Die neue Ausgabe der WASD – das beste Gaming-Magazin der Welt – ist draußen! Ich bin super stolz, dieses Mal auch einen Beitrag über das apokalyptische Ende meines geliebten Star Wars Galaxies beigesteuert zu haben und zur Feier des Tages verlose ich eine Ausgabe hier im Blog.

Um teilzunehmen, hinterlässt du mir einen Kommentar mit deiner Lieblingsgeschichte in Videospielform sowie einer Begründung unter diesem Post bis zum kommenden Sonntag (12. Juni 2016, 24 Uhr). Den Gewinner zieht wie immer random.org.

Schlüpfrige Fanfiction, berühmte Computerspielerzähler, abgedroschene Story-Klischees und – natürlich! – elaborierte Betrachtungen zum Trendgenre der „Bonsai-Simulatoren“: Das alles erwartet Euch in Ausgabe Nr. 9. Wir streiten über Zwischensequenzen, beschweren uns über das Niveau vieler Computerspielgeschichten, machen aus Klassikern der Weltliteratur die Spieleblockbuster der Zukunft und halten das alles zusammen mit viel Wahnsinn und dem schönsten Layout aller Spielemagazine.

WASD 09 – Once Upon A Game: Über das Geschichtenerzählen in Computerspielen

  • Pio

    Bis jetzt: The Last of Us – aber ich habe gestern zwei Stunden lang mit Uncharted 4 angefangen und ich muss sagen: Das Spiel mit der besten Story ist gleichzeitig auch das beste Spiel von Naughty Dog ;)

  • awwwsvn

    Ist zwar ein bisschen inflationär, aber CD Project Red zeigt mit Witcher 3, dass es nicht immer US oder japanische Studios braucht, um gut geschriebene Spiele mit einem guten Gameplay zu machen. Mich haut es nach wie vor jedes Mal um wie tief die Welt ist. Ein kurzer Vergleich mit Fallout 4 zeigt, dass Welten dazwischen liegen. Liegt womöglich auch an der Romanvorlage, wird aber unterstützt durch die tollen Synchronisierungen. Eines der Spiele, bei dem es m.E. völlig egal ist, ob man es auf Deutsch oder Englisch spielt.
    Außerdem ist es das Spiel, das für mich am besten die Stimmung einfängt, die Game of Thrones für ein Videospiel verspricht. Hoffe auch, dass CDPR vielleicht ein ordentliches GoT-Spiel an den Start bringt.

  • Boony2000

    Die beste Handlung in Videospielen sind für mich die Bioshock spiele. Bioshock 1 und Bioshock infinite hatten eine einzigartige Art den Spieler in die Handlung einzubeziehen, die weit über das passive Konsumieren der Geschichte hinaus ging und die einen auch nach dem Spiel nicht direkt losgelassen hat.

  • Kim Mohr

    Die letzte Handlung, die mich kaum losgelassen hat, war die Story von Life Is Strange. Die sehr emotionale Erzählweise sowie die Möglichkeit, selbst auszuwählen, was als nächstes passiert hat mich sehr in die Handlung gezogen und die Beweggründe des Hauptcharakters nachvollziehen lassen.

  • toba303

    Red Dead Redemption – Nicht unbedingt die große Story, aber die ganzen kleinen finsteren und makaberen Nebenstories haben mich fasziniert.

    Danke für die Verlosung!

  • Momentan ist wieder die “Banner Saga” hoch im Kurs bei mir, nachdem dieses Jahr der zweite Teil erschienen ist.
    Es liegt nicht allein meinem Faible für Nordische Mythologie und Wikinger-Ästhetik, denn in diesem Kosmos werden durchaus einige Tropen bedient. Es ist viel mehr die Art und Weise und wie mit relativ einfachen Mitteln eine Charakterbindung stattfindet, wie sich Entscheidungen glaubhaft auf den Fortgang der Geschichte auswirken.

  • Baum

    Was mir tatsächlich in Erinnerung geblieben ist:
    Nachts + kein Licht + voll aufgedrehter Surround Sound + Dead Space = enormer Schlüpferverschleiß!!!
    Story und Gruselfaktor waren großartig, das HUD stark gemacht. Zock ich auch heute noch gern.

  • thomas

    Silver…ziehmlich geradlinige story für ein Rollenspiel, aber als kleiner Bengel hab ich es hart gesuchtet;-)
    dabei fällt mir ein, ich könnts mal wieder zum laufen bringen.

  • Zak McKracken. Völlig abgefahrener Humor mit weltherrschaftsgeilen Außerirdischen, nem Normalo in der Hauptrolle, fiesen Eichhörnchen und so Kram. Als 8jähriger total unfassbar. Auch unschaffbar. Dank Point&Click auch super um Englisch zu lernen. Und Erdkunde. Einer mehrseitigen superschön designten Zeitung als Beilage, außerdem einem grandiosen und echt verfickten Kopierschutz. Und ich bilde mir das bestimmt nur ein, aber ich erzähle jedem, dass man geile Glitches erzeugen konnte, wenn man Diskette 1 auf Deutsch und bei Verlangen nach Disk 2 die englische Version eingelegt hat. Nerdigstes Spiel ever und jeder Zeit weit voraus. Müssten die endlich mal ein Remake von machen. Und n Film sowieso.

  • Michael

    Tach, bei mir ist es eher eine Szene, die sich für immer und bis in die Unendlichkeit eingebrannt hat. Final Fantasy 7 auf der Playstation, wie wir sie damals noch nannten. Und zwar der Moment, in dem die Heimatstadt von Red XIII zum allerersten Mal zu sehen war. Grafik, Musik, Atmosphäre. Gänsehautmoment für immer. Nanaki für immer!

  • Tanja Hammerschmidt

    ich hoffe das ich das jetzt auch richtig verstanden habe :D also mein mann hat mir vor ca. 2 monaten far cry geschenkt und es zieht mich immernoch jeden tag in seinen bann. die handlung, viedeofrequenzen und eben das alles drum und dran, einfach hammer mega

  • Charlie Poffer

    Yo ich denke die Auswahl ist gewaltig, aber ich denke am beeindrucksten ist für mich immer noch Brothers – A Tale Of Two Sons.

    Das Spiel ist spielmechanisch simpel und würde nicht sehr besonders sein, wäre da nicht die tolle Geschichte, die natürlich wirkende Dynamik zwischen den beiden Protagonisten und die wundervolle Welt.

    Dort brilliert das Spiel, sodass man stets mitfiebert und hofft, dass alles nach Plan verläuft…

  • HaPa

    schwer..! es gibt viele vide-/computerspiele die mich in ihren bann gezogen haben… spontan fällt mir zelda – links awakening auf dem original gameboy ein. ein grandioses spiel… und der end-twist, dass alles nur geträumt war für mich als 10 jährigen einfach unfassbar gut!!

  • pauliborn

    Oah das ist hart, ich spiele lang nicht mehr so viel wie ich gerne würde, aber wenn ich nun aussuchen muss. Da ist so viel :)

    Storiewise hatte ich extrem Spass mit ‘the Wolf amoung us’, auch wenn Telltale einem Entscheidungen eigentlich halb so vortäuscht war der Film Noir Thriller mit dem Mord in der getarnt lebenden Märchengemeinde super nice. Ein oder zwei Gläser Scotch und auf nen langen Freitag Abend. Geil.

    Zur Zeit hole ich Demons Souls nach, das seine komplette Story, vor allem Hintergrundgeschichte, durch NPCs erzählen lässt, aber auch viel durch Itembeschreibungen oder gar der Levelarchitektur. Demons Souls is echt ne bitch, da musste dir sogar die Geschichte erkämpfen.

    Ansonsten GTA und Co, dieses Tarantino Feeling hat Rockstar einfach drauf, genauso wie man in den offenen Welten der Edler Scrolls Reihe schöne Momente erleben kann.

    Meine Lieblingsvideospielgeschichte ist aber eigentlich mehr eine Story an sich. Aber ich erinnere mich immer noch dran, obwohl es gute 25 Jahre her ist. Ich hab zusammen mit meinem älteren Bruder X-Wing gespielt. Er ist geflogen, sprich er hatte den Joystick, ich habe die Bordelektronik verwaltet, sprich Keyboard – Waffen Schilde Zielsystem usw usf.
    Die Mission hatte irgendwas mit Eskorte zu tun, ausserdem musste man in dem Zuge die Gegend befrieden, Minen entfernen und sonst noch was tun. Am Ende kam eine größere Schlacht und mit Ach und Krach sind wir durchgekommen. Das eskortierte Schiff hatte das System verlassen und wir die letzten imperialen Unterdrücker beseitigt. Auf einmal springt ein Sternzerstörer aus dem Hyperraum, fast neben uns, neue Jäger erscheinen, mein Bruder gerät in Panik, wir fliehen vor dem Ungetüm, Grüne Turbolaserstrahlen sausen links, rechts, oben, unten von hinten an uns vorbei, ich leite alle Energie aus allem in die Schilde hinten, vorne werden aufgegeben, keine Energie mehr in die Waffen, nur Speed und Schilde. Mein Bruder fliegt wie wild & leitet den Hyperraumsprung ein, die Instrumente zerspringen, Funken schlagen, da entkommen wir, Mission geschafft.
    Weit über eine Stunde hat die Mission gedauert (EINE Mission), speichern gab es nicht währenddessen, nur ein Turbolasertreffer hatte gefehlt. Ohne Scheiss, wir haben uns gefühlt wie die Rebellen am Ende des ersten Filmes, sind an dem Tag auch nicht mehr geflogen, das haben wir genossen und wollten nicht nen Fail hinterherschieben :)

  • Tolke

    Lone Survivor Director’s Cut würde mir spontan einfallen. spannend, psychedelisch und unheimlich. Ich fand es cool, dass man sich storymäßig in einer inneren Realität befindet, in dieser wiederum träumt und dabei über Drogen verquere Typen trifft, die einen unter anderem mit Überlebenszeug für die gespielte Realität versorgen. Da könnte man bestimmt noch ruminterpretieren, deuten und etc… aber das tue ich dann lieber für mich. Auf jeden Fall gefiel mir das ziemlich gut.

  • brunswayne1

    Das geht vielleicht ein ganz klein bisschen an der Frage vorbei, aber egal: Ich bin bis heute fasziniert davon, wie Link’s Awakening trotz aller technischen Beschränkungen mit seiner Rahmenhandlung eine unvergleichliche Atmosphäre schafft. Die Story ist nicht wahnsinnig komplex aber transportiert durch die Traum-Thematik eine Melancholie, die mich bis heute berührt. Eigentlich ist die grundlegende Story nur “Link will von der Insel runter”. Aber dass man mit dem Verlassen der Insel/Aufwecken des Windfischs auch die Existenz aller Bewohner auslöscht, gibt der Story eine unerwartete Tiefe. Wie dieses Thema immer wieder angeschnitten wird, und ich am Ende deswegen fast Skrupel hatte, den Endgegner zu töten – so etwas haben bis heute kaum Spiele bei mir erreicht.

    Die Zelda-Reihe ist nur zweimal wirklich von der “Rette die Prinzessin”-Story abgewichen, und beide Male hat das zu Stories geführt, die sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt haben.

  • Vielen Dank für die vielen, schönen und vor allem ausführlichen Kommentare. Ich habe die besten Leser. <3

  • pauliborn

    Stimmt allerdings, eine ähnliche Spielerfahrung, das man zweifelt ob man weiter machen sollte, hatte ich mit “Shadow of the Colossus”