“Once you are gone, you are technically dead here on Earth. And I’m okay with that.”

In der duften Doku Mars One Way erzählen uns fünf unfitte Weirdos, wieso sie gerne die einfache Fahrkarte zum Mars kaufen würden. Sie alle sind, so suggeriert uns zumindest Regisseurin Skylar Nielsen, Bewerber für das Mars One Projekt, bei dem vier Leute auf den Mars geschickt werden, die dort die erste permanente Siedlung bauen sollen. Das Projekt soll gleichzeitig als Reality Show dienen und sich so finanzieren. Der Haken: Mars One gibt offen zu, dass es keine Technologie noch Möglichkeiten besitzt seine Astronauten zurückzuholen. Es ist also ein One Way Trip, egal was passiert.

Die Kandidatensuche läuft momentan auf Hochtouren, bereits ab 2018 sollen Module vorgeschickt und ab 2024 sollen die ersten Gruppen im Zweijahresrhythmus zum roten Planeten fliegen. Sollte die Mission erfolgreich sein – und das ist ein richtig dickes “sollte” – wären die Astronauten der Mars One die ersten, die den Mars betreten; noch vor den aktuellen Plänen der NASA oder anderen nationalen Raumfahrtorganisationen. Weshalb die Idee soviel Beachtung erfährt.

Die Doku greift genau dort an, wo diese verrückte Unternehmung für mich erst wirklich interessant wird. Dass Mars One technisch seine Pläne einhalten wird oder erfolgreich landen kann, darf stark bezweifelt werden. Daher ist das Ganze hauptsächlich auf Grund seiner psychologischen Begutachtung ein wertvolles Experiment. Was bewegt Leute dazu, ihr komplettes Leben und alle Möglichkeiten hier zurückzulassen und dieses Himmelfahrtskommando zu begleiten?

There were 200,000 people who applied to participate in a project called Mars One. It’s a private enterprise to establish a permanent human settlement on Mars and film a reality show along the way. The idea is to go in crews of four starting in 2024. The thing is, right now the technology can only get them there. “Mars One Way” documents the thoughts and theories of Five hopeful Mars One astronauts as they contemplate the reality of leaving planet Earth forever, for a new home on Mars.

The Verge: What would make you abandon Earth for Mars forever?