Tony Hawk ist alt. Auch wenn man es ihm nicht ansieht, der beste Skater der Welt wird nächstes Jahr 50. Zeit also auf die nächste Generation zu blicken. Daher gibt der Großmeister all sein Wissen weiter und macht darüber hinaus Activision ein Angebot für ein weiteres Tony Hawk Pro Skater Videospiel. My body is ready.

Ich möchte laut “Geht doch!” oder auch gerne “ENDLICH!” jubeln. Lucasfilm hat einem Star Wars Film endlich ein gutes Poster beschert. Paul Shipper, der offensichtlich schwer von Drew Struzan inspirierte Künstler, malt bereits seit Jahren Filmposter im Stil des Großmeisters und nun durfte er für The Last Jedi dieses hübsche Poster gestalten.

Struzan hätte es wohl selbst nur schwer besser hinbekommen, aber das werden wir dank Disneys Geiz leider nie herausfinden.

Für meinen Geschmack ist das Poster etwas zu rötlich, aber die Farbe des Blutes durchzieht das gesamte Marketing für den Film, weshalb das in Ordnung geht so. Vielleicht passt das ja sogar thematisch zum Film, wer weiß?

wtf

Das Szenario erinnert an Arthur C. Clarkes Klassiker Rendezvous with Rama: Ein interstellarer Besucher rast mit hoher Geschwindigkeit in unser Sonnensystem und schrammt an der Sonne vorbei, die den schnellen Körper nicht in ihr Orbit fangen kann. Nun ist A/2017 U1 leider kein immenses Raumschiff einer womöglich ausgestorbenen außerirdischen Rasse, sondern nur ein Asteroid – aber eben der erste von Menschen registrierte Besucher, der uns von einem anderen Sonnensystem erreicht. Der Besuch ist kurz. A/2017 U1 ist bereits wieder auf dem Weg hinaus in die unendlichen Weiten und dabei dreifach so schnell wie die New Horizons Sonde der NASA.

Now it’s moving away at about 25 miles per second, he said, and will exit the solar system at about 16 miles per second. That is faster than the current velocity of the Voyager 1 spacecraft, which became the first spacecraft from Earth to enter interstellar space in August 2012. Scientists around the world are watching its journey, hoping to glean as much information as they can before it gets too far away.

“We are just scrambling right now to secure big telescope time, prepare our observations and download the data,” said Karen Meech, an astronomer at the University of Hawaii Institute for Astronomy. Because the object came from outside our solar system, it may be made up of completely different material than the asteroids and comets that we have studied. She and other astronomers think that in the next few weeks they will have more insight into the composition and size of A/2017 U1, and in time, where exactly it came from. via NYT

Nebenbei hat sich auch der Tod von Laika, dem ersten irdischen Lebewesen im Weltall, zum 60. Mal gejährt. Der New Yorker hat dem traurigen Tod der Pionierin ein Profil gewidmet.

Cooles Ding von Jesse Wellens und Casey Neistat, die gemeinsam seit ein paar Jahren anlässlich zu Halloween etwas durch Manhattan düsen lassen. Das Speeder Bike ist mein Favorit dieses langjährigen Projekts und kommt trotz etwas Verzögerung mit ins Blog, auch weil da richtig viel Arbeit in die Modifikationen gesteckt wurde. Hoffentlich lassen sich die Disney-Ingenieure davon inspirieren, sowas sollte schließlich später auch im Star Wars land herumfahren.

A Forest

29 Oct, 2017 · Sascha · Alles sonst so · 0 comments

Redditor binaryeye hat alle Waldkarten aus den main sets von Magic: The Gathering in dieses hübsche Gif verwandelt, das mir eine nostalgische Zeitreise und Gänsehaut beschert. Nicht nur, weil ich das Artwork schon immer so schön fand, sondern weil ich selbst immer ein grünes Deck spielte.

How Twitter Died

21 Oct, 2017 · Sascha · Politik · 2 comments

Mike Monteiro ist Twitter-User der ersten Stunde. Er verfasste auf Medium einen langen Text über seine ersten Erfahrungen mit der Plattform, aber auch über das völlige Versagen der Führungskräfte, das Twitter heute in jeder Faser prägt.

Twitter ist immer noch mein Liebling der sozialen Medien. Die Lernkurve ist immer noch sehr steil. Ich habe Freunde, die seit den Neunziger das Internet nutzen und bis heute keinen Nutzen in Twitter sehen. Das macht Twitter speziell und auch anders. Man ist dort in gewisser Weise immer noch “unter sich”. Oder man war es zumindest.

Ich will auch gar keine Predigt oder nostalgische Jammereien hier aufschreiben, Monteiro hat das ohnehin viel besser gemacht. Eigentlich wollte ich nur so einen Linkschleuder-Post draus machen. Aber mich hat der Text sehr berührt; so sehr, dass ich an manchen Stellen laut “Ja!” zustimmend rufen wollte.

Twitter, which was conceived and built by a room of privileged white boys (some of them my friends!), never considered the possibility that they were building a bomb. To this day, Jack Dorsey doesn’t realize the size of the bomb he’s sitting on. Or if he does, he believes it’s metaphorical. It’s not. He is utterly unprepared for the burden he’s found himself responsible for. […] There was a time where Twitter was a place you went to fuck around, and accidentally made friends and got smarter. It’s been years since I’ve felt smarter after being exposed to Twitter, but trust me, those days were real. They happened.

Oida, de spinnen doch de Ösis! De san olle deppad! Österreichs Verschleierungsverbot traf nun ein armes Lego-Männchen der Marke Ninjago. Ich meine, ich würde ja eigentlich gerne darüber lachen, aber… puh. (via)