Die TAZ hat ein kurzes, prägnantes und bündiges Interview mit MIchael Rotert geführt, der Vorstandsvorsitzender des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft, eco e.V. ist. Der Artikel hat den tollen Titel “Aktivierung der Netzsperren – Verheerender Ausblick”.

Kostprobe:

Trotz des heiklen Themas Kinderpornografie, das neben dem Terrorismus in der Politik offenbar gerne als Totschlagargument verwendet wird, hat sich die Netzcommunity massiv gegen das Sperrgesetz gewehrt. Genutzt hat es wenig. Die Politik scheint das Internet noch nicht ernst zu nehmen.

Denken Sie, dass sich das in den nächsten Jahren ändert?

Genau dieses Thema und die Opfer für den Wahlkampf zu missbrauchen und dabei mit den Sperren noch nicht einmal Opferschutz oder Täterverfolgung zu bieten, ist eher eine Verhöhnung der Wähler, als solide und bürgerfreundliche Politik.

Den missbrauchten Kindern ist nicht damit gedient, dass eine Frau von der Leyen sich hinstellt und erzählt, wie wunderbar die Sperren funktionieren. Mit jungen Abgeordneten wird sich aber sicher auch das Verhältnis zum Internet mit der Zeit ändern. Nur heute weiß die Politik noch nichts mit dem Internet anzufangen. Bestes Beispiel ist der aktuelle Wahlkampf: Anstatt kreativ zu sein, stellen viele Politiker ganz platt nur das ins Netz, was sie auch in gedruckten Prospekten veröffentlicht haben.

Aktivierung der Netzsperren – Verheerender Ausblick

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40 Jahre Mondlandung

20 Jul, 2009 · reeft · Medien,Politik · 0 comments

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Heute vor genau 40 Jahren landeten Neil Armstrong und “Buzz” Aldrin als erste Menschen auf dem Mond, während Michael Collins einsam den Mond mit Paranoia an Bord umkreiste.

Die Verschwörungstheoretiker ließen sich nie wirklich ü berzeugen durch Fakten und revidierten immer ihren Standpunkt.

Am Ende hieß es bei solchen Diskussionen immer “Dann schickt doch ‘ne Sonde hoch oder photographiert das mit Hubble!”. Tja, genau das hat die NASA jetzt tatsächlich gemacht. Wunderbare Photos zum 40-jährigen Jubiläum auf SpOn.

Fantastisch!

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We Choose the Moon!

17 Jul, 2009 · reeft · Medien,Politik · 0 comments

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Ich liebe das Internet. Da soll mal noch einer sagen, dass das Internet missbraucht wird für Porn, Computerspiele und Glücksspiel, naja, sind wir ehrlich…Es gibt alle drei. Aber die gibt es auch im normalen Leben. Sogesehen spiegelt das Internet nur unsere Realität wieder. Und entgegen vieler Meinungen, sind wir in dieser Realität vor fast genau 40 Jahren auf unserem Erdtrabanten, dem Mond, gelandet. Neil Armstrong war der erste von insgesamt 12 Menschen, allesamt US-Amerikaner, die als einzige jemals Fuß darauf gesetzt haben. Nun, so weit, so gut.

Das sind die Basics, die jeder kennt. Wirklich fantastisch jedoch ist das Leben jedoch manchmal, ebenso das Internet, wenn jemand eine so tolle Idee hat, die wunderbar unterhält und zugleich informativ ist, sodass man durch das Entertainment gezwungen wird was zu lernen. Wow!

Das ist gerade der Fall bei der grandiosen Webseite “We choose the moon“. Die Seite bietet wunderbare Photos und Infos über die Apollo 11 Mission, aber jedoch viel wichtiger und toller: Eine auf den Punkt genaue Rekonstruktion des Fluges von Apollo 11 – live! Die Funksprüche sind dort live mitzuhören, die Astronauten “twittern” und man ist einfach mittendrin, statt nur dabei.

Die Mission geht live weiter bis zur Heimkehr der Astronauten. Mitschauen und stolz sein! Das ist ein Befehl.

We choose the moon (via nerdcore)

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Penn & Teller sind in Deutschland weniger bekannt, leider vor allem auch ihre geniale Show “Bullshit!“. In ihrer neuesten Episode dreht es sich um die Killerspieldiskussion, nur halt in Amerika. Dort geht es ebenfalls um das Verhindern von Schulmassakern wie in Col

umbine und vor allem um den Erhalt des guten, amerikanischen Wertesystems.

In dieser Folge wird das Ganze auf’s Korn genommen. So wird der selbst ernannte “Schlimmste Traum der Videospieleindustrie” Jack Thompson, der Grand Theft Auto mit Polio vergleicht, nach Strich und Faden demontiert, ein ziemlich alter Geek auf einer Konvention begleitet und ein 9-Jähriger darf mit einer Waffe schießen. Zusammenfassend, es ist ziemlich lustig. Nach all den sarkastischen und ironischen Kommentaren jedoch, konfrontieren auch Penn & Teller in einem bewegenden Monolog den letzten Kritiker mit der traurigen Wahrheit.

Prädikat: Sehenswert.

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