This is the problem when you’re an exceptional, visionary filmmaker. When you give people something extraordinary, they expect it every time. Anything short of that feels like a letdown.

Das ist alles, was man von Christy Lemire, Filmkritikerin der Washington Times, auf Rotten Tomatoes zu The Dark Knight Rises sieht. Ein Link zur Washington Times hält ihre ganze Review bereit, in der sie, gut belegt, ihre Meinung zum Besten gibt und dabei ist sie nicht mal wirklich so negativ, sondern einfach nur enttäuscht. Klar, bei dem Hype, der den Film umgibt, inklusiven den Erwartungen nach TDK und bei Christopher Nolan, kann das mal passieren.

Doch das ist kein Grund die Frau zu beleidigen oder anderen Kritikern mit dem Tod zu drohen. Filmkritiken sind Meinungen. Meinungen können auf Gehör stoßen, müssen es aber nicht. Das ist das schöne an Meinungen: Sie können einen weit am Allerwertesten vorbei gehen. Klar, Filmfans werden manchmal rigeros: “Was? Du magst den Film nicht? FRIENDSHIP OVER!”, aber das ist nur als Spaß und hyperbolisch gemeint. Das hier ist echt. Die Ironie dabei ist, dass von den hunderten Kommentatoren, die Rotten Tomatoes gerade dabei ist zu löschen, so gut wie wahrscheinlich keiner den Film bisher gesehen hat, da er erst am 20. Juli in den Kinos anläuft.

Das macht die Sache einfach noch trauriger. Entspannt euch und genießt die Show. Oder nicht. Verfallt in einen Nerdrage, sprecht Nolan den magischen Daumen in euren Blogs ab, tweetet eure Enttäuschung aus allen Accounts, aber seid euch am Ende des Tages eines bewusst: Das ist ein Film. Der ist fiktiv. Das andere ist ein Mensch. Der ist real.

  • Der Link spricht aber von einem Typen, namens Marshall Fine. Nevertheless: Pathetic.

  • Sascha

    Du hast recht. Fehler bei den vielen Links. Hab’s korrigiert.