“Technology got stronger but we got weaker.”

Alle Jahre wieder kommt der Nikolaus ein neuer Titel der Call of Duty Reihe. Activision will die Kuh melken so viel es geht und der Erfolg und die Verkaufszahlen eines jeden Jahres geben ihnen recht. Deshalb ist es wohl unvermeidlich gewesen, dass es ein Sequel zum 2010-Erfolgshit “Black Ops” geben wird.

Im zweiten Teil springen wir ins Jahr 2025, in dem die Kontrolle über unbemannte, computergesteuerte Armeetechnologie, Fahrzeuge und Flugzeuge verloren geht. Nun muss das Militär auf menschliche Spezialeinheiten zurückgreifen, um die Kontrolle wieder zu erlangen und die Welt zu retten.

Ausnahmsweise mal kein “normales” Kriegsszenario, sondern eventuell ein Virus oder ein Cyberterrorist soll es im nunmehr neunten Teil der Reihe richten. Das ist ganz interessant, aber das ist dann auch alles. Die Grafik ist inzwischen echt einfach nicht mehr gut, die Engine ist seit CoD4 nicht mehr geändert worden und das Gameplay sieht aus wie immer. Ich weiß nicht, wie einen das Spiel noch ansprechen kann, sofern man nicht 13 Jahre alt Hardcorefan der Reihe ist. Der Multiplayer wird wie immer ein bis zwei originelle Sachen auf ein völlig langweiliges, altes Spielsystem hauen, die Story wird 3-4 äußerst nette Momente haben und die Spiele werden sich trotzdem verkaufen wie geschnitten Brot. Same ol’, same ol’.

Ich werde mir das Spiel, wie bei den letzten 3 Titeln, für den Singleplayer lediglich ausleihen. Mehr verdient diese anspruchslose Massenproduktion einfach nicht mehr.


via Machinima