Hier der deutsche Trailer zum Jack Ryan Reboot. Nachdem Alec Baldwin, Harrison Ford und Ben Affleck dem Franchise nie den gewünschten James Bond Flair oder Erfolg verleihen konnten, hat man den kontemporären “british thespian” schlechthin, Kenneth Branagh, der schon seit Jahren Erfolge als Regisseur feiert, für die Produktion begeistern können. Sieht zwar trotz allem noch nach einem eher standardmäßigen Spy-Thriller aus, aber dafür schwebt für mich ein Hauch von altem Agentenhollywood in der Luft und das hat in den letzten Jahren, spätestens seit Bourne, schon ein bisschen gefehlt. Dazu liest sich die Darstellerriege beeindruckend mit Keira Knightley als verliebte Doppelagentin, Kevin Costner als CIA-Papi und Regisseur Kenneth Branagh als russischer Bösewicht wirklich beeindruckend. Und dafür müssen wir Putin ja auch mal danken: Man darf wieder russische Bösewichte im Kino haben.

Tokyo, London, Shanghai – alles wird zusammenbrechen, denn der russische Oligarch Viktor Cherevin (KENNETH BRANAGH) plant einen Terroranschlag, der zuerst die amerikanische Wirtschaft und dann die ganze Welt erschüttern soll. Für den CIA-Agenten William Harper (KEVIN COSTNER) gibt es nur einen geeigneten Kandidaten, der den zunehmenden globalen Finanzterrorismus verhindern kann: Jack Ryan (CHRIS PINE). Der smarte Ex-Soldat, der erfolgreich an der Wall Street arbeitet, hat sich nach seinem lebensgefährlichen Afghanistan-Einsatz bewusst für einen Bürojob entschieden und sieht keinen Grund, sich erneut in einen hochriskanten Außeneinsatz zu begeben. Schlussendlich gelingt es Harper dennoch, den jungen Finanzanalysten davon zu überzeugen, nach Moskau zu fliegen, um es dort mit dem eiskalten Cherevin aufzunehmen. Jack Ryans wichtigste Waffe im Kampf gegen die internationale Krise: seine Intelligenz. Doch schon bald stellt sich dem angehenden CIA-Agenten die Frage, ob er die richtige Entscheidung getroffen hat, denn im Konstrukt aus Verschwörungen und Lügen wird Vertrauen zu einer Illusion und Täuschung zu einem Spiel – und so wird selbst die Liebe zu seiner Freundin Cathy (KEIRA KNIGHTLEY) auf eine harte Probe gestellt.

Die US-Kritiker konnte der Film leider nicht vollends überzeugen. Die Zuschauermeinungen zeichneten aber ein deutlich positiveres Bild. Ob Chris Pine ein neues Franchise hat oder er sich in die Reihe erfolgsloser Filme mit dem Namen des Helden im Titel einreihen muss, werden die Zuschauer entscheiden. Jack Ryan: Shadow Recruit startet am 27. Februar in den deutschen Kinos.

Dieser Artikel wurde von Paramount Pictures Germany gesponsort.

  • DerBesserwisser

    Also ich fand Harrison Ford gar nicht so schlecht, und Jagd auf Roter Oktober ist doch “80iger+KalterKriegHollywoodThriller” vom Feinsten. Aber wie schlecht waren denn die Kritiken ? Wenn man http://www.rottentomatoes.com/m/jack_ryan_shadow_recruit/ als Maßstab für die Zuschauermeinungen nimmt, müssten die ja echt schlecht gewesen sein.