Am 31. März kommt mit Spannung erwartete dritte Staffel von Game of Thrones und die soll, so habe ich mir von Kennern der Vorlage sagen lassen, die beste werden, sofern man sie richtig umsetzt. Optisch wird die Serie mal wieder auf jeden Fall ein Genuss, denn im neu veröffentlichen Produktionsvideo zeigen die Darsteller und Produzenten, dass sie wieder on location in Irland, Island und Marokko drehen. Für mich ist das ein zentraler Teil der Serie. Diese Welt, die Westeros, sind wirklich fantastisch zum Leben erweckt worden. Und Tyrion hat jetzt eine Narbe. Schaut komisch auch, aber auch wiederum verdammt badass-ig.

  • DerBesserwisser

    Das Datum ist schon rot angestrichen im Kalender *freu freu*.
    Meiner Meinung nach haben es die Macher von GoT echt gut verstanden die Bücher in Serienform zu gießen – es wurde an Charakteren und Schauplätzen gekürzt wo es sinnvoll und nötig schien, mehr nicht.

    Nach der (bis jetzt) recht durchwachsenen Dexter-Staffel und dem erwartungsgemäß sehr dünnen Walking Dead – Süppchen, hoffentlich endlich wieder eine Serie, bei der ich auf die nächste Folge gespannt bin

  • flo

    “erwartungsgemäß sehr dünnen Walking Dead” ??

    Klar gehts noch besser und es stellenweise nicht so dolle. Aber womit wird denn hier gemessen? WD ist doch eindeutig die beste Horror- und Weltuntergangs-Serie! Ich finde mensch sollte froh sein, dass es in dem Bereich einen Lichtblick gibt und die Hoffnung bleibt, dass andere Serienproduzenten sich ein Beispielan WD nehmen – zumindest was die Herangehensweise an den Stoff geht.

    Ansonsten freue ich mich sehr auf die neue GoT Staffel. Handwerklich und Inhaltlich eindeutig das Beste der letzten Jahre aus dem Bereich Drama/Fantasy.

  • DerBesserwisser

    Ich persönlich hoffe nicht, dass sich irgendwer ein Beispiel an TWD nimmt. TWD mag veilleicht “eindeutig die beste Horro…Serie!” sein, allerdings nur, weil es keine Alternativen gibt.
    Da ich die Comics nicht gelesen habe, kann ich natürlich nicht beurteilen, inwieweit die Herangehensweise an den Stoff positiv zu bewerten ist, aber das Ergebnis ist mehr als dürftig. 08/15 Charaktere vom Reißbrett, die lust -und Antriebslos durch relativ belanglose Handlungsstränge stolpern, und Drehbücher, die immer genau dann wieder auf ausgetretene Pfade zurückkehren, wenn es hätte interessant werden können. Beispiel letzte Folge: Warum wurde Maggie vom Governor nicht vergewaltigt (oder von irgendeinem anderen namenlosen Handlanger) ? Nicht falsch verstehen, eine unheimlich attraktive Frau, und ich hätte wahrscheinlich auch abgeko.., aber das hätte wenigstens mal Raum für eine interessante Charakterentwicklung gelassen. Was gab es stattdessen ?

    Womit darf ich den TWD messen ?

  • Sascha

    Ich hoffe doch, dass die Serie es schafft ohne solche Sachen Akzente zu setzen…

  • Da waren die Produzenten aber arg gnädig mit Tyrion, was seine Narbe betrifft, im Buch ist er ziemlich entstellt… Aber Peter Dincklage ist von Haus aus schon attraktiver als der Tyrion in den Büchern. :)

  • Sascha

    Fehlt ihm nicht die Nase oder sowas?

  • DerBesserwisser

    “Ich hoffe doch, dass die Serie es schafft ohne solche Sachen Akzente zu setzen…”
    Hmm, das ist ja interessant. Eine Vergwaltigung ist also eine Sache mit der man möglichst keine Akzente setzen sollte. Aber das Abscheiden und Einlegen von Köpfen, das Abschneiden von Armen und Unterkiefer, um “nicht mehr ganz” Menschen als Lasttiere zu missbrauchen, das gewaltsame herauslösen und brechen von Knochen aus Körpern um sie dann als Waffe einzusetzen, ein 8-10 Jähriger der in den leblosen Körper (genauer den Kopf) seiner Mutter schießt, etc. – mit all diesen Dingen darf man Akzente setzen ? Finde ich persönlich etwas merkwürdig.. Sei es drum, die Vergewaltigung diente nur als Beispiel, dass gerade Präsent war, weil ich die letzte Folge gerade gesehen hatte – ich bestehe nicht auf eben diese.

    Wie wäre es stattdessen mit dem Governor ? Warum nicht den Governor zu einem “Gutmenschen” machen, der einfach nur alles tut, um seine Gruppe zu beschützen ? Das hätte man mit einem unglücklichen Aufeinandertreffen der beiden Gruppen einleiten können. Jemand aus der Governer Gruppe agiert einfach reflexhaft (was ja durchaus erklärbar sein dürfte, wenn man ein paar Jahre mit der Angst gelebt hat, dass hinter der nächsten Ecke ein grausamer Tod lauern könnte) und verletzt einen unserer Protagonisten schwer. Danach schiebt man vielleicht noch einen Konflikt um eine Ressource ein, läßt beide Seiten sich richtig schön hochschaukeln, und tada schon haben wir einen Zuschauer im Konflikt wem er seine Sympathien schenken soll. Stattdessen fällt man ins alte gute/böse Schema zurück weil der Governor – zum Glück – kräftig einen an der Waffel hat.

    PS.: Ja von der Nase ist beim literarischen Tyrion nur noch ein Stümpflein übrig

  • Sascha

    Was du kritsierst, findet im Kontext und Mythos der Serie statt. In einer Zombieserie erwartet man Zombies (in allen Formen) und schmerzhafte Opfer / Tode, in einer Fantasyserie im Mittelalter-Stil rohe Gewalt. Den Rest deines Kommentars darfst du dir für die kommende Review zu der Folge aufheben.

  • DerBesserwisser

    Entschuldige bitte, wenn ich nerve: Ich kann deinen Kommentar nicht wirklich zuordnen, könntest du mir den Bezug bitte etwas genauer erläutern ?