Gänsehaut. Bei diesem dreißigsekündigen Teaser, den ich mir schon zigfach angesehen habe, kriege ich jedes mal pure Gänsehaut. Es mag vielleicht an der gut ausgewählten Musik, den stimmungsvollen Bildern, dem Sujet des Films oder meiner persönlichen Meinung von Präsident Obama liegen. Wie auch immer, das ist ein genialer Teaser. Barry erzählt von Barack Obamas Studienzeiten in New York an der Columbia University und den Problemen, die die Stadt und ihn zu dieser Zeit plagten.

In einem Interview mit GQ hat Hauptdarsteller Devon Terrell verraten, wie man am besten einen Präsidenten spielt:

When Key and Peele do it, it’s hilarious, because you know who it is and it’s funny. But you can become disengaged from it and you can say, “Oh, that’s just an imitation of Barack Obama.” And so we completely steered away from that. We actually had the idea that maybe we just don’t go anywhere near the accent, but then that doesn’t give you anything, because then it’s like you’re just using his name. So there was this fine line of giving the nuances and giving the “ah”s and the “um”s and that thinking and the mannerisms, and hitting a line here or there that was like, “Yeah, just to remind you, this is Barack Obama.”

Barry ist nun bereits nach Southside with You das zweite Obama-Biopic, das noch während seiner Amtszeit veröffentlicht wird. Es werden sicherlich noch viele folgen und es hängt vielleicht auch einfach daran, dass seine politischen Erfolg und Misserfolge sacken müssen, aber ich finde es bemerkenswert, dass beide Filme sich eher mit dem Mann als dem Präsidenten beschäftigten. Barry streamt ab dem 16. Dezember 2016 auf Netflix.

An dieser Stelle kurz meine aktuelle Top 5 der US-Präsidenten-Biopics:
1. W.
2. Thirteen Days
3. Young Mr. Lincoln
4. Frost / Nixon
5. Lincoln