Ich konnte mit der letzten Dokumentation aus dem Hause Brushfire Records nicht wirklich viel anfangen. Doch zum Verkaufsstarts der Tickets für die Sommertour von Musiker Jack Johnson wurde neben dem neuen Song Fragments auch die Doku komplett online gestellt, für die der Song geschrieben wurde.

In The Smog of The Sea geht Johnson mit bekannten Gesichtern aus seinem bisherigen Œuvre und einem Meeresbiologen auf Schifffahrt in den Atlantik, um dort die so genannten Plastikmüllflecken in den Ozeanen zu untersuchen. Ich hatte lange an den Mythos geglaubt, dass diese in etwa so wie eine Müllhalde im Wasser aussehen. In Wahrheit handelt es sich aber um billionenfache, klitzekleinen Plastikteilchen, die – wie der Titel schon verrät – unter der Oberfläche fast so etwas wie einen Smog kreieren. Während das Meer vom Schiff aus perfekt und blau in der Sonne erstrahlt, verheddern sich unter der Oberfläche Plastikteilchen mit Braunalgen oder werden von Fischen gefressen.

Die Doku ist ziemlich knapp, deckt aber in ihrer kurzen Laufzeit schön das Thema im Großen und Ganzen ab. Mir gefallen besonders die Kameraarbeit von Jack Johnson selbst, der neben seiner Profisurfer- und Musikkarriere auch Film studiert hat, sowie seine Ausführungen zu seiner spirituellen Verbundenheit dem Ozean gegenüber. Johnsons Musik ist in den letzten Jahren bei mir nicht mehr ganz so oft am laufen wie früher, aber er ist und bleibt einfach der realste Dude überhaupt.

100% of Jack Johnson’s 2008 tour profits were used to establish the Johnson Ohana Charitable Foundation, an endowment founded by Jack and Kim Johnson to support environmental, art and music education. Jack Johnson also donated 100% of his tour profits to charity from 2010 – 2013. As part of his 2014 From Here To Now To You World Tour, the Johnson Ohana Charitable Foundation offered direct and matching donations to All At Once Non-Profit Partners.