Meine Top 20 Filme 2015

31 Dec, 2015 · Sascha · Film,Personal

Foxcatcher

20. Respire (Melanie Laurent)
Melanie Laurents unglaublich starkes Debüt über Freundschaft und Mobbing.

19. Jurassic World (Colin Trevorrow)
Die gute Seite von Fan-Fiction, die Durchschnittszuschauer wie Anhänger des Franchises entzückt und genug Neues bieten, um nicht zu langweilen.

18. Beasts of No Nation (Cary Fukunaga)
Fukunagas Paukenschlag.

17. Birdman (Alejandro González Iñárritu)
Besser als sein Ruf. Für mich vor allem durch Sebastian Nebels großartigen Artikel über Birdman und Depression.

16. Foxcatcher (Bennett Miller)
Channing Tatum in der Rolle seines Lebens. Eine kompromislose Dekonstruktion des amerikanischen Traums.

macbeth

15. Carol (Todd Haynes)
Hach. pixellove

14. Steve Jobs (Danny Boyle)
Ein zweistündiges Feuerwerk an Dialogen.

13. The Martian (Ridley Scott)
Der hoffnungsvollste Film der letzten Jahre.

12. Magic Mike XXL (Gregory Jacobs)
Ein Film, der sein Publikum kennt und in jeder Hinsicht zufriedenstellt.

11. Macbeth (Justin Kurzel)
Da denkt man, es geht nicht mehr besser. Und dann das. Die meiner Meinung nach beste Shakespeare-Adaption aller Zeiten.

World of Tomorrow

10. Sicario (Denis Villeneuve)
Denis Villeneuves stärkster Film bisher. Seine Zusammenarbeit mit Roger Deakins wird uns noch lange beschäftigen.

9. The End of the Tour (James Ponsoldt)
Fantastisches “Biopic” über David Foster Wallace. Ein melancholischer Film über Neid und Leid mit zwei perfekten Hauptdarstellern.

8. A Most Violent Year (JC Chandor)
Der einzige Film aus diesem Jahr, von dem ich ein Sequel sehen will bzw. von dem es ein Sequel geben muss.

7. Inside Out (Pete Docter, Ronnie del Carmen)
Pixars meisterhafte return to form.

6. World of Tomorrow (Don Hertzfeld)
Don Hertzfelds Meisterwerk über des Menschen größtes Problem, die Zeit. Der beste Kurzfilm aller Zeiten.

Victoria

5. Ex Machina (Alex Garland)
Alex Garland macht hoffentlich für den Rest seines Lebens Filme.

4. It Follows (David Robert Mitchell)
Ein endlos spannender und vor allem zeitloser Film, der noch nicht genug gewürdigt wird.

3. Whiplash (Damien Chazelle)
Ein missverstandener Film über Grenzen, und wieso sie überschritten werden. Darstellung ≠ Message.

2. Mad Max: Fury Road (George Miller)
Der beste Action-Film aller Zeiten.

1. Victoria (Sebastian Schipper)
Ein Rausch der Sinne.

Ehrenwerte Nennungen: Dope, Me And Earl And The Dying Girl, Bone Tomahawk, Best of Enemies, John Mulaney: The Comeback Kid, From The Dark, The Visit: An Alien Encounter, Unbranded, Paddington, Bridge of Spies, Eden, Misstress America, Love & Mercy, Heaven Knows What, Digging For Fire, When Animals Dream, Z for Zachariah, 6 Years, Fantastic Four, Far from the Madding Crowd, Paper Towns, Mission: Impossible – Rogue Nation, Creep, While We’re Young, Cam Girlz, Slow West, Maggie, The Homesman, A Girl Walks Home Alone at Night, Last Days in Vietnam, Selma, Appropriate Behavior, The Voices

Komplette Watchlist: Letterboxd

divbar
Flop 10

Ridiculous+6_Sandler

01. The Ridiculous Six (Frank Coraci)
02. Trainwreck (Judd Apatow)
03. Bad Roomies (Jason Schnell)
04. Dark Summer (Paul Solet)
05. The Cobbler (Thomas McCarthy)

Pixels-Movie-Pac-Man

06. Pixels (Chris Columbus)
07. A Very Murray Christmas (Sofia Coppola)
08. Jupiter Ascending (The Wachowskis)
09. Kingsman: The Secret Service (Matthew Vaughn)
10. Star Wars: The Force Awakens (JJ Abrams)

  • KlausKasanova

    Victoria <3

  • Ya. Coole Top5. Victoria auf 1! Whisplash muss ich noch sehen :/

    Kingsman fand ich erstaunlich cool.

  • evilnerd

    Schipper ist ein phantastischer Regisseur. Seit “Absolute Giganten” ein Kandidat für Grosses. Du musst was verwechselt haben “Jurassic World” gehört in die andere Kategorie.

  • Flo Lieb

    Ein Blog der Superlative.

  • Haina

    Hast du seine anderen Filme zwischen Giganten und Victoria denn gesehen? Er sagt ja selber, er war jahrelang nur der Regisseur der Giganten gemacht hat, vielleicht ist er jetzt mal der der Victoria gemacht hat ;)

  • Fiel mir auch auf, aber man soll ja nicht lügen.

  • Pingback: PewPewPew Jahresrückblick 2015 - PewPewPew()

  • Moment mal! Die “beste Shakespeare-Adaption aller Zeiten” hat nur Platz 11 verdient? Das ergibt ja gar keinen Sinn.

  • DasKleineTeilchen

    birdman ist “besser als sein ruf”?!? welcher “ruf” soll das sein? der film wurde doch völlig zu recht von quasi allen über den grünen klee gelobt?

    anyway, “everest” nicht gesehen? ich vermisse den nämlich durchaus in der liste, wenigstens in der ehrenwerten nennung.

    mein tip btw zu den 2016ern (obwohl ja eigentlich ein 2015ner) ist auf jeden fall “the revenant”; sieht so aus, als könne Iñárritu sein niveau problemlos halten.

    ex_machina war meine persönliche offenbarung, daß es eben *doch* möglich ist, auch heute wirklich intelligente SF ohne pathos und bullshitaction ohne mega-budget, aber trotzdem auf extrem hohem niveau zu schaffen. endgeiler AI-burner.

    und ja, furyRoad ist nicht nur der bisher beste action-kracher ever, sondern auch noch vielschichtig und komplex. fucking classic it will be!

  • DasKleineTeilchen

    the homesman war übrigens 2014 *räusper*

    wenn wa schon bei 2014 favourits sind:

    nightcrawler

    und noch einer für die (mega)entäuschung (aber war eigentlich eh klar):

    terminatorGenisys

    und noch einer (bitter, aber johnny depp hats wohl hinter sich, overacting vom feinsten) :

    blackMass

  • Tut mir Leid, wenn ich dir jetzt das Herz breche, aber ich bin nicht der größte Shakespeare-Fan :S

  • Flo Lieb

    Apropos, was macht Kurzels Film eigentlich besser als die Adaptionen von Welles und Polanski?

  • Mein Geschmack.

  • Emperor of the Lepi

    Das ist ja nett dass du TFA minimal besser bewertet hast als Jupiter Ascending.

  • Owley

    “Ein missverstandener Film über Grenzen, und wieso sie überschritten werden. Darstellung ≠ Message.”

    Wieso missverstanden?

  • Weil dem FIlm häufig vorgeworfen wird, dass er die Route, die Andrew einschlägt, gutheißt.

  • Flo Lieb

    Ansonsten bietet sich wenig, worauf wir miteinander aufbauen könnten – außer die Ablehnung von “Kingsman”. “Sicario” vielleicht noch, obschon ich “Enemy” interessanter fand, wenn auch der hier technisch vermutlich runder daherkommt.

    “The Martian” und “Inside Out” spielen bei mir im oberen Mittelfeld, wobei ich zu Letzterem keine wirkliche Meinung hab.

    Das Gros deine Top-Liste spielt bei mir im Mittelfeld, von “Ex Machina” über “Victoria” und “Birdman” bis hin zu “The End of the Tour” und “A Most Violent Year”, dazu noch ein paar Beiträge, die mir gänzlich missfielen.

    Dreimal Sandler in der Flop 10 – etwas verwunderlich, dass du nach “Cobbler” und “Pixels” auch noch “Ridiculous Six” angeworfen hast, wenn du – zumindest impliziert es der Flop-Hattrick – mit Sandler eher wenig anzufangen weißt (?)

    Schade auch, dass es keine Dokumentation unter die Top 20 geschafft hat (außer ehrenwerte Nennung), unterm Strich aber eine Jahresliste, die dich und deinen Geschmack denke ich sehr gut repräsentiert.

  • Ich habe im letzten Jahr 45 Dokumentarfilme gesehen, aber eben nicht die großen zwei: Look of Silence und Amy. Dürften mir beide gefallen, kam einfach nicht dazu. Und nein, ich liebe Sandler. Aber im vergangen Jahr hat er nur Quatsch gemacht.

    Und, echt: Kompliment. Niemand verpackt einen Diss schmeichelhafter. :)