Spike Lee ist ja so ‘ne Sache. Einen wirklich guten Film hat er seit ‘Inside Man’ nicht mehr gemacht und es wurde ein wenig ruhig um ihn. 2008 hatte er mit ‘Miracle at St. Anna’ einen richtigen Flop, sowohl kritisch als auch kommerziell, und dann klagte er noch fälschlicherweise Clint Eastwood an, dass nicht genug Afro-Amerikaner in ‘Flags of Our Fathers’ zu sehen seien. (Eastwoods Antwort war übrigens, dass er seine Fresse halten soll. Oh, Clint! ♥)

Dass er aber ein Schwergewicht in der amerikanischen Filmographie ist, kann man jedoch nicht bestreiten. Ich mag ihn, sehr sogar, und freue mich, dass er wieder nach Brooklyn findet. Es heißt Back to the Roots: Ein Junge muss für einen Sommer von Atlanta zu seinem Priester-Onkel nach Brooklyn ziehen und Spike Lee selbst spielt auch wieder mit als Mookie aus ‘Do The Right Thing’, weshalb man ‘Red Hook Summer’ wohl als Sequel sehen muss. Die Kritiken vom Sundance-Festival, wo der Film seine Premiere feierte, waren gemischt. Lee muss einen guten Film gemacht haben, der aber deutliche Längen hat und teilweise ziellos umher wandert. Damit kann ich leben.


via First Showing