via Indiewire

Während Edward Snowden gerade überall in den Nachrichten ist, wurde es um Julian Assage, den Mitgründer von Wikileaks, ein wenig still. Dieser sitzt nämlich in der Botschaft Ecuadors in London fest und wird wie Snowden international verfolgt, u.a. auch wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung. Wieso tun diese Menschen sich das an und machen sich freiwillig zur Zielscheibe, fragen sich viele dieser Tage. Genau darum soll es in Bill Condons Verfilmung von Wikileaks-Gründer Daniel Domscheit-Bergs Buch gehen. Benedict Cumberbatch spielt Assange und Domscheit-Berg wird von Daniel Brühl gespielt, den ich eigentlich sehr gerne sehe, aber in seinen englischsprachigen Rollen immer ein wenig hölzern wahrnehme. Der Trailer ist sehr imposant. Ich hätte nicht gedacht, dass Cumberbatch sich so gut verwandeln kann. Das wirkt zwar alles ein wenig cheesy, aber dann doch viel besser als ich das erwartet habe.

Der Film kommt bei uns am 31. Oktober in die Kinos und dürfte mit der ebenfalls diesjährigen Wikileaks-Doku We Steal Secrets ein schönes Double-Feature ergeben. Jetzt ist nur noch zu klären, wer Snowden in der unausweichlichen Verfilmung spielen wird.

  • eay

    Ich schließe mich dir an und bin tatsächlich positiv überrascht.

  • Jo

    Diese Verfilmung sollte gut werden, hat sie doch einen äußerst brisanten und aktuellen Hintergrund, der hoffentlich so viele Menschen wie nur möglich aufrüttelt sich über Datenschutz, Spionage und vor allem Menschenrecht Gedanken zu machen.