Real 3D oder konvertiert?

17 Jun, 2013 · Sascha · Film

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Real 3D or Fake 3D bietet eine tolle Übersicht über Filme, die mit 3D Kameras gefilmt wurden und über die Produktionen, die nachträglich 3D auferlegt bekommen haben.

It’s been claimed that conversions are now just as good as the real thing, but there’s a limit to what can be done post-production. If you only have one-eye’s worth of content, you can’t just make up the content for the second eye. It’s not as simple as the re-colorization that happened to classic movies. via Gizmodo

Hier mal ein paar mehr oder weniger aktuelle Faker:

G.I. Joe Retaliation
Iron Man 3
Man of Steel
Star Trek Into Darkness

Und Filme mit Native 3D:

The Great Gatsby
Monsters University
Jack the Giant Slayer
Prometheus
Life of Pi

Ich finde ja, dass man den Unterschied durchaus noch merkt, auch wenn die Konvertierungen aufholen. Star Trek Into Darkness hatte zum Beispiel in einigen Momenten ein ziemlich gutes 3D, wobei aber das natürlich nicht vergleichbar mit The Great Gatsby ist, dem bisherigen 3D Highlight des Jahres und dem irgendwo einzigen Film, der 2013 wirklich was mit der Tiefe anzufangen wusste.

  • Nicht ganz unwichtig ist aber, ob konvertiert oder nicht, ob der Regisseur mit 3D im Kopf gedreht hat. “Into Darkness” wurde 2D gedreht, aber nur aus Praktikabilitätsgründen – Abrams fand 3D-Rigs unpraktisch und es hätte den Dreh verteuert. Aber die Einstellungen wurden trotzdem für ein 3D-Erlebnis konzipiert. Bei G. I Joe war das nicht der Fall, Jon Chu wurde quasi nachträglich mit dem 3D überrascht. Der Unterschied, ob das 3D gewollt ist oder draufgeklebt wurde, ist häufig deutlicher zu spüren, als die eigentliche Konvertiert vs Nativ-Frage.