Lucasfilm

Hoffnung für alle verscholtenen Star Wars Fans, die nichts von MaRey Sue wissen wollen: Nach der neuen Trilogie und den ersten Standalone-Filmen will sich Lucasfilm der legendären Star Wars Underworld Serie annehmen. Bereits vor einigen Tagen berichtete Star Wars Union über einige Gerüchte, die die Zukunft des Franchises betreffen.

Es scheint einen Plan zu geben, einige Jahre nach dem Ende der Sequel-Trilogie eine Pause bei den Star Wars Kinofilmen einzulegen. Der Grund dafür ist, dass TV-Projekte in den nächsten Jahren im Mittelpunkt stehen werden. Der zweite Grund ist, dass man vorhat, den Markt nicht zu übersättigen, um die Nachfrage nach Star Wars zu stärken.

Nun gibt es seit wenigen Stunden konkrete Informationen. Der Erfolg von Rogue One hat bewiesen: Star Wars funktioniert auch abseits von Jedi, Lichtschwertern und der Macht. Stattdessen soll Underworld, das letzte Projekt von George Lucas, endlich die dunklen und dreckigen Ecken der Galaxie beleuchten. Die Serie sollte sich Kopfgeldjägern, Schmugglern, Piraten und sonstigen zwielichtigen Gestalten des Outer Rims und den unteren Gebieten Coruscants und Nar Shaddaas widmen.

Angeblich waren damals bereits mehr als 60 Drehbücher fertig geschrieben, aber die Produktionskosten waren zu hoch, um das Star Wars Feeling für eine Million US-Dollar pro Folge heraufzubeschwören.


Mondo

Inzwischen sind mehr als zehn Jahre vergangen und Peak-TV hat Einzug gehalten. Nun ist alles möglich, sowohl technisch als auch darüber hinaus. Denn überraschenderweise entscheidet sich Disney gegen eine Zusammenarbeit mit Netflix, die die Marvel-Serien produzieren und veröffentlichen, sowie gegen eine Eigenproduktion auf ABC, wo Agents of S.H.I.E.L.D. rumdümpelt.

Stattdessen plant man laut /Film eine Zusammenarbeit mit Noah Hawley auf FX, der dort bereits für Fargo und Legion verantwortlich ist. Da bis zum Start der Serie in 2020 nach der neuen Sequel Trilogie noch Zeit ist, wird er die Serien bis dahin weiterführen. Ich schätze, dass bei Fargo ohnehin nach der vierten Staffel die Luft raus ist und insbesondere der kritische Erfolg von Legion Lucasfilm zu dem Showrunner führte.

Das erfolgreiche Modell der Anthologie-Serie soll Hawley jedoch auch in der Star Wars Serie weiterführen. In insgesamt nur acht Folgen pro Staffel soll eine Geschichte erzählt werden, zunächst wohl zwischen Episode IV und V. Einzelheiten zu der Geschichte sind natürlich noch nicht bekannt, aber die Zeitperiode ist im neuen Kanon bereits recht gut abgesteckt und könnte Fanfavorites wie Boba Fett ins Spiel bringen, Han Solos Zwischenfall auf Ord Mantell inszenieren oder die Comic-Figur Doctor Aphra auf den Bildschirm hieven.

Ich freue mich gerade wie ein Schnitzel. Das ist so ziemlich das Beste, was Star Wars passieren konnte. Die Obi-Wan und Boba Fett Filme werden zwar wohl leider trotzdem kommen, aber immerhin werden neue Aspekte in der Serie beleuchtet. Die Raumstation in Rogue One sowie die Darstellung des Lebens eines Spions, so kurz die Szene auch war, fand ich interessanter als alles in The Force Awakens. Jetzt stelle man sich eine ganze Staffel, eventuell mit jeweils immer abwechselndem Genre vor, die sich Rebellen-Piloten, Kopfgeldjägern, Schmugglern, Piraten, Tänzerinnen, der Max Reebo Band oder einem Imperialen Sturmtruppler widmet. Träume werden wahr!