Tyson Murphy, Illustrator und Lead Character Artist bei Blizzard, hat einen Star Wars Comic Strip gemalt, der kein Auge trocken lässt. Seine Prints gibt es hier (auch wenn ich Inprnt nicht empfehlen kann) und den Comic erst nach dem Klick, weil es technisch gesehen ja noch ein Spoiler ist. (Aber mal ehrlich: Die Schnittmenge derer, denen Star Wars etwas bedeutet, aber noch nicht den Film gesehen haben, dürfte wohl verschwindend gering sein.) Anyway: Here come the tears.

Kylo Ren Chewbacca Comic

Ich hatte mir ja schon gedacht, dass Chewbacca ihn extra nur in der Hüfte angeschossen, weil er Bens “Uncle Chewie” war. Aber wieso konnte Abrams nicht diesen kleinen Charaktermoment noch mit einbinden? Das hätte die Szene wirklich nochmal ein gutes Stück besser gemacht. Der Zuschauer muss einfach so viele Lücken bei dem Film füllen. Ich will keine Tumblr-Posts im Internet finden müssen, damit ich einen emotional besseren Zugang zum Film finde.

  • Emperor of the Lepi

    Wie soll man das einbauen? Star Wars arbeitet ohne Flashbacks. Einzige Ausnahme: höhlenartige Räume in denen aus irgendwelchen Gründen die Macht aktiv ist, in denem man meist auch nur das findet was man man mit sich nimmt, oder das anderweitig durch die Lagerung eines Lichtschwerts voller Force-Hokuspokus ist.
    :)

  • Kai

    Woah…. mir ist nie in den Sinn gekommen, dass es die Möglichkeit gibt, dass Chewie ihn hat aufwachsen sehen. Klingt aber völlig logisch!

  • Kein Flashback, einfach ein paar Beats mehr. Die fehlen überall! Wieso nicht kurz ein verzerrtes Gesicht von Chewbacca zeigen, kurz bevor er sein Fadenkreuz ein wenig senkt. Das Ding ist ja, dass hier von NICHTS im Film war. Man hätte das ja andeuten können.

  • dickjoke

    ich denke, weil es zu in your face wäre. man muss nicht alles zeigen. der zuschauer hat die aufgabe mit zu denken. du magst doch auch gute filme (auch wenn ich kingsmen zu den top 20 zählen würde und jurrasic world in der top 20 und victoria auf platz eins nicht verstehen kann), wie gut wären sie wenn sie dem zuschauer jede einzelne information auf dem silbertablett servieren würden.

  • You deal in absolutes. Ich hätte mir gerne einen Mittelweg gewünscht. Chewies Beziehung zu Ben ist im Film ja zu keinem einzigen Zeitpunkt ein plot point, der zum Denken anregen könnte.

  • dickjoke

    ok da hast nen punkt, es wäre nicht schlecht gewesen und irgendwie interessant. aber es hat mir persönlich nicht gefehlt. im subtext war es für mich auf eine andere weise schön.

  • evilnerd

    Ging mir auch so. Der haarige Onkel halt. Das ist tatsächlich sehr traurig!

  • pauliborn

    ich stimme dir schon ein wenig zu,wäre nice gewesen… ich hab das aber zumindest schon so empfunden das der Schmerz nicht nur wegen Han war. Hab ihn aber nur einmal gesehen, kann also Zufall gewesen sein und ich da was gesehen hab was da nicht war.
    dickjokes Argument lass ich aber auch zählen, die alte Trilogie hat Boba ja auch so aufgebaut das seine ganze Coolness und Badassigkeit in unseren Köpfen in der Sandkiste entstand…nicht im Film selber. Klar is das nicht das gleiche, aber für mich bleibt es dabei: Starwars ist die Basis und lebt in der Phantasie von uns (und bei meinen Neffen in der Sandkiste) erst so richtig auf.

  • SocMed

    Welche Szene mich ja im Film richtig nervte war, als die am Ende wieder auf der Rebellen-Basis landen und wer umarmt Leia um sie zu trösten? Chewie? Nee Rey, obwohl die beiden sich gefühlt gerade mal 10 Minuten kennen…