Das Drama um das Drehbuch von Prometheus hat mich damals nicht nur dazu inspiriert, die beiden Drehbuchentwürfe von Damon Lindelof und Jon Spaiths zu lesen, sondern auch Spaiths weitere öffentlich verfügbare spec scripts zu durchforsten. Passengers ist ein unglaublich gutes Drehbuch, das ich binnen drei Stunden verschlang. Ursprünglich sollten Keanu Reeves und Rachel McAdams die Hauptrollen übernehmen, nun tun das Mr. und Mrs. Reddit.

Morten Tyldum hat das Drehbuch verfilmt, definitiv nicht meine erste, zweite oder dritte Wahl, da ich seine bisherigen Filme sehr zum Einschlafen finde. Kameramann Rodrigo Prieto (Brokeback Mountain, Argo, The Wolf of Wall Street, Scorseses neuer Film Silence) rettet aber mit sehr hübschen Bildern den Trailer. Insgesamt wirkt mir das aber alles zu glatt und diese Parodie einer Perfüm-Werbung trifft den Nagel auf den Kopf.

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Jennifer Lawrence and Chris Pratt are two passengers onboard a spaceship transporting them to a new life on another planet. The trip takes a deadly turn when their hibernation pods mysteriously wake them 90 years before they reach their destination. As Jim and Aurora try to unravel the mystery behind the malfunction, they begin to fall for each other, unable to deny their intense attraction… only to be threatened by the imminent collapse of the ship and the discovery of the truth behind why they woke up.

Passengers kommt bei uns am 5. Januar in die Kinos und wird in den USA über Weihnachten jede Menge Kohle scheffeln. Als Konsequenz wird Hollywood sicherlich auf weitere Sci-Fi Geschichten wie Spaiths’ Shadow 19 oder in andere originelle Drehbücher investieren. AHAHAHAHAHA!

  • FXFZ

    Ein beinahe guter Film. Leider ist das Ende kitschig und aussagloser Käse, wie es nur Hollywood vergurken kann.

    Ich weiß nicht ob das oiginal Drehbuch anders ist als der fertige Film. Aber der Film ist nach dem 2. Drittel einfach nur noch Hollywoodkrampf nach Kochbuch.

    Der Film hätte ein interessantes Thema beleuchten können, hat sich aber anders entschieden.

    Aurora hätte allein enden müssen, weil Preston beim Retten des Schiff stirbt, und dann mit dem Problem der Einsamkeit konfroniert sein… so dass sie am Ende selbst eine Person aus einem Pod erweckt. Das wäre ein Ende das dem Film Gewicht gibt. Nicht dieser Schrott der im Film umgesetzt wurde.

    Das interessante am Film war doch nicht die Reise zu einem anderen Planeten und dass das dumme Schiff Defekte hat die es zu beheben gibt. Das einzig neue das der Film behandelt hat ist das Aufwecken einer Person um Gesellschaft zu haben.

    Unfassbar wie man einen Film so in den Sand setzen kann, nach dem man für gute 2/3 vieles richtig gemacht hat.