Die Faszination mit Tschernobyl reißt auch fast drei Jahrzehnte nach dem Unfall im Atomreaktor nicht ab. Binnen wenigen Tagen wurde alle Einwohner der naheliegenden Stadt Pripyat, insgesamt 45.000 Einwohner evakuiert. Bis heute wurden ungefähr 350.000 Menschen umgesiedelt. Die Auswirkungen der Natur, die die umliegenden Städte und Gebiete wiedergewonnen hat, wurden aber schon oft genug in vielen, tollen Bilderserien dargelegt.

Dem englischen Kameramann Danny Cooke ist jedoch, so will ich meinen, ein Novum gelungen. Zusammen mit einer Phantom-Drohne und seiner Canon 7D flog er über Pripyat und zeichnete die verfallenen Hochhäuser dramatisch ein. Diese teilweise ikonischen Stätten, wie z.B. das Hallenbad, mal in schön eingefangenen und vor allem bewegten Bildern zu sehen, ist neu und verdeutlicht noch mehr den allgemeinen Verlust an Leben und Identität.

Da sieht man erst mal, wie gut Spiele wie z.B. The Last of Us, natürlich stark von der Realität inspiriert, den realen Zerfall von Zivilisation abbildeten.

Chernobyl is one of the most interesting and dangerous places I’ve been. The nuclear disaster, which happened in 1986 (the year after I was born), had and effect on so many people, including my family when we lived in Italy. I can’t imagine how terrifying it would have been for the hundreds of thousands of locals who evacuated.
During my stay, I met so many amazing people, one of which was my guide Yevgein, also known as a ‘Stalker’. We spent the week together exploring Chernobyl and the nearby abandoned city of Prypiat. There was something serene, yet highly disturbing about this place. Time has stood still and there are memories of past happenings floating around us.

  • DerBesserwisser

    Tolle auf Aufnahmen, die ein unbestimmtes Gefühl der “Wehmut” zurücklassen