Loving Vincent ist ein Film über Vincent van Gogh. Der Film ist jedoch kein schlichtes Biopic, sondern ein animierter Spielfilm, der im Stil von van Goghs Gemälden erzählt wird. Der Effekt wird dadurch erzielt, dass 65000 individuelle Frames von 125 professionellen Künstlern gemalt wurden – Öl auf Leinwand. Dazu leihen bekannte Darsteller wie Saoirse Ronan, Jerome Flynn oder Chris O’Dowd den Figuren ihre Stimmen. Loving Vincent läuft am 28. Dezember 2017 in den deutschen Kinos an und dürfte ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für Filmfreunde werden.

The film brings the paintings of Vincent van Gogh to life to tell his remarkable story. As remarkable as Vincent’s brilliant paintings, is his passionate and ill-fated life, and mysterious death.

Loving Vincent ist besonders, aber nicht einmalig. Bereits Ende der Neunzigerjahre gewann der Kurzfilm The Old Man and the Sea (von Alexander Petrow, nach Hemingways Novella) den Oscar für den besten animierten Kurzfilm. In knappen zwanzig Minuten erzählt der Film vom alten Mann und seinem Kampf gegen die Natur. Petrows Film wurde auf Glasschreiben gemalt und erzielt einen ganz eigennartigen, traumhaften Effekt, bei dem die Farben fast ineinander verschwimmen. Insofern ist die Idee von Loving Vincent nicht neu, dafür aber in der Spielfilmlänge wesentlich ambitionierter.