Schöne Spielerei für alle Astraphilen wie mich von Richard Clarkson: Eine interaktive Wolke, die mit Licht- und Donnereffekten den Tag so richtig schon akzentuieren kann. Außerdem kann man darüber auch Musik abspielen und es gibt coole, abgestimmte Effekte. Würde ich mir definitiv holen, wenn das Teil nicht $3,360.00 kosten würde. Außerdem will ich ja auch nicht immer Gewitterstimmung im Wohnzimmer haben und das Ding würde ich wohl nur ein paar Mal benutzen bevor es langweilig wird (Ich rede mir das jetzt mal ein, bevor ich arm bin).

Acting as both a semi-immersive lightning experience, or as speaker with visual feedback, this nightlight/nightspeaker hybrid introduces a new discourse for what a nightlight could be. Richard writes: “Advances in physical computing and interaction design hardware over recent years have created a new breed of smartobjects, which are gaining more and more traction in the design world.

cloudmusic

Der Event-Fan

30 Jun, 2014 · Sascha · Sport · 7 comments

Sehr schöne Kommentar des Quer Magazins vom Bayrischen Rundfunk zu den schrecklichen Public Viewing Veranstaltungen, die mit Fußball nichts mehr zu tun haben. Ich hatte das Video gestern zunächst nur in meinem persönlichen Facebookfeed gepostet, aber ich will es auch hier im Blog haben, denn es spricht etwas an, das mich massiv stört momentan. Ich liebe Fußball, habe es jahrelang selbst gespielt und verfolge auch Bundesliga und Co. Und trotzdem hatte ich vor der WM eher wenig Vorfreude und war nicht aufgeregt. Ich wünschte mir lediglich einen ruhigen Ablauf der Spiele, keine Gewaltübergriffe der Polizei auf Demonstranten und ein paar schöne Spiele. Klar, natürlich bin freue ich mich für Deutschland, aber schöner Fußball ist mir wichtiger.

Auch ich war natürlich 2006 von den Public Viewings zunächst begeistert und dabei. Das nahm jedoch mit der Zeit stetig ab. Insbesondere ab 2010, spätestens aber bei der EM vor zwei Jahren, hatte ich immer weniger Lust darauf. Während 2006, zumindest bei unserer Veranstaltung in Saarlouis, sich die Zahlen noch im Zaum hielten, explodierten die Besucherzahlen in den darauffolgenden Jahren. Immer mehr wurde dieses gemeinschaftliche Fußballschauen zu einer Partyveranstaltung. Auch ich trug ein Trikot, aber der restliche Ablauf ähnelte immer mehr einer Karnevalverstaltungs und das sorgte für Unmut – das ist nichts gegen den Karneval, aber es geht doch schließlich um den Sport.

Ein Moment der EM 2012 blieb mir besonders im Gedächtnis hängen, als sich eine Gruppe junger Mädels im Alter 14 bis 16, geschminkt und verkleidet in Schland, zwischen mir und meinem Kumpel durchquätschten. Das Spiel lief bereits, doch das interessierte sie nicht. Es war eng, tausende Leute waren vor Ort, aber sie mussten sich nach vorne durchquätschten. Nicht, weil sie klein waren und mehr vom Spiel sehen wollten. Nein, ein Randkommentar entblößte die wahren Intentionen:

“Der Timo is da vorne.” – “Oh ja, der ist so heiß.”

Ehrlich. Das war die Konversation. Ich fuhr in der Halbzeit nach Hause. Public Viewing ist Dicso. Mehr nicht. Dazu kommt natürlich noch das Problem der Stammtischbundestrainer und des Nationalismus, denn es gibt keinen “Party Patriotismus” – das mal am Rande. Patriotismus und das angeblich schöne und viel umworbene “Wir-Gefühl” führen schlussendlich nur zu Nationalismus. Wo ein “Wir” ist, gibt es auch immer ein “Ihr”. Blackfacing und rassistische Tweets sind dabei wohl leider nur die Spitze des Eisberges.

Ich habe die laufende WM bisher zu Hause verfolgt. Jedes Spiel habe ich zu Hause vor meinem Fernseher gesehen und guten Fußball genossen (Seriously though, this world cup is nuts!). Eventfans kriege ich nur über Facebook und hupende Autos mit – und das ist gut so.

WM auf der ISS

27 Jun, 2014 · Sascha · Sport,Wissenschaft · 0 comments

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Photo: NASA

NASA astronauts Reid Wiseman, Steve Swanson and ESA astronaut Alexander Gerst take a break to watch ten minutes of live World Cup matches between science experiments while living and working aboard the International Space Station.

Video und Photo sind schon etwas älter, aber nicht minder awesome. Ich will auch unbedingt mal Fußball in Zero G spielen. Kriegen wir das hin?

Hier das wunderbare Finale der Neuauflage von Cosmos mit Neil deGrasse Tyson, der uns noch einmal an die ethischen Grundlagen eines guten Wissenschaftlers erinnert, während Carl Sagans Pale Blue Dot Monolog noch einmal komplett in seiner wahren Größe, unterstützt mit neuen Animationen, strahlen darf. Eine wahrhaft fantastische Serie, die Seth MacFarlane da produziert hat. Als man am Ende den leeren Stuhl im Raumschiff der Phantasie sieht, wie er auf die nächste Generation wartet, verdrückte ich nicht die erste Träne im Laufe dieser Staffel.

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Question Authority. No idea is true just because someone says it is. Think for yourself.

Question Yourself. Don’t believe anything just because you want to. Believing something doesn’t make it so.

Test Ideas by the evidence gained from observation and experiment. If a favorite idea fails a well designed test, it’s wrong. Get over it.

Follow the evidence wherever it leads – If you have no evidence, reserve judgement.

Remember you could be wrong. Even the best scientists have been wrong about some things.

So, hier dann eine Videoaufnahme von mir in den letzten Wochen in Sachen Internet, was auch die relativ niedrige Bloggingfrequenz erklärt. Das ändert sich ab heute wieder. Ich dachte zuerst es wäre die Fortsetzung meines Lieblingskatzenvideo aller Zeiten, aber es handelt sich wohl eher um dieses Tierchen, was ja aber auch schon berühmt ist.

Mit Abstand mein Lieblingsstandupbit der letzten… wow… wahrscheinlich Jahre? Die Idee ist so simpel wie genial und könnte ewig forgesetzt werden.

Es scheint nun wohl eine Tradition zu werden, dass wir montags eines der genialen Segmente aus John Olivers Last Week Tonight vom gestrigen Sonntag viral gehen lassen müssen, aber, hey!, das ist einfach zu großartig. Hier knöpft er sich Sepp Blatter, dessen FIFA und die Weltmeisterschaften in Brasilien und Qatar vor, letztere steht jetzt endlich wieder größer in den Medien – und wird hoffentlich abgeblasen. Wer also wissen will, wieso die FIFA sich eigentlich wie die Kirche verhält und weshalb die WM in Brasilien einem Intim-Waxing gleicht, muss Last Week Tonight gucken. (Und wie schlau ist es eigentlich, dass sie das alles auf YouTube hochladen? Endlich passen sich die Shows mal an.)

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Fantastisches Poster für den neuen Planet der Affen Film von Matt Ferguson. Würde sich großartig für das Steelbook der Heimkinoversion eignen. Hier habe ich den letzten Trailer verbloggt, Kinostart ist der 9. August.