SpOn hat einen herzzerreißenden Artikel in ihrer einestages-Serie über unsere vierpfotigen Freunde namens Laika, Belka oder Strelka im Weltall.

Dass es nicht gut ausgehen würde, spürte der Russe Alexander Serjapin schon wenige Sekunden nach dem Start, als die Rakete aus ihrer Bahn gerissen wurde. Zwar korrigierte die automatische Steuerung den Fehler und brachte sie wieder in eine stabile Lage, doch dann sah Serjapin in der Bodenkontrolle die Katastrophe.

Kosmonautin Lissa wurde durch den heftigen Rückstoß wie Spielzeug aus der Rakete geschleudert. Und da flog sie in ihrem kleinen Spezial-Raumanzug durch die Atmosphäre und raste zur Erde zurück. Seine treue Lissa. 

“Das geschah alles mit solcher Gewalt, dass sie bei der Landung schon tot war”, erinnert sich Serjapin Jahrzehnte später mit leiser Stimme an das Unglück von 1955. “Ich musste sie in der Steppe begraben. So verlor ich meinen Liebling.”

Hunde-Kosmonauten. Wauwau im Weltall.