gravity-poster

Erst vor Kurzem las ich noch ein Buch, in dem, ohne viel zu verraten, ein Rendevouz im All stattfinden muss, sonst gibt es Tote. Man denkt da so gar nicht dran, aber die Geschwindigkeiten (und Unterschiede derer) dort oben im All sind enorm und nichts bremst einen ab. Es gibt also prinzipiell nichts Schlechteres als dort oben zu schnell oder zu langsam zu sein, beziehungsweise seine Geschwindigkeit und Richtung nicht anpassen zu können und dann hilflos ins All abdriften zu müssen.

So passiert es aber Clooney und Bullock im letzten Clip der Marketingoffensive. Die Beiden haben die Explosion des Shuttles überlebt und hoffen auf Rettung bei der ISS, sind jedoch zu schnell und die Treibstofftanks der Richtungsdüsen sind leer. Übrigens scheint die Crew der ISS hier den Notlandefallschirm im Weltall geöffnet zu haben, sodass die Astronauten was haben um sich festzuhalten. How cool is that?


via Indiewire

In Verbindung mit einigen Shots im Trailer kann man sich nun ausmalen, wie es nach dem Ende des Clips weitergeht. Hätte ich jetzt nicht wissen müssen, aber wenn das nötig war um die Leute in die Kinos zu bringen, von mir aus. Immerhin ist dies auch der erste Clip, der meine bisher eher unbeeindruckten Non-Geek-Freunde laut “HOLY SHIT!” ausrufen ließ. Mission successful, Warner Bros. Und es ist wohl nicht übertrieben, wenn man sagt, dass Cuarón hier mit Lubeszki revolutionäre Bilder zaubert. Das ist atemberaubend.