PewPewPew Does #HeForShe

24 Sep, 2014 · Sascha · Politik · 7 comments

heforshe

Wunderschöne Solidaritätsaktion der UN Women inklusive der Botschafterin Emma Watson (dürfte man mitgekriegt haben): #HeForShe. Ich habe unterschrieben und würde mich freuen, wenn einige Leser es mir gleich tun würden.

Symbolbild. Oder: Seit dem Ende von LOST geht es für den Eisbären nur noch bergab. (via)

Leider blieb Frostpaw nicht alleine. WSJ: More than 100 Arrested at Climate-Change Protest

Über einen Monat alt, mit 5,5 Millionen Views ein viraler Hit und trotzdem an mir vorbeigegangen: Greenpeace hat den Ohrwurm “Everything is awesome” aus dem LEGO Film in eine traurige Ballade verwandelt und lässt dazu ein wunderschönes Arktis-Panorama mit kleinen Easter Eggs in Öl untergehen. Die Protestaktion richtet sich gegen Zusammenarbeit von Shell und Lego, u.a. in Form von kleinen Rennautos oder der Ferrari Formel 1 Crew. Gute Sache.

We love LEGO. You love LEGO. Everyone loves LEGO. But when LEGO’s halo effect is being used to sell propaganda to children, especially by an unethical corporation who are busy destroying the natural world our children will inherit, we have to do something.

Ohne Worte

23 Jul, 2014 · Sascha · Politik · 0 comments

Neues aus der örtlichen Parallelwelt: Im Netz ist ein angebliches Video aus Nordkorea aufgetaucht, in welchem die Nachrichtensprecherin vom glorreichen Durchmarsch der Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien berichtet. Ich spreche kein Koreanisch und kann daher nicht überprüfen, ob es sich hierbei um echte Kommentare handelt, aber mir ist das auch gar nicht so wichtig, ehrlich gesagt. Alleine der Fakt, dass es man so etwas von Nordkorea erwarten könnte, finde ich schon erstaunend traurig. Wobei ich schon sagen muss, dass die Gruppenergebnisse entweder nach großartiger Satire klingen, oder sie tatsächlich tief in die nordkoreanische Psyche blicken lassen. Die Ergebnisse:

Nordkorea – Japan 7:0 = “Fuck ‘em to hell”
Nordkorea – USA 4:0 = “Fuck those guys as well!”
Nordkorea – China 2:0 = “Fuck ‘em a little bit. No wait, please don’t leave me! I didn’t mean it!”

Am Ende wird der “Oberste Führer” dann an der Copa Cabana von Touristen auf der Fanmeile umjubelt.

Neil deGrasse Tysons Cosmos Wiederauflage erfreut sich gerade großer Beliebtheit, doch natürlich gab es auch eine starke Opposition von der religiösen Rechte der USA. Über Wochen hinweg hat Tyson oftmals in kleinen animierten Geschichten die Leidenswege großer Köpfe in früheren Zeiten aufgezeigt. Bereits in der ersten Episode erzählte man vom Leben von Giordano Bruno und seiner Exekution.

Doch das ist momentan nicht der große Aufreger. Viel mehr nerven tut Tyson in den Augen dieser Kritiker wegen seinen Ausführungen zum Klimawandel (dem er die gesamte letzte Folge widmete und auch Gegenargumente auseinander nahm) und seiner Stellungnahme in der letzten Episode, dass er befürchtet, dass Aliens auf Grund unseres mangelnden Intellekts oder unserem Willen gemeinsam zu arbeiten gar kein Interesse an uns haben – wie zum Beispiel im Kampf gegen den Klimawandel.

Das nahm man sich jetzt bei Fox News zum Anlass Tyson runterzumachen und zu beschimpfen. Ähnlich wie bei Obama und sonstigen Gegner erfindet Fox News da eine Person, die es nicht gibt. Das Theater wirkt, wenn man es nicht besser wüsste, wie eine Parodie oder ein Sketch von SNL. Wir sind 10 Jahre von Ow! My Balls! entfernt, ich sag’s euch. Oh, und Gavin McInnes kann sich ins Knie ficken. Wichser.

“Good evening, monsters.” So richtet sich John Oliver in meiner neuen Lieblingshow Last Week Tonight an die schlimmsten Menschen im Netz: Internetkommentatoren, die uns sonst mit den dümmsten Bemerkungen der Welt nerven, jetzt aber unser aller Heiland sein könnten. Nachdem er wie sonst kaum ein anderer Moderator in den USA die Debatte um Netzneutralität eindeutig in illegale Kartellmachenschaften rückte und erklärte, wieso das eigentlich keinen interessiert (es ist stinklangweilig, weil das Wort “Netzneutralität” keinem was sagt; Internetfuckery würde eher passen – /fullack), müssen wir es jetzt selbst richten. Bevor die FCC mit ihrem Lobbyingarsch Wheeler nämlich ihre Entscheidung treffen wollen, nehmen sie jetzt Kommentare entgegen. So, go forth and spam, my children!

Keine Politik im All

28 May, 2014 · Sascha · Politik,Wissenschaft · 1 comment

Sehr schönes Bild: Auf der gestrigen Pressekonferenz der neuen ISS Besatzung gab es ein Gruppenkuscheln als Antwort auf die Frage, wie die Crew mit den weltweiten Spannungen durch die Krise in der Ukraine umgehe. Neben dem Russen Maxim Surayev und dem US-Amerikaner Reid Wiseman wird heute auch der Deutsche Alexander Gerst hoch geschossen. Gerst ist Geophysiker. Er wird bei der 40. und 41. Mission dabei sein und insgesamt sechs Monate im All verbringen sowie der dritte Deutsche an Bord der ISS sein. Godspeed!


SpOn hat übrigens ein nettes Interview mit Sigmund Jähn, dem ersten deutschen im All. Alexander Gerst kann man unter @Astro_Alex folgen, einen Livestream des Starts gibt es bei Space.com heute Abend ab 20 Uhr. SO sieht übrigens Gersts Homepage aus. Sympathisch.