Meine Top 20 Filme 2014

03 Jan, 2015 · Sascha · Film,Personal

The Double Top 20

20. Palo Alto (Gia Coppola)
Mood over is substance.

19. Frank (Lenny Abrahamson)
Lustig, ehrlich und mitreißend. Fassbender ist magisch.

18. The One I Love (Charlie McDowell)
Das Beziehungsdrama des Jahres mit einem cleveren Twist. Moss & Duplass sind fantastisch.

17. Edge of Tomorrow (Doug Liman)
Der kurzweiligste Film des Jahres mit der besten Action.

16. The Double (Richard Ayoade)
Was hier mit ganz wenigen Mitteln geschaffen wurde, verdient hohe Anerkennung.

enemy top 20

15. Blue Ruin (Jeremy Saulnier)
Wunderschöne Kompositionen erzählen die beste Rachegeschichte der letzten Kinojahre.

14. The Kingdom of Dreams and Madness (Mami Sunada) / The Wind Rises (Hayao Miyazaki)
Ein für mich unzertrennliches Double-Feature über Leben, Kunst und den unausweichlichen Zerfall.

13. Life Itself (Steve James)
Der emotionalste Film des Jahres über ein Leben, und dann wiederum das Leben insgesamt.

12. Godzilla (Gareth Edwwards)
Der beste H.P. Lovecraft Film bisher.

11. Enemy (Denis Villeneuve)
Zwei fantastische Gyllenhaals gefangen im Totalitarismus.

the rover top 20

10. Guardians of the Galaxy (James Gunn)
Mehr Spaß hatte ich im Kino im vergangenen Jahr mit keinem anderen Film.

09. Snowpiercer (Bong Joon Ho)
Ein Blockbuster, wie er im Buche steht. Bombastisch, smart, mit Anspruch und Botschaft. Dazu dieser Cast.

08. Only Lovers Left Alive (Jim Jarmush)
Das beste aller Twilight Sequels.

07. The Rover (David Michôd)
Robert Pattinson in der Rolle seiner bisherigen Karriere. Guy Pearce erneut brilliant in einer Welt, die gar nicht so unwahrscheinlich ist.

06. The Lego Movie (Phil Lord & Chris Miller)
Die Überraschung des Kinojahres. Ein Werk der Liebe.

Boyhood Top 20

05. Under The Skin (Jonathan Glazer)
Ein Mysterium, das mir dank seiner Bilder nicht mehr aus dem Kopf entweichen will.

04. Nightcrawler (Dan Gilroy)
Ein gigantischer Jake Gyllenhaal im Kampf gegen den amerikanischen Traum und Kapitalismus.

03. Her (Spike Jonze)
Ein exzellentes Produktionsdesign, Jonzes gewohnt fantastische Sensibilität, ein wunderschöner Soundtrack sowie eine gar nicht so abgefahrene Geschichte machen Her zu meinem Liebesfilm und Low-Fi-Highlight des Jahres.

02. Interstellar (Christopher Nolan)
Der beste Science-Fiction Film seit 2001. Nolans Hingabe zu praktischen, in-camera Effekten ist im wahrsten Sinne des Wortes bewundernswert.

01. Boyhood (Richard Linklater)
Kino wie es lebt und liebt.

Ehrenwerte Nennungen: Ida, Princess Kaguya, All Is Lost, Obvious Child, Dawn of The Planet of the Apes, Nebraska, Mistaken For Strangers, Locke, Coherence, The Heart Machine, Showrunners, The Unknown Known, The Zero Theorem, Night Moves, Neighbors, Jodorowsky’s Dune, Two Night Stand, Captain American: The Winter Soldier, What We Do In The Shadows, God Help The Girl, The Wolf Of Wall Street, Grand Budapest Hotel, 12 Years A Slave, At Berkeley, How To Train Your Dragon 2, Clouds of Sils Maria, Gone Girl

Komplette Watchlist: Letterboxd

divbar

Flop 10

Spidey_TASM2 top 20

01. Transformers 4 (Michael Bay)
02. The Amazing Spider-Man 2 (Marc Webb)
03. Tusk (Kevin Smith)
04. Honig im Kopf (Til Schweiger)
05. The Philosophers (John Huddles)

mockingjay top 20

06. The Unbelievers (Gus Holwerda)
07. The Signal (William Eubank)
08. The Hunger Games: Mockingjay – Part I (Francis Lawrence)
09. Nymphomaniac II (Lars von Trier)
10. American Hustle (David O. Russell)

  • halbtotal

    ich bin neben redlettermedia scheinbar der einzige mensch auf der welt, der boyhood enttäuschend fand…und dabei kriegen mich coming of age filme meist und dann so richtig…her fand ich gemessen an den überschwänglichen kritiken dann nur gut und interstellar wär für mich deutlich besser als reiner survival scifi gefahren…

    aber wirklich überwältigt und damit auf platz 1 gehört bei mir under the skin. hypnotisch, surreal, real, soghaft…und der film klebt nach über zwei monaten immer noch an mir.

  • Flo Lieb

    Ich verstehe den Hype um Boyhood auch nicht. Sind wir mit Redlettermedia also schon zu dritt :)

    In der Top 20 hier ist viel was bei mir eher im Flop-Bereich lief (Frank, Double, Boyhood, Snowpiercer, Interstellar), zumindest mit den Gyllenhaals gehe ich d’accord.

  • Albert

    Interstellar und Godzilla bei den Tops? Nooooooooooo… Interstellar hatte schlimmste Drehbuch ever, un-er-träglich. Und Godzilla war eine solche Mogelpackung mit Cranston tot nach 20 Minuten und dem Jungen ohne Mimik als Hauptdarsteller für dieses ebenfalls supermiese Drehbuch.

    Also nein, nein, nein, nein, nein.

  • DerBesserwisser

    hmm, the Signal ist in den Flops ? Fand ihn persönlich sehr bemüht und etwas zu langsam auf das nicht wahnsinnig überraschende Ende hin mäandernd, aber zu den Flops würde ich den FIlm nicht unbedingt packen, dafür einen anderen aus den Tops – aber das muss man ja nicht wieder auswalzen ;^)
    Schön das es Edge of Tomorrow rein geschafft hat.

  • Heisenberg

    Interstellar bringt es einfach! Grandioses Kino!

    Hier meine TOP 25:

    1.The Wolf of Wall Street
    2.Interstellar
    3.Prisoners
    4.Nightcrawler
    5.The Grand Budapest Hotel
    6.Blue Ruin
    7.Drug War
    8.Gone Girl
    9.Her
    10.Enemy
    11.Mud
    12.The Raid 2
    13.Snowpiercer
    14.Dallas Buyers Club
    15.Guardians of the Galaxy
    16.Edge of Tomorrow
    17.X-Men: Days of Future Past
    18.Boyhood
    19.12 Years a Slave
    20.Dawn of the Planet of the Apes
    21.The Lego Movie
    22.Godzilla
    23.A most wanted Man
    24.The secret Life of Walter Mitty
    25.American Hustle

  • Fand den Anfang super und spätestens aber der zweiten Hälfte wird dann offenbart, wie leer und ideenlos dieser Film ist.

  • Mud fand ich auch ganz großartig. Hatte ich letztes Jahr gesehen: http://www.pewpewpew.de/2013/12/31/meine-top-20-filme-2013/
    The Raid 2 muss ich unbedingt noch nachholen.

  • Dann bin ich ja froh!

  • Was macht das Drehbuch für dich so unerträglich?

  • Pingback: PewPewPew Jahresrückblick 2014 - PewPewPew()

  • Benepup Bluddercump

    Ne schöne Liste mit Filmen, die ich noch nachholen muss, danke dafür. Wobei man aus “Her” deutlich mehr hätte machen können und mich doch sehr stark an Back Mirror S2-E1 “Be Right Back” erinnerte. Snowpiercer hat mich völlig überrascht, da ich von dem Streifen nicht viel erwartet hatte.

  • Albert

    Ich war wirklich schrecklich enttäuscht, auch weil die Bilder so gut waren und der Cast so ansprechend und das grundsätzliche Setting der Geschichte einigermaßen glaubhaft. Aber als die Hauptfigur dann aus dem Rieselstaub in seiner Bibliothek irgendwelche Koordinaten ableitet, die ihn zu einer geheimen NASA-Basis bringen, in der er quasi erwartet wird, weil er, der Farmer aus der entfernten Nachbarschaft, offenbar der einzige Kandidat für diese weltrettende Mission ist, mussten meine Kino-Begleitung und ich uns schon ungläubig anschauen. Schwuppdiwupp lässt er dann seine Familie hinter sich und startet ins Nirwana – das ging mir alles viel zu schnell und der Charakter wurde auch nicht schlüssig entwickelt. Laut auflachen mussten wir das erste Mal, als von “Liebe” als grenzenüberschreitender Macht die Rede war; das war so schrecklich kitschig und unpassend, wo es doch um das Überleben der Gattung geht; da wurde auch der sonstige Abstraktionsgrad der Mission bzw. des Films nicht beachtet (bzw. eine Erklärung für Dummies, die das Familien-Liebe-Trallala-Grundmotiv nicht checken).

    “2001”, der natürlich hier die Vergleichsvorlage darstellt, hat sich gerade nicht in die Niederungen des Allzumenschlichen herabgelassen und von Liiiiieeebe und Famiiiiiliiiee geschwafelt, sondern ist im Abstrakten und Unverständlichen geblieben und bot so viel mehr eigenen Interpretationsraum.

    Das Schlimmste aber, um auf das Drehbuch zurückzukommen, war dann das Ende, bei dem der Vater – wenn ich es denn richtig “verstanden” habe – aus der fünften Dimension heraus der Tochter durchs Bücherregal bzw. durch die alte Taschenuhr hindurch nicht allein seine Existenz mitteilt, sondern ihr auch noch so eine Art ökonomische Weltformel zumorst (!!), wodurch dann die Erde gerettet werden kann bzw. das Weiterleben in der Kolonie ermöglicht wird. Woher er die Formel(n) hat? Wie lange dieses Gemorse wohl “gedauert” hat? Warum er nicht einfach bei ihr im Raum steht oder sie “rüberholt” – wo doch das Betreten dieser Dimension offenbar eine bestimmte Allmacht bedeutet – man weiß es nicht. Jeder Begriff von astronomischer oder kosmologischer Wissenschaft wurde hier auf das Lächerlichste eingedampft. Klar, man kann unseren Blick auf die Dinge derart umkehren, dass noch hinter dem banalsten Zucken des Sekundenzeigers das Unendliche zu sehen ist; und klar ist es eine gute Idee, es könne ja mal einer dahinterkriechen, man könne ja mal unseren Raum derart umstülpen, dass wir dieses Sekundenzeigerzucken quasi von innen sehen und steuern. Aber was dann? Muss denn jetzt auch noch unbedingt die Welt gerettet werden? Ist das angesichts des Universums wirklich noch derart wichtig? Gibt’s denn gar keine anderen interessanten Wesen und Wahrheiten in diesem mehrdimensionalen Universum?

    Dagegen “2001”: keine Weltrettung, kein Geschwafel von Liiieeebbee und Famiiiiliiie und von Daddy und dem alten Bücherregal und der “guten alten” Taschenuhr, sondern der klare, einfache Kampf Mensch gegen Maschine und der Trip in den Abgrund.

    In “Interstellar” regierte der unbedingte Wille zum Happy End und der Wunsch, den Zuschauer nur nicht ernsthaft zu überfordern (wie “2001” es tut), und selbst das wurde nicht glaubhaft vermittelt. Als die erwachsene Forscher-Nerd-Tochter aufgewühlt ihren Platz verlässt, die Akten vor Freude in die NASA-Höhle schmeißt und ihrem Buddy küssend um den Hals fällt – dieses Schmierentheater war schon recht peinlich.

    Dagegen das Ende von “2001”: reine Abstraktion, Nietzsches ewige Wiederkehr, zeitlose Dauer. Als ich die Tage das Weihnachtsspecial von “Black Mirror” gesehen habe, war ich entzückt, mit welch einfachen filmischen Mitteln so “Dimensionssprünge” verbildlicht werden können. Und ich war erneut enttäuscht, wie viel Potenzial (bzw. finanzielle Mittel) “Interstellar” da verschenkt.

    Danke für das Stichwort, so konnte ich meine Kritik mal in Worte fassen. – Frohes, neues Jahr und beste Grüße.

  • seanrose

    danke für die liste, sind ein paar tips für mich dabei … (@guardians: platz 10 ist gut gesteckt. dass dieser film (zu)viel hype hatte, ist eine sache. aber dass so endlos über seine unterhaltungsausrichtung rumgenölt wurde, habe ich nicht verstehen können. ich meine, hey … die vorlage ist ein comic! ich glaube, eine menge leute haben noch nie sowas in der hand gehabt. es lebe das popcornkino! und das sagt einer, der sich leidenschaftlich auf schwierige literatur stürzt … sowohl als auch, gibt es diese denkweise noch?)

  • Die Parallen wollen sich mir jetzt nicht erschließen. Snowpiercer hatte schon gehörig Buzz als ich den im März in Luxemburg sah. War top!

  • Jo, da bist du sicherlich nicht alleine. Es muss aber nicht immer nur das eine oder das andere sein. Die Mischung macht’s.