durch ihre Hauptdarsteller. Mit ihren großen, wachen und rebellischen Augen ist Hannah Herzsprung ideal für Marie, eine anti-autoritäre und ausgesprochene feministische Figur. Ihr gegenübergestellt ist Angela Winklers Familienmatriarchin, die immer noch in veralteten Strukturen denkt und ihrem Sohn einen Mutterleib schenken will. Dass der Film sich zum Ende hin immer mehr auf den Konflitk der weiblichen Weltbilder konzentriert und seinen Fokus nicht zu einem Slasher abrutscht, ist eines seiner größten Verdienste. Auch Lars Eidingers Phillip ist überzeugend in den wenigen Momenten, in denen er Akzente setzen darf, ebenso wie Maries kleine, pubertierende Schwester, die genau richtig für die Rolle zwischen Mädchen und Frau gecastet wurde. Ihr für unsere Verhältnisse nervendes Verhalten ist nur allzu verständlich in ihrer Welt, in der sie ihrer Jugend beraubt wurde. Die Sehnsucht nach ersten sexuellen Erfahrungen und die Beziehung von Phillip und Marie vor Augen bilden einen wunderbaren, wenn auch kaum ausgenutzen Konflikt.

Das zentrale Frage des Films, bereits zu Tode diskutiert in thematisch ähnlich angesiedelten post-apokalyptischen Survivalgeschichten, ist, wieviel wir bereit sind von unserer Menschlichkeit zu opfern um zu überleben und was am Ende noch den Mensch ausmacht bzw. übrig bleibt. Die wahrscheinlich ausgeklügelste Antwort der Popkultur auf diese Frage lässt sich wohl in Robert Kirkmans ‘The Walking Dead’ finden, doch auch andere offensichtliche Inspirationen für ‘Hell’ wie Cormac McCarthys ‘The Road’ oder ‘Carriers’ geben eine relativ gleichmäßig düstere Resonanz: Am Ende bleibt nicht viel, wenn sogar gar nichts vom Menschen übrig. Fehlbaum schafft es hier leider nicht, etwas grundlegend Neues zu liefern. Die Besinnung auf das eigene Überleben und das der Lieben ist rational so einleuchtend wie narrativ unoriginell. Immerhin schafft er es mit Phillips Charakter eine realistische, wenn auch kurze Alternative aufzuzeigen.

Die Darstellung des Kannibalismus ist seit dem erneuten Aufkeimen des Tortureporngenres über das letzte Jahrzehnt kein Schockelement mehr, worauf Filmemacher zurückfallen können. Es ist daher erfreulich, dass Fehlbaum es schafft sich über das noch in John Hillcoats Adaption von ‘The Road’ als blankes Schockelement genutzte Event hinwegzusetzen und es wagt, den Kannibalen, anders als Hillcoat, Gesichter, eine glaubhafte Geschichte und Motivation zu geben. Das heile Bild einer Familie am Essenstisch ist einer der stärksten Momente des Films. Dennoch lässt es sich nicht abstreiten, dass Fehlbaum nicht viel mit seinem Ökosetting anzufangen weiß. So manches mag dem Budget geschuldet sein, doch im Hinblick auf die relativ kurze Laufzeit von 89 Minuten kann man nicht abstreiten, dass das Drehbuch sein Setting nicht lange behandelt, sondern schnell zum Horror will, was die Anfangsszene bereits ahnen lässt.

Deutsches Genrekino hat es schwer. Nicht nur der Tradition wegen läuft Sonntagsabends seit Jahrzehnten der Tatort in der ARD, sondern aus einem viel offensichtlicheren Grund, der sich auch auf den Bestsellerlisten von Büchern widerspiegelt: Die Deutschen lieben Krimi. Schade ist dabei nicht nur, dass dies allgemein die Chance auf Genreproduktionen an sich, bzw.  im Horror oder Survival, minimiert, sondern, dass die Produktionen, die dabei am Ende herauskommen, wirklich gut sind (z.B. ‘Rammbock‘). Fehlbaums Debütfilm fällt in diesen Sparte. Er ist gut produziert, hat eine spannende Geschichte mit dichter Atmosphäre, wunderschöner Cinematographie, starke, dreimensionale Charaktere und ist vor allem eins, was post-apokalyptische Filme immer sein sollten: konsequent.

8/10

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Olof Storm ist Student und freiberuflicher Motion Graphic Designer und Cinematographer und macht in seiner Freizeit Speedpaintings von Harrison Ford in Blade Runner. Ein beeindruckendes Showreel hat er auch.


via BitRebels

Nach dem Klick gibt es noch ein zwei Bilder vom Arbeitsprozess.
(weiterlesen…)

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Hach. Einer meiner absoluten Lieblingsposts ist dieser hier, über die ‘Live the Language’ Videos von Education First, einer Organisation, die sich um Auslandsaufenthalte von jungen Menschen kümmert. Daher freute es mich unheimlich, dass Dragana von EF mir gestern schrieb:

Hallo! Habt ihr schon gesehen, dass wir dieses Wochenende 3 neue Videos von der gleichen “Live the Language” Serie veröffentlicht haben? Die Videos wurden in Sydney, Vancouver und Los Angeles gedreht und vom gleichen Team produziert

Regie hat erneut Gustav Johansson geführt. Die drei neuen Städte sind Los Angeles, Vancouver und Sydney (leider nicht Chicago, wo ich möglicherweise nächstes Jahr residiere). Der Stil bleibt gleich, auch die Musik, nur ist alles ein wenig angepasster und kreativer. Da die Städte allesamt englischsprachiger Natur sind, werden auch ausgefallenere Wörter in noch wunderschönerer Typographie dargestellt als in den ersten Videos.

Die Musik, die mich immer sofort glücklich stimmt und auch auswendig summen kann, ist noch besser an den Videoinhalt angepasst und abwechslungsreicher, was die Videos deutlich individueller macht und jeder Stadt ein ganz besonderes Gefühl verleiht. Mein Favorit aus den 3 neuen ist definitiv Los Angeles, wegen der süßen Story, auch wenn es nicht an Beijing und Barcelona heranreicht. Nichtsdestotrotz erneut atemberaubend. Hoffentlich kommt da noch einiges mehr, vielleicht mal etwas exotisches?

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Sie sind der Traum aller Geeks, Nerds und Filmfreunde auf der ganzen Welt: Die Nike MAGs. Jetzt sollten sie kommen. Tun sie auch.

Aber nicht für uns.

Gestern schrieb ich über die 2011er NIKE Mag Shoes aus Zurück in die Zukunft 2, die nun schon 4 Jahre vor 2015 von Nike fabriziert wurden. Nun wurden einige zusätzliche Details darüber bekannt und dieser Clip (oder auch der hier) beschreibt meine ungefähre erste Reaktion ziemlich gut. Es gibt nämlich nur rund 1500 Schuhe, die allesamt über eBay versteigert werden und die Preise gehen inzwischen schon in die Tausende. Unbezahlbar für alle Fans weltweit, die gestern in Ekstase gerieten. Dafür bleibt uns aber dieser ziemlich geniale Clip mit Bill Hader und Kevin Durant, gedreht von Produzent Frank Marshall (der auch Second Unit Director bei BTTF war) und einem ganz besonderen Cameo einer uns sehr bekannten Figur.

Bevor jetzt aber alle sofort die Leute bei Nike und hinter der Aktion hassen, es gibt einen guten Zweck. Die Schuhe werden alle versteigert, werden später mehrere Zehntausende pro Paar einbringen und all das gute Geld wird der Michael J. Fox Stiftung zu Gute kommen und einiges im Kampf gegen Parkinson verrichten. Damit kann ich sehr gut leben. Hier ein Video mit der Legende himself:

Es mag vielleicht der größte Cockblock aller Zeiten sein, dass uns die Schuhe nicht jetzt erreichen, aber ich kann mir vorstellen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es die Dinger regulär für einen vernünftigen Preis zu kaufen gibt. Spätestens 2015.

Nach dem Klick noch ein paar zusätzliche Photos der Schuhe. Mann, schauen die geil aus.
(weiterlesen…)

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