Nach der für mich eher zähen und zum Schluss hin schlicht schlechten zweiten Staffel, bin ich nun doch wieder interessant, was Frank und Claire Underwood im Weißen Haus anrichten werden. Der Trailer ist super schick geschnitten und hantiert mit einigen One-Linern, die durchaus ansprechende Unterhaltung erwarten lassen.

Die Frage ist nur, inwieweit sich die Serie in der dritten Staffel überhaupt verändern wird, denn schließlich muss sie dies ja. Bisher ging es um Franks skrupellosen Aufstieg und nun ist er Präsident. Höher geht’s nicht mehr. Kann er sich aber in dieser Position halten? Was wird die dominierende Plotline sein? Welche der vielen Leichen in seinem Keller wird ihn schlussendlich – wenn überhaupt – zum Fall bringen?

Meiner Ansicht nach würde es ja sehr zur Serie passen, wenn Frank am Ende der dritten Staffel strahlend über alle Leichen gegangen ist und schlussendlich gewinnt. Mehr als drei fände ich bei der Thematik ohnehin überzogen. Bis dahin aber darf er sich mit Putin rumschlagen – das dürfte witzig werden.

Ab dem 27. Februar stehen dann wieder alle 13 Folgen der neuen Staffel zum Binge-Watching auf Netflix bereit. Guten Durst.