Wie sensibilisiert man heutzutage die breite Masse für Philosophie? Schließlich kann man nicht mehr wie früher in Athen einfach Leute auf der Straße anhauen und sie in existenzielle Fragerätsel verstricken. Dann wird man eher für verrückt gehalten.

James Franco scheint sich diese Frage gestellt zu haben und als Lösungsansatz hat er sich mit seinem ehemaligen Professor Eliot Michaelson des King’s College in London zusammengetan. Gemeinsam interviewen sie in einer ersten Reihe von Philosophy Time drei Wissenschaftler zu verschiedenen Themen. Das ist alles recht kurz, oberflächlich und natürlich leicht zu konsumieren. Aber ich halte das für genau den richtigen Ansatz, der den Ball ins Rollen bringt.

Franco wird häufig für seine exzentrischen Projekte und Einfälle belächelt, aber ich halte ihn für einen der ambitioniernesten Mainstreamkünstler Hollywoods und dass er solche Aktionen in seiner Freizeit verfolgt, zeugt von seinem aufrichtigen Charakter. Kann man mal verfolgen, auch wenn zum Beispiel das Video über Abtreibung ein totaler Wortsalat ist.

Liz Harman of Princeton University joins James and Eliot to talk about the ethics of abortion.

Andy Egan of Rutgers University joins James and Eliot to talk about beauty in the modern age.

Liz Camp of Rutgers University joins James and Eliot to talk about two sorts of imagination.