Avengers AUO Pewcast

Mit dem Kinostart von Marvels Avengers: Age of Ultron hat die diesjährige Blockbustersaison endgültig begonnen. Iron Man, Captain America, Hulk, Thor und eine ganze Reihe an alten und neuen Helden müssen sich dieses Mal der künstlichen Intelligenz Ultron stellen, die die Menschheit auslöschen will, um den Planeten zu retten. Zusammen mit Pew-Freund Alex Matzkeit von Real Virtuality streite ich mich im neuen PewCast ganz gemäß dem kommenden Civil War darüber, ob Joss Whedons One-Liner noch zeitgemäß sind, ob der Film einen Plot hat, wieso das CGI trotz der hohen Produktionskosten in seiner Qualität so schwankt und ob es eine Rolle spielt, dass die Avengers am Ende gewinnen.

Shownotes:
Real Virtuality: The Operational Aesthetic of Marvel’s Cinematic Universe
Real Virtuality: Das Marvel-System – Fünf Parallelen zwischen Marvel Studios und dem klassischen Hollywood
re:publica: Wie ich ganz alleine die deutsche Filmblogosphäre erschuf
Event-Charakter: The Movie: Avengers: Age of Ultron Highlight Reel
Screencrush: Matt Singers Review
Twitter: David Ehrlich
io9: The Firefly Episode We’re Really Glad Joss Whedon Didn’t Get to Make
BadassDigest: Joss Whedon On Superhero Movie Stakes: You Know Nobody Will Die
Intro: @laut-malerei
Outro: @HANSEMANN
Bildquelle: © Disney

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Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast020.mp3 (37 MB)
Soundcloud: PewCast 020: Avengers: Age of Ultron
iTunes: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast

  • Pingback: Podgast (VIII) | real virtuality()

  • 1qlgst1

    Mir sind diese ganzen Marvel-Filme inzwischen total egal. Manch einen sieht man irgendwnan im TV, oder Freunde überreden mich… aber ich erwarte da gar nichts mehr. Der letzte de rmich noch interessiert hat war glaube ich X-Men 2.

    Manche sind grauenvoll, andere kann man angucken. Aber selbst die besseren sind meist nur 0815-Actionmovie-Sterotype nach dem immer selben Schema. Irgendie kann ich mich darüber gar nicht mehr aufregen, halt das übliche das so aus den Hollywood-Studios blubbert. Meistens nicht der Rede wert.

  • Ganz so fatalistisch sehe ich das aber nicht. Gerade bei filmen wie Guardians of the Galaxy waren es doch gar nicht die Actionelemente, sondern die Figuren und ihre Momente, die sich so sehr in die Herzen vieler Zuschauer spielten.

    Und das Ganze ausschließlich in die U-Kultur zu drücken, ist auch nicht ganz korrekt, wie z.B. Alex’ Arbeit zu dem MCU zeigt.

  • Flo Lieb

    Aber selbst ein Film wie Guardians of the Galaxy rutscht spätestens in der zweiten Hälfte ins Hasenloch des Marvelschen Wunderlandes bzw. ins schwarze Loch des Action-Gegenwartskinos mit exzessiven Luftschlachten wie sie die kontemporären Kollegen von Avengers über Stark Trek Into Darkness bis hin zu Winter Soldier schon inszeniert haben. Das Finale in Age of Ultron ist ja ebenfalls nur ein auf eine neue Ebene gehobenes (Achtung: Wortwitz) Aufkochen von Avengers 1.

    Geb dem Vorredner schon Recht und man merkt das gerade auch bei Marvel ganz gut, dass die Filme alle nach vorgefertigter Schablone entstehen und nur die Figuren ausgetauscht werden. Anschließend obliegt es sicherlich dem jeweiligen Regisseur (und seinem Talent), um in Nuancen und wenn, dann eigentlich auch nur über die Interaktion der Figuren so etwas wie Qualität zu erschaffen.

    Ich fand die Prison-Sequenz von GotG weitaus unterhaltsamer als das explosive Finale, den konspirativen Captain America und Black Widow Road Trip in die Vergangenheit sehr viel spannender als das explosive Finale. Selbst hier ist die Farm-Szene weitaus packender als jede der Action Set Pieces, schlicht weil die Figuren hier sie selbst sein können. Ob sich jetzt Hulk und Iron Man irgendwo in die Seite knuffen und nebenbei eine Stadt einreißen ist doch so viel egaler als wenn Iron Man und Captain America Holz hacken und sich nebenbei versuchen hinter den Vorhang zu linsen oder Banner und Romanoff – so lächerlich ihre Romanze auch integriert ist – versuchen mit sich selbst, einander und der Situation klar zu kommen. Das ist ja an sich eine spannende Frage: funktionieren Age of Ultron und Furious 7 wegen ihrer unsinnigen und völlig übersteigerten Action beim Publikum so gut, oder wegen ihrer Figuren und deren Beziehung untereinander sowie zum Publikum? Und ich glaube, es ist eher Letzteres – und dann sollte das auch mehr im Vordergrund sein, statt nur den kurzen Interlude zur nächsten Zerstörungsorgie zu bilden.

  • Nichts anderes sage ich ja auch im Podcast, falls du auch reinhören magst und mir nicht nur in den Kommentaren widersprechen willst. :)

  • Flo Lieb

    Tue mich mit deutschsprachigen Podcasts sehr schwer, ist mir ohnehin alles zu viel Audio/Video. Als Text kann ich die Passagen lesen, die mich interessieren und wann ich will. Bei Videos/Podcasts muss man erstmal alles schauen.

    Aber ich hör mal rein – zudem hab ich auch weniger dir widersprochen als dem 1. Kommentator zugestimmt. In den seltensten Fällen sind meine Meinungsbeiträge persönliche Angriffe.

  • Okay!

  • Flo Lieb

    Finde ich nicht, es gibt ja oft genug eine thematische Struktur innerhalb eines Texts – zum Beispiel in einem Absatz. Wie in dem oben verlinkten Text wo Whedon über seine Unfähigkeit, Geschichten zu erzählen, spricht. Da muss ich jetzt nicht extra ein Video von 8 Minuten Länge mit An- und Abmoderation etc.pp anschauen um diese Tidbits mit den Auszügen zu kriegen. Im Gegensatz würde das ja heißen, die Kritik funktioniert nur in ihrer gesamten Länge von 1 Stunde des Podcasts und in der Abfolge wie sie erfolgt. Aber ich will hier nicht wieder eine Diskussion vom Zaun brechen, es ist ja Sonntag, ich hör mir das ja nun auch die 75 Minuten lang an ;)

  • Mein Beileid.

  • Flo Lieb

    Sehe keinen Grund deshalb sarkastisch/süffisant zu werden, aber vielleicht ist es doch besser, wenn ich hier meine Segel streiche.

  • Wir sollten mal skypen, oder sowas. Sprachaufnahme für Kommentare? Oder Emoticons für Stilmittel?

    Egal, bitte nicht. War so augenzwinkernd gemeint.