How Twitter Died

21 Oct, 2017 · Sascha · Politik

Mike Monteiro ist Twitter-User der ersten Stunde. Er verfasste auf Medium einen langen Text über seine ersten Erfahrungen mit der Plattform, aber auch über das völlige Versagen der Führungskräfte, das Twitter heute in jeder Faser prägt.

Twitter ist immer noch mein Liebling der sozialen Medien. Die Lernkurve ist immer noch sehr steil. Ich habe Freunde, die seit den Neunziger das Internet nutzen und bis heute keinen Nutzen in Twitter sehen. Das macht Twitter speziell und auch anders. Man ist dort in gewisser Weise immer noch “unter sich”. Oder man war es zumindest.

Ich will auch gar keine Predigt oder nostalgische Jammereien hier aufschreiben, Monteiro hat das ohnehin viel besser gemacht. Eigentlich wollte ich nur so einen Linkschleuder-Post draus machen. Aber mich hat der Text sehr berührt; so sehr, dass ich an manchen Stellen laut “Ja!” zustimmend rufen wollte.

Twitter, which was conceived and built by a room of privileged white boys (some of them my friends!), never considered the possibility that they were building a bomb. To this day, Jack Dorsey doesn’t realize the size of the bomb he’s sitting on. Or if he does, he believes it’s metaphorical. It’s not. He is utterly unprepared for the burden he’s found himself responsible for. […] There was a time where Twitter was a place you went to fuck around, and accidentally made friends and got smarter. It’s been years since I’ve felt smarter after being exposed to Twitter, but trust me, those days were real. They happened.