Ich bin ein großer Fan von Jeff Nichols. Sein Film Take Shelter (Review) gehört zu meinen Lieblingsfilmen und Mud sowie Shotgun Diaries mochte ich ebenfalls sehr. Im nächsten Jahr darf Nichols sich durchaus Hoffnungen auf eine Oscar-Nominierung machen, wenn sein Film Loving (imdb) in die Kinos kommen wird – ein Drama über den Fall Loving v. Virginia in den Fünfzigerjahren.

Doch vorher kommt eine etwas außergewöhnlichere Geschichte von Nichols in die Kinos. Nichols: “However absurd that sounds, it’s more grounded than Mud. I really wanted to make a 1980s John Carpenter film like Starman. I love the way those films look.” Das scheint ihm mit Midnight Special, eine bunte Mischung aus Carpenter, Akte X und Twilight Zone, gelungen zu sein. Wobei nach Nichols bisherigem Werk davon auszugehen ist, dass das Hauptaugenmerk auf dem Familiendrama liegen wird, befeuert durch die übernatürlichen Fähigkeiten des Sohnes.

Roy is a father desperate to protect his uniquely gifted, eight-year-old son Alton. Joined by Joel Edgerton and Kirsten Dunst’s characters, this group must race to get Alton to a secret location all while being hunted by an extreme religious sect led by Sam Shepard and a government task force headed up by Adam Driver. It is a full-on chase, the outcome of which could bring about a world-changing event

Midnight Special startet bei uns schon früher als in den USA. Zur besten Oscar-Season dürfen wir dann bereits ab dem 18. Februar 2016 Nichols’ neuen Film in den deutschen Kinos bewundern.