Manchmal stehe ich ein wenig (manchmal sogar recht viel) auf der Leitung, weshalb ich jetzt bis so ungefähr 5 Sekunden nach Videoende voll dabei war, bis ich dann merkte: Oh, Moment, achso… 1. April. So schade ist es aber nicht, denn Google wäre ja nicht Google, wenn sie nicht auch ein wenig ihren Scherz in die Tat umsetzen würden. Man kann nämlich auf Android und iOS Geräten tatsächlich über die Google Maps App Pokémon fangen. Empfinde ich als einen sehr passenden Scherz, auch wenn das alles schon ein wenig weh tut und Google nur mit meinen Gefühlen spielt. Schließlich wollen wir alle ein Pokémon MMO seit Jahren. Und kommt mir jetzt nicht mit Emulatorquatsch und sonstigen Sachen. Richtig. Offiziell. Von Nintendo! Anyway, weil man das tatsächlich spielen kann, werde ich mir die App jetzt mal runterladen und ausprobieren.

Ein paar Stunden später…

So, hier bin ich wieder. Es geht ganz einfach: Die App runterladen, ins Suchfeld gehen und dort dann auf “Starten” neben dem kleinen Pokéball-Symbol klicken. Man wird dann sofort in die Schweiz zur Anlage von CERN verfrachtet und kann dort in der Gegend Pokémon fangen. Macht ja auch Sinn, immerhin werden die dort bestimmt irgendwie mit dem Higgs Boson ein Portal zur Poké-Welt geöffnet haben und nun sind die Taschenmonster auf in unserer Welt. Science!

pokemon master google

  • Ich habe den Reiz dieser auf Verkauf hin konzipierten Welt und Mutter so vieler Folgeübel nie verstanden.

  • Naja, man kann in nahezu allem immer dieses Element suchen in unserer Gesellschaft. Ich denke, dass man das nicht unbedingt tun muss, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt…

  • Ich seh da nicht den geringsten Mehrwert, tieferen Sinn, etc. Billiges, flaches Konzept und viel Kram zum Kaufen. Aber dass das Sammelsuchtkonzept klappt, beweist ja der Megaerfolg der Spiele.