Sch√∂ner Rant von Bill Maher √ľber personalisierte Newsfeeds, die uns gerade auf dem besten Weg gen Fahrenheit 451 schicken. √úber den bin ich vor einer ganzen Weile gestolpert, aber ich musste gestern an ihn denken, als Facebook mir mal wieder anbot, meinen News Feed zu “verbessern”.

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Das heutige Google Doodle zum Start der olympischen Winterspiele in Sochi, Russland. pixellove

Angry Birds NSA

Na? Bei wievielen Leveln habt ihr drei Sterne, ihr Noobs? Und jetzt nur nicht l√ľgen, denn die NSA wei√ü Bescheid und kann euch √ľberf√ľhren. Das ist aber nicht alles, denn durch die Apps sammelt die NSA inzwischen Alter, Ort und sogar die sexuelle Orientierung der Nutzer, wie der Guardian jetzt basierend auf neuen Snowden Leaks berichtet. Na klasse.

Depending on what profile information a user had supplied, the documents suggested, the agency would be able to collect almost every key detail of a user’s life: including home country, current location (through geolocation), age, gender, zip code, martial status ‚Äď options included “single”, “married”, “divorced”, “swinger” and more ‚Äď income, ethnicity, sexual orientation, education level, and number of children.

Guardian: Angry Birds and ‘leaky’ phone apps targeted by NSA and GCHQ for user data.
Image by Matt Boch

love police posterHier der Trailer zur Dokumentation √ľber Charlie Veitch und seine Protestvideos der Love Police (Facebook), die er fr√ľher mit Danny Shine zusammen gefilmt hat, bis die zwei sich anscheinend nicht mehr verstanden und keine Videos mehr zusammen machten. In dem Trailer sieht man nichts davon. Danny wollte vor Kurzem eine Doku (Pitch Video) √ľber diese Videos drehen, hat aber nicht das ben√∂tigte Geld beisammen bekommen. Charlies Doku hat da jetzt schon wesentlich mehr Erfolg und wird am 28. November bei uns in den Kinos laufen. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass Charlie die kontroversere Person ist. Mir gef√§llt er auch oft nicht. Liegt insbesondere an seinen oftmals unn√∂tigen Provokationen und seinem 9/11-Verschw√∂rungsquatsch, aber Letzterem hat er ja abgeschw√∂rt und das wird ja auch in der Doku behandelt. Geht also klar. D√ľrfte interessant werden.

Wahlergebnisaufmunterung

22 Sep, 2013 · Sascha · Politik · 2 comments

Bevor ihr jetzt alle kotzen geht, hier ist ein durch Laub freudig springender Husky. Es gibt noch Unschuld in dieser Welt!

Comic-Kanzler Steinbr√ľck

17 Sep, 2013 · Sascha · Comics,Politik · 0 comments

Ren√© hat dieses tolle Video gefunden, in dem Steinbr√ľck √ľber seine Comicleidenschaft spricht. Sympathischer Kerl, dieses Fandom war mir neu und dazu steht er nicht so sehr auf Superhelden, sondern auf frankobelgische Graphic Novels. Genau mein Mann.

So neu ist das Thema aber nicht. Steinbr√ľck hatte dem Tagesspiegel dazu bereits ein Interview gegeben und war auf der Intercomic ein gern gesehener Gast. Das ergibt das stimmiges Bild eines Kanzlerkandidaten, der auch Emotionen und Menschlichkeit zeigt, was ihn sympathisch gegen√ľber dem Personenkult um Mutti wirken l√§sst. √Ąu√üerst sympathisch und erfolgreich war er auch gestern bei HalliGalli(kann sich jemand Merkel bei sowas vorstellen?). Klar, Steinbr√ľck setzt alles auf eine Karte und die Fragen d√ľrften vorher auch ausgetauscht worden sein, aber hey, immerhin! Sympathie sollte zwar keine Rolle spielen, aber das tut sie und da liegt Steinbr√ľck klar vorne.

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Wenn euch das Netz auch nur ein bisschen am Herzen liegt, dann macht euch bitte ein paar Minuten um diese Petition beim Deutschen Bundestag zu unterzeichnen. Macht bitte mit, das hier ist wichtig. Das ist nicht irgendeine Petition, sondern eine hochoffizielle beim Bundestag und √ľber diese Schiene haben wir schon des √∂fteren was erreicht. Das wird nur was bringen, wenn wir L√§rm und Radau und √Į¬Ņ¬Ĺrger machen. Also los, aus. Unterzeichnen, Retweeten, Rebloggen, kreativ die Message unters Volk bringen und auf die Stra√üe.

Der Deutsche Bundestag m√∂ge ein Gesetz beschlie√üen, das Internetanbieter (Provider verpflichtet, alle Datenpakete von Nutzern unabh√§ngig von Ihrem Inhalt und Ihrer Herkunft gleich zu behandeln. Insbesondere sollen keine Inhalte, Dienste oder Dienstanbieter durch diese Provider benachteiligt, k√ľnstlich verlangsamt oder gar blockiert werden d√ľrfen. [‚Ķ]

Die Netzneutralit√Į¬Ņ¬Ĺt ist ein wichtiger und elementarer Grundbaustein eine freien Internets. Ist keine Netzneutralit√§t gegeben, so besteht die Gefahr eines “Zwei-Klassen-Internets”, in dem die Provider kontrollieren, auf welche Dienste und Inhalte Nutzer zugreifen k√∂nnen. Das k√§me einer Zensur aus wirtschaftlichen Aspekten gleich.

Wirtschaftspolitik ‚Äď Verpflichtung der Internetanbieter zur Netzneutralit√§t vom 23.04.2013, via Nerdcore

Recht auf Remix

08 May, 2013 · Sascha · Medien,Politik · 1 comment

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Der Digitale Gesellschaft e.V. hat die Kampagne f√ľr ein Recht auf Remix¬†gestartet. Das ist so unglaublich wichtig Leute! Es geht um eine deutsche Fair-Use-Regelung, die l√§ngst √ľberf√§llig ist. Bitte macht mit bei der Petition.

Wir leben in einem Zeitalter des Remix. Kreativit√§t und Kultur bauten schon immer auf bereits Bestehendem auf. Internet und digitale Technologien erm√∂glichen aber die kreative Nutzung existierender Werke in v√∂llig neuen Dimensionen: Nie zuvor war es so vielen m√∂glich, Werke auf so unterschiedliche Arten zu ver√§ndern und so einfach anderen zug√§nglich zu machen. Mehr denn je gilt heute: ‚ÄúEverything is a Remix.‚ÄĚ

In der klassischen Neusch√∂pfung tritt das Alte bis zur Unkenntlichkeit in den Hintergrund. Remix als Kulturform zeichnet sich hingegen dadurch aus, dass Altes im Neuen kenntlich bleibt. Remix ist eine kreative Kopie, die als solche erkennbar ist. In dem Ma√üe, in dem die kreative Kopie Teil des kommunikativen Alltags breiter Bev√∂lkerungsschichten wird, ist ein Recht auf Remix eine grundlegende Voraussetzung f√ľr die Kunst- und Meinungsfreiheit einer Gesellschaft. Unter einem Recht auf Remix verstehen wir ein B√ľndel aus drei digitalen Kreativit√§tsrechten:

- Das Recht, Werke bei der Nutzung zu ver√§ndern und das Ergebnis √∂ffentlich zug√§nglich zu machen (Pauschalverg√ľtetes Transformationsnutzungsrecht ‚ÄĒ Beispiel: Hintergrundmusik im Handyvideo).

- Das Recht, Remixes von bestehenden Werken zu erstellen und diese √∂ffentlich zug√§nglich zu machen (Pauschalverg√ľtetes Remixrecht ‚Äď Beispiel: Fake-Trailer einer Fernsehserie).

- Das Recht, gegen Zahlung einer angemessenen Verg√ľtung Remixes auch kommerziell zu verwerten. (Lizenzpflichtiges Remixverwertungsrecht ‚Äď Beispiel: Verkauf von Musik-Mashup via iTunes)

Mehr Informationen: Recht auf Remix. Ihr k√∂nnt dort √ľbrigens euren Lieblingsremix ausw√§hlen und ich will da mal eine Lanze f√ľr Filmremixe brechen und w√§hle Kees van Dijkhuizens Cinema 2011 aus.