Der gemeine Europäer kennt zwei amerikanische Dokumentarfilmer: Michael Moore, der wahrscheinlich noch berühmter als seine Filme selbst ist, und Morgan Spurlock, von dem die meisten nichts gehört haben, dafür aber von seiner Dokumentation ‘Super Size Me’ aus dem Jahr 2004, die ihn auf Super Size Größe unter den Dokumentarfilmern aufgeblasen hat. Ganze vier Jahre dauerte es bis er mit seinem Folgewerk ‘Where in the World is Osama bin Laden?’ wieder auf die Leinwände kam und, leider, enttäuschte. Sein Werk war zweifellos gut gemeint, war jedoch nur eine schlichte Entmystifizierung des Islams, wie er in den amerikanischen Medien portraitiert wurde. Das war, auch wenn durchaus zu unterhalten wusste, zu wenig für aufgeklärte und, naja, intelligente Menschen.

Doch sein letztjähriges Werk ‘The Best Movie Ever Sold’, in dem er Product Placement in der Filmindustrie dokumentiert, hat ihn wieder auf die richtige Bahn gebracht. Jetzt hat er etwas über die San Diego Comic Con, die Comic Con überhaupt, gemacht und das schaut sehr, sehr interessant aus. Er begleitete normale Geeks, aber es werden auch bekannte Nerds ihre 2 Cent äußern. Germain Lussier von /Film hat ihn bereits gesehen:

The trailer does an okay job setting up the film but what it doesn’t do is tease just how emotionally involved you might get with these characters. Plus, there are at least a handful of other major people the film focuses on. This is just a taste.

Daher dürfen wir uns wohl auf eine sehr intensive Nerdanalyse freuen. Das macht mich sehr glücklich, denn genau bei der Emotionalität hat Kevin Smiths Fernsehserie ‘Comic Book Men’ völlig versagt.


via Owley