der zombie magazin

Ich habe mal einen Blogeintrag im Mai spät in der Nacht verfasst, den ich nie wirklich veröffentlichen werde. Zu persönlich. Das Ding drehte sich aber unter anderem über Star Wars (natürlich!), wie sehr ich es liebe und dass ich mich in den Weiten von Wookiepedia für Stunden verlieren kann. Monate später fielen mir meine Star Wars Fact Files beim Aufräumen in die Hände und ich war hin und weg. Das Aufräumen wurde für 30 Minuten abgebrochen, während ich auf dem Boden sitzend durch die Jugend blätterte.

Klar, ich kann mich natürlich auch mit meinem Tablet in den Sessel setzen und im Internet rumwurschteln (und das wäre noch wirklich interessanter, weil man durch die Hyperlinks sich erst so wirklich in der Welt verlieren kann), aber irgendwie hat das Gedruckte doch immer noch so einen besonderen Stellenwert und die Photos sowie die Präsentation der Informationen wirken ebenfalls ästhetisch ansprechender. Vielleicht liegt das einfach nur daran, dass ich nicht komplett ohne Print aufgewachsen bin und zukünftigte Generationen sehen das anders.

Aber an die richtet sich dann auch dieser Eintrag nicht wirklich, denn ich möchte kurz über Markus Haages Der Zombie sprechen, dem neuen “Magazin für phantastische Filme und filmische Pop-Kultur” sprechen. Markus sendete mir eine Kopie der inzwischen dritten Ausgabe zu und ich war wirklich hin und weg. Sympathisch: Es ist ein Solo-Projekt. Ganz alleine stemmt er Layout, Texte, Website, Vertrieb und Marketing.

In jeder Ausgabe widmet er sich einer ausgiebigen Retrospektive einer Filmreihe; so gab es bisher zu Evil Dead, The Thing sowie Romeros Zombies Specials. Weiterhin gibt es Reviews zu aktuellen Heimkinoveröffentlichung, Trashperlen und Retrofilmen sowie Tipps für besseres Zombiemakeup und Comicempfehlungen. Würde man PewPewPew drucken, würde es in etwa so aussehen. Nur nicht so ästhetisch ansprechend, hochwertig aufbereitet und toll geschrieben.

Absolute Kaufempfehlung.