Im März habe ich relativ wenig gebloggt und bin auch ein wenig davon abgerückt, zu dem Trailer unbedingt schnell ein Posting zu haben. Daher hole ich jetzt alles nach, was ich verpasst habe. Wie immer ist das natürlich keine komplette Zusammenfassung, sondern eher eine Selektion der Filme, die ich auch schauen will.

Ich mag Edgar Wright als Person sehr, seine Filme fand ich jedoch nie so wirklich kultig wie viele andere Moviegeeks. Klar, ich mag sie allesamt und Scott Pilgrim ist die bis heute beste Comic-Adaption, aber ich vergöttere ihn nicht.

Having said that… Baby Driver looks fun. Fine? I dunno. Die ganzen Trailer bisher versprechen einen richtig schönen Actionfilm mit großartigen Verfolgungsszenen und witzigen Figuren. Sieht für mich insgesamt wie das cineastsiche Äquivalent von Fast Food aus. Man will es, man isst es, man genießt es – und ist das noch hungrig und denkt fünf Minuten später nicht mehr drüber nach.

Als King hatte mein bester Freund immer über It geschwärmt und wie toll dieser TV-Zweiteiler doch sei. Ich hatte noch nie eine Beziehung zu Clowns, weder in negativer oder positiver Hinsicht. Ich kann mich nicht für sie begeistern, noch fürchte ich “creepige Killerclowns”. Dafür sieht der Trailer dann aber für das Remake doch ziemlich großartig aus. Einige Szenen und Bilder sind durchaus erschreckend und furcherregend. Ich freue mich auf den Film!

Ich lese aktuell wieder meine Valerian & Veronique Comics um mich auf den Film vorzubereiten und nachdem ich einen Sammelband durchflogen habe, schaue ich mir den Trailer an und grinse verschmitzt. Das könnte der spaßigste und abgespacetete Blockbuster des Jahres werden – Guardians of the Galaxy und Thor: Ragnarok eingeschlossen.

Ich bin nicht der größte Fan John Wick gewesen. Sicherlich ein sehr schicker Film mit nachvollziehbarer, klarer Action und einem stets fantastischen Keanu Reeves und auch das ganze Universum drumherum fand ich sehr spannend, aber das war es dann auch. Den zweiten Teil habe ich noch nicht gesehen, aber nach den eher so mittelmäßigen Trailern und diesem Trailer zu Atomic Blonde zieht mich aktuell wenig ins Kino. Ich bin diese völlig durchchoregraphierten Kämpfe in irgendwelchen sterilen Gebäuden oder Treppenhäusern ein wenig leid, ebenso diese total kickass Dudes/Dudettes, die nichts anbrennen lassen. Ich hätte gerne mal wieder einen Actionheld wie John McClane; ein normaler Mensch, der verletzlich ist und normal kämpft. Ich meine, haben diese Leute jemals einen Kampf im realen Leben gesehen? So, eben mit normalen Goons? Das sieht mir immer hier alles zu glatt aus.

Richtig schönes, krasses Indie-Stoff mit augenscheinlich großartigen Darstellern.

Tom Holland ist sicherlich der bisher interessanteste Spider-Man. Nicht nur, weil er tatsächlich aussieht wie ein Teenager und eben auch ein Teenager ist. Total radikale Entscheidung, ich weiß, aber Marvel bringt Spidey bzw. Peter Parker nach 15 Jahren endlich mal in einem spannenden Kontrast aus Avengers-Kontext und Highschool-Leben ins Kino. Der Rest, inklusive Keatons Bösewicht und dem Der-Held-verliert-seine-Waffe-im-dritten-Akt-lernt-aber-ohne-auszukommen-Plot Device aus der Marvel-Schmiede, sieht eher bekannt und beliebig aus.

Ich habe Baywatch früher gehasst als Kind und habe mich immer geärgert, wenn das am Sonntagnachmittag wichtigen Platz auf Sat.1 einnahm. Stattdessen hätte man doch bitte lieber meine anderen Lieblingsserien senden sollen. Trotzdem sieht das Reboot immer noch ziemlich grandios aus, selbst nach dem drölfthundertsten Trailer. Ein ähnlicher Humor wie bei den Jump Street Reboos sowie The Hoff werden das schon zu spaßiger Unterhaltung schmieden.

Haltet mich jetzt für verrückt, aber das sieht extrem spaßig aus. Ich mag Guy Ritchie und der letzte Trailer hat das Ganze nochmal für mich ein Stück nach oben gehoben. Trotz Veröffentlichung während des Game of Thrones Hypes wird der Film aber wohl ein ganz, ganz böser Flop.

David Michôd (Animal Kingdom, The Rover), die Produzenten von The Big Short und (Luft holen!) Brad Pitt, Emory Cohen, RJ Cyler, Topher Grace, Anthony Michael Hall, Anthony Hayes, John Magaro, Scoot McNairy, Will Poulter, Alan Ruck, Lakeith Stanfield, Josh Stewart, Meg Tilly, Tilda Swinton und Sir Ben Kingsley (puh!) — eigentlich müsste der Film im Dezember anlaufen und Oscar-Kandidat sein, gerade bei der kritisch-satirischen Haltung gegenüber dem Sujet, aber nein, das Netflix-Stigma schlägt wieder zu. Trotzdem: Highlight!

Ich war ein Fan des ersten Reboots (Kritik) und das Sequel hat mich auch umgehauen. Der dritte Teil wirkt mir ein bisschen zu episodisch, mir ist die Situation der Menschen noch nicht so ganz bewusst und dass man die schlussendliche Verbindung zu den Originalen (oder einem eventuellen Reboot dieser Teile) so in die Länge zieht, nervt ein bisschen. Trotzdem sieht das alles super aus, insbesondere das CGI.

Ich mag David Lowery enorm. Seine Filme hauen mich nie wirklich, aber sie bleiben oft lange im Gedächtnis, selbst sein äußerst charmantes Period-Remake von Elliot, das Schmunzelmonster. Mit A Ghost Story vereint er Casey Affleck und Rooney Mara, mit denen er bereits Ain’t Them Bodies Saints gedreht hat. A Ghost Story könnte, wenn der Trailer in Cineplexen laufen würde, wahrscheinlich für viel Gelächter sorgen, doch ich bekomme schon jetzt Gänsehaut. Diese existenzielle, emotionale Reise mit Fragen zu dem Danach, unserem Lebenswerk und unseren sozialen Beziehungen verbunden mit wichtigen Orten und diesem kindlich-simplen Design finde ich ganz spannend und einnehmend. Absolutes Jahreshighlight!

Anime nie geguckt, aber ich Adam Wingard und bin gespannt, was er mit einem ordentlichen Netflix-Budget und Schauspielern anfängt, die nicht seine Freunde sind.

Coco And The Six Strings könnte eine ziemlich emotionale Reise werden, die mit dem schmerzlichen Verlust von Verwandten und eventuell Haustieren auf die Tränendrüse drückt, aber Pixar will im ersten Teaser zunächst einmal auf den Spaß hindeuten. Regie führte Lee Unkrich. Da Toy Story 3 jedoch sein letzter Kinofilm war, packe ich trotzdem die Taschentücher mit ein.

Starkes Indiedrama mit Horrorelementen. Sieht spannend aus und wird irgendwann dann leider erst auf VOD an einem Sonntagnachmittag geguckt statt im Kino.

Joa, sieht ganz nett aus. Mehr aber auch nicht. Schaue ich wegen Aubrey Plaza, bin ich ganz ehrlich. Die zeigte zuletzt in Legion wie toll sie sein kann, vielleicht kann dieser Film etwas davon aus hier herauskitzeln.

Risk ist der neue Dokumentarfilm über Julian Assange von Laura Poitras (Citizen Four). Ich habe dank ihrem Voiceover großes Vertrauen darin, dass dieser Film ein sehr ausgewogenes Portrait von Assange und Wikileaks wird.

Fool me four times, shame on you. Fool me five times, you must be Michael Bay. Ich werd’s mir ja trotzdem anschauen, was soll ich euch groß sagen?

Sieht “fine” aus. ¯\_(ツ)_/¯