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Als rechtschaffender Geek hatte ich natürlich auch meine Magic: The Gathering Phase. Auf den Tischtennisplatten des Schulhofes und den Straßenteppichen der Kinderzimmer befreundeter Kartenspieler ging es auf fünf Farben heiß her. Nach einer Weile landeten meine Karten dann aber in einem Schuhkarton auf dem Dachboden, wo sie wohl heute noch liegen dürften. Irgendwie war mir dann schlussendlich nicht genug Geschichte hinter dieser Welt und Science Fiction wurde für mich auch stetig interessanter als Fantasy.

Aber das Spiel hat heute noch einen warmen in meinem Herzen, weshalb ich ein wenig erstaunt, aber auch verunsichert bin, da 20th Century Fox die Rechte für die Verfilmung von Hasbro nun erworben hat und ihren Allrounder Simon Kinberg, der bei Star Wars Rebels, den X-Men und sowie den Fantastic Four am werkeln ist, als Produzenten eingesetzt hat. Fox erhofft sich einen ähnlichen Fantasy-Erfolg wie ihn z.B. Warner Bros. mit Harry Potter oder New Line mit The Lord of the Rings hatten. Ob das mit diesen Karten funktionieren wird, bleibt abzuwarten. Die Adaption an sich ist aber wieder eine schöne Erinnerung daran, wie sehr Hollywood auf Markenbekanntheit setzt.

Mein Freund Alex Matzkeit hat viel intensivere Erfahrungen als ich gesammelt und zusammengefasst, wieso die Adaption funktionieren könnte (und wieso wahrscheinlich nicht).