SciFi Short Collection VIII

14 Nov, 2014 · Sascha · Film

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Interstellar kam, spaltete die Geister und hinterlässt nach einer Woche voller Diskussionen um Wurmlöcher eine neue Science-Fiction Dürre. Diese wird nun mit der neuen Ausgabe der SciFi Short Collection gefüllt!

9 Minutes

9 Minutes gefällt mir am besten aus der Reihe dieser Kurzfilme, vor allem weil er sich wie ein moderner Begleitfilm zu Close Encounters anfühlt. Ein einsames Haus in der Landschaft, zwei Bewohner und dunkle, geheimnisvolle Wolken. Dazu vollbringt es der Film es eine bedrohliche Atmosphäre ohne Special Effects oder laute Geräusche zu schaffen und der Geschichte ein wenig Raum zum Atmen zu geben. Doch dann geschieht natürlich das Unheil – oder doch nicht? Die Lichter sind so schnell vergangen wie sie kamen. Die Uhr ist aber um 9 Minuten vorgesprungen. Und ein Video befindet sich auf dem Handy… Ihr versteht schon.

Sehr cool gemacht, hübsch gefilmt; die letzte Einstellung finde ich etwas goofy, das hätte der Film nicht gebraucht. Insgesamt aber äußerst cool.

Mis-drop

Was tun, wenn man die Geschichte eines Space Marines 300 Jahre in der Zukunft erzählen will, die die Ausmaße von Aliens oder Edge of Tomorrow annimmt, aber man nicht rund 100 Millionen rumliegen hat? Man dreht die Kamera um und filmt den Soldaten statt der Schlacht. Nettes Interface, schicke Figuren, kompetente Schauspieler und gute Dialoge.

PLUG

PLUG erzählt die Geschichte eines Mädchens, das nach dem dritten Weltkrieg und dem nuklearen Holocaust der letzte Mensch auf Erden ist – zumindest glaubt sie das. Der Rest hat den Planeten verlassen, während nun Roboter im Ödland regieren. David Levy, ein anerkannter Concept Artist und Designer (Tron legacy, Prometheus, Ender’s Game, Tomorrowland, Avatar2), konzipierte PLUG als TV-Pitch und ich würde trotz ein paar Klischees sehr gerne wissen, wie es weitergeht. Könnte eine nette Webserie werden.

Streamline

Streamline hat ein bisschen was von Inception und beschäftigt sich mit der Kreation des Selbst. Ein Kerl wandert durch seinen Kopf und seine Erinnerungen. Er kann sich entscheiden, wie er Erinnerungen verarbeitet, welche er behält und welche er löscht. Der Kurzfilm hat ein wenig zu viel Dialog für meinen Geschmack, insbesondere wenn das Schauspiel nur so mittelmäßig daherkommt, und könnte seine Idee ein wenig kreativer umsetzen. Trotzdem überzeugt der Film mit schönen, aber auch erschreckenden Bildern.

The Trail’s End

Eine Liebesgeschichte mit zwei Androiden, die ihrem schrecklichen Alltag entfliehen wollen. Kann mit guten Schauspielern und sehr tollen Efffekten sowie einem schlüssigen Set Design überzeugen.