Präsident Obama, Geek-in-Chief, war Co-Autor der November-Ausgabe der WIRED. Bereits schon jetzt wurde ein kleines Video veröffentlicht, in dem er über die Bedeutung von Star Trek philosophiert. Außerdem hat er seine Top 8 Lieblingsfilme aus dem Genre der Science-Fiction vorgestellt. Obama kann sicherlich nichts Neues über das Franchise berichten, doch den mächtigsten Mann der Welt so leidenschaftlich über eine utopische Science-Fiction-Serie abnerden zu hören, hat schon was.

1. 2001: A Space Odyssey because “it captures the grandeur and scale of the unknown.”
2. Blade Runner because “it asks what it means to be human.”
3. Close Encounters of the Third Kind because “it is fundamentally optimistic.”
4. Star Wars because “it was fun and revolutionized special effects.”
5. Star Trek (original series) because “it uses science fiction to promote a humanist ethnic.”
6. The Martian because “it shows humans at problem solvers.”
7. The Matrix because “it asks basic questions about our reality—and looks very cool”
8. Cosmos because “it fed my lifelong fascination with space.”

Kann man so stehen lassen, würde ich sagen. Auf der liste findet sich keine wirkliche Überraschung, sondern eben die bekannten Genre-Klassiker. Obama könnte die Liste sicherlich noch verlängern, aber diese Erklärungen sind doch höchst diplomatisch, wie es sich für einen Präsidenten gehört. Vielleicht kriegen wir dann ab Januar eine Review von Arrival, wer weiß. Wobei Obama wohl eher, wenn es nach mir geht, Stand-up Comedian werden sollte.

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  • DerBesserwisser

    Schade, dass ich ich dem Mann aufgrund seiner Nahost-Politik nichts abgewinnen kann.

  • Wohl sein größter Kritikpunkt. Da gibt es durchaus berechtigte Kritik, aber auch große Erfolge.

  • evilnerd

    Naja, Obama ist auch “nur” eine Hülle die das Establishment erhalten muss. ;-)

  • DerBesserwisser

    Welche denn ? Sein größter “Erfolg” scheint mir zu sein, dass er den volkerrechtswiedrigen Einsatz von bewaffneten Drohnen zum Normal gemacht hat. Toller Erfolg. Aber was soll er machen, er hat ja den Friedensnobelpreis bekommen, da hatte er praktisch keine Wahl, wenn er seinen Vorgängern wie Kissinger oder Arafat nicht nachstehen wollte.