Habt ihr schon eigentlich alle Geschenke? Jetzt wird es knapp, ne? Ich gehe heute noch eine Sache besorgen. Das ist jedoch eine Bestellung, die vor längerer Zeit aufgegeben wurde und dem Weihnachtsmann sei Dank heute noch fertig wird fürs morgige Fest. Ansonsten war ich aber überraschenderweise sehr früh dran dieses Jahr, geschuldet durch vernünftig eingesetzte Prokrastination abseits des Lernens. Sowas kommt selten vor, bin ich doch eigentlich eher so ein “Immer auf den letzten Drücker”-Mensch, wenn es um Sachen geht, die nicht unbedingt eilen.

Der Weihnachtsmann selbst soll ja laut dem Mythos einen besonders guten Job haben: Nur einmal im Jahr muss er arbeiten, ansonsten darf er faul rumliegen und sich eine Meinung über alle anderen bilden. In Wahrheit aber muss das ein Höllenjob sein und wenn man sich einmal wissenschaftlich an die Geschichte heranwagt, muss man schnell feststellen, dass der Mann mit dem weißen Bart längst gestorben sein müsste. Ein Arbeitsunfall.

Da lebt es sich doch viel leichter die Geschenke zu bestellen und an die Tür liefern zu lassen. Das hat jetzt auch Nordpolherrscher festgestellt. Glücklicherweise bedient er sich dabei ganz menschlichen Erfindungen, die auch uns zur Verfügung stehen. Bei mir ist es zwar noch nie vorgekommen, dass ich ein Geschenk verschmäht habe, aber es soll ja auch schlechte Ideen geben, die immer wieder unter dem Weihnachtsbaum zu Enttäuschungen führt. Diese lassen sich sicher sehr leicht im Internet gegen diese bunte Scheine eintauschen, mit denen man sich das Fest im Nachhinein selbst versüßen kann.